Form, Name, Aufgabe und Beendigung

Die Aufgabe

Kohärenz und Sicherheit

Die Aufgabe als Bindemittel und zur Verhinderung von Eigenständigkeit:

Erschaffen wir einen Servitor, benötigt er eine Aufgabe oder Ziel. Es ist schwierig, ein Psychogon ohne Aufgabe zu erschaffen und gleichzeitig sehr gefährlich. Die Aufgabe, die es erhält, manifestiert die Willenskraft des Magiers, die er einsetzt, um den Servitor zu erschaffen. Seine Willenskraft verkörpert sich darin. Die Willenskraft fungiert als Bindemittel für die L-Felder, die den Körper bilden und T-Felder, die den Körper formen. Weiter verhindert die Aufgabe das Entstehen von Eigenständigkeit, denn die L- und T-Felder wurden auf die Aufgabe ausgerichtet. Das gibt die Wahrnehmung des Servitors vor und die Fähigkeit mit anderen Feldern, Wellen und Schwingungen zu interagieren.

Die Kohärenz der Felder durch die Willenskraft und die Gefahr der Manipulation durch aussen:

Ohne die Aufgabe sind die T-Felder von einem Servitor nicht kohärent. Sie enthalten zwar den Fluss der Willenskraft der Magierin, aber ihnen fehlt die Vollendung. Dadurch besteht die Gefahr, dass die L-Felder, die den Energiekörper vom Servitoren bilden, die Kohärenz verlieren. Die Elemente lösen sich voneinander, weil sie keine Bestimmung haben und der Servitor löst sich auf.

 

Möglicherweise kommen die T-Felder des Servitors auch in Kontakt mit anderen T-Feldern oder mentalen Kräften, welche sie konfigurieren. Dadurch erhält der Servitor von aussen eine Aufgabe, sodass es für die Magierin verloren geht, ihm unabsichtlich schadet oder sich sogar absichtlich gegen ihn wendet.

Die Identität

Aufgabe und Bestimmung des Servitors:

Die Aufgabe oder das Ziel ist die Bestimmung des Servitors. Es macht seine Identität aus. Beispielsweise finden Servitore Verwendung als Wächter. Sie beschützen Gebäude, Räume, Tempel, fungieren als Leibwächter für Menschen, um ihn vor Magiern usw. zu schützen. Einige sind Jäger, welche Feinde aufspüren und zur Strecke bringen, andere sind Attentäter, die gezielt auf Personen angesetzt werden, andere sind Aufklärer, die nach feindlichen Energiezentren suchen, wozu Magier oder Zirkel gehören, die gegen einen arbeiten, aber sie können auch nach Energieströmen im Äther suchen, die den Magier feindlich gesonnen sind, aber die gehören dann eher zu Dämonen. Einige suchen Energieströme der Umgebung, in der Natur usw. So viele Ziele ein Magier verfolgt, so viele Aufgaben gibt es für Servitoren.

Meditation, um über Frequenzen die Identität zu erschaffen:

 

Um dem Servitor eine Identität zu geben, muss die Magierin die entsprechenden Codes/Programme übertragen. Dies geschieht über die T-Felder, über deren Wellen und deren Frequenzen. Um an die richtigen Frequenzen zu kommen, um Wellen aufzubauen, die Felder/T-Felder bildeten, die ein Konglomerat von T-Feldern bilden, die L-Felder aufnehmen oder wenn vorhanden formen, begibt sich die Magierin in einen meditativen Zustand. Er befreit sich von allen fremden Gedanken, Gefühlen und Emotionen, bis der Energiefluss ruhig wird. Dann konzentriert sie sich auf die Identität von Servitoren. Welche Aufgabe bekommt es, welches Ziel bekommt es, dann lässt sie die Energie fliessen, wie sie zu fliessen beginnt. Sie wird Emotionen, Gefühle und Gedanken wecken, in ihrem Geist manifestieren sich möglicherweise Energiestrukturen, sie nimmt sie an, sie lässt sie zu, denn es handelt sich um das Programm für den Servitor. Möglicherweise sieht sie während der Meditation sogar eine Form – die Form des Servitors.

Form und Energie

Die zwei Dimensionen

Die Form kennt zwei Dimensionen:

1.    Die Gestalt

2.    und die Energie.

 

Die Gestalt

Manifestation und Kraft der Identität:

Bei der Gestalt handelt es sich um das Aussehen. Wie bei Menschen ist es keine reine Oberflächlichkeit. Unsere Körper manifestieren unser Wesen. Sie verkörpern alles, was wir sind. Ihm tun wir an, was sich in uns abspielt, ihm tun wir Gutes, was in uns vorgeht. Gleich verhält es sich mit Servitoren. Seine Felder sollten verkörpern, was seine Aufgabe und sein Ziel sind – seine Identität. So besitzt die Gestalt Kraft. Passt die Gestalt nicht, ist sie nicht synchron, es ist ein Anachronismus und schadet Aufgabe und Ziel – der Identität.

Meditation, um die Gestalt zu erschaffen oder sie entstanden beim Erschaffen der Identität:

 

Die Gestalt des Servitors kann sich in der Meditation ergeben, in die Magierin die Frequenzen für Aufgabe und Ziel aufbauen. Entwickeln sich die T-Felder, sieht die Magierin, wie das Psychogon aussehen soll. Geschieht dies nicht, begibt sich die Magierin in einen meditativen Zustand, konzentriert sich auf die Codes des Wesens des Servitors, bis sich die Gestalt im Geist der Magiern zeigt, die sie dann auf die T-Felder und L-Felder des Servitors übertragen.

Die Energie

Energiekörper und Kräfte:
Die Notwendigkeit vom Energiekörper und Reihenfolge beim Aufbau von T- und L-Feldern sowie Rohenergie:

Servitoren benötigt einen Energiekörper. Es handelt sich um den Körper, indem sie existieren. Entweder baut der Magier Energie auf, um die Energie mit seiner Willenskraft zu formen. Seine Willenskraft bildet T-Felder, die aus den vorhandenen L-Feldern geformt wird, die dann entsprechend konfiguriert werden, um den idealen Körper zu bilden. Manchmal bildet der Magier auch bereits im Voraus L-Felder, die dann mit T-Feldern konfiguriert werden. Oder der Magier aktiviert die Energie erst, nachdem er dem Servitor eine Aufgabe verliehen hat, sodass die Energie in die bestehenden T-Felder fliessen, sodass quasi der Geist  des Servitors mit Leben erfüllt wird.

Auswahl und Art der Kräfte:

Eine Magierin überlegt sich im Voraus, welche Energien sein Servitor braucht, um seine Aufgabe zu erfüllen, weshalb es primär eine Frage der Affinität ist, ob er mit der mentalen (Aufgabe) oder der energetischen (Form) Ebene beginnt.

Der Magierin stehen alle Kräfte im Kosmos zur Verfügung:

 

1.    Naturkräfte

2.    Magische Kräfte

3.    Emanationen/Koshas und Dimensionen

4.    Bewusstseinszustände

5.    Die Kraft von Unsterblichkeit, Unendlichkeit und Ewigkeit – kosmische Kräfte.

 

Die Magierin überlegt sich, welche Elemente und Dimensionen zu seinem Servitor passen. Sehr selten greift er auf kosmische Kräfte zurück, da diese jeder Entität Unberechenbarkeit verleihen, weil sie die Kraft der Unsterblichkeit, Unendlichkeit und Ewigkeit in sich tragen, die zu Chaos neigen. Sie wählt die Kräfte, die zu Aufgabe und Ziel ihres Servitors passen, sie überlegt sich, zu welchen Anteilen sie sie braucht und mischt sie dann.

Manifestieren des Servitors:
Kräfte im Körper sammeln und den Servitor aus diesem manifestieren:

Wo sich die Energien/Kräfte manifestieren hängt davon ab, wie der Magier den Servitor erschafft. Er kann alle Kräfte absorbieren, wobei er den Vorteil hat, seine eigenen Chakren und Koshas als Speicher zu verwenden. Die Kräfte befinden sich in ihn, sind mit einander verbunden und bilden eine Entität in ihm selbst.

Der Magier hat drei Möglichkeiten, den Servitor zu bilden, befinden sich die Kräfte in ihm:

 

1.    Er projiziert die Identität/die T-Felder in die L-Felder in sich oder in die Kräfte in den Chakren und Koshas, wo sich L-Felder bilden, die sich dann mit T-Feldern vermischen, um den Servitor zu erschaffen. Geschah das, entlässt er ihn aus dem Körper, als würde er seinen Astralkörper für eine Astralreise verlassen. Die Fähigkeit der Astralreisen muss er beherrschen, damit er den Servitor lösen kann. Ansonsten könnte er in ihm feststecken bleiben und im Schaden zufügen.

 

2.    Er transferiert die Kräfte aus seinen Chakren und Koshas in Agya/seinen Geist, um die T-Felder des Servitors dort mit Leben zu erfüllen, um den Servitor dann über Agya in den Raum zu projizieren oder über Sahasrara in den Raum regnen zu lassen.

 

3.    Er projiziert die T-Felder/den Geist über Agya vor sich, um alle Kräfte in den Chakren und Koshas in seinem zentralen Energiekanal zusammen und sie über Agya in die T-Felder zu transferieren. Er kann die Kräfte auch über den Odem in die T-Felder blasen. Hatte er die Kräfte bereits in L-Felder geformt, kann er diese aus dem Körper entlassen, sodass sie in Wogen in die T-Felder gehen. Er kann- Felder/den Geist auch über Sahasrara austreten lassen und die Kräfte aus den Chakren und Koshas im zentralen Energiekanal zu sammeln und in die T-Felder leiten. Hat er die Kräfte bereits in L-Felder geformt, kann er diese nach oben entfalten, um dem Geist Leben einzutauchen.

 

Der Vorteil dieser Technik ist, dass der Magier sich selbst mit den Kräften in Kosmos verbindet, diese aufnimmt, speichert, verarbeitet und dann projiziert. Die Erschaffung des Servitors erfolgt in einem Zug. Die Identität muss durch die Meditation erschaffen werden – ob vor dem Zuführen der Substanz oder danach –, um sie mit Leben zu erfüllen. Ausgenommen ist, wenn der Geist in einem Gefäss gespeichert wird, aber das geschieht selten.

Entfaltung der Kraft aus einem Gefäss:

Die Magierin kann die Energie in einer Statue sammeln, in einer Sigille, einer Puppe, einer Vase, Urne oder einem anderen Gefäss, um sie aus dieser zu lösen, sobald sie die T-Felder und damit die Identität erschuf.

Diese Technik eignet sich gut, um die Kräfte über Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre zu sammeln. Es besteht keine Eile, weil es ein Gefäss gibt. Es können auch Feinjustierung vorgenommen werden, Fehler können korrigiert werden, um die perfekte Substanz für den Servitor zu erschaffen. Es ist eine Technik, die sich für Anfänger eignet.

Kräfte anrufen und unmittelbar über den Körper oder Felder in den Geist projizieren:

Der Magier kann die T-Felder/den Geist/Identität des Servitors irgendwo in den Raum projizieren. Das geschieht üblicherweise über Agya. Dann ruft er direkt die entsprechenden Kräfte an, entweder leitet er sie in seinen Körper, verarbeitet sie in den Chakren, wobei Manipura die Schmiede ist, um sie dann über den zentralen Energiekanal in Agya zu lenken und in den Geist.

Oder er ruft sie an, damit sie sich als Felder um den Geist des Servitors bilden, in diesem versinken und/oder diesen erfüllen. In beiden Fällen setzt er die Kräfte unmittelbar aus dem Kosmos ein.

 

Diese Methode lässt sich mit Elektroschocks vergleichen, die für die Reanimation verwendet werden. Ein Servitor erhält sehr schnell Energie, es wird quasi ins Leben katapultiert.

Der Name

Erschaffung des Servitors

Die Wahl des Namens und die Synchronisation:

Ein Servitor benötigt einen Namen. Dieser sollte zu seiner Aufgabe und Form passen. Synchronisation muss bestehen. Ansonsten schwächt der Name den Servitor. Besteht eine Synchronisation, stärkt er den Servitor. Ausserdem reagiert ein Servitor besser auf einen Namen, der passt. Weiter sollte darauf geachtet werden, dass er den Servitor nicht verspottet. Denn dies ist ein trennendes Element zwischen Magier und Entität.

Der perfekte Name durch Meditation:

Um den perfekten Namen zu finden, bietet sich eine Meditation an. Der richtige Name kann der Magier auch geflüstert werden, während er dem Servitor Aufgabe und Form gibt.

Intuitives Kennen des Namens und der Name als Leitfaden:

 

Es kommt vor, dass Magier den Namen im Voraus kennen. Er kommt ihnen in den Sinn, entscheiden sie sich, einen Servitor zu erschaffen. Meistens haben sie dann auch eine Gestalt vor Augen und die Identität vom Servitor kennen sie ohnehin. Dies ist sehr nützlich, bei der Meditation, um dem Servitor Aufgabe und Form zu geben, denn der Name leitet bei der Erschaffung der entsprechenden Frequenzen, Wellen und Felder, die auf der mentalen und energetischen Ebene wichtig sind.

Interaktion mit dem Servitor

Befehle erteilen:

Der Name ist wichtig, damit der Magier mit dem Servitor interagieren kann. Über den Namen erteilt er diesem Befehle, entsendet ihn, um einen Auftrag zu erfüllen, ruft ihn zurück, ruft ihn, um ihn zu füttern, ruft ihn, um ihn zu vernichten oder ihm über Raum und Zeit hinweg den Befehl zu geben, sich aufzulösen.

Binden und übertragen:

 

Der Name kann auch verwendet werden, um ein Servitor im Nachhinein an ein Objekt wie ein Siegel zu binden. Oder er kann auf ein Siegel geschrieben werden, um einen Servitor zu erreichen. Er wird auch gebraucht, um einen Servitor auf eine andere Person zu übertragen, wenn er für diese erschaffen wurde oder wenn es verschenkt werden soll.

Die Beendigung

Bei der Erschaffung

Sterblichkeit, Selbstzerstörung und eigenständiges erhalten:

Sofern ein Servitor keine Energie von der Seele bekam, existiert er von Natur aus nicht ewig. Er bekommt eine gewisse Menge an Energie und mentaler Kraft vom Magier. Erschöpfte sich die Energie, löst sich der Energiekörper auf und die T-Felder, die den Geist bilden, folgen. Der Servitor endet. Dieser Mechanismus führt dazu, dass Servitoren sich vor Beendigung ihres Zwecks auflösen, verleiht der Magier dem Servitor zu wenig Kraft für seine Aufgabe. Existiert ein Servitor länger, gehörte zu seinen Fähigkeiten, Energie absorbieren zu können, kann er sich dauerhaft am Leben erhalten. Deswegen sollte jeder Servitor eine Beendigung erhalten.

Spätestes enden mit dem Tod des Magiers:

Das Ende für den Servitor sollte spätestens beim Tod des Magiers erfolgen, damit dieses ihn beim Übergang ins Jenseits nicht stört. Die Verbindung zum Servitor könnte es ihm sehr schwer machen, das Fegefeuer zu durchqueren. Er wird versucht sein, den Magier zu beeinflussen, um ihn in der physischen Welt zu halten. Besonders wenn es ihn braucht, um am Leben zu bleiben.

Beendigung bei Erfüllung der Aufgabe:

Oftmals setzen Magier die Beendigung auf den Zeitpunkt, an dem der Servitor seine Aufgabe erledigt hat. Dann brauchen sie sich keine Gedanken um ihn zu machen. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass der Servitor all seine Kraft in die Erfüllung der Aufgabe investieren kann und dass es überhaupt keinen Willen hat, weiter zu existieren.

Beendigung auf den Todeszeitpunkt einer anderen Person:

Es ist möglich, die Beendigung auf den Todeszeitpunkt eines anderen Menschen zu setzen, wenn der Servitor diesen beschützen oder töten soll.

Beendigung an Frequenzen und Schwingungen binden:

 

Generell lässt sich die Beendigung eines Servitors an bestimmte Frequenzen und Schwingungen binden. Soll ein Servitor einen Menschen krank machen, löst er sich auf, hat er das erreicht. Soll er dafür sorgen, dass sich ein Mensch verliebt, löst er sich auf, hat er das erreicht. So kann die Beendigung an jeden Gefühlszustand, jede Emotion oder jedes Energielevel von einem Menschen gebunden werden.

Methoden

Beendigung durch die Wärme vom Blut: Was es mit der Wärme auf sich hat und wieso ein Servitor sich auflöst:

Eine Möglichkeit, damit der Servitor endet, stirbt der Magier, besteht darin, dass es so lange leben darf, wie das Blut vom Magier warm ist. Solange der Magier lebt, ist das Blut warm, wird es kalt, stirbt er.

Die Bindung des Servitors erfolgt über die Temperatur des Bluts. Temperaturen besitzen Schwingungen und Frequenzen. Ausserdem ist eine Temperatur immer ein Bottich. Man könnte auch sagen, es ist ein Raum für sich. Das lässt sich sehr gut beobachten, befindet man sich in einer Gruppe von Menschen. Nähert man sich einem Menschen, besitzt dieser seine eigene Wärme. Diese besteht nicht nur aus der Temperatur, sie enthält auch mentale Komponenten. Geht man zu einer anderen Person, fühlt man sich plötzlich in einer anderen Umgebung oder einem anderen Raum.

Der Servitor ist von den Schwingungen und Frequenzen einer spezifischen Umgebung oder auch Raumzeit, definiert durch die Wärme, die aus der Temperatur sowie dem Wesen/Charakter – der sich aus Gedanken, Gefühlen und Emotionen zusammensetzt – des Magiers. Geht dieses Raumzeitkontinuum verloren, verliert der Servitor den Halt. Seine Felder verlieren die Kohärenz, denn die Frequenzen detabilisieren sich. Die Schwingungen fallen durch den Raum, denn das Gewebe, in dem sie sich bewegen, löst sich auf.

 

Stirbt ein Magier, kann ein Servitor auch versuchen, ihn am Leben zu halten, aber der Kampf ist oft aussichtslos. Das Blut wird kalt, der Servitor verliert das Gewebe, in dem er existiert, löst sich auf und der Magier kann in die Astralwelt gehen.