Die Schöpfungskraft des Menschen

Habe keine Angst

Auf den ersten Blick klingt es verrückt, dass wir fähig sein sollen, ein eigenes Wesen zu erschaffen. Es gibt Menschen, die glauben, dass Gott Menschen und auch Engel erschuf, jetzt sollen wir, die wir von Gott erschaffen wurden, in der Lage sein, selbst Wesen zu erschaffen? Ja, das sind wir – wobei ich jetzt nicht sagen will, dass wir von Gott erschaffen wurden.

Wir Menschen erschaffen ständig neue Menschen. Diese neuen Menschen nennen wir Kinder. Die Schöpfung erfolgt durch ein Ritual, dass wir Sex oder Geschlechtsverkehr nennen. Dieses Ritual ist Teil unserer Natur, niemand muss es uns beibringen, wir beherrschen es. Und mächtige Alchimisten unter uns ersannen komplexe Rituale, in denen die Kraft des Mannes (sein genetisches Material) in die Kraft der Frau (die Eizelle) transferiert wird, damit sie ein Kind bekommen können. Dazu gibt es Rituale, bei denen eine Frau ein Kind für andere Menschen austrägt, weil es diesen nicht möglich ist, es zu tun. Ja, die Alchemisten sind in diesem Fall Fertilisationsspezialisten.

 

Das klingt wenig magisch, aber ist das wirklich so? Ist Wissenschaft nicht eine Form der Magie? Ich bin der Meinung schon, aber das Urteil überlasse ich jedem selbst. Ich selbst erachte es als logisch, dass wir die Verstandeskraft nutzen, um physisches Leben in der physischen Welt zu erschaffen. So nutzen wir mentale und energetische Kräfte, um aus L- und T-Feldern bestehende Wesen zu erschaffen.

Zeugungsakt und Schöpfung von einem Psychogon

Erschaffen wir ein Kind, fusionieren das genetische Material von Männlein und Weiblein, dabei fliesst auch Energie, die Seele in der Astralwelt wird ausgesucht, sie fährt bei der Geburt in das Kind und ein neuer Mensch entsteht.

Wir setzen Gedanken, Gefühle, Emotionen und Energieimpulse dahinter ein, um einen Servitor zu formen. Das lässt sich mit dem Samenausstoss und der Energie vergleichen, die beim Zeugungsakt freigesetzt wird.

 

Die Frau nimmt den Samen auf, die Energie vom Mann, während es auch einen Influx seine Energie in sie gibt. Das lässt sich mit den Ebenen vergleichen, bei denen wir uns bedienen. Seien es unsere eigenen Chakren und Koshas, fremde Dimensionen oder die Kräfte der Natur. Wie der Samen und die Eizellen genetische Informationen enthalten, die ein Teil vom Wesen des neuen Menschen vorgeben, geben die Frequenzen der Kräfte, die wir mobilisieren, das Wesen vom Servitor vor – im Gegensatz zum Menschen determinieren sie den Servitor vollkommen.

Die Konstitution

Physische, energetische und mentale Konstitution fördern

Um Magie zu praktizieren, muss Körper, Energiekörper und der Geist in tadellosem Zustand sein. Das bedeutet, wir müssen auf die physische Konstitution, den Energiefluss und einen klaren Geist achten.

Um den Körper kümmern wir uns, in dem wir auf die Ernährung achten. Wir essen nicht zu viel, um unser Gewicht zu kontrollieren, aber auch die Verdauung und somit die Verarbeitung von energetischen und mentalen Kräften nicht zu stören. Aber wir essen genug, um unseren Körper mit allem zu versorgen, was er braucht.

Kraft, Kondition und Beweglichkeit fördern wir durch Sport. Yoga oder Kampfsport bieten sich an. Aber auch Fahrradfahren und Joggen können guttun, weil sie uns an unsere Grenzen bringen.

Sportliche Aktivitäten fördern auch den Energiefluss und fördern unsere mentale Stärke, weil wir Willenskraft brauchen, um unsere Ziele zu erreichen.

Ich selbst praktiziere Yoga. Dazu gehören Asanas, aber auch Pranayama und Meditation. Mit dem Pranayama können wir unmittelbar Einfluss auf den Energiefluss und die mentale Ebene nehmen. Es gibt verschiedene Atemtechniken, abhängig was wir erreichen wollen, bedienen wir uns ihnen. Bhastrika hilft Energie aufzubauen, Ujjayi reinigt Ida und Pingala und hilft auch Ida, Pingala und Sushumna zu bereinigen.

 

Mudras und Meditation wirkt über den Geist und von dort auf die energetische und physische Ebene. Wobei die Mudras die mentale und energetische Ebene besser verbinden, weil es sich um spezifische Körperhaltungen handelt.

Visualisierung

Um ein Servitor zu konstituieren, müssen wir fähig sein, Dinge zu visualisieren. Wir können Frequenzen und Schwingungen unmittelbar visualisieren, aber auch Farben, Strukturen (wie Nebel, Wasser/Flüssigkeit, Stein usw.), Symbole, sogar Sigillen und andere Dinge, welche dem Servitor seine Charaktereigenschaften geben können.

 

Die Visualisierung üben wir am besten bei der Meditation. Wir beginnen damit, in die Gedankenleere zu gehen, um in dieser entsprechende Dinge zu visualisieren. Gelingt es uns, sie über längere Zeit – mindestens fünf Minuten – zu halten, haben wir die Grundlage, um Servitore zu erschaffen.

Grundlagen zur Konstruktion

Bewusstseinsebenen und Fähigkeiten

Das erschaffen von Servitoren gehört zur Magie. Viele Magier wollen sich damit beschäftigen, weil sie dadurch ihre Schöpfungskraft einsetzen können.

Wesenheiten zu erschaffen ist eine göttliche Kraft. Es schafft ein erhabenes Gefühl, ist aber auch ein Zeugnis magischer Fertigkeiten und besonders der Willenskraft.

Die ersten Servitore gehen nicht über einfach strukturierte Gebilde aus energetischen und mentalen Strömen heraus, die vegetieren. Sie befinden sich auf der pflanzlichen Ebene. Möglicherweise gelingt es dem Magier, sie gleich auf die intuitive und damit animalische Ebene zu bringen. Damit hätte er bereits ein Wesen, dass einen gewissen Grad an Intelligenz besitzt und komplexere Aufträge erfüllen kann.

Ein vegetativer Servitor reagiert, indem die L- und T-Felder mit den Feldern der Umgebung interagieren. Es findet ein Austausch der Schwingungen statt und sie passen sich an. Durch die Veränderung ihrer Schwingungen nehmen sie Einfluss auf die Felder der Umgebung. Sie lassen sich einsetzen, um einen Raum zu reinigen, ihn zu stören, fremde Wesen fernzuhalten, die bestimmte Konfigurationen haben usw.

Ein vegetativer Servitor lässt sich an einen anderen Ort projizieren, damit er dort wirkt. Er kann einen Ort im Freien oder einen Raum reinigen, verseuchen, das praktizieren von Magie erleichtern oder erschweren. Es kann auch als Scout verwendet werden, indem seine Schwingungen mit der Umgebung interagieren. Dann ist es wie eine lebendige Radaranlage.

 

Höher entwickelte Servitoren eignen sich, um komplexere Aufgaben zu erfüllen. Sie können in einem bestimmten Raum Wesenheiten suchen, um mit ihnen zu interagieren, sie auszuspionieren oder zu bekämpfen. Der Raum schliesst auch ein Gebiet wie einen Wald ein oder Gebiete in anderen Dimensionen.

Quelle zur Beschaffung von Psychogonen, Hilfsmittel und Statue

Servitoren lassen sich aus zwei Energiequellen erschaffen. Die eine kommt aus dem Menschen. Dafür nutzten wir die Kraft unserer Chakren. Die zweite Quelle ist das Äussere. Das umfasst die Natur, den Äther und alle anderen Dimensionen.

Setzen wir Chakren ein, entfaltet er Felder oder Impulse aus diesen. Bei den Kräften aus dem Äusseren stellen wir eine Verbindung zu diesen her oder zu den Dimensionen, dessen Kraft wir verwenden wollen. Wir sammeln sie in uns, um sie aus unseren Chakren zu projizieren oder wir sammeln sie in Objekten, Flüssigkeiten, Gefässen oder anderen Dingen, um sie dort zu speichern, um sie später zu projizieren oder sofort zu entfalten.

 

Wir können auch Objekte – wie Gefässe – verwenden, um dort alle Kräfte zu sammeln, die unser Servitor besitzen soll. Aus oder in diesem Objekt entfaltet sich dann der Servitor. Sollten wir eine Statue einsetzen, können wir die Statue zum Sitz vom Serivtor machen, von dem aus er regelmässig operiert und in dem er auch einen sicheren Rückzugsort hat.

Schutz, Fähigkeiten und Fütterung von Psychogonen in einer Statue

Statuen als Sitz von Servitoren lassen sich mithilfe von Runen, Glyphen, Sigillen, anderen Symbolen oder auch Schriften schützen. Idealerweise bringt man diese am Fundament an, zieht Linien bis zum Scheitel, sodass Energie von der Erde aufsteigt, um die Statue einzuhüllen und einen Schutzschild für den Servitor zu bilden.

Weitere Symbole lassen sich auf dem Körper der Statue abbilden, welche den Kräften des Servitors entsprechen. Entweder helfen diese dem Servitor aus der Statue heraus zu operieren oder sie erhalten oder stärken dessen Fähigkeiten.

Wir vermögen eine Statue zu einer Festung für einen Servitor zu machen. In dieser ist er nicht nur geschützt, Symbole werden zu Geschützen, die er verwendet, um anzugreifen, auszukundschaften usw. Die richtigen Symbole erlauben es dem Servitor auch, einen Raum zu sichern, indem er seine Kraft entfaltet.

 

Ein Servitor kann auch über Symbole mit neuer Kraft aus dem Äusseren versorgt werden. Braucht er irdische Kraft, sollte das Symbol am Sockel sein oder sogar dem Boden, braucht er himmlische Kraft am Scheitel. Es ist auch möglich über Symbole Energie in die Statue und somit zum Servitor zu transferieren. Somit können wir aus seinem Inneren Kraft übertragen. Braucht der Servitor mentale Kräfte die Bereiche infrage, wo die entsprechenden Chakren liegen.