Ausrichtung

Einsatzkräfte

Die beiden Gruppen

Werden in zwei Gruppen unterteilt:

 

1. Werden auf eine Aufgabe fokussiert, sodass all ihre Kraft in sie gelenkt wird. Dass erhört die Erfolgswahrscheinlichkeit und sie lassen sich leichter erschaffen.

2. Ihre Existenz ist zeitlich begrenzt, bis sie die Aufgabe erfüllt haben. Dadurch wird der Magier sie automatisch los. Natürlich er sie auch los, geht ihnen die Energie aus, was bei diesen Entitäten sehr wohl geschehen kann, stossen sie auf erheblichen Widerstand, da ihre Existenz sehr stark begrenzt ist.

 

 

Natürlich lassen sich beide Fokussierungen kombinieren.

Beliebte Einsatzgebiete und Gründe dafür

Diese Psychogone sind sehr beliebt, um Angriffe auszuführen, in die Reihen des Feindes einzubringen, Informationen zu beschaffen, ihn möglicherweise zu manipulieren, um sich dann aufzulösen. Beschaffen sie keine Informationen, sondern richten nur Schaden an, können sie sich vor Ort auflösen. Da gibt es auch weniger Spuren zu ihrem Schöpfer.

Sie sind für alle Dinge beliebt, die zeitlich beschränkt sind oder geht es darum, keine Spuren zu hinterlassen.

 

Sie sind auch beliebt, haben sie eine Aufgabe zu erfüllen, die sehr viel Energie erfordert. Sie können entsprechend stark aufgeladen werden, wobei die starke Ladung die strukturelle Integrität ihrer Felder schädigt, wird sie nicht entsprechend schnell entladen, sodass sie sich naturgemäss selbst zerstören, vermögen sie ihre Aufgabe nicht zu erfüllen oder geht bei ihrer Erschaffung etwas schief. Aber die Entladung der Kraft macht sie auch sehr mächtig. Oftmals kann ein Feind sich nur verteidigen und hat keine Chance, hinter den Angriff zu sehen, um über die den Frequenzen und Schwingungen den Angreifer zu erkennen.

Begleiter

Aufgabe

Bei Begleitern handelt es sich um Servitoren, die längere Wegbereiter für einen Magier sind. Sie fungieren als Berater, Lehrer, Assistenten usw. Sie werden nicht nur für eine Aufgabe geschaffen, sie werden bei Bedarf auch mit neuer Energie gefüttert, damit sie dienen können.

Experten

Lehrer

Aufgabe und Mittelsmann

Wir können Psychogone erschaffen, die uns als Lehrer dienen. Wir projizieren die Eigenarten eines Meisters eines bestimmten Fachgebietes in das Psychogon. Dieses verbindet sich mit Kollektiven Feldern und/oder Akasha, um an das Wissen zu kommen, dass es braucht, um uns zu unterweisen.

Natürlich können wir uns selbst mit Kollektiven Feldern oder Akasha verbinden, aber ein unmittelbarer Kontakt wird meistens durch unsere Nervosität und Unsicherheit beschränkt. Erschaffen wir dagegen einen Mittelsmann – das Psychogon –, können wir dieser Nervosität entgehen, da wir ein Wesen erschaffen, dass ruhig ist, weiss, wo es die Informationen beschaffen kann, sich mit diesem Ort verbinden oder ihn sogar betreten kann und das Wissen dann auf die Weise an uns vermittelt, wie wir es wünschen.

 

Bei der Erschaffung von solchen Psychogonen haben wir zu berücksichtigen, dass ihre Felder genug feine Strukturen besitzen, um an das erforderliche Wissen zu kommen.

Ratgeber

Einsatzgebiet

Wir können Servitoren als Ratgeber erschaffen. Sie sind mit den Lehrern verwandt, nur dass sie uns kein eigentliches Wissen vermitteln, sondern dieses mit ihrem Wissen und aus ihrer Perspektive ergänzen. Stehen sie schon länger in unseren Diensten, kommt ihre Erfahrung dazu. Sie können uns in magischen Belangen beraten, im Geschäft, in Beziehungen usw.

 

Um nicht Jahre zu warten, dass sie uns mit Erfahrung dienen können, ist es möglich, diese aus anderen Entitäten zu extrahieren, indem beispielsweise Wellen durch sie geschickt werden, die entsprechende Informationen abgreifen oder wenn sie mit unserem Servitor auf der Astralebene interagiert, wo andere temporale Gesetze gelten.

Bote und Scouts

Aufgabe, Einsatz und Vorteile

Sie erfüllen den Zweck, Nachrichten zu überbringen oder zu beschaffen. Wie erschaffen sie aus den Kräften, in denen sie sich am besten bewegen, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Brauchen wir sie in der physischen Welt, setzen wir auf Naturkräfte, durch die sie fliessen und sich manifestieren, aber mit denen sie auch verschmelzen und sich tarnen können und von denen sie sich laben können, um Kraft für ihre Aufgabe zu beschaffen. Setzen wir sie im Äther ein, nutzen wir die Kräfte dort …

Im Gegensatz zu Divination bieten Psychogone den Vorteil, dass wir nicht selbst die Aufklärungsarbeit leisten müssen. Wir gewinnen dadurch Zeit für andere magischen Arbeiten und wir sind nicht direkt angreifbar. Sind wir geschickt in der Erschaffung von Psychogonen, findet das Ziel nicht heraus, wer da spioniert.

 

Ein Psychogon als Bote bewegt sich schnell durch die Felder, integriert alle Informationen in seine Felder, um sie direkt vor Ort wiederzugeben. Um an die Informationen zu kommen, müsste ein Magier das Psychogon auseinandernehmen. Das setzt natürlich voraus, dass wir die Informationen im Psychogon verschlüsseln, respektive es beauftragen, das zu tun. Auch hier gewinnen wir Zeit.

Infiltratoren

Aufklärung, Manipulation und Einsatzgebiet

Diese Servitoren sind mit den Scouts verwandt, haben jedoch die Aufgabe, bestimmte Personen oder Personengruppen zu infiltrieren und gegebenenfalls zu manipulieren.

 

Sie lassen sich gegen andere Magierinnen oder magischen Zirkel einsetzen, gegen Konkurrenten, aber auch Geschäftspartner, um Informationen zu beschaffen, Angebote zu manipulieren, Geschäftspartner gegen einen Konkurrenten aufzubringen, ihn für einen einzunehmen usw.

Lust-Psychogon

Arten von Lust-Psychogonen

Diese Psychogone gibt es in mannigfaltigen Variationen. Einige befriedigen sexuelle Triebe, andere führen energetische und mentale Massagen durch, andere leisten uns einfach Gesellschaft. Sie erscheinen, geht es uns schlecht, sie heitern uns auf, bekommen wir schlechte Nachrichten, sie umsorgen und ständig und helfen uns, bei guter Laune zu bleiben. Sie sind gute Wegbegleiter.

Magische Assistenten

Einsatzgebiete

Wir können Servitoren erschaffen, die uns ganz allgemein bei unserer magischen Arbeit unterstützen. Sie suchen nach Energieströmen, die uns helfen, nach Pflanzen, nach Büchern, nach Verbündeten usw. Wir alle wissen, wie viel Arbeit Rituale und Studien machen können. Ein Helfer kann nicht schaden.

Heilservitoren

Es gibt zwei Grundarten von Heilservitoren. Die erste dient dem Erhalt und der Förderung der Gesundheit. Er wird erschaffen, um uns ständig zur Seite zu stehen und zu unterstützen. Er verhindert, dass wir ernsthaft erkranken und reduziert die Häufigkeit, mit der wir mit der Grippe infiziert werden oder reduziert die Zeit der Krankheit. Am wichtigsten ist, er verhindert, dass sie ernsthaft krank werden.

Dieser Servitor muss mit ausreichend Energie versorgt werden, damit er seine Arbeit ständig ausführen kann. Das ist sehr wichtig, denn dieser Servitor birgt auch eine grosse Gefahr. Unser Immunsystem kann von seiner Unterstützung abhängig werden, fällt er aus, fehlt diesem Kraft, um uns zu schützen. Der Servitor wird zu einer Art Droge. Damit ist dieser auch eine Schwachstelle von uns, eine Schwachstelle, die von feindlichen Magierinnen angegriffen werden kann, um uns zu schwächen, denn das Immunsystem hat auch ein Äquivalent, was die magische Verteidigung angeht.

Aus diesem Grund sollte dieser Heilservitor die Fähigkeit besitzen, sich selbst zu verteidigen und/oder wir sollten ihm eine Wohnstätte schaffen, von der aus er agieren kann und geschützt ist.

Die zweite Art von Heilservitor setzen wir gezielt ein. Wobei es hier zwei grundlegende Unterarten gibt. Die eine Art besitzt die Fähigkeit zu heilen. Sie kann Krankheiten beseitigen, die Regeneration nach einem Unfall fördern usw. Die andere Art fungiert als Energiequelle, sie liefert Heilenergie, Prana oder spezifische Kräfte, um die Heilung zu fördern und zu unterstützen.

 

Diese Art benötigt eine Wohnstätte, um von fremden Emissionen geschützt zu sein, damit die eigenen Felder und Wellen nicht korrumpiert werden.

Energieservitoren

Energieservitoren werden mit Energie aufgeladen, laden sich eigenständig damit auf, speichern Energie und geben sie zum richtigen Zeitpunkt ab. Sie sind eine Speichervorrichtung, die wir nutzen, um bei magischen Operationen oder auch im Alltag genug Energie zur Verfügung zu haben.

Wichtig ist, dass wir klar definieren, woher ein Energieservitor die Energie bekommen. Entscheiden wir, dass wir ihn durch Rituale aufladen, sollten wir ihm eine Wohnstätte schaffen, die das erleichtert. Geben wir ihm die Fähigkeit, sich an Energie zu laben, definieren wir klar, welche Quellen er nutzen kann, ansonsten sucht er eigenständig danach. Da Menschen sich anbieten, wird er sich auch an ihnen bedienen und da wir Magier Menschen sind, könnte er sich bei uns bedienen. Er hat diesbezüglich keine Skrupel, da seine Aufgabe die Beschaffung, Speicherung und Wiedergabe von Energie ist. Dass er sich an uns nicht bedienen soll, weiss er nicht – natürlich können wir das einprogrammieren, aber Energieservitoren sind gewöhnlich sehr einfach strukturiert. Sie besitzen kein höheres Bewusstsein.

Da Prana eine hervorragende Energiequelle ist, sind Menschen als Quellen gar nicht verkehrt. Deswegen werden Energieservitoren erschaffen, die sich bei Menschen bedienen. Ihnen wird in die Schwingungsfrequenzen eingebaut, sich von der Magierin fernzuhalten. Dadurch braucht er kein höheres Bewusstsein, er kann instinktiv bleiben, kann ein Tier unter den Energieentitäten bleiben, was seiner Effektivität zugutekommt. Es wird kein Platz in seinen Feldern verschwendet, um einen Geist zu bilden.

Weitere Energiequellen sind Tiere, Pflanzen, Wälder, elektrische Leitungen, Sonnenlicht, Licht von Lampen, Kerzenlicht, Elemente, er kann sich im Äther bedienen, er kann andere Entitäten suchen, ihm stehen alle Dimensionen und Sphären zur Verfügung.

 

Nebst dem, dass Energieservitoren uns mit Energie versorgen, können wir sie verwenden, um bei Ritualen genug Energie zu haben oder um einen Verbündeten Energie zu schicken.

Leibwächter (Wächter)

Erschaffung und Fähigkeiten

Ein Leibwächter kann auf alle Arten erschaffen werden, wie sich ein Psychogon erschaffen lässt. Eine beliebte Strategie ist, ihn aus dem Körper vom VIP zu lösen. (Siehe: Psychogon aus einem Medium erschaffen)

Dabei achtet der Magier darauf, dass die Frequenzen und Schwingungen vom VIP in die L- und T-Felder vom Psychogon gehen. Es findet eine dichte Verschränkung zwischen Psychogon und VIP statt. Der Magier achtet darauf, dass sich das Psychogon in der Nähe vom VIP wohlfühlt, sogar dass es sich nicht von ihm entfernen kann. Das kann soweit gehen, dass das Psychogon an Kraft verliert, entfernt es sich allzu weit. Das Psychogon soll in der Nähe bleiben, um den VIP magischen Angriffen zu bewachen oder auch von negativen Strömungen, die vielleicht auch von früheren Leben stammen.

 

Beim Aufbau von einem Leibwächter muss darauf geachtet werden, dass er über die nötigen magischen Fähigkeiten verfügt. Üblicherweise erhält er die Fähigkeit, mit seinen Feldern Energien abzulenken, abprallen zu lassen und gegebenenfalls zu absorbieren und zu reflektieren. In seltenen Fällen erhält auch die Fähigkeit, einen Angreifer selbst anzugreifen. Wobei das meistens Hand in Hand mit der Fähigkeit geht, Energien absorbieren zu können, um diese gegen den Angreifer einzusetzen.

Arten, um ein Leibwächter zu füttern und die mittelbare Fütterung

Leibwächter sollten regelmässig mit Energie versorgt werden. Es bieten sich alle Möglichkeiten an, mit Servitoren mit Energie versorgt werden können. Wobei beim Leibwächter zwei Hauptmöglichkeiten unterschieden werden. Die unmittelbare und die mittelbare Fütterung.

Bei der mittelbaren Fütterung vollzieht die Person, die beschützt wird oder die Magierinn Rituale, um Energie zum Leibwächter zu transferieren. Es ist auch möglich, dass ein Altar für den Servitor geschaffen wird, der Energie sammelt, an dem er sich laben kann. Dafür wird eine Uhrzeit festgelegt. Die Fütterung sollte täglich erfolgen. Ist es nicht möglich, wir ein Wochentag festgelegt und ein Stunde, in der sich der Wächter an der Energie laben kann.

 

Neben dem Altar kommt auch eine Statue infrage, in die Energie transferiert wird. Diese eignet sich gut, beschwört die Magierinn Kräfte, um den Leibwächter zu versorgen. Auch ist die Statue ein gutes Mittel, um ständig Energie aus der Umgebung zu absorbieren. Hat die Magierin die Möglichkeit, kann sie sie in die freie Natur stellen, um sie aufzuladen, um den Leibwächter dann damit zu füttern.

Die unmittelbare Fütterung

Die unmittelbare Fütterung erfolgt durch den VIP selbst. Er versorgt den Leibwächter mit seinen eigenen Kräften:

 

1.    Prana,

2.    Naturkräfte

3.    Magische Kräfte

4.    Kräfte aus den Emanationen und Dimensionen

5.    Sexueller Energie und Schöpfungskraft.

 

Die unmittelbare Fütterung hat vor und Nachteile. Zu den Vorteilen gehört, dass der Leibwächter eng an den VIP gebunden wird. Die Kraft, die er braucht, um den VIP zu beschützen, kommt von diesem selbst. Es entsteht eine symbiotische Beziehung – ein Geben und Nehmen. Der VIP erhält den Leibwächter und dieser beschützt ihn, jeder tut etwas für den anderen und jeder bekommt etwas vom anderen.

Der grösste Nachteil ist die starke Verbindung. Der Leibwächter weicht nicht von der Seite vom VIP, was gewünscht ist, solange dieser Schutz braucht. Wichtig ist, dass der Magier sicherstellt, dass der Leibwächter den VIP verlässt, verliert er sein Leben. Ansonsten könnte der Leibwächter verhindern, dass der VIP in die Astralwelt übertritt. Er hält ihn im Fegefeuer zurück. Das kann aus Egoismus geschehen, aber auch aus der Aufgabe, den VIP zu beschützen.

 

Eine weitere Gefahr der unmittelbaren Fütterung besteht in der Abhängigkeit. Es ist wichtig, dass der Leibwächter gefügig bleibt. Ansonsten wird er gierig und verlangt immer mehr Energie. Bekommt er diese nicht, kann er sich gegen den VIP wenden, um sich an diesem zu bedienen. Entzieht er ihm Prana, kann er krank werden oder sogar sterben. Will er sexuelle Kraft, fördert er die Lust. Der VIP kann die Kontrolle über sein Leben verlieren.

Fütterung mit Körpersubstanzen:

Es gibt eine Methode der Fütterung, die zwischen der mittelbaren und unmittelbaren Fütterung liegt. Dabei erhält der Leibwächter Körperflüssigkeiten vom VIP. Diese lädt dieser mit bestimmten Energien – die oben erwähnt sind – auf, indem er sich vor der Spende in einen entsprechenden Bewusstseinszustand begibt.

Folgende Körperflüssigkeiten kommen infrage:

 

1.    Speichel,

2.    Schweiss,

3.    Blut,

4.    Sperma und Vaginalsekret,

5.    Urin,

6.    und Kot.

 

Erfolgt die Fütterung mit Blut, kann der Leibwächter das gesamte Spektrum an Kräften bekommen, die der Mensch besitzt, weil das Blut durch den ganzen Körper fliesst und damit Kontakt mit all seinen Emanationen hat. Beim Blut gilt zu berücksichtigen, dass der Leibwächter nur so lange davon zehren kann, wie es warm ist – wie der VIP lebt. Stirbt er, kommt er nicht mehr an das Blut heran, ansonsten könnte er eine Verbindung zum Blut herstellen und den Geist vom VIP im Körper halten oder ihn an die physische Welt binden. Dann geht der Leibwächter dazu über, sich an dessen mentaler Energie zu laben. Zugang hat er, da Blut Zugang zu allen Ebenen ermöglicht.

Mit Schweiss verhält es sich ähnlich wie mit Blut, nur dass er weniger stark ist. Er eignet sich sehr gut, um einen Dämon mit ganz bestimmten Energien zu füttern. Dazu kann sexuelle Kraft gehören. Sie ist sogar ideal geeignet, wenn Menschen durch sexuelle Aktivitäten zu schwitzen beginnen. Dadurch lässt sich auch verhindern, dass der Leibwächter an andere Energien/Kräften herankommt, sodass er davon abhängig ist, dass der VIP sich in den entsprechenden Bewusstseinszustand versetzt.

Der Speichel kommt aus dem Mund, in ihn kann jede Emotion, jedes Gefühl und jedes Element aus den Chakren transferiert werden. Dies geschieht meistens in einer Meditation, bei der der VIP sich vollkommen auf die entsprechende Kraft konzentriert, sie mit den Kräften aller anderen Chakren anreichert, sie im zentralen Energiekanal sammelt und sie dann über den Mund ausspuckt, wie eine Schlange Gift spuckt. Hier spielt mit, dass die Zunge der Kopf der Kundalini ist.

Bei Sperma und Vaginalsekret spielt sexuelle Energie üblicherweise eine zentrale Rolle – wenig überraschend. Beim Sperma kann gezielt genetisches Material in Form von Informationen – oft über Lichtwellen – übertragen werde, da Sperma für diese Zweck bestimmt ist. Geschieht das gezielt, wird der Leibwächter sehr eng an den VIP gebunden. Er ist davon abhängig, dass dieser im regelmässig sein »genetisches Material« liefert. Spielt das genetische Material keine Rolle, aktiviert der VIP nur die Kräfte seiner Chakren und Emanationen, um sie in seinen Samen zu lenken und zu übertragen. Über das Plasma kann der Wächter dieses mit Leichtigkeit aufnehmen. So können auch spezifische Fähigkeiten von einem Leibwächter erhalten oder gefördert werden.

 

Urin und Fäkalien enthalten Mala und Restenergie. Magier können mit diesen beiden Körpersubstanzen ihre überschüssige Energie verwenden, um einen Wächter zu versorgen. Dabei sollt darauf geachtet werden, dass der Leibwächter fähig ist, diese Energie zu transformieren. Er muss das Mala und überschüssige Energie aufnehmen können. Das ist bei der Konstruktion vom Leibwächter zu beachten.

Predator

Arten der Erschaffung

Ein Predator kann wie jedes Psychogon erschaffen werden.

Zweck von Predator und Energiebedarf

Das Ziel von einem Predator ist es, einen Feind zu neutralisieren. Er ist ein Jäger, der auf einen anderen Magier oder eine Person angesetzt wird, um sie unschädlich zu machen oder zu vernichten. Es handelt sich um ein sehr aggressives Psychogon, dass sehr viel Energie braucht. Es muss stärker sein als die Zielperson, wobei ihm zugutekommt, dass es auf die Aufgabe der Vernichtung spezialisiert ist. Die Gesamtmenge an Energie im Vergleich zur Zielperson kann daher geringer sein. Kennt der Magier die Schwachstelle des Ziels, braucht es noch weniger Energie.

Den Predator aus einem Medium erschaffen

Vorteile einen Predator aus einem Medium zu erschaffen

Magierinnen erschaffen Predatoren gerne aus den Körpern von Medien. Das bietet folgende Vorteile:

 

1.    Spuren zum Angreifer werden verwischt,

2.    kalte Aggression wird eingesetzt,

3.    ein Gegenschlag ist unmöglich.

 

Indem der Servitor aus dem Körper von einem Medium erschaffen wird, enthält es dessen Signatur. Es gibt eine Person zwischen dem Angreifer und dem Feind. Bevor der Feind den Angreifer erreichen kann, muss er über den Servitor das Medium erreichen, um dann über dieses den Angreifer zu erreichen, was fast unmöglich ist, weil dieses den Angriff abwehren will. An den Angreifer herankommt der Feind üblicherweise nur, wenn der Angreifer das Medium bei der Verteidigung unterstützen muss oder der Feind sehr fähig ist in der Divination. Wobei die Divination oft unmöglich wird, weil der Predator den Feind beim ersten Angriff vernichten oder ihm so schwer schaden soll, dass er nicht mehr zu seiner Gegenreaktion fähig ist.

Bei der kalten Aggression handelt es sich um eine Aggression, die nicht persönlich ist. Üblicherweise gibt es einen Konflikt zwischen dem Angreifer und dem Feind. Dieser geht in den Predator über, wird er erschaffen. Zorn, Demütigung, was auch immer zum Konflikt gehört, kann die Kohärenz der Felder und der Schwingungen vom Predator schwächen. Dagegen ist kalte Aggression rein. Sie ist, was sie ist, einfach nur Aggression. Das bedeutet, die Aggression ist nicht persönlich gemeint, sie ist der Wille, den Feind anzugreifen und zu vernichten, um diesen zu vernichten. Es geht um die Vernichtung an sich, nicht um Rache, es ist eine sehr kühle Kraft, die nicht von emotionalem Ballast korrumpiert ist, sodass sie fähig ist, den Feind auf die Weise anzugreifen, wie es gedacht ist. Weil ein emotionales Drehmoment im Servitor fehlt, kann es in den Feind schleichen, sich an ihm laben, Energien in ihn transferieren usw., ohne dass dieser es abwehren kann. Er fühlt den Angriff nicht einmal, weil eine emotionale Intention fehlt. Er fühlt den Angriff nur, ist er fähig, reine Energien zu fühlen. Respektive er bemerkt den Angriff erst, wenn feindliche Energie in ihn strömen, auf ihn wirken usw.

 

Weil der Weg zum Angreifer über das Medium geht, ist ein unmittelbarer Gegenschlag nicht möglich. Der Angreifer ist sicher. Er kann den Servitor erschaffen und dann abwarten, bis die Arbeit getan ist.

Die Wahl des richtigen Mediums

Der Angreifer wählt das Medium sorgfältig aus. Im Orden verwenden Adepten Paladine. Entweder nutzen sie ihre eigenen Paladine oder jene, die innerhalb vom Orden ausgebildet wurden, um aus ihren Körpern Psychogone zu erschaffen oder erschaffen zu lassen. Sie sind fähig, sich dem Ritual der Erschaffung vollkommen hinzugeben, ihr Bewusstsein zurückzuziehen, um ihre Emanationen, Chakren und alle Kräfte zur Verfügung zu stellen, damit ein mächtiges Psychogon entsteht. Weiter sind sie fähig, das Psychogon während dem Angriff mit Energie zu versorgen und sie wissen sich vor dem Feind abzuschirmen und vor einem Gegenschlag zu schützen.

 

Ein fähiges Medium stellt auch sicher, dass es im Psychogon kalte Aggression gibt. Sie ist nicht durch den Konflikt zwischen dem Angreifer und dem Feind belastet.

Replikanten und Replikation

Replikanten sind Servitoren, aber die Replikation ist auch eine sehr spezielle Fähigkeit für Servitoren.

Die Fähigkeit der Replikation macht Servitoren sehr gefährlich – für die Feinde und den Magier selbst. Die Replikation erlaubt dem Servitor, sich zu verdoppeln oder zu vervielfachen. Sie können zu einer Plage werden, wie Ratten, die sich unkontrolliert vermehren oder ein Virus, der sich im Körper ausbreitet. Diese Fähigkeit wird häufig Servitoren gegeben, die nur über beschränkte Fähigkeiten verfügen und nur wenig Energie für ihre Konstitution brauchen. Denn die Fähigkeit der Replikation wird von der Verfügbarkeit von Energie eingeschränkt.

So können Servitoren erschaffen werden, die sich im Tempel eines Magiers festsetzen. Sie sind wie kleine Glühwürmchen, die sich in den Wänden festsetzen, den Eingängen, den Räumen, den Feldern, zwischen den Dimensionen, sie geben Emissionen ab, in Form von Elementen oder Strahlen, sie durchschneiden Felder und Wellen, bringen diese zum Kollabieren. Bei Reinigungsritualen werden die meisten von ihnen vernichtet, aber oft überlebt das ein oder andere Glühwürmchen, die Replikation beginne und der Feind hat nichts erreicht. Erst wenn er jeden einzigen erwischt hat, ist er erfolgreich. Aber die Replikanten besitzen die Fähigkeit, sich irgendwo einzunisten, wo sie sicher sind, wo garantiert der ein oder andere überlebt, um von vorne zu beginnen. Oft geschieht es zwischen den Dimensionen, Wänden oder Möbeln, wo sie durch den Schleier der Welten und physische Begrenzungen geschützt sind.

Bei Replikanten ist es unerlässlich, dass sie einen klaren Befehl zur Beendigung enthalten. Sie müssen auf diesen reagieren, um sich aufzulösen. Denn wird nur einer übersehen, bleiben sie bestehen und dann ist es möglich, dass alle folgenden Replikanten eine Konfiguration haben, welche wir nicht mehr erreichen können, so entwickeln sie einen eigenen Stamm. Man kann sich das wie den Gensequenzzerfall bei Klonen vorstellen, die zu einer genetischen Degeneration führt, weil Erbinformationen verloren oder falsch wiedergegeben werden. Sie werden den Feind weiter traktieren, aber wenn dieser besiegt ist, kommen sie möglicherweise zu uns zurück, denn sie suchen ein neues Ziel, um ihre Bestimmung zu erfüllen und da wir sie erschufen, gibt es eine Verbindung, die sie zurückverfolgen können – wurde sie nicht rausgewaschen. Um beim vorangegangenen Beispiel zu bleiben, wo Replikanten magische Operationen im Tempel stören, bieten wir uns an, da wir selbst einen Tempel besitzen.

 

Für den Fall, dass unser Beendigungssignal nicht alle Glühwürmchen erwischt, wird ihre Existenz zeitlich begrenzt. Üblicherweise geschieht das in Form eines Datums, respektive einer Sternenkonstellation oder Mondphase, die in der Zukunft liegt. Dies ist das Signal, um ihre Existenz zu beenden. Mondphasen, Sternenkonstellationen oder Planetenkonstellationen eignen sich sehr gut, weil diese über alle Dimensionen wirken, es gibt für sie kein Versteck, um Ihnen zu entgehen, sie sind Teil der kosmischen Ordnung. Bauen wir die Beendigung in die Grundstruktur ein, haben wir gute Chancen, das der »Gensequenzzerfall« sie nicht raus wählst, aber absolute Sicherheit gibt es nicht und je mehr Generationen von Replikation es gibt, umso höher ist die Gefahr, dass der »Gensequenzzerfall« wirkt.

Pygmalion

Generell

Beim Pygmalion benutzen wir eine Entität – wie einen Dämon, eine Gottheit oder ein Naturgeist – als Schablone für unseren Servitor. Sinn und Zweck ist, unseren Servitor entsprechende Charaktermerkmale und Fähigkeiten zu verschaffen.

Der Vorteil beim Pygmalion ist, dass wir uns nicht die Mühe machen müssen, seine Fähigkeiten Fragment für Fragment zu konstituieren, wir haben schliesslich eine Vorlage. Der Nachteil ist, dass wir das Wesen des Pygmalion nicht so gut bestimmen können, da er eine Kopie von einem Original ist. Richtig ausgeführt, können wir sie in die richtige Form bringen, aber vollkommen ist unsere Kontrolle über sein Wesen nicht.

Beim Herstellungsprozess müssen wir eine Verbindung mit der Vorlage aufnehmen. Dabei ist es elementar, dass wir die Vorlage nicht herbeirufen. Wir stellen nur eine Verbindung her, um dessen Schwingungsfrequenzen zu erreichen und auf unseren Servitor zu übertragen. Wir können uns das so vorstellen, als würden wir einen Sensorstrahl entsenden oder Felder, welche die Schwingungsfrequenzen der Vorlage auslesen, um sie zu uns zu bringen und dann in die Felder unserer Servitors zu bringen. Respektive den Elementen der Energie, die wir haben, die entsprechende Rotation verleihen.

Die gleiche Vorsicht haben wir anzuwenden, arbeiten wir mit unserem Servitor. Sprechen wir mit ihm oder rufen wir ihn herbei, weil wir seine Fähigkeiten brauchen, müssen wir sichergehen, dass wir nicht die Vorlage herbeirufen. Die Vorlage könnte uns Ärger machen, wenn wir nicht die nötigen Schutzmassnahmen ergriffen haben, um uns vor ihr zu schützen oder weil wir nicht die Opfer bereitgestellt haben, die sie verlangt. Und vielleicht ist sie verstimmt, weil wir sie als Vorlage missbraucht haben.

 

Wir greifen gerne auf Sigillen zurück, um ein Pygmalion zu erschaffen. Dabei nutzen wir die Sigille der Gottheit, des Dämons oder Geists, den wir als Vorlage benutzen, als Basis. Wir variieren dessen Sigille. Sie enthält Elemente, um Kräfte zu sammeln, und die Kontrolle über den Servitor zu geben und oft um Modifikationen an seinem Wesen vorzunehmen. Anstatt einer Sigille kommt auch ein Altar oder eine Puppe infrage, welche entsprechende Ornamente enthält. Besonders bei mächtigen Entitäten wie Gottheiten oder Dämonen dient sich ein Altar an, an dem wir über Tage oder Wochen arbeiten können.

Arten

Es gibt zwei grundlegende Arten von Pygmalions. Die einen agieren unabhängig von der Vorlage, die anderen haben noch eine Verbindung zu dieser. Jene, die unabhängig sind, unterscheiden sich von nun an nicht von anderen Servitoren. Abgesehen von ihrer »Verwandtschaft« verbindet sie nichts mehr mit der Vorlage.

Die »Gebundenen« oder »Vernetzten« sind über Fäden oder eine Verschränkung über Schwingungen an die Vorlage gebunden. Es gibt ständig Impulse über die Fäden oder Wogen über die Schwingungen. Der Vorteil ist, dass das Lesen der Vorlage sie erhält und dass sie fähig sind, deren Kräfte zu benutzen. Theoretisch können sie so mächtig werden wie die Vorlage.

Das unabhängige Pygmalion kommt nie an die Kraft der Vorlage heran, handelt es sich um eine Gottheit oder einen mächtigen Dämon. Er ist ein Schatten davon, aber er kann von der Vorlage auch nicht manipuliert werden. Die »Gebundenen« können von der Vorlage manipuliert werden, da eine Verbindung besteht. Deshalb ist es klug, in diesem Fall einen Pakt mit ihnen zu schliessen und ihre Unterstützung zu entlohnen.

Die »Vernetzten« werden erschaffen, wollen wir jederzeit auf die Macht der Vorlage zurückgreifen. Es ist aufwendig, eine Gottheit oder einen mächtigen Dämon anzurufen. Einen »Vernetzten« herbeizurufen, ist sehr viel einfacher, wir können ihn auch ständig an unserer Seite haben. Wir müssen ihm nur sagen, dass wir in jetzt brauchen und er stellt und seine Kräfte zur Verfügung. In gewisser Weise ist er ein Medium, um an die Kräfte der Vorlage zu kommen.

 

Egal welche Grundart von Pygmalion wir benutzen, wir sollten ihm eine angemessene Wohnstätte schaffen, wo es ruhen kann, bis wir es brauchen.