Fütterung

Fütterung von Körpersubstanzen

Siehe Leibwächter.

Intervall der Fütterung

Wie häufig soll man ein Psychogon füttern

Wie häufig ein Psychogon gefüttert wird, hängt davon ab, was seine Aufgabe ist und wie viel Energie es braucht. Es gibt Aufgaben, die sehr energieintensiv sind und eine häufige Fütterung erfordern. Bei Leibwächtern ist es ideal, wenn sie einmal täglich gefüttert werden. Bei einfachen Dienern reicht wöchentlich, monatlich oder sogar jährlich.

Die Gefahren einer seltenen und häufigen Fütterung

Bei der Häufigkeit der Fütterung muss der Magier neben der erforderlichen Energiemenge berücksichtigen, wie stark er das Psychogon an sich binden will, ob es fähig ist, die Energie, die es erhält, zu verwalten, damit es über den gesamten Zeitraum reicht, bis er es wieder gefüttert wird und ob ein massiver Influx an Energie die Programmierungsform Psychogon – also die Aufgabe – löschen könnte oder es ihn sogar ermöglicht, aus eigener Kraft unabhängig zu werden. Auch hat der Magier darauf zu achten, dass ein Psychogon nicht stärker wird als er selbst.

Füttert der Magier ein Psychogon jährlich, vollzieht er gewöhnlich ein Ritual, um die erforderliche Menge aufzubringen. Das führt zu einem massiven Influx an Energie, der das Psychogon zerstören könnte, die Programmierung überschreiben könnte, besonders wenn er abgelenkt ist oder wenn fremde Kräfte in Strömen oder in so viel Kraft gibt, dass es eigene Intentionen entwickeln kann. Es ist auch möglich, dass es dadurch stärker wird als er selbst und sich gegen ihn wendet. Wie hoch diese Gefahr ist, hängt auch davon ab, welchen Zweck es zu erfüllen hat.

Bei einer regelmässigen Fütterung besteht die Gefahr der Abhängigkeit. Die Bindung an das Psychogon ist sehr viel enger. Denn der Magier beschäftigt sich mit diesem, sodass eine direkte Kommunikation und gegebenenfalls Energieaustausch stattfindet. Die Beziehung ist intimer und bietet dem Psychogon auch die Möglichkeit, den Magier zu beeinflussen.

 

Bei einer sehr häufigen Fütterung kann ein Psychogon durchaus die Eigenschaften einer Larve entwickeln. Das Psychogon mag die Aufmerksamkeit durch den Magier. Die Aufmerksamkeit selbst ist Energie. Auch wenn sie nicht Teil der Fütterung ist, gewinnt das Psychogon dadurch Kraft. Diese Kraft will es nicht missen, sodass es den Magier durchaus manipulieren könnte, um die erforderliche Aufmerksamkeit zu erhalten. Geschieht das einmal, entsteht eine Dynamik, in der Magier auf der mentalen Ebene manipuliert wird, damit das Psychogon ständig füttert, während er durch die Fütterung und die Aufmerksamkeit diesem Energie zukommen lässt. Das kann zum auszehren der eigenen Kraft und/oder sozialer Isolation führen. Schlussendlich könnte das Psychogon der Gebieter sein, auch wenn es mental sehr einfach strukturiert ist.