Mögliche Vorgehensweisen

Wir wissen, was der Zweck des Servitors ist, wir wissen welchen Namen er trägt, nun müssen wir für ihn eine Gestalt modellieren.

Der Magier hat verschiedene Möglichkeiten, das zu erreichen:

v  Er meditiert über den Zweck des Servitors,

v  er meditiert über den Namen,

v  er zerlegt den Namen in einzelne Buchstaben und weist jedem Buchstaben ein Körperteil zu, wobei der Anfangsbuchstabe der Kopf und der letzte die Füsse oder die Zehen bildet,

v  er gibt jedem Buchstaben eine Nummer und bildet so ein Körper,

v  er sucht in der Mythologie nach verwandten Wesen und adaptiert oder orientiert sich an deren Gestalt,

v  er schreibt eine kurze Geschichte, die das Wirken des Servitors erfasst und schreibt dabei auf, wie er aussieht, um so die Gestalt über seine Fantasie hervorzubringen,

v  er überlegt sich, in welchem Zielgebiet der Servitor arbeitet,

v  er überlegt, aus welchen Dimensionen und Sphären der Servitor arbeitet,

v  er überlegt, welche Elemente, Dimensionen und weitere Kräfte der Servitor nutzt,

v  er überlegt, auf welchen Bewusstseinsebenen der Servitor agiert und orientiert sich daran

 

v  und es gibt noch einiges mehr.

Wichtige Grundsätze

Die Dreifaltigkeit der Existenz

Einige Grundsätze sollte jede Magierin beim Modellieren der Gestalt berücksichtigen. Die Gestalt sollte dem Zweck und dem Namen angepasst sein. Das ist für die Synchronisation der Dreifaltigkeit wichtig. Um ein Lebewesen in Raum und Zeit zu platzieren, braucht es immer drei Orientierungspunkte. Es braucht eine Bestimmung, damit es in der Zeitlinie platziert werden kann, es benötigt die Form, um seinen Platz im Raum zu bekommen und es benötigt den Namen, um ihren Platz auf der Bewusstseinsebene zu bekommen.

Um ein Servitor in unserem Universum eine Existenz zu verleihen, braucht es eine Bestimmung – ein Schicksal. Das gibt dem Servitor einen Platz in der Zeit. Ohne diesen Platz gibt es keine Existenz.

Damit ein Servitor seine Bestimmung erfüllen kann, muss es in unserem Universum aktiv werden können, dafür braucht es seinen Platz im Raum.

 

Und es gibt keine Existenz ohne Bewusstsein. Damit ein Servitor einen Platz auf der Astralebene bekommt, braucht er einen Namen.

Die Synchronisation respektieren

Ich erwähnte die Synchronisation bereits. Wenn ein Magier einen Servitor erschafft, die eine destruktive Aufgabe hat, sollte er ihn nicht mit Schönheit segnen, es sei denn, Täuschung gehört zu dieser Aufgabe. Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe:

1.    Unser Unterbewusstsein assoziiert destruktive Aktionen mit einer hässlichen oder grausamen Erscheinung, sodass der Magier bei der Schöpfung seines Servitors Interferenzen generiert, die ihn scheitern lassen oder den Servitor verkrüppeln könnten.

 

2.    Servitoren arbeiten mit bestimmten Kräften und auf bestimmten Ebenen, die bildliche Erscheinung von ihm, die wir uns vorstellen, hat ein magisches Äquivalent in Form von Schwingungsfrequenzen. Diese Schwingungsfrequenzen erlauben ihm, auf den entsprechenden Ebenen und mit den entsprechenden Kräften zu agieren. Gibt es dort Interferenzen oder Friktionen, wird ihm seine Aufgabe erschwert.

Die Entscheidung

Die Magierin muss eine Entscheidung treffen. Dabei sollte sie sich den Kopf nicht zerbrechen. Sie sollte auf ihren Verstand, ihre Intuition, ihren Instinkt und ihre Schwingungen vertrauen. Auch hier helfen Meditation, ein Freund oder von der Arbeit Abstand nehmen.