Energetische und mentale Ströme aus dem Äther nutzen und Gefahr durch Dämonen

Um ein mächtiges Psychogon zu erschaffen, nutzten Magierinnen häufig Energie aus dem Äther. Dort suchte sie spezifische energetische und mentale Ströme. Zu den mentalen Strömen gehören Emotionen, Gefühle und Gedanken.

Die genannten Ströme im Äther entstehen durch die Emissionen von Prana, Emotionen, Gefühlen und Gedanken von Menschen, Tieren und Pflanzen aus der physischen Welt. Sie verfangen sich in den ihnen zugedachten Strömen und stärken diese.

Der Äther lässt sich als Ozean beschreiben, der aus Strömen, Wellen, Stromschnellen, Strudel usw. sowie aus energetischen und mentalen Emissionen der Menschen besteht. Es gibt sehr stürmische Regionen, wo beispielsweise Liebe, Hass, Traurigkeit, Freude und vieles mehr vorherrscht. Diese Regionen lassen sich anzapfen, um Energie in ein Psychogon zu lenken.

Zapf die Magierin den Äther an, hatte zu berücksichtigen, dass Dämonen präsent sind, wo entsprechende energetische und mentale Verwerfungen – viel Energie, Emotionen, Gefühle oder Gedanken an einem Ort, um sich zu sammeln, zu interagieren usw. – gibt. Sie laben sich an diesen Orten, um selbst stärker zu werden, sind aber auch Geburtsort für neue Dämonen. Diese ziehen wiederum Dämonen an, die diese verzehren wollen, um damit mächtiger zu werden.

Es könnte zu einer Konfrontation mit Dämonen kommen, die versuchen die Magierin zu okkupieren, zu manipulieren oder ihm auf andere Weise zu schaden. Aber ein Dämon könnte auch die Gelegenheit sehen, dass Psychogon zu okkupieren.

Warum tut das ein Dämon? Ein Psychogon erschaffen wir entweder durch eine Invokation in uns selbst oder durch eine Evokation in einem Objekt. Der Dämon bekam die Möglichkeit, entweder in einer Zwischenwelt – zwischen Traumwelt und Wachbewusstsein, die zwischen der physischen Welt und der Astralwelt lebt – einzutreten oder in ein Objekt in der physischen Welt, von der aus er mit dieser interagieren kann.

 

Die Zwischenwelt, von der ich spreche, befindet sich zwischen den Schlüsselbeinen. Sie liegt zwischen Vishuddha, zudem das Element Raum und Äther gehört, dass wir nutzen, um Magie zu projizieren und dass unsere Verbindung zu den inneren (Koshas) und äusseren (räumliche, zeitliche und energetische) Dimensionen ist und Anahata, dass unser Selbst und unsere Seele enthält, zudem unser Herz gehört, dessen Pulsieren unser Zugang zu unseren inneren Dimensionen (Koshas) und äusseren Dimensionen (Felder der verschiedenen Dimensionen, jenen im Äther) ist. Der Herzschlag vermag Felder aus der Zukunft zu fühlen, um uns einen kurzen Einblick zu gewähren. Er ist es, mit dem wir unsere Felder konfigurieren, um sie in Resonanz mit jenen der Umgebung zu bringen. Ohne Herzschlag vermögen wir keine Astralreisen zu unternehmen, nicht die Traumwelt zu erreichen, um luzide Träume zu erfahren usw. Das macht den Zwischenraum für sie sehr attraktiv, weil sie so an diese Kräfte herankommen und der Zwischenraum ist für sie das Portal, um einen Menschen zu besitzen, um das volle Potenzial von uns zu nutzen.

Von der Visualisierung, über das Anziehen von Kräften, bis zur Manifestation vom Psychogon

Um an die entsprechenden energetischen und mentalen Strömungen im Äther zu kommen, fokussieren wir in unserem Geist das Psychogon, dass wir schaffen wollen. Wir fokussieren, über welche Fähigkeiten es verfügen soll.

Am besten fängt die Magierin damit an, Symbole zu visualisieren, die zu den entsprechenden Kräften gehören. Es kann sich um die Symbole der Elemente handeln, von Charaktereigenschaften, wozu die Magierin Symbole von Planeten verwenden kann. Farben kommen infrage, Klänge, aber die Magierin kann auch Gefühle und Emotionen empfinden, die zu ihnen gehören sollen. Sie geht Gedanken durch, die ihrem Wesen entsprechen. Nutzt die Magierin ihre Gedanken, Gefühle, Emotionen und Energieimpulse, baut sie die Schwingungen und Frequenzen auf, die ein Wesen besitzt. Die Verwendung von Symbolen soll ebenfalls diese Konfigurationen aktivieren, bis die Matrix aus energetischen und mentalen Codes entsteht, aus denen das Psychogon bestehen soll.

Hat die Magierin das Psychogon visualisiert, reisst sie in den Äther, sie lässt sich treiben, um die Orte zu erreichen, die die Kräfte enthalten, die sie braucht. Erreicht sie diese, absorbiert sie sie und lenkt sie in die Projektion ihres Geistes.

Die Projektion in unserem Geist ist ein Hologramm. Es besteht aus Licht, dessen Konfiguration aus Wellen besteht. Es fehlt ihm an Substanz. Diese Substanz erhält es von den Kräften aus dem Äther. Die Magierin fühlt und sieht, wie Kraft das Hologramm erfüllt. Sie sieht, wie die Wellen die Kräfte aufnehmen und an den Ort bringen, wo sie hingehören.

Die einzelnen Wellen bestehen aus einer spezifischen Konfiguration, die nur entsprechend konfigurierte energetische und mentale Kräfte aus dem Äther aufnehmen können. Sind die Wellen geflutet, ziehen wir weiter, zum nächsten Ort, der die Kräfte für andere Wellen enthält, bis sie alle Wellen geflutet haben, sodass der Energiekörper/die Matrix vom Psychogon sich vollständig manifestieren kann.

Hat die Magierin alle Wellen geflutet, ist das Psychogon meistens noch nicht fertig. Sie muss es finalisieren. Das bedeutet, dass sie es nochmals in den Schmiedeofen schicken muss. Um bei dieser Metapher zu bleiben, bereitetet die Magierin beim Erstellen vom Hologramm das Metall vor, um es zu bearbeiten und indem sie Kraft aus dem Äther holt, fügt sie zusätzliche Elemente hinzu, um ihm entsprechende Fähigkeiten zu verleihen, dann treibt sie die Elemente aus, die überflüssig sind, sie verbinden die einzelnen Elemente, um das Metall in die richtige Form zu bringen. Auf das Psychogon bezogen, verbindet sie die einzelnen energetischen und mentalen Ströme, die dem Platz der Wellen einnahmen, zwingt sie zu fusionieren, miteinander zu interagieren, bis eine Wesenheit – das Psychogon – entsteht.

 

Wie beim Schmieden eines Werkzeugs oder einer Waffe braucht es Feingefühl. Bei der Generierung eines Psychogons kann die Magierin dieses zerstören. Deswegen ist es für die Magierin wichtig, die Konzentration zu behalten und sich auf die Fähigkeiten und den Sinn und Zweck des Psychogons zu fokussieren.