Das Erkennen und Verleihen von magischen Fähigkeiten

Abhängig von der Bestimmung des Servitors benötigt sie gewisse magische Fähigkeiten. Einige davon wurden mehrfach erwähnt. Nun geht es darum, der Servitor diese Fähigkeiten zu verleihen.

 

Eine der wichtigsten Fragen ist, über was für Fähigkeiten der Servitor verfügen soll. Es nützt nichts, dem Servitor beizubringen, durch Felder zu schlüpfen, wenn sie die eigene Kreativität fördern soll. Das ist sinnlos und absorbiert unnötig Raum und Energie. Raum in der Form, dass Wellen und Schwingungen Platz einnehmen und Energie, weil sie von den Energiereserven zehrt.

 

Wissen wir nicht, über welche Fähigkeit der Servitor genau verfügen soll, hilft es darüber zu meditieren, was ihre Aufgabe ist, welche Form sie hat und wie ihr Name ist, dann tun sich meist erste Blasen der Erkenntnis im Geist auf. Dann bauen wir ein Szenario auf: was tut sie als erstes, nachdem sie erschaffen wurde, wie gelangt sie an den Zielort oder wie nimmt sie Einsitz in der Wohnstätte. Wie bedient sie sich der Energie in der Wohnstätte, wie fühlt sie sich, wenn wir sie füttern oder die Fütterung ausbleibt. Was geht in ihr vor, wenn sie eine Person angreift, wenn sie auf eine magische Barriere stösst, wenn sie eine Konfrontation mit einem Wächter hat. Haben wir sie selbst als Wächter im Haus, wie reagiert sie auf einen Angriff, wie reagiert sie auf einen Besucher, wie reagiert sie auf mögliche Haustiere. Vor allem bei Haustieren kommt schnell die Erkenntnis, dass deren Felder und Schwingungen für einen Wächter sehr irritierend sein können. Also muss sie die Fähigkeit haben, mit den Emissionen von Tieren umzugehen. So entsteht Stück für Stück der Baukasten der magischen Fähigkeiten.

 

Es ist auch klug, mehrere Szenarien aufzuschreiben. Bei einem Servitor, die angreifen soll, wie sie problemlos über einen Feind herfällt, wie sie einen mörderischen Kampf mit diesem führt, wie sie zuerst einen Wächter überwindet und dann in einem epischen Kampf gegen den Magier anzutreten. So verleihen wir dem Wesen Charakter, so verstehen wir das Wesen des Servitors besser.

 

 

Auch bei der Meditation auf Szenarien ist es klug, einige Tage verstreichen zu lassen. So kann das Unterbewusstsein arbeiten. Lassen wir uns genug Zeit, können wir auch Traumarbeit einbauen. Bei Szenarien kann das Wunder wirken. Meditieren wir vor dem Schlafengehen auf Support aus der Traumwelt, können wir unseren Servitor bei der Arbeit sehen. Unser Unterbewusstsein wird uns einen fantastischen Film zur Verfügung stellen, in der wir eine eigene Rolle haben. Und so können wir Szenario für Szenario abarbeiten, Fähigkeit für Fähigkeit, die unser Geschäft braucht, erkennen, worauf wir ihm diese nur noch verleihen müssen.

Die Implantation von magischen Fähigkeiten

Von Chakren und Emanationen

Mit der Implantation von Charaktereigenschaften haben wir uns bereits beschäftigt. Bei den magischen Fähigkeiten verhält es sich nicht anders.

 

Idealerweise arbeiten wir mit Emanationen/Koshas und Chakren. Wir sollten auch einem Psychogon Energiezentren verleihen. Diese sind künstlich, aber das trifft auf das gesamte Psychogon zu. Ein künstliches Chakra stellt man sich am besten so vor, wie eine Sonne entsteht. Nebel wird von Gravitation gebunden, der Nebel dreht sich um die Gravitationsquellen – hier ist ein schwarzes Loch ein gutes Vorbild. Der Nebel, der Staub usw. fällt dann auf das Gravitationszentrum. Dieses beginnt zu wachsen wie ein Schneeball, den man einen Abhang herunterrollt, bis irgendwann eine prächtige Sphäre da ist.

 

Bei der Konstitution von Chakren sollten wir deren Natur berücksichtigen. Wenn das Element Feuer da ist, können wir uns durchaus einen Strom von Feuer vorstellen, der sich um das Zentrum bewegt, auf dieses fällt, während die Rotation sich vergrössert, bis die Sphäre erschaffen wurde. Arbeiten wir mit dem Element Wasser, kann es ein Schweif aus Eiskristallen sein, aber auch ein Rinnsal aus Wasser und manchmal ist auch ein Abfluss oder ein schwarzes Loch sehr gut, welches das Wasser sammelt, dann zusammendrückt und in einer Explosion die Sonne formt.

 

Der Wind bietet unzählige Möglichkeiten, bei der Erde stellt man sich am besten vor, wie Staub ins Zentrum gezogen wird, dann Ebene für Ebene aufgebaut wird, worauf ein Feuer das Ganze dann härtet unter schmelzen lässt, so das Leben in die Chakra kommt. Wichtig ist, ein Chakra muss leben. Es muss sich bewegen. Es braucht eine Rotation. Hier können wir die Erde als Vorbild nehmen. Wir haben einen Kern, um den Kern gibt es Magma, es entsteht ein elektromagnetisches Feld. Das ist stark vereinfacht ausgedrückt, aber die Details sind hier nicht relevant. Denn eines dürfen wir nicht vergessen, dass Chakra soll ein Feld generieren. Und dafür brauchen wir Rotation.

 

Nebst der optischen Darstellung meditieren wir auf die Fähigkeiten des Chakras. Es ist wichtig, diese vollkommen zu verinnerlichen, damit wir entsprechende Schwingungsfrequenzen in uns aufbauen, um diese zu übertragen.

 

 

Bei den Emanationen handelt es schlichtweg um Ebenen. Wir kennen Emanationen im Menschen, es sind Dimensionen, sind Ebenen, mehr gibt’s dazu nicht zu sagen. Ihre Felder sind natürlich mit den Chakren verbunden, denn schliesslich kommen sie von dort. Also gilt es das zu berücksichtigen. Oder kurz gesagt, wir brauchen Energie , um Emanation zu erschaffen.

Die Zeit und Schritt für Schritt

Entschliessen wir uns, unser Psychogon Chakra für Chakra und Emanation für Emanation aufzubauen, sollten wir uns genug Zeit dafür nehmen. Jedes Chakra enthält seine eigene Phase. Jedes Chakra kann ein eigenes Ritual enthalten. Eigene Kerzen, eigenes Räucherwerk, eine eigene Litanei, einen eigenen Tag, alles für sich, um es entsprechend zu würdigen und dementsprechend Kraft zu geben. Bauen wir die Chakren in einem genug hohen Zeitabstand auf, macht es uns das auch leichter, uns vollkommen auf diesen Aspekt des Psychogons einzulassen. Wir sind frei von allen anderen Aspekten und es fällt uns auch leichter, uns von allen anderen Dingen zu lösen.

 

 

Was wir nicht tun sollten, ist mit der mentalen Ebene anzufangen. Die mentalen Felder generieren den Geist des Psychogons und diese stehen auf den energetischen Feldern. Respektive die energetischen Chakren liefern den Brennstoff für die mentalen Chakren. Und hier ist wichtig, zu wissen, dass natürlich jedes Chakra energetisch ist. Es ist lediglich eine Einteilung zwischen Energie und Geist.