Arten der Beendigung

v  Eine Zeitspanne wird festgelegt, an dessen Ende der Servitor endet.

v  Die Lebensdauer wird an die Erfüllung der Bestimmung gebunden.

v  Einen Beendigungsbefehl festlegen, was ein Gedanke, Wort, ein Gefühl, eine Emotion oder ein Energieimpuls sein kann.

 

v  Beendigung durch Energieentropie. Der Servitor verzehrt dabei alle Energie, die ihm bei der Schöpfung zugeführt wird und endet, wenn er sie aufgezehrt hat.

Wie wählen wir das Alter

Aufgaben und Rahmenbedignungen

Die Lebensdauer eines Psychogons hängt wesentlich von seinem Zweck ab. Es ergibt keinen Sinn, eine lange oder unbegrenzte Lebensdauer festzulegen, wenn man es nur für einen sehr kurzen Zeitraum braucht. Dann »schwirrt« es im besten Fall nutzlos herum, im weniger guten Fall zieht es schlechte Energien an und im schlechtesten sogar unliebsame Entitäten.

 

Brauchen wir das Psychogon nur für einen beschränkten Zeitraum, verleihen wir ihm lediglich Kraft für diese Zeit und programmieren ein, dass seine Existenz danach endet.

 

Es gibt Aufgaben, die immer wieder anfallen, aber für die wir nicht ständig ein Psychogon an unserer Seite haben müssen. Natürlich können wir ein langlebiges Psychogon erschaffen, das wir dann in ihrer Wohnstätte ruhen lassen, aber kostet es uns nicht viel Zeit und Energie, sie zu erschaffen, programmieren wir die Beendigung auf das Ende der Tätigkeit und erschaffen bei Bedarf ein neues Psychogon.

 

Psychogone, die für uns etwas suchen sollen, gehören zu dieser Kategorie. Wir verlegen immer mal wieder etwas und es kommt immer mal wieder vor, dass wir ein magisches Werk, vielleicht eine exklusive Pflanze oder auch einen Magier suchen, der uns helfen kann. Wenn das wöchentlich der Fall ist, dann empfiehlt es sich, ein andauerndes Psychogon zu erschaffen, aber kommt es alle paar Monate vor, ist es die Mühe oft nicht wert, ein Pschogon zu erschaffen, für das wir auch noch eine Wohnstätte erschaffen müssen.

 

Es gibt seltene Aufgaben, für die wir nur ein Psychogon erschaffen erschaffen können. Das trifft auf viele Belange zu, die mit dem Schicksal zu tun haben. Der Grund sind Gegenreaktionen aus anderen Sphären. Das Schicksal reagiert sehr sensibel und wenn unseresgleichen – Wesen aus der physischen Welt, Wesen mit einem Schicksal usw. – sich am Schicksal zu schaffen machen, merkt dieses das.

 

 

Aber viel wichtiger bei Servitoren, die sich nicht mehrfach erschaffen lassen, sind besondere Bestimmungen. Es gibt Sternenkonstellationen, die wir nur einmal im Leben erfahren, aber der Zahn der Zeit nagt auch an uns. Dabei ist besonders die Entwicklung unserer Chakren zu berücksichtigen, die sich naturgemäss erst ab einem bestimmten Alter voll aktivieren. Und das Alter verändert auch unsere Physiologie, unser Gehirn, unsere Denkweise, jede einzelne Phase unseres Lebens hat bestimmte energetische und mentale Attribute, die stärker sind. Sind sie einmal vorbei, sind sie vorbei – naja, nicht wirklich, aber in der normalen Entwicklung.

Der Charakter und die Instabilität des Servitors

Es gibt Servitoren, deren Charakteren ihn unberechenbar machen. Dazu gehören Attentäter oder Servitoren, die Krankheiten auslösen oder den Geist verwirren. Sie sind naturbedingt aggressiv und einige auch instabil. Die Instabilität solcher Svervitoren rührt in ihrer Fähigkeit, sich durch Raum und Zeit und damit Dimensionen und Sphären zu bewegen und an Verteidigungsmassnahmen vorbei zu kommen. Dazu kommen Fähigkeiten, um sich abzuschirmen. Ein fähiger Magier kann die Instabilität vermindern oder ganz aufheben, aber das gelingt nicht immer, je dynamischer sie sind, umso mehr Fähigkeiten sie haben, umso stärker sie sind, umso höher ist die potentielle Instabilität.

 

Passive Servitoren, wozu Berater gehören, die sind vom Charakter her genügsam, ihre Schwingungen, Wellen und Felder sind stabil. Sie eignen sich, um Jahre oder Jahrzehnte zu existieren und treu ihrem Herrn und Meister mit Rat zur Seite zu stehen. Sie müssen sich nicht an Felder und Wellen anpassen, sie leben in einem Raum, üblicherweise in einem Altar, einer Statue oder einer Sigille, sie warten, beraten, werden gefüttert, warten, fressen und beraten. Ihre Existenz folgt einem regelmässigen und gleichmässigen Takt, es gibt keine Wogen, die Instabilität auslösen könnten.

 

Die genannte Instabilität kann zur Selbstzerstörung des Servitors führen, aber auch dazu, dass sie sich gegen ihren Schöpfer richtet oder ihr Wesen ändert. Es versteht sich von selbst, dass ein Attentäter so dem Schöpfer nach dem Leben trachten könnte.

 

 

Neben der genannten Instabilität an sich kann es bei aggressiven und flüchtigen – um nicht instabilen zu sagen – Servitoren auch zu Charakterveränderungen kommen. Bei einem Attentäter könnte dadurch Intuition oder Instinkt verloren gehen, der für die Anpassung sehr wichtig ist. Es können Wellen ausgelöst werden, welche die Interaktion mit der Umgebung stören und somit die Wahrnehmung beeinträchtigen, die die Orientierung bei der Reise sowie der Aktion erheblich stören können.

Ein Zeitfenster

Ein festes Zeitfenster

Manchmal bietet es sich an, die Existenz eines Psychogons an ein bestimmtes Zeitfenster zu binden. Beispielsweise wenn wir einen Wächter für ein Ritual erschaffen, welches sich über einen Mondzyklus erstreckt oder eine Entität, die einen Raum für ein derartiges Ritual reinhalten soll. In diesem Fall sollte das Psychogon bei der Schöpfung genug Kraft erhalten, um für genau diese Zeitspanne zu existieren und wir sollten ihr die Fähigkeit vorenthalten, sich eigenständig mit Energie zu versorgen, was sicherstellt, dass sie ihr Überleben über die vorgegebene Zeit nicht erzwingen kann.

 

 

Am besten programmieren wir das Zeitfenster, über welches das Psychogon hinaus nicht existieren soll, in die Zeitachse der Schwingungsfrequenzen. Das stellt sicher, dass diese nach dem vorgegebenen Zeitraum kollabiert und kollabiert diese, folgt die energetische und mentale Zeitachse, sodass die Elemente sich auflösen und damit das Psychogon.

Wiederkehrende Servitoren

Einige Servitoren brauchen wir für wiederkehrende Aktivitäten, aber weder ist es erforderlich, dass sie ständig aktiv sind noch ist es wünschenswert. Dazu gehören Wächter für ein bestimmtes Ritual oder zur Reinigung von Räumlichkeiten. Wächter können Entitäten stören, die wir anrufen, während »Reinigungspersonal« Emissionen, Wellen und Schwingungen aufhebt, die beim Exerzieren von magischen Praktiken unausweichlich sind, damit sie überhaupt funktionieren.

 

Exerzieren wir die entsprechenden Rituale in bestimmten Zeitphasen wie einer Mondphase, einem Wochentag, einer Jahreszeit, einer Tageszeit, programmieren wir das in die Zeitachse der Schwingungsfrequenzen. Das führt dazu, dass die Zeitachse der Schwingungsfrequenzen die Aktivität reduziert, während der Servitor ruhen soll und an Dynamik gewinnt, sobald die entsprechende Zeitphase auftritt.

 

Soll eine Servitor bei Vollmond aktiv werden, programmieren wir das ein. Wir können mit Daten arbeiten, aber auch mit Bildern der einzelnen Mondphasen. Man kann auch auf Strahlung zurückgreifen, da der Mond zumindest auf feinstoffliche Kräfte Einfluss nimmt. Mit der Gravitation ist es schwerer, den Ebbe und Flut gibt es unabhängig von der Mondphase. Aber Licht bietet sich an, ist der Mond heller, ist es heller.

 

Wichtig ist: Nur weil ein Servitor nicht aktiv ist, existiert er trotzdem. Es besteht auch immer die Möglichkeit, dass irgendein Ereignis ihn aufweckt. Ein Wächter beispielsweise kann durch entsprechende magische Eruptionen aus seinem Schlaf geweckt werden.

 

 

Und solange ein Servitor existiert, ob er aktiv oder passiv/wach oder schlafend ist, benötigt er einen Ort, wo er existiert. Wir sollten die Wohnstätte so einrichten, dass er einen Raum hat, in der er sich aufhält, während er aktiv ist und einen weiteren, während er passiv ist.

Killschalter und Zeitfenster

Wollen wir die Fähigkeit besitzen, das Psychogon jederzeit auslöschen zu können, sollten wir seine Existenz nicht an ein bestimmtes Zeitfenster binden, denn unser Akt, das Psychogon zu beenden, steht im Widerstreit mit ihrer Bestimmung.

 

 

Sobald wir ein Psychogon ein bestimmtes Zeitfenster zubilligen, wird dieses zu einem Teil ihrer Bestimmung, zu ihrem Zweck und es entsteht allein aus technischen Gründen ein Gegengewicht.

Die Erfüllung der Bestimmung

Die Beendigung des Servitors an die Erfüllung der Bestimmung zu binden hat mehrere Vorteile. Einerseits ist es eine sichere Methode, um den Zeitpunkt zu bestimmen, da er kompromisslos ist. Der Servitor wird von den Gedanken, Gefühlen und Emotionen, bis zu den Energieimpulsen und den Schwingungsfrequenzen, die sie bilden, klargemacht, wo ihre Bestimmung beginnt und wo sie endet und sobald das vorbei ist, endet ihre Existenzberechtigung.

 

 

Der Prozess ist relativ einfach, die Schwingungsfrequenzen kollabieren, sobald die Bestimmung erfüllt ist. Allerdings kollabiert hier nicht zuerst die Zeitachse, sondern die energetische Achse. Genau genommen weiss der Servitor, wann er sein Ziel erreicht hat. Das geschieht auf der mentalen Ebene. Sobald dieser Input erfolgt, geht die Information an die energetische Ebene, worauf die energetische Achse kollabiert, sodass der mentalen Ebene das Fundament entzogen wird, der Geist kollabiert und natürlich die mentale Achse

Ein Beendigungsritual

Bei einem Signal, dass dem Psychogon befiehlt, sich aufzulösen, handelt es sich um einen mentalen oder energetischen Impuls oder emittierte Wellen und Felder. Die Impulse gehen in dem Psychogon auf und erreichen das Zielgebiet. Handelt es sich um einen mentalen Befehl, geht er in den Geist, respektive die mentalen Felder. Der energetische Impuls geht in die energetischen Felder, entweder hebt er die Wellen darin auf, der die Felder auflöst oder er lässt die Schwingungen der Elemente kollabieren, sodass die Felder kollabieren.

 

Der Impuls hat den Vorteil, dass es ein kontrollierter Energieausstoss ist. Er besitzt viel Kraft, dadurch läuft er bei seinem Weg durch Raum und Zeit, um das Psychogon zu erreichen, nicht Gefahr, aufgelöst zu werden oder Schaden zu nehmen, sodass er seinen Zweck in dem Psychogon nicht mehr erfüllen kann.

 

Der Nachteil des Impulses ist, dass er das Psychogon treffen muss. Ein Impuls ist eine Pfeilspitze, vielleicht auch ein Strahl. Es handelt sich um eine Punkt-zu-Punkt-Projektion. Der Magier muss somit wissen, wo sich das Psychogon befindet. Er muss das Zielgebiet fixieren und den Impuls dorthin lenken.

 

Wellen haben den Nachteil, dass sie weniger kompakt und leichter zu zersetzen sind. Sie sind flüchtiger, ausgedehnter, aber der Magier kann sie problemlos in alle Richtungen emittieren. Sie werden sich durch Raum und Zeit bewegen, bis sie das Psychogon gefunden haben. Dort kommt es dann zu einer Verwicklung mit dessen Feldern und die Befehle fliessen quasi in das Psychogon.

 

Nebst der Gefahr der Zersetzung haben Wellen oft auch den Nachteil, dass sie langsamer sind als Impulse. Das muss nicht sein. Sehr flüchtige Wellen können sich unabhängig von temporalen Beschränkungen durch die Dimensionen bewegen. Theoretisch können sie überall gleichzeitig sein, das Problem ist nur, dass wir Magier physische Lebewesen sind. Wir unterliegen den Begrenzungen von Raum und Zeit. Wenn wir dann anfangen Wellen in alle Richtungen zu imitieren, ist das ein riesiges Volumen. Natürlich ist das nicht wirklich so, aber es gibt ein entsprechendes Empfinden. Und das macht Wellen oft langsam. Mit Übung lässt sich dieses Problem weitgehend neutralisieren, aber vollkommen ist die höchste Kunst der Magie.

 

Ein weiterer Nachteil der Wellen zu den Impulsen ist, dass sie sich leichter ausfindig machen lassen alles Impulse. Ein Impuls blitzt durch Raum und Zeit, während Wellen sich ausdehnen. Ein fähiger Magier kann die Expansion dieser Wellen fühlen. Besonders wenn er weiss, dass er irgendein Problem mit uns hat. Auch können Wächter eines anderen Magiers sie entdecken.

 

 

Einige werden jetzt sagen, dass das nicht tragisch ist, schliesslich hat das Psychogon seinen Job erledigt, wenn wir es beenden wollen, aber es betrifft nicht nur das Beendigungssignal sondern auch die Fütterung und die Eingabe neuer Befehle. Und wir sollten uns auch verinnerlichen, dass wir Psychogone aus einem guten Grund auslöschen. Wenn eines unserer Psychogone gefangen genommen wird – und das ist möglich –, lässt es sich als Portal zu uns verwenden.

Ein Gefährte fürs Leben

Auflösung nach unserem Tod

Erschaffen wir einen Servitor, der uns ein ganzes Leben lang dienen soll, ist es elementar, dass wir seine Existenz an unsere binden. Sterben wir, muss der Servitor sich auflösen. Das machen wir am besten, indem wir eine Verbindung zwischen unseren Chakren und seinen aufbauen, wenn sich unser Astralkörper vom physischen Körper löst. Dann werden Wellen von unseren Chakren freigesetzt, welche auf den Servitor überspringen, um dessen Chakren und damit ihn aufzulösen.

 

 

Natürlich lösen sich nicht all unsere Felder und damit Chakren auf, wenn wir sterben. Sonst würden wir aufhören zu existieren. Der Astralkörper besteht schliesslich aus L- und T-Felder. Aber solang wir einen physischen Körper besitzen, besitzen unsere Chakren ein physikalisches Element. Es handelt sich um etwas, dass sich in den Achsen der Schwingungsfrequenzen befindet. Vor allem in der zeitlichen Achse. Sterben wir, löst sich das auf und die Wellen, die wir emittieren, greifen auf den Servitor über und bringen die Achsen dessen Schwingungsfrequenzen zum Kollaps. Wir nehmen ihm den Leim, der ihn zusammenhält.

Die Gefahr eines überlebenden Gefährten

Erschaffen wir einen Servitor, der uns ein ganzes Leben lang dienen soll, ist es elementar, dass wir seine Existenz an unsere binden. Sterben wir, muss der Servitor sich auflösen. Das machen wir am besten, indem wir eine Verbindung zwischen unseren Chakren und seinen aufbauen, wenn sich unser Astralkörper vom physischen Körper löst. Dann werden Wellen von unseren Chakren freigesetzt, welche auf den Servitor überspringen, um dessen Chakren und damit ihn aufzulösen.

 

 

Natürlich lösen sich nicht all unsere Felder und damit Chakren auf, wenn wir sterben. Sonst würden wir aufhören zu existieren. Der Astralkörper besteht schliesslich aus L- und T-Felder. Aber solang wir einen physischen Körper besitzen, besitzen unsere Chakren ein physikalisches Element. Es handelt sich um etwas, dass sich in den Achsen der Schwingungsfrequenzen befindet. Vor allem in der zeitlichen Achse. Sterben wir, löst sich das auf und die Wellen, die wir emittieren, greifen auf den Servitor über und bringen die Achsen dessen Schwingungsfrequenzen zum Kollaps. Wir nehmen ihm den Leim, der ihn zusammenhält.

Der böse Begleiter

Das ist das schlimmste Szenario, wenn ein Servitor unseren Tod überlebt. Er kann den Trieb entwickeln, uns in dieser Welt festzuhalten, respektive im Fegefeuer, um sich an unserer Kraft zu laben. Dann leben wir in einer Hölle und der Teufel, der uns festhält, haben wir selbst erschaffen.

 

 

Ähnliche Szenarien gibt es auch, wenn unser einstige Gefährte uns verfolgt, kehren wir ins Leben zurück. Abhängig von seiner Intelligenz und seinen sensorischen Fähigkeiten kann er sich in einen Ruhezustand begeben und warten, bis er Wellen vernimmt, die ihm zeigen, dass wir zurück sind. Auch wenn wir ein neues Leben beginnen, emittiert unsere Seele Wellen, die er mit den entsprechenden Fähigkeiten fühlen kann und ähnlich einem Bären im Winterschlaf erwacht er und kann uns von da an verfolgen, um sich an uns in irgendeiner Form zu laben.

Auslösung des Tempels - Wächter des Tempels

Wächter, die wir erschaffen, um unser Haus, unseren Tempel, ein Tempelraum, irgendeinen Raum, aber auch einen Altar zu beschützen, können wir an dessen Existenz binden. Ihr Haus, Tempel, Raum oder Altar zerstört, löst sich das Psychogon auf. Natürlich bleibt er bestehen, ziehen wir nur aus dem Gebäude aus. In diesem Fall können wir das Psychogon mit einem Ritual auflösen, doch gehen wir davon aus, dass die Mauern nicht mit unserem Auszug fallen, sollten wir die Existenz nicht an diese binden.

 

Es ist nicht nur eine Metapher, dass ein Psychogon sich auflöst, fallen die Mauern, das Psychogon kann in den Mauern eines Gebäudes verankert werden. Dabei sollten wir die Konstitution des Psychogons in einem zentralen Raum des Gebäudes durchführen und so auslegen, dass seine Wellen und Felder bei der Formung expandieren, nach den Mauern greifen, sich mit ihnen verschränken, um sich in ihnen festzusetzen. Dabei achten wir darauf, dass er Energie über sie und das Fundament beziehen kann. So hat er die Möglichkeit, über das Dach sowie das Fundament die Kraft von Himmel und Erde zu beziehen. Durch die Verankerung in den Wänden ist er auch in der Begrenzung des Gebäudes vorhanden, er spürt, was für Kräfte von aussen auf dieses wirken, er kann Felder, Wellen, Impulse, Schwingungen und Emissionen fühlen, um sie fernzuhalten, zu reinigen oder wenn gewünscht passieren zu lassen.

 

Es ist auch möglich, das Psychogon an das Land zu binden, auf dem das Gebäude steht. Aber tun wir das, wird er weiter bestehen, wenn das Gebäude fällt, den verbunden ist er mit dem Erdreich. Dabei gilt auch zu berücksichtigen, dass seine primäre Energiequelle das Erdreich ist, es fällt ihm schwerer, die Kräfte des Himmels zu absorbieren und auf andere Dimensionen zu wirken. Der grosse Vorteil ist, dass er sehr widerstandsfähig ist, denn er ist fest in der physischen Welt verhaftet, die Schwingungsfrequenzen besitzen eine hohe Dichte und die Fähigkeit, fremde Einflüsse zu bekämpfen.

 

 

Wie erwähnt können Wächter des Tempels durch Rituale ausgelöscht werden. An sich ist es dasselbe wie die Konstitution eines Wächters. Das Ritual zur Auslöschung sollte der Gegenpart zu jenen der Schöpfung sein und in das Ritual der Konstitution sollte das Beendigungsritual bereits implementiert werden, damit das Psychogon mit der Bestimmung geboren wird, durch ein Ritual aufgelöst zu werden. Das verhindert Widerstände auf der energetischen sowie unterbewussten Ebene. Auch entsteht kein Drang, sich ans Leben zu klammern oder sich dem Ritual zu widersetzen. Denn das Ende durch ein Ritual ist sein Schicksal.

Beendigung der Riten - Wächter der Riten

Wir können die Existenz eines Servitors an bestimmte Rituale oder andere Aktivitäten binden. So können wir den Wächter für einen Tempel daran binden, dass im Gebäude, in dem wir Rituale exerzieren – womit wir es zu unserem Tempel machen –, magische Rituale durchgeführt werden und er so lange existiert, wie das geschieht. Dabei binden wir seine Felder und Wellen an die Felder, Wellen und Schwingungen, die bei magischen Ritualen entstehen. Ein nicht zu unterschätzendes Problem dabei ist, dass Reinigungsrituale diese aufheben können, wodurch der Servitor sich auflösen kann.

 

In der Regel wird ein derartiger Servitor so programmiert, dass er sich von den Kräften, die bei Riten manifestiert werden, laben kann. Enden die Riten, geht die Nahrung verloren und der Servitor löst sich auf. Hier gibt es das Problem, dass der Servitor durch sein Laben, die Rituale stören könnte.

 

 

Natürlich kann auch er mit einem Ritual erschaffen und aufgelöst werden. Aber dann gibt es keinen Grund, ihn an Rituale zu binden.

Der Leibwächter

Die Beendigung durch das Konzept Leibwächter läuft darauf hinaus, dass ein Psychogon motiviert wird, uns zu beschützen. Soll er auch unser Leben, unsere Gesundheit oder unser magisches Wirken schützen, programmieren wir ihm ein, dass er sich auflöst, endet unser Leben.

 

Erschaffen wir einen Leibwächter, der uns vor Krankheiten schützen soll, schützt er uns vor magischen Einflüssen, aber nicht von weltlichen Inputs wie Krankheitserreger. Wir können versuchen, uns mit einem Psychogon auch vor weltlichen Krankheitserregern zu schützen, aber das ist sehr viel schwieriger. Auch führt das dazu, dass bei einer konventionell entstandenen Krankheit sich das Psychogon auflöst, womit es uns nicht mehr gegen magische Angriffe schützen kann.

 

Schützt uns ein Leibwächter während magischen Ritualen, löst er sich auf, haben wir diese beendet oder er begibt sich in einen Ruhezustand, abhängig was wir wollen. Er wird an die Existenz der Entfaltung der Kräfte während des Rituals gebunden.

 

Soll ein Leibwächter unser Leben schützen, versteht es sich, dass er aufhört zu existieren, wenn ein magischer Angriff und tötet. Das ist ein starker Motivationsfaktor und wir machen unser Leben zu seinem Leben. Die Verschränkung der Felder und Wellen führt dazu, dass seine Instinkte darauf ausgelegt sind, uns zu schützen, denn seine Instinkte und seine Sensorik wirkt über unsere Felder und Wellen. In gewisser Weise sieht er durch uns in die Welt, in andere Dimensionen, alles dreht sich um uns.

 

 

Leibwächter können wir auch erschaffen, um Schüler, Anwärter oder Besucher zu schützen. Sie werden an ihre Anwesenheit gebunden und lösen sich auf, wenn das Ritual oder der Konvent beendet ist.

Die Wohnstätte nicht vergessen

Generell

Haben wir für unseren Servitor eine Wohnstätte geschaffen, müssen wir diese zerstören oder läutern, um sicherzugehen, dass der Servitor sich nicht rekonstituieren kann. Zwar haben nur mächtige und fähige Servitoren die Fähigkeit sich zu rekonstituieren, weshalb die Gefahr meistens nicht gegeben ist, aber Wohnstätten sind an die Eigenarten des Servitors gebunden, sie tragen noch immer die entsprechenden Kräfte in sich, sodass sie ähnlich geartete Entitäten oder Kräfte anziehen könnten. Das kann die eigenen magischen Operationen gefährden.

 

Entweder wir zerstören die Wohnstätte gemeinsam mit dem Servitor oder wir lösen den Servitor aus der Wohnstätte, lösen ihn auf und zerstören dann die Wohnstätte. Bei der ersten Option »verbrennen« wir ihn quasi in seinem Haus, bei der zweiten locken wir ihn heraus, um ihn zu » erschlagen«, um dann sein Haus »nieder zu brennen«. Welche Optionen wir vorziehen, hängt vom Servitor und unseren Fähigkeiten ab, aber bei allen Wohnstätten, die dem Servitor viel Schutz bieten, sollten wir ihn herauslocken, um dann die Wohnstätte zu zerstören. So verliert die Wohnstätte ihre Existenzberechtigung und die Kräfte der beiden können nicht miteinander interagieren und sich gegenseitig verstärken.

 

 

Bevor wir mit der Zerstörung der Wohnstätte und dem Servitor beginnen, trennen wir die Wohnstätte von jeder Energiezufuhr. Sie darf keine Kraft bekommen, die sie gegen eine Läuterung einsetzen könnte oder die vom Servitor, wenn er von der Wohnstätte getrennt ist, absorbieren könnte, um sich vor der Auslöschung zu schützen.

Methoden der Zerstörung

Verbrennen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um eine Wohnstätte zu zerstören. Sie zu verbrennen ist eine beliebte Methode, weil das Feuer die Kraft der Läuterung in sich trägt. Idealerweise umgeben wir das Verbrennen mit einem Ritual, um die reinigende und zerstörende Kraft des Feuers zu unterstützen.

Versenken

Eine zweite, sehr beliebte Methode ist das Versenken im Wasser. Ein See oder ein Fluss kommen infrage. Das Wasser umgibt die Wohnstätte, es unterdrückt alle möglichen Emissionen, gleichzeitig haben seine Schwingungen eine magnetische Wirkung, welche Kräfte aus der Wohnstätte ziehen, wodurch sie gereinigt wird. Sie verliert jede Kraft. Das dauert länger als das Feuer, ist aber nicht weniger effektiv. Auch hier empfehlen sich begleitende Rituale.

Vergraben

Eine dritte Methode ist das Vergraben. Hier sind begleitende Rituale wichtiger als beim Feuer und Wasser, da die Erde naturbedingt Träger ist. Aber ihre Schwingungen besitzen auch eine magnetische Kraft, die Kraft aus der Wohnstätte zieht. Wie effektiv die Erde ist, hängt auch davon ab, wo eine Wohnstätte begraben wird. In freier Natur ist die reinigende Kraft grundsätzlich stärker, da dort das Prana und die Aktivitäten von Feldern, Wellen und Schwingungen stärker sind.

 

 

Da die meisten von uns in Städten wohnen und es nicht immer ganz leicht ist, in die freie Natur zu kommen, müssen wir beim Vergraben kreativ sein. Es ist durchaus möglich, etwas zu bauen. Dann wird die Wohnstätte mit harten, widerstandsfähigen Material eingeschlossen. Dabei ist das Unterdrücken der Emissionen wichtiger als das Herausziehen. Über die Zeit hinweg zehren sich die Kräfte in der Wohnstätte von allein auf. Die Nähe zu Hochspannungsleitungen oder anderen Stromleitungen dient sich auch an, dabei nutzen wir den Fluss der elektrischen Energie, um die Kraft aus der Wohnstätte zu ziehen. Hier sind entsprechende Rituale sehr wichtig.

Zertrümmern

Eine brachiale Methode ist das Zertrümmern einer Wohnstätte. Dabei schlagen wir sie in einzelne Fragmente. Beim Prozess der Sprengung lösen sich Kräfte aus den einzelnen Fragmenten und die Wohnstätte verliert jede Kraft. Es ist klug, beim Schwingen des Hammers konzentriert vorzugehen, um Impulse der Kraft auf ihn zu übertragen, der diese dann mit der kinetischen Energie auf die Wohnstätte überträgt. Wichtig ist, dass wir läuternde Kraft übertragen, wobei es sich meistens um eine spaltende Kraft handelt, die Elemente auseinanderdriften oder spalten lässt. Sehr effektiv ist der Fokus, die zeitliche, energetische und mentale Achse der Elemente zu sprengen. Auf jeden Fall sollte das Ganze im Rahmen eines Rituals erfolgen, dazu gehört eine Vorbereitung, die Ausführung und der Ausklang.

Zerbrechen

Das Brechen der Wohnstätte gehört auch zur Methode der Zertrümmerung, aber ich führe sie hier gesondert auf, weil sie in der Regel nur bei Sigillen, Amuletten oder Medaillons zum Einsatz kommen. Sie lassen sich leicht brechen, sodass es ein Riss durch das Zentrum geht. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass alle wichtigen Ornamente, die für die Kraft stehen, mit einem Riss aufgebrochen werden. So fliesst alle Kraft durch die Linien der Ornamente zu den Bruchstellen, sodass alle Kraft aus ihnen fliesst. Entgegen anderen Methoden der Zertrümmerung lässt sich das Brechen auch ohne komplexe Rituale durchführen. Wir konzentrieren uns nur auf die Zerstörung und den Vorgang der Entladung und brechen dann die Wohnstätte. Natürlich sind Rituale auch hier nicht verkehrt.

Läutern

Manchmal geben wir den Servitoren eine Wohnstätte, die sehr viel Wert hat. Dazu gehören Schmuckstücke. Die wollen wir nicht zerstören, also greifen wir auf die Läuterung zurück. Diese erfolgt über Rituale, mit denen wir jede Kraft aus der Wohnstätte entfernen, wodurch das Objekt nur noch ein Objekt ist.

Den Träger zerstören

Den Träger zu zerstören ist eine bestimmte Form, um das Psychogon aufzulösen. Dabei wird das Psychogon an die Existenz der Wohnstätte gebunden und mit dessen Zerstörung wird er zerstört.

Das Aushungern

Beim Aushungern entziehen wir dem Servitor seine Energiequelle. Ohne eine Zufuhr von Kraft kann er seine Schwingungen, Wellen und Felder nicht aufrechterhalten und löst sich auf oder kollabiert.

Energie entziehen

Entziehen versus Aushungern

Der Entzug der Energie darf nicht mit den Aushungern verwechselt werden. Beim Aushungern entziehen wir dem Servitor den Zugang zur Kraft, sodass er an deren Mangel stirbt. Es ist ein passives Vorgehen. Entziehen wir ihm die Energie, gehen wir aktiv vor. Wir bauen eine Verbindung zu ihm auf, greifen nach seinen Feldern, um Wellen aus ihnen zu ziehen oder sogar zu zehren und in uns aufzunehmen, auf einen Träger zu übertragen oder im Äther vergehen zu lassen.

Kraftquelle Magier

Haben wir das Psychogon mit unserer Kraft erschaffen und gefüttert, fällt es uns leicht, es aufzulösen. Schliesslich ist alles, was das Psychogon ausmacht, ein Teil von uns. Seine Felder, seine Wellen, seine Elemente, die schwingen, sie alle gehören uns, sie alle sind ein Teil von uns und rufen wir sie zurück, kehren sie zu ihrer Quelle zurück. Wichtig ist, diese Art der Auflösung bei der Schöpfung einzuprogrammieren, sodass es garantiert keine Widerstände gibt. Aber sofern das Psychogon kein kriegerisches Wesen hat und seine Überlebensinstinkte nicht stark ausgeprägt sind, kann er sich gegen die Quelle von allem, was ihn ausmacht, nicht zur Wehr setzen.

Externe Kraftquelle

Nutzen wir eine externe Kraftquelle, um den Servitor zu erschaffen, müssen wir deren Natur berücksichtigen, entziehen wir ihm die Energie. Feuer hat einem bestimmten Aggregatzustand, genauso Wind, Wasser und Erde. Wir können die Kräfte, die wir mobilisierten, Elementen zuweisen, um zu wissen mit welchen Aggregatzustand oder welchen Aggregatszuständen und Sphären wir arbeiten müssen.

 

Ebenfalls müssen wir einen Ort für das Ritual suchen, der sich eignet, die Kraft anzuziehen. Der Ort der Schöpfung bietet sich an und natürlich ein Ritualraum. Ebenfalls ist es klug, ein Trägersystem zu wählen, welches die Kraft des Servitors aufnimmt. Entweder zerstören wir dann den Träger und die Kraft oder wir nutzen ihn als Energiequelle für andere magische Operationen.

 

 

Eine weitere Methode, um die Kraft von Drittquellen zu entladen, ist der Äther. Tun wir das, haben wir darauf zu achten, dass die Kraft, die wir dem Servitor entziehen, sich zerstreut. Egal wie wir dem Servitor die Kraft entziehen, ob es ein Strom/Strahl, Wellen oder Felder sind, wir müssen die Kraft in Form von Wellen in den Äther emittieren und wir müssen darauf achten, dass es keine Entitäten in der Nähe gibt, welche diese absorbieren könnten. Abhängig von deren Fähigkeiten, könnten sie die Eigenschaften des Servitors auf sich übertragen und für uns zu einer Bedrohung werden. Vielleicht absorbieren sie sie auch nur und für uns entsteht kein Problem, aber wir sollten nichts in den Äther schicken, dass gegen uns verwendet werden kann.

Die Absicherung

Selbst wenn wir ein Psychogon erschaffen, das uns das ganze Leben begleiten soll, sollten wir immer einen Code der Zerstörung einbauen. Es ist immer möglich, dass wir ein Psychogon irgendwann nicht mehr brauchen. Vielleicht brauchen wir seinen Schutz nicht mehr, vielleicht wird sein Rat überflüssig, vielleicht sind wir fähig, ein besseres zu erschaffen und vielleicht wird es korrumpiert, verliert langsam seine Kräfte oder sein Wesen verändert sich, sodass es unnütz wird oder sich sogar gegen uns wendet. Sind wir unfähig, es dann zu beenden, haben wir ein Problem.

 

Der Code ist nichts anderes als ein Programm in der zeitlichen, energetischen und/oder mentalen Achse, um Befehle der Zerstörung zu übermitteln. Es ist der Code, dass wir das Recht und die Macht haben, es zu zerstören. Es stellt sicher, dass das ein Teil seines Wesens ist.