Ablauf eines Schöpfungsakts

1.    Man reinigt den Ritualraum.

2.    Man reinigt sich vor allen unnötigen energetischen, emotionalen und gedanklichen Störungen

3.    Den Ritualraum betreten und an der Ritualstätte in Stellung gehen.

4.    Das Ritual zur Erschaffung durchführen. Man manifestiert die Attribute des Servitors in einem und manifestiert ihn dann und lässt ihn in seinem Wohnsitz einsitzt nehmen.

5.    Das Psychogon erschaffen, lässt man das Ritual ausklingen. Man lässt die Energieströme herunterkommen und die Kraft im Ritualraum abfallen. Man löst sich vom Ritual.

6.    Das Ritual wird offiziell beendet.

 

7.    Der Ritualraum wird gereinigt, um nichts vom magischen Akt zurückzulassen

Reinigung des Magiers

Zu unserer Reinigung gehört Duschen und Baden, wie es jeder Mensch tut. Das reinigt uns äusserlich, aber mit der richtigen Seife, der richtigen Bürste, dem richtigen Schwarm oder dem richtigen Lappen greifen wir auch auf unsere mentalen und energetischen Ebenen, um Mala zu lösen oder es in unserem Energiesystem in Bewegung zu setzen, damit es dann über Finger und Zehen oder auch Sahasrara abfliessen kann. Räucherwerk kann während dem Bad benutzt werden, um zu helfen, über Kopf, Hände und/oder Füsse, die aus der Badewanne ragen, Mala zu absorbieren. Steigen wir aus der Dusche kann Räucherwerk dasselbe Ziel verfolgen.

 

Badeöle, Räucherwerk usw. können auch den Zweck verfolgen, uns zu stärken. Sie können uns helfen, bestimmte Kräfte aufzunehmen, die wir bei der Produktion brauchen.

 

 

Während des gesamten Reinigungsprozesses widmen wir uns nur diesem. Das bedeutet, wir lassen den Alltag hinter uns. Es spielt keine Rolle, wie sehr uns der Arbeitskollege ärgert, dass es ein Fussballspiel gibt, dass wir morgen bei Stau noch dringend etwas einkaufen müssen usw. Das alles spielt jetzt keine Rolle, all das lassen wir hinter uns. In den kommenden Stunden hört das Leben, dass wir sonst führen, auf, wir sind nur noch Magierinnen, die einen Servitor erschaffen.

Der Fokus der Magierin

Wie die Magierin mit sich ins Reine kommt

Der Reinigungsprozess dient dazu, den Magier zu fokussieren, aber von der Reinigung bis zum Ritualraum dauertes. Dann müssen wir uns niederlassen und mit der Arbeit beginnen. Leider ist unser Geist nicht konzipiert, um unnötige Dinge aus unserem Unbewusstsein, geschweige denn von unserem Unterbewusstsein fernzuhalten. Deshalb sollten wir uns nicht scheuen, Hilfsmittel zu verwenden.

 

Haben wir einen Raum, den wir ständig als Ritualraum verwenden, idealerweise hat er eine Grundausstattung, die uns in einen gewissen Gemütszustand versetzt. Wir wissen, wir sind an einer Stätte der Rituale, an einem Ort, wo wir Magie praktizieren, das gibt uns ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Zur Ausstattung eines solches Raumes können Kerzen gehören, bestimmte Lampen, Statuen, Schalen mit Räucherwerk, Fackeln mit Räucherwerk, aber auch Klänge/Musik, Duftschalen, Objekte, die für Elemente und Sphäre stehen. Es gibt viele Möglichkeiten, uns zu helfen, in die richtige Stimmung zu kommen.

 

Düfte – wie auch immer sie generiert werden – sind mächtige Hilfsmittel, weil wir die Düfte über die Nasenlöcher und den Mund einatmen. Die Kräfte, die sie verkörpern, fliesst über die Nasenlöcher direkt in Svadhishthana, damit in die Nadis und natürlich in Ida und Pingala. Über den Mund gibt es sogar eine Berührung mit Sushumna und abhängig wie stark ein »Duft« ist, schmecken wir ihn auch auf der Zunge, sodass deren Reflexzonen zu vibrieren beginnen und uns die Kraft der Düfte über die Quadranten all unserer Emanationen erfüllen.

 

 

Noch mehr Effektivität schreiben Magierinnen der Musik zu. Wichtig ist, dass die Musik nicht nur von einer Richtung kommt, sie sollte von allen Richtungen kommen. Sie darf nicht zu laut sein, um dominant zu werden, aber auch nicht zu leise, sodass sie aktiv zuhören müssen. Sie muss in der richtigen Lautstärke sein und es muss eine Musik sein, die uns in den richtigen Gemütszustand bringt. Erfüllt sie ihren Zweck, spüren wir das im Bereich um den Kopf. Manchmal gibt es eine Art Pochen. Dieses Pochen hält fremde Gedanken, Gefühle und Emotionen fern und innerhalb von diesen Pochen herrscht Ruhe, der Fokus auf das Ritual.

Die Intension

Die Intention verkörpert/ist die Absicht, was wir mit unserem Servitor machen wollen. Wir müssen uns dessen Zweck, Form und Name in Bewusstsein rufen. Diese drei Dinge müssen miteinander synchronisiert sein und wir von der Synchronisation überzeugt sein. Es darf keinen Zweifel an unserer Absicht geben, denn jeder Zweifel wird dem magischen Akt schaden und gegebenenfalls eine0 makelhaftes Psychogon erschaffen.

Hilfsmittel reinigen

Wir haben eine ganze Reihe von Hilfsmitteln besprochen, die wir für die Herstellung und den Unterhalt eines Servitors verwenden können. Sie müssen bei der Herstellung anwesend sein, deswegen müssen wir sie im Voraus reinigen. Tun wir das nicht, generieren sie störende Emissionen, die alles ruinieren können.

 

 

Wie sie gereinigt werden, hängt von ihrem Material ab, den Elementen, die uns zur Verfügung stehen, aber auch unseren Affinitäten und Fähigkeiten.

Leben geben

Blut

Blut gilt als Essenz des Lebens. Es gibt sogar Magier, die glauben, dass die Seele sich darin befindet. Meiner Meinung nach ist das nicht korrekt, aber auch nicht gänzlich falsch. Im Blut befindet sich Prana und Amrita, die Lebensenergie und der Nektar der Unsterblichkeit. Man kann Amrita als das Plasma der Seele bezeichnen, die Kraft der Unsterblichkeit, Unendlichkeit und Ewigkeit in sich trägt. Es ist eine Manifestation dieser Kraft auf die physische Ebene und ein Bindemittel unseres Höheren Selbst an unser Individuelles Selbst – an unserer Inkarnation.

 

Blut enthält alles, was es braucht, um einem Servitor Leben zu geben. Es lässt sich einfach einsetzen, in dem es in ein Gefäss oder auf eine Oberfläche gegeben wird, in der oder auf der der Servitor erschaffen wird. Am besten tut man das, indem man Ornamente erschafft, welche das Wesen des Servitors vorgegeben. Die Kraft fliesst dann durch diese in das Blut, welches den Rohstoff liefert. So entsteht der Servitor.

 

 

Greifen wir auf Blut zurück, sollten wir es nicht dabei belassen, uns nur Blut abzunehmen. In der Meditation sollten wir uns auf Prana, Amrita, die Naturkräfte und die Psiekräfte fokussieren, um sie in unserem Blut zu aktivieren und zu übertragen. Die Naturkräfte sind für die Konstitution der Form wichtig, die Psikräfte haben einen zeitlichen Faktor. Sie schaffen Dynamik. Sie setzen die Prozesse in Gang, die wir Leben nennen. Wir können die Naturkräfte und das Prana auch für die energetische Achse der Schwingungsfrequenzen nutzen, während wir die Psiekräfte für die zeitliche Achse verwenden und Amrita sowie die Naturkraft Geist/Äther für die mentale Achse.

Der Odem

Setzen wir den Odem ein, setzen wir Prana ein, mit etwas Meditation können wir auch auf Amrita zurückgreifen und natürlich greifen wir auf die Naturkräfte und die psionischen Kräfte zurück.

 

 

Wie beim Blut sollten wir beim Odem auf Meditation zurückgreifen.

Sexuelle Energie

Die Natur der sexuellen Energie bietet sich an, um einem Servitor Leben zu verleihen, schliesslich erschaffen wir damit auch Leben. Nebst dem sexuellen Akt selbst bietet sich Samen oder Vaginalsekret an, um Leben hervorzubringen. Einige sitzen auch Menstruationsblut ein, wobei ich nur auf dieses zurückgreifen würde, wenn er Servitor die destruktive Funktion hat, dass entsteht, wenn »Leben« weggespült wird.

Naturkräfte

Naturkräfte bieten sich immer an, um einem Servitor Leben einzuhauchen, schliesslich kommen sie auch in Menschen vor. Feuer, Wind, Wasser, Erde, aber nicht vergessen dürfen wir auch Geist. Die vier ersten Elemente erschaffen den Körper, erst der Geist verleiht ihm Leben.

Litanei

Magier können eine Litanei ausarbeiten, bei dem die Attribute des Psychogons beschworen werden, um sie zu konstituieren und ihr Grenzen zu setzen. Sie kann auch in Kombination mit anderen Techniken verwendet werden, sodass sie Prozesse einleitet, unterstützt und/oder beendet.

Symbole, Texte und Ornamente

Symbole und Texte werden häufig zur Unterstützung bei der Schöpfung eines Servitors benutzt. So können beim Liebesspiel Symbole, Texte oder Ornamente auf den Körper gemalt werden. Benutzen wir Wasser, um einen Servitor darin zu erschaffen, können wir Symbole, einen Text oder Ornamente auf Seife schreiben, wir können sie auch auf einen Block Lehm auftragen und diesen dann schmelzen lassen, im Wasser vergehen lassen usw. Eine weitere Möglichkeit ist sie auf Papier zu übertragen und zu verbrennen, sodass der Servitor im Feuer entsteht. Das Blatt Papier ist dabei das Trägersystem für die Befehle. Es gibt auch Papier, dass man im Wasser auflösen kann. Nutzen wie eine Puppe oder ein anderes Gehäuse können wir die Dinge in sie Einbrennen oder Ritzen.

Beendigung

Sobald Psychogonen Leben gegeben wurde, ist es wichtig, die Aktion mit einem klaren Schnitt zu beenden. Das ist wichtig, damit keine Kraft mehr aus einem fliesst. Vor allem wenn man die eigene Kraft einsetzt, um dem Servitor Kraft zu verleihen.