Generell

Es gelten dieselben Regeln wie bei der konventionellen Erschaffung von einem Psychogon.

Die Kräfte vom Medium nutzen

Ein Psychogon kann in einem Medium oder aus dessen Kräften erschaffen werden. Dafür verwendet der Magier dessen T- und L-Felder, um dem Psychogon eine Form zu geben. Er nutzt die Kraft von dessen Chakren und Koshas und die Kräfte, die ihnen innewohnen als Kraftquelle, um das Psychogon zu formen und/oder er zieht die entsprechenden Kräfte aus dem Kosmos in das Psychogon, leitet sie in die Chakren und Koshas, um das Psychogon zu formen.

Entfaltung/Manifestation vom Psychogon

Entweder hebt der Magier das Psychogon dann einen Astralkörper gleich aus dem Medium oder er lässt es über Agya, Sahasrara oder den Mund ausströmen, sodass es sich manifestiert.

Die lebende Plattform und die Bedeutung von Chakren und Koshas

Ein Psychogon aus einem Medium zu erschaffen bietet viele Vorteile. Einerseits ist ein Mensch ein Mikrokosmos des Makrokosmos und enthält alle Kräfte, die der Magier braucht. Die Chakren sind für das Aufbauen der Energie, deren Pulsieren und für das Aufbauen der L- und T-Felde elementar. Anders gesagt: die Chakren können Energie absorbieren und Formen.

 

Weiter besitzt der Mensch Emanationen/Koshas, die ihn mit allen Dimensionen im Kosmos verbinden. Deren Schwingungen erlauben ihm eine Verbindung zu allen Dimensionen, Sphären und Ebenen, sodass er ein Gerüst hat, auf dem er ein Psychogon erschaffen kann. Man kann sagen, dass ein Mensch/Medium eine lebende Plattform ist, um die Entität Psychogon zu erschaffen.

Der Vorteil der mittelbaren Verbindung

Ein weiterer Vorteil ist, dass es eine unmittelbare Verbindung zwischen Psychogon und Magier gibt. Die Felder, aus denen das Psychogon besteht, wurden aus dem Medium generiert. Das erste, was ein Gegner fühlt, ist das Medium. Wenn dieses ausgebildet ist, sich vor magischen Angriffen zu schützen, kommt der Gegner nie an den Magier heran. Er wird glauben, dass das Medium ihn angegriffen hat. Sollte das Medium Schaden nehmen, kann der Magier es reparieren.

Kontinuierliche Kraftübertragung und Steuerung durch das Medium

Weil ein Medium lebendig ist, kann ihm aufgetragen werden, das Psychogon weiter mit Energie zu versorgen und/oder es zu steuern. Die Energieversorgung ist relativ leicht: sie erfolgt über die rituelle Nahrungsaufnahme, die rituelle Verarbeitung von Nahrung, die rituelle Aufnahme und Verarbeitung von Flüssigkeit, das Liebesspiel, dessen Energie übertragen wird, vielleicht wird auch der Kraft vom Orgasmus übertragen, Kräfte werden gezielt aus dem Kosmos angezogen und weitergegeben usw.

 

Das Medium kann das Psychogon durch Meditation steuern, dass Medium kann dem Psychogon Befehle erteilen. Das geschieht durch Gedanken, Gefühle und Emotionen und in dem die entsprechenden Chakren aktiviert werden. Oft werden Befehle erteilt, indem Energieimpulse aus Svadhishthana in Manipura (Emotionen), Anahata (Gefühle) und Agya (Gedanken) geleitet werden. Dafür wird die Kontraktion vom Beckenboden verwendet. Vishuddha dient der Verbindung. So kann ein Medium die Felder vom Psychogon anpassen, sollte der Gegner einen magischen Schutz haben, es kann es antreiben, weiter zu machen, wenn jemand versucht, es zu vertreiben und es kann es natürlich mit Energie versorgen, beginnt der Kampf.

Indirekte Kontrolle über das Psychogon und Rückversicherung vom Namen

Bleibt das Psychogon an das Medium gekoppelt, nachdem es erschaffen wurde – was erforderlich ist, soll das Medium es mit Energie versorgen und/oder steuern –, hat der Magier keine direkte Kontrolle über das Psychogon. Die Kontrolle geht über das Medium, dass sich üblicherweise im Besitz vom Magier befindet. Es ist sein Eigentum. Im Orden werden deswegen Paladinen oder Sklaven verwendet, um Psychogone aus Medien zu lösen. Die Macht vom Magier über das Psychogon steht auf der Macht, die er über das Medium hat. Es ist möglich, dem Medium den Namen vom Psychogon vorzuenthalten, dann hat dieses nur beschränkt Kontrolle und der Magier ein Mittel, um auf es zuzugreifen oder es sogar gegen ein verräterisches Medium einzusetzen.

Konfiguration und Steuerung vom Psychogon durch den Magier über das Medium – Liebesspiel und Schmerzen

Der Magier kann das Psychogon über das Medium konfigurieren. Entweder durch das Liebesspiel, generell Liebkosungen, aber auch durch Züchtigungen. So werden entsprechende Energien, Emotionen und Gefühle freigesetzt. Beispielsweise kann ein Magier ein Liebesspiel mit dem Medium durchführen, während das Psychogon eine Aufgabe erfüllen soll. Die Kraft wird dabei auf das Psychogon übertragen, allerdings gilt es jetzt zu berücksichtigen, dass auch der Magier mit dem Psychogon verbunden ist. Wie stark hängt davon ab, wie stark die Verschmelzung zwischen Magier und Medium ist, sodass von den Schwingungen und Frequenzen vom Magier nichts übrigbleibt, weil eine neue Kraft entsteht – jene der miteinander verschmolzenen Personen. Wegen der Verbindung durch das Liebesspiel greifen einige Magier auch gerne auf Züchtigungen zurück. Der Schmerz, der dabei ausgelöst wird, gibt den Psychogon enorme Mengen an Energie und die Art des Schmerzes, kann auch die Frequenzen in den L- und T-Felder vom Psychogon leicht steuern. So kann die Integrität vom Energiekörper erhalten werden, in dem andauernder Schmerz ausgelöst wird und durch heftigen, aber kurzen Schmerz kann dem Psychogon Kraft gegeben werden, um mit Energiespitzen anzugreifen.

Abkoppelung vom Psychogon und die Kraft der Namensgebung

Werden die mentalen und energetischen Kräfte vom Medium genutzt, um ein Psychogon zu erschaffen, wird dieses, nachdem es den Körper verlässt, vom Medium abgekoppelt. Oftmals erhält es erst jetzt einen Namen, dass vom Magier mental projiziert wurde und dem Medium unbekannt ist. Aber es kommt auch vor, dass der Magier das Psychogon unter Anrufung seines Namens aus dem Körper vom Medium hebt. Diese Namensgebung/Taufe ist gleichzeitig die Abkoppelung vom Psychogon vom Medium. Die Verbindung wird gelöst und der Magier hat alle Macht über das Psychogon.