Zweck und Quelle

Von der Idee, dem Bewusstsein und Unterbewusstsein

Es erfordert Vorbereitung, damit ein Servitor die richtige Konfiguration erhält. Der Magier muss sich über folgende Punkte im Klaren sein:

v  Was ist die Aufgabe des Servitors.

v  Wie soll der Servitor seine Aufgabe erfüllen.

v  Wie stellt der Magier sicher, dass der Servitor seine Aufgabe erfüllt.

v  In welchem Zeitraum soll der Servitor seine Aufgabe erfüllen.

v  Wie soll der Servitor sich gegenüber dem Magier und Drittpersonen Verhalten.

Weiter muss sich der Magier Gedanken zu vormachen:

v  Wie ist das äussere Erscheinungsbild des Servitors.

v  Welche Wirkung hat Erscheinungsbild des Servitors.

v  Wie hoch ist die Dichte, die Schwingungsfrequenz, wie setzen sich ihre Felder zusammen und damit, auf welchen Ebenen bewegt sich der Servitor.

 

Die Magierin sollte sich genug Zeit nehmen, um all diese Fragen klar zu beantworten, denn die Konstitution des Psychogons hängt von dem ab, was in dessen Geist vorgeht. Was es denkt, wie es empfindet und wie es schwingt.

Die Erschaffung eines Psychogons ist keine rein intellektuelle Angelegenheit, Emotionen und Schwingungen werden mit übertragen, deswegen muss sich die Magierin im Bewusstsein und Unterbewusstsein einig sein, was sie erschaffen will. Es darf keine Zweifel geben, ansonsten korrumpieren Gefühle die Arithmetik der Logik.

 

Um zu erkennen, ob Bewusstsein und Unterbewusstsein im Einklang sind, schreibt der Magier alles bei klarem Verstand auf. Er studiert, was er dabei empfindet, um zu sehen, ob seine Gefühle und seine Intuition so überzeugt sind wie sein Verstand, der die entsprechenden Attribute in seinem Geist konstituiert hat.

 

Rebellieren Gefühle und die Intuition, weiss der Magier, dass er sein Konzept überarbeiten muss.

Die Quelle und die Sache mit der Grube

Optionen der Geldbeschaffung

Hat die Magierin ihr Psychogon konstruiert, fragt sie sich, wie das Psychogon seine Aufgabe erfüllt. Geld eignet sich am besten, um ein Beispiel für die Problematik aufzubringen.

Nehmen wir an, die Magierin will Geld. Sie befielt dem Psychogon, ihr dieses zu beschaffen, aber sie hat keine Ahnung, woher das kommt. Folgendes ist möglich:

v  Das Psychogon sorgt für einen Lotteriegewinn (sehr unwahrscheinlich).

v  Das Psychogon sorgt für eine Beförderung oder dass die Magierin eine Arbeitsstelle bekommt.

v  Das Psychogon hilft ihr, auf dem Dachboden ein altes Familienerbstück zu finden.

v  Das Psychogon lässt den Ehemann sterben, sodass sie erbt.

 

v  Das Psychogon verhilft ihr, sich als Drogenkurier Geld zu verdienen und ein paar Wochen später wird sie verhaftet, nachdem der Auftraggeber erwischt wurde.

Unwissender Servitor

Der Magier darf nie vergessen, dass der Servitor, den er erschafft, weder unsere gesellschaftlichen Konventionen, Gesetze noch unsere Moralvorstellungen teilt. Er bekommt eine Aufgabe, die er zu erfüllen hat und er wir tun, was dafür erforderlich ist. Weder kümmern ihn Nebenwirkungen für den Magier noch für sein Umfeld. Beides ist für ihn nicht von Belangen, er wurde geschaffen, um einem bestimmten Zweck zu erfüllen, nur das treibt ihn an und er wird alles tun, um seine Bestimmung zu erfüllen.

 

»Wer einem eine Grube gräbt, fällt selbst hinein«, kennt jeder. Wer reich werden will, wird einen geliebten Menschen verlieren, wer Rache üben will, der wird plötzlich von einem Angehörigen des Opfers ermordet usw.

Tücken der Geldbeschaffung

Um solche Probleme zu vermeiden, überlegt sich die Magierin, woher das Psychogon nehmen könnte, wonach es ihr verlangt. Sie schreibt alle Optionen auf und die damit verbundenen Konsequenzen. Damit kann sie herausfiltern, welche Optionen nicht infrage kommen, bei welchen sie Achtsam sein muss und welche gut sind.

Geht es ums Geld, ist der Lotteriegewinn natürlich eine sehr gute Option. Er kostet wenig Aufwand und hinterlässt keine Kollateralschäden, aber es gibt etwas, was dagegenspricht: Die Erfolgswahrscheinlichkeit ist extremgering, selbst wenn eine sehr mächtiges Psychogon erschaffen wird. Der Wille von zu vielen Personen ist auf diesen Gewinn fokussiert, wobei die einzelnen Willensimpulse sehr schwach sind, aber das führt dazu, dass ihre Wellen wiederum zerstreut werden, was es sehr schwierig macht, den Gewinn auf eine bestimmte Bahn zu lenken.

Ein neuer Job ist gut, aber vielleicht nimmt die Magierin so ihrem besten Freund Wohlstand weg, weil sie ihm diese Stelle wegnimmt.

Soll das Psychogon beim »Schatzsuchen« helfen, muss es in der Familie irgendein Erbstück geben, ansonsten muss die Magierin rausgehen, aber schätze können sehr tückisch sein. Findet sie einen Umschlag mit Geld, könnte er einem Drogenbaron gehören, buddelt sie irgendetwas im Wald auf und will es dann verkaufen, kann sie mit dem Gesetz in Konflikt geraten, da es sich um geschützte Kulturgüter handelt.

 

Unschön ist, die meisten Quellen, aus denen die Magierin etwas beziehen kann, bergen die Gefahr von Nebenwirkungen oder haben eine beschränkte Erfolgsaussicht.

Den Weg des Servitors notieren

Hat sich der Magier für eine Quelle entschieden, schreibt er diese nieder. Er schreibt auf, woher kommt, was er begehrt, er schreibt auf, wie das zu ihm kommt, um möglichst wenig Risiken einzugehen, um die Quelle und den Weg, den der Servitor geht, in deren Felder zu programmieren. Die Art der Beschaffung ist somit Teil von Wesen der Entität.

Bewusstseinsebenen bei der Konstruktion

Der meditative Zustand

Bei der Planung des Psychogons befindet sich die Magierin in einem meditativen Zustand. Das hilft, damit Bewusstsein und Unterbewusstsein zusammenarbeiten. Das ist wichtig, damit ihre Intuition und Instinkte ihr sofort mitteilen, wenn sie mit einer Entscheidung des Bewusstseins nicht einverstanden sind. Dann weiss sie, dass sie ihren Plan modifizieren muss.

 

Es kann für die Magierin anstrengend sein, sich während der ganzen Zeit in einem meditativen Zustand zu halten, aber es erleichtert die Arbeit. Die Magierin kommt schneller zu ihrem Ziel. Sie kann sich viele Fehlschläge ersparen, wenn sich das Unterbewusstsein nicht zu später meldet.

Ratgeber Unterbewusstsein

Der meditative Weg

Der meditative Zustand des Magiers soll sicherstellen, dass Bewusstsein und Unterbewusstsein zusammenarbeiten und er die optimale Lösung findet, allerdings ist es eine Sache mit dem Unterbewusstsein. Unsere ganze Erziehung und Ausbildung sind auf die Verstandeskraft und damit das Bewusstsein ausgelegt und das Bewusstsein ist eine sehr eifersüchtige Kraft. Sie tut alles, um die sehr viel flüchtigere Intuition und die Instinkte wegzurechnen und weg zu argumentieren.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, nachdem alle Attribute des Servitors aufgeschrieben wurden, auf eine Meditation zurückzugreifen, in dem das Bewusstsein in den Hintergrund geschoben wird, indem der Magier das Unterbewusstsein arbeiten lässt. Er lässt zu, dass dieses nach seinen Plänen greift, er lässt zu, dass es all seine Gedanken, die er hatte, frei fliessen lässt. Er wird nicht zulassen, dass diese Gedanken/seine Ideen in irgendeiner Form gelenkt werden, er lässt sie nur fliessen.

Während diesem freien Fluss werden Szenarien entstehen, die ihr womöglich noch nicht vorhergesehen hat. Er wird sehen, dass Drittpersonen getroffen werden, dass er mit dem Gesetz oder einem rachsüchtigen Familienmitglied in Konflikt geraten könnte, aber er kann auch Chancen sehen, bessere Quellen, bessere Wege oder Ideen, um seinen vorhandenen Plan zu optimieren.

 

Entscheidend ist, dass er sein Unterbewusstsein arbeiten lässt, dass er dessen Entscheidung respektiert und gar nicht versucht, es zu Recht zu rechnen oder zu argumentieren.

Der Weg der Ruhe

Anstatt einer Meditation kann der Magier auch auf eine Ruhephase zurückgreifen. Dabei legte er seine Arbeit beiseite, er beschäftigt sich nicht mehr mit der Entität, er geht seinem Alltag nach, seinen magischen Ritualen, geht ins Fussballtraining, in den Schachclub oder was auch immer. Wichtig ist, er beschäftigt sich nicht mehr mit der Entität.

 

Sein Unterbewusstsein weiss, was er vorhat, es weiss, dass es eine komplexe magische Operation ist, es spürt auch die Gefahren und während er sich bewusst mit anderen Dingen beschäftigt, was dessen Bewusstsein beschäftigt, wird es sich mit seinen Plänen auseinandersetzen. Es wird sich ihm vielleicht in Träumen mitteilen, oder auch wenn er gerade ein Tor geschossen hat und seine Mitspieler sich gerade freudig auf ihn stürzen. In welcher Situation es auch immer geschieht, er hat anzunehmen, was das Unterbewusstsein ihm mitteilt.

Zielgebiet und/oder Zielperson

Der Magier legt fest, welche Personen den Servitor angeht oder wo er arbeiten. Somit auch, ob sie eine Person oder einen Ort angeht, wobei an einem Ort viele Personen angegangen werden können.

Orte können bei Sabotage angegangen werden oder wenn dort Personen sind, die man braucht. Restaurants lassen sich lahmlegen, wenn es Menschen übel wird.

 

Eine genaue Zielvorgabe hilft auch Kollateralschäden zu vermeiden.

Präzisierung der Aufgabe

Das Fachgebiet

Die Magierin überlegt genau, welche Fachgebiete ihr Psychogon beherrschen muss, um sein Ziel zu erreichen. Will sie zu Geld kommen und entschloss sich, dass durch eine Beförderung zu schaffen, braucht das Psychogon Kenntnisse in Psychologie, idealerweise auch in Neurologie und Physiologie. So versteht es, Gedanken und Gefühle des Personalverantwortlichen über die Felder zu manipulieren, gleichzeitig über die Gehirnregionen zu gehen und idealerweise die endokrinen Drüsen und damit den Hormonausstoss zu steuern. Ist das Psychogon sehr fähig und mächtig, kann es sogar auf den Herzschlag Einfluss nehmen, somit Nervosität und Vertrauen wesentlich fördern. Versteht es, den Herzschlag abrupt zu beschleunigen, denkt der Personalverantwortliche an den Konkurrenten, kann eine tiefe Verunsicherung gegenüber diesem entstehen, denn das Herz ist das Zentrum des Lebens, sein Pulsieren entscheidet über Leben und Tod.

 

Aber Achtung: Eine Entität mit dieser Macht kann die Gesundheit des Personalverantwortlichen schädigen, ihn sogar töten. Leidet er an einer Herzkrankheit erst recht.

Die Operation

Der nächste Schritt ist, dass der Magier dem Servitor einprogrammiert, wie er das Ziel erreichen soll. Das kann so aussehen:

1)    Der Servitor generiert zuerst Wohlbefinden, was eine Entscheidung für den Magier angeht und Unsicherheit, was die Konkurrentin angeht.

2)    Der Servitor streicht die Fach- und Sozialkompetenz des Magiers hervor und hinterfragt jene der Konkurrentin. (Hier ist Selbstreflexion des Magiers gefragt, versucht er sich als Koryphäe in einem Bereich darstellen zu lassen, den er nicht beherrscht, wird selbst der mächtigste Servitor scheitern.)

3)    Der Servitor manipuliert die Chakren so, dass positive Kräfte freigesetzt werden, beschäftigt sich der Personalverantwortliche mit dem Magier und negative Impulse, denkt er über die Konkurrentin nach.

4)    Der Servitor nutzt die Belohnungszentren im Gehirn, um positive Empfindungen bezüglich des Magiers und negative bezüglich der Konkurrentin auszulösen.  Der Hormonausstoss wird sich daran anpassen.

5)    Der Servitor wird gezielt positive Gedanken, Gefühle und Emotionen im Personalverantwortlichen gegenüber dem Magier und verankert sie in seinen Schwingungsfrequenzen, während bezüglich der Konkurrentin nur Negatives aktiviert werden.

 

6)    Der Servitor bringt den Personalverantwortlichen dazu, sich für den Magier auszusprechen und die Konkurrentin abzulehnen. Es geht darum, den Personalverantwortlichen über die Schwelle zu stossen, dass er die Entscheidung auch trifft, dass er nicht zögert, dass er vorwärts macht. Zögern könnte dazu führen, dass alle Bemühungen umsonst waren, weil all die positiven Entwicklungen zugunsten des Magiers entweder gefördert oder vollkommen implantiert werden. Ob es mehr eine Förderung oder Implementierung ist, hängt davon ab, wie sehr der Personalverantwortlichen vom Magier überzeugt ist.