Nahrung und Energiequelle

Mit Servitoren verhält es sich wie mit Menschen, ohne Energie kommen sie nicht aus. Wir essen, um an die nötige Energie zu kommen, wir trinken, um an die nötigen Nährstoffe zu kommen und so wie wir unsere Haustiere füttern, müssen wir unsere Servitoren füttern.

 

Es gibt zwei grundlegende Energiequellen für Servitoren. Die eine sind wir selbst, wir können ihnen Energie über unseren Odem geben, über unsere Chakren, unseren Speichel, Blut, Samen, Vaginalsekret oder Urin. Oder wir suchen eine externe Quelle. Das kann Wein sein, Sirup, Früchte, ein anderer Mensch oder ein Tier, die Körpersubstanzen zur Verfügung stellen, aber auch Pflanzen, die Sonnenstrahlen, Wasser oder eine Steckdose.

Der Magier als Energiequelle

Beim Schöpfungsakt

Während der Konstitution des Servitors geben wir dem Servitor etwas von unserer Kraft. Das ist unausweichlich, da wir ihn konstituieren. Wir formen ihn in unserem Geist, wir formen ihn mit einem Ritual, wir sind mit ihm verbunden, während wir ihn erschaffen, sodass ein Energietransfer sich nicht ganz vermeiden lässt.

Um Abhängigkeit zu schaffen

Die eigene Kraft als Nahrung zur Verfügung zu stellen bringt einige Gefahren mit sich. Einerseits gewähren wir dem Servitor Zugriff auf uns, andererseits ist es Kraft, die uns fehlt. Bei den meisten Servitoren ist die Menge an Kraft, die wir zur Verfügung stellen müssen, kein Problem, sie schwächt uns nicht wesentlich. Bei den Mächtigen, die beispielsweise feindliche Magier bekämpfen sollen, ist es schwieriger.

 

Ein grosser Vorteil, die eigene Energie zur Verfügung zu stellen, ist, dass die Entität von einem abhängig bleibt. Wir können den Servitor jederzeit von der Energiezufuhr abschneiden. Das weiss er auch und so wird der bemüht sein, uns gute Dienste zu liefern. Auch fördert es die Verbindung zwischen uns und dem Servitor, wenn sie unsere Kraft erhalten. Man kann es damit vergleichen, dass eine Mutter ein Kind säugt.

Von Körperflüssigkeiten, über den Odem, bis zur Meditation

Speichel, Urin, Blut, Schweiss, Sperma oder Vaginalsekret bieten sich als Nahrung für einen Servitor an. Sie lassen sich leicht gewinnen und auf einem Altar, einer Sigille, einer Statue usw. unterbringen. Die Dinge werden sich nicht auflösen, da der Servitor sich von dessen Kraft laben wird. Schliesslich ist der Servitor auch kein physisches Wesen.

Eine weitere Möglichkeit ist der Odem. Der Odem ist eine Mischung zwischen der rein energetischen und mentalen sowie der physischen Ebene. Die oben genannten Dinge gehören zur physischen Ebene, unten genannte zur energetischen und mentalen, der Odem ist Luft, der Kraft enthält. Mit Meditation und Pranayama lässt sich Kraft in uns aufbauen und über den Ausstoss von Luft emittieren wir sie. Der Atem kann problemlos von einer Statue aufgefangen werden, während er um sie bläst, und Sigillen können darin baden …

Die Projektion von Kraft erfolgt meistens über die Chakren, wobei Pranayama, Meditation und auch Asanas vorangehen können. Auch sexuelle Aktivitäten eignen sich, um die erforderliche Kraft aufzubauen, die es braucht, um einen Servitor zu versorgen.

Welche Technik am besten geeignet ist, hängt vom Servitor und dem Magier ab. Wir sollten nicht auf sexuelle Kraft zurückgreifen, wenn wir einen weisen Berater haben wollen. Entsprechend fällt Sperma oder Vaginalsekret aus. Blut lässt sich theoretisch für jeden Servitor verwenden, aber es ist ein aggressiver Akt, sich selbst Blut zu entziehen. Besser geeignet ist Speichel, den wir ausspucken können, wobei es klüger ist, den weisen Berater mit Speichel zu versorgen, den wir aus dem Mund tropfen lassen. Schweiss lässt sich mit einem Spachtel abschaben, um einen weisen Berater zu versorgen. Einhergehend kann das mit einer Meditation nach dem Ausführen von Asanas oder einer anderen sportlichen Aktivität.

Obwohl Servitoren nicht physisch sind und auch nicht physisch werden, ist es so, dass sie mehr Substanz gewinnen, wenn sie Körpersubstanzen bekommen. Ihre Schwingungsfrequenzen lassen dann eine höhere Dichte zu. Das erlaubt ihnen eine bessere Interaktion mit der physischen Welt.

 

Wir sehen, die Fütterung eines Servitors kann komplex werden, wenn wir ihn optimal versorgen wollen. Es empfiehlt sich, bei der Planung des Servitors genau darüber nachzudenken, wie er gefüttert werden soll. Auch bei der Wahl der Wohnstätte muss das berücksichtigt werden.

Das Laben an der Zielperson und im Einsatzgebiet

Wir können uns viel Zeit und Energie ersparen, bringen wir dem Servitor bei, sich von den Kräften im Zielgebiet zu laben. Ich will ein Beispiel machen:

Wir haben einen Konkurrenten am Arbeitsplatz. Unentwegt wetteifern wir mit ihm, um die besten Kunden zu akquirieren. Jetzt entschliessen wir uns, ihn mithilfe eines Servitors etwas Sand ins Getriebe zu streuen. Dessen Aufgabe ist es, ihn nervös zu machen, sodass die Konzentration leidet, er wichtige Daten vergisst, vielleicht sogar Namen verwechselt, viele Kleinigkeiten, die seine Seriosität untergraben.

Seine Wirkung kann er nicht innert weniger Stunden entfalten. Er wird Tage brauchen, um »unseren Freund« durcheinanderzubringen, wahrscheinlich zwei oder drei Wochen, um das Chaos vollkommen zu machen. In dieser Zeit muss er sich laben können.

Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Erstens, er bedient sich an der Nervosität der Zielperson und zweitens, wir bringen ihm bei, sich an den Schwingungen zu laben, die im Büro vorherrschen. Sind die Leute häufig gereizt, stehen sie ständig unter Spannung, sind sie aggressiv, sind sie friedlich usw. Wir sollten wissen, was für Schwingungen vor Ort herrschen und die Fähigkeit, sich an diesen zu bedienen, in den Servitor implantieren. So kann er sich auch laben, bevor seine Aktivitäten ihre Wirkung entfalten.

Das Beispiel hier bezieht sich auf einen Konkurrenten, der über keine magischen Fähigkeiten verfügt. Soll bei einem Magier Verwirrung gestiftet werden, wird es für den Servitor viel schwieriger und es ist umso wichtiger, dass er sich aus der Umgebung bedienen kann. Abhängig, wo er aktiv wird und in was für einer Umgebung der Magier lebt, stehen ihm einige beachtliche Kraftquellen zur Verfügung. Wir dürfen nie vergessen, wo Magie praktiziert wird, gibt es Kraftquellen.

 

Auch müssen wir berücksichtigen, dass ein Servitor Energie, die er aufnimmt, nicht verdaut, wie wir es tun. Die Schwingungsfrequenzen der Kraft, die er aufnimmt, gehen in seinen Schwingungsfrequenzen auf. Seine Nahrung hat damit einen unmittelbaren Einfluss auf sein Wesen. Daher haben wir darauf zu achten, dass er sich an Kräften laben kann, die seinem Wesen entsprechen. So eignet sich eine liebevolle Umgebung nicht für ein Wesen, das einen Menschen psychisch zerstören soll.

Lebensdauer und Energiequelle

Servitoren mit einer langen Lebensdauer benötigen eine kontinuierliche und nachhaltige Energiequelle. Der Magier kann sich selbst anbieten, täglich eine Gabe liefern, um ihn so zu versorgen oder er bringt ihm Opfer dar, wozu Wein oder Früchte gehören können. Entscheidend ist, dass die Energie regelmässig übertragen wird. Das schafft Vertrauen zwischen dem Magier und dem Servitor und ist für die Stabilität von diesem wichtig. Er gewöhnt sich auch an eine regelmässige Energiezufuhr, sodass es zu Interferenzen in den Wellen kommen kann, bleibt sie aus.

 

Als zuverlässige und nachhaltige Energiequellen gelten Wasser, fruchtbare Erde und auch Feuer, wenn dieses gepflegt werden. Im Zeitalter der Elektrizität stehen auch Steckdosen zur Verfügung. Werden Drähte zum Servitor geleitet, kann sie sich laben. Wobei bei Feuer oder Elektrizität bedacht werden muss, dass es zwei sehr dynamische Energiequellen sind. Sie können Servitoren verleiten, zu viel zu sich zu nehmen. Überfressen sie sich, kann das Interferenzen in ihnen auslösen und sie können gierig werden. Im Extremfall verlieren wir sogar die Kontrolle über sie.

Kontinuierliche und dynamische Energiequellen

Servitoren, welche eine längere und passive Aufgabe haben, wozu alle gehören, die eine Beraterfunktion einnehmen, haben einen ständigen und gleichbleibenden Energieverbrauch, weshalb man für sie dauerhaft Energiequellen zur Verfügung stellt.

Aber es gibt auch Servitoren, die langlebig sind, aber für ihre Aufgaben immer wieder einen Energieschub brauchen. Dazu gehören alle Servitoren, die Angriffe ausführen sollen. Schaffen wir solche, die nicht nur einen Angriff ausführen sollen, müssen wir sie zwischen den Angriffen versorgen. Und kommt es zum Einsatz, müssen sie die Menge an Kraft erhalten, die sie zur Erfüllung brauchen.

Bei Wächtern ist es komplizierter. Wir müssen oder sollten eine Energiequelle schaffen, die kontinuierlich Energie liefert, aber auch eine Art Reservetank hat, aus dem der Servitor Energie beziehen kann, muss er einen schweren Angriff abwehren. Dafür bringen wir dem Servitor bei, dass der Reservetank nur für solche Situationen notwendig ist. Versehen wir diesen mit entsprechenden Ornamenten, können wir dem Servitor den Zugriff unter normalen Umständen auch verunmöglichen.

 

Zu dynamischen Energiequellen gehören Sperma, Vaginalsekret, sexuelle Energie, Blut, aber auch alkoholische Getränke oder zuckerreiche Nahrungsmittel.

Vertrauen und Stabilität

Ich erwähnte bereits, dass die Nahrung an das Wesen des Servitors angepasst werden muss. Ansonsten führt es zu Interferenzen in den Wellen und Schwingungen. Diese können den Servitor schwächen, sein Wesen verändern oder ihn vollkommen zersetzen.

Nicht weniger wichtig ist, den Servitor regelmässig zu füttern. Das schafft Vertrauen. Und es schafft eine Verbindung. So wie ein Hund auf sein Foto wartet, wird die Entität auf das Futter warten. So wie der Hund glücklich ist, wird die Entität glücklich sein. Und so wie ein Hund unruhig wird, hat er Hunger, wird der Servitor unruhig. Und wie es sich mit Hunden verhält, verhält es sich mit Servitoren. Auf die Unruhe folgt anderes Verhalten, das vom Charakter abhängig ist.

Aggressive Servitoren können versuchen, aus ihrer Wohnstätte auszubrechen und eine alternative Energiequelle finden. Möglicherweise fokussieren sie ihren Zorn auch auf den Magier, um sich an ihm zu laben und/oder ihn zu verletzen oder sogar zu töten.

 

Besonders bei aggressiven Servitoren, besonders bei Servitoren, die sich zwischen Sphären und Dimensionen bewegen können, besonders bei Servitoren, die sich an Felder, Wellen und Schwingungen anpassen können, ist es wichtig, dass sie regelmässig gefüttert werden. Denn diese haben die Fähigkeit, auszubrechen und sich eine alternative Nahrungsquelle zu beschaffen.