Weisheit von Satan invozieren

Sigille

Beschreibung

 

Die Spirit-Blase ist das Gefäss, das im Geist/Agya aufgebaut wird, um Satan aufzunehmen. Während Satan in ihr einsitzt nimmt, kommuniziert er über Wellen und Vibrationen mit uns. Wellen expandieren in allen Chakren und Emanationen, Vibrationen wirken primär auf Agya. Sie bringen dieses zum Beben. Die Inputs von Satan wirken auf den Geist, vor allem das Bewusstsein.

 

Das Symbol für den Geist ist der Injektor, es enthält im Zentrum einen Kreis für die Seele, da die Blase rein mentaler Natur ist. Zwar arbeite der Magier mit Anahata, von wo er die Kraft der Unsterblichkeit und Unendlichkeit entfaltet, aber sie wird nicht Teil vom Gefäss. Dies könnte dem Schatten von Satan zu viel Macht verleihen. Weiter kann sie von aussen die Blase mit einer Kraft stärken, die für ihn unerreichbar ist.

 

Das Dreieck von Satans Weisheit besteht aus drei Schlüsseln. Es steht für Gedanken, Gefühle und Emotionen. Üblicherweise findet ein normales Dreieck Anwendung, sodass Satan die Weisheit über Vibrationen und Wellen kommuniziert, die von der Blase emittiert. Kommt ein inverses Dreieck zur Anwendung, lenkte er die Informationen in den zentralen Energiekanal. Dabei wirkt Satan auch auf die energetische Ebene und konditioniert Körper und Energiekörper. Das birgt gewisse Risiken, weil Satan viel Macht bekommt, aber bei der Programmierung bestimmter Fähigkeiten, kann es hilfreich sein.

Glossar

 

  1. Blase

  2. Injektor

  3. Dreieck der Weisheit von Sata

Lingus

Anrufung

„Satan, Herr der Täuschung, Meister der Tarnung und der Verwandlung,

ich rufe dich aus deinem Reich,

dem Reich wo Gedanken, Gefühle, Emotionen und Energie in Wogen miteinander tanzen,1

ich rufe dich in meinen Geist,

nehme Einsitz in Agya2,

wo du geruhen kannst …“

 

1 Die Astralblase von Satan, sein Reich, das aus Feldern, Wellen und Schwingungen besteht, ist gemeint. Mit Wogen sind Felder, Wellen, Strömungen, die schwingenden Elemente und Emissionen gemeint.

2 Agya-Chakra

 

„… finde den Weg aus deinem Reich in mich,

entfalte den Schatten3 deiner Präsenz,

eine sichere Blase halte ich für dich bereit,

beginn mit mir zu sprechen,

hören werde ich dich,

dankbar nehme ich deine Weisheit entgegen …“

 

3 Mit Schatten ist ein Teil vom Geist von Satan gemeint. Er ist ein mächtiger Dämon oder auch Prinzip, dass ein Mensch unmöglich vollkommen in sich aufnehmen kann. Zerstört er sie nicht, treibt es ihn in den Wahnsinn, also nimmt der einen Teil auf – einen Schatten.

Erläuterung

Bei der Anrufung ruft der Magier Satan in sich. Dafür muss er ihn in seinem Reich erreichen, was beinhaltet, von unserer Dimension in seine zu gelangen, dann seine Aufmerksamkeit zu gewinnen und ihn zu überzeugen, seinen Schatten zu schicken.

 

Lingus und Sigille alleine reichen nicht, um ihn zu erreichen. Vorausgehend hat der Magier zu meditieren, um die Schwellen zwischen den Dimensionen zu überschreiten, sich auf die Schwingungen von Satan einzustellen, um es ihm leichter zu erreichen. Hilfreich ist ein Altar, der ihm geweiht ist oder sogar einen Tempel – meistens ein Raum oder eine Ecke im eigenen Haus.

Singen

Gesang

„Danke für dein Erscheinen, Satan, Herr der Täuschung, Meister der Tarnung und der Verwandlung,

danke für die Gabe deiner Weisheit,

ich höre dir zu,

in tiefer Dankbarkeit,

gebe mir, was ich brauche,

so gebe ich dir, was du brauchst,

Prana, die Kraft des Lebens4 …“

 

4 Prana ist Lebenskraft vom biologischen Leben, es enthält das Helle Licht der Sonne, die Naturelemente, die das physische Universum ausmachen, die dazugehörigen Tattvas, die Psikräfte, auch chinesische Elemente genannt. Diese Kraft ist den körperlichen Lebensformen vorenthalten – den biologischen Lebensformen. Diese Kraft erhalten Dämonen nur vom biologischen Lebensformen, sie enthalten einzigartige Schwingungsfrequenzen, die ihre Fähigkeiten erweitern, wozu auch gehört, unsere Welt betreten zu können.

 

„… in unterschiedlichen Welten bewegen wir uns,

doch so ähnlich sind wir uns,

Treffen tun wir uns im Äther,

wo unsere Wesensarten sich treffen5;

die ätherische Welt6 ist die deine,

die feste Welt7 die meine,

so schenke mir deine Kraft,

diese leicht verbunden mit der Magie,

so schenke ich dir meine Kraft,

die lodert wie die Sonne8.

 

5 Der Äther ist ein fluide Raum, der mit allen anderen Dimensionen und Sphären verbunden ist. Auf die sich im Äther befindliche Energie greifen Magier zurück, um Magie zu praktizieren. Diese Kräfte nutzen auch Dämonen, um über die Dimensionen zu wirken und andere Dimensionen zu betreten. Menschen sind physische, energetische und geistige Wesen, die eine Seele besitzen – das ist unsere Wesensart. Dämonen sind Matrizen aus energetischen und mentalen Felder – ihre Wesensart ist Energie und Geist.

6 Mit ätherischer Welt ist nicht nur der Äther gemeint, auch die Astralwelt und andere feinstoffliche Dimensionen.

7 Damit ist gemeint, dass der Mensch einen Körper hat, der ihm eine Existenz in der physischen Dimension, die von dreidimensionalen Raum und der linearen Zeit geprägt wird, nicht, dass wir darauf beschränkt oder unfähig sind, mit anderen Dimensionen zu interagieren. Unsere Emanationen und Chakren erlauben den Zugang zu jeder Ebene vom Kosmos.

8 Bei der lodernden Sonne geht es um die Kraft von Prana. Die Quelle von Prana ist Svadhishthana, in Svadhishthana ist Kanda, von Kanda gehen die Nadis aus. Svadhishthana ist der Sitz von Leidenschaft, Leidenschaft fliesst im Prana, Leidenschaft verschaft Prana eine individuelle Schwingungsfrequenz, die auch auf die anderen Kräfte in Prana wirken. Wie Schwerkraft Energie und Materie um sich sammelt, bis eine Sonne entsteht, wie deren nuklearen Reaktionen Licht und Strahlung emittieren, die leben im Kosmos ermöglichen, so wirkt die Leidenschaft, so wirkt Prana, so wirkt Svadhishthana – von Dämonen sehr begehrt.

Erläuterung

Beim Singen geht es darum, Satan dazu zu bringen, einem zu liefern, was man braucht. In diesem Lingus wurde der konkrete Wunsch nicht eingebaut. Es geht darum, ihn gewogen zu stimmen. Was wir wollen, speichern wir in unserem Geist und wir geben es wieder, während wir den Lingus aufsagen. Wir lassen unsere Gedanken, Gefühle und Emotionen auf die Blase/Sphäre von Satan in uns regnen, sodass er unmittelbar versteht, was wir wollen.

 

Selbstverständlich können wir in den Lingus einbauen, was wir wollen, respektive es mit dem Gesang aussprechen.

Entlassung

„Dank für deine Weisheit, Satan, Herr der Täuschung, Meister der Tarnung und der Verwandlung,

bezahlt habe ich mit Prana,

genommen habe ich,

gegeben habe ich,

im Reinen sind wir,

verlasse mich, wie du in mich gefahren bist,

verlasse mich, wie du in mich gefahren bist,

verlasse mich, wie du in mich gefahren bist9!“

 

Die Formel kann mehrfach wiederholt werden, zieht sich Satan nicht sofort zurück. Um die Entlassung zu unterstützen, kann der Adept sich auf Sahasrara und den Beam in die Astralblase konzentrieren. Dabei ist es vorteilhaft, wenn er die Dimensionen und die Schwellen kennt, sodass das Unterbewusstsein dessen Schwingungszustände abrufen kann. Die bewusste Implantation von Schwingungszuständen ist fast unmöglich. Ich selbst kann sie nur unzureichend beschreiben. Der Automatismus ist die effektivste Möglichkeit, ein Magier kann sich auf Äther und Astralwelt konzentrieren, wie auf den Schleier, der diese voneinander und von der physischen Welt trennt.9

 

9 Satan fuhr über Sahasrara in Agya. Dies geschah über einen Beam in seine Astralblase. Über diesen Weg findet er zurück.

Belials Dämmerung

„Belial, Gebieter über den Übergang,

Herr über den Übergang vom Tag zur Nacht,

vom Licht zur Dunkelheit,

von der Sonne zum Mond,

vom Bewusstsein zum Unterbewusstsein,

ich rufe dich an,

ich rufe dich an,

ich rufe dich an, um deinen Schatten über meinen Feind zu legen.“

 

Es handelt sich um die Eröffnungssequenz, die sagt, was die Aufgabe von Belial unter den vier Kaisern ist und über welche Fähigkeiten er verfügt. Er ist wichtig, damit die Menschen vom Bewusstsein ins Unterbewusstsein fallen, vom Wachzustand in den Traum. Er sorgt, dass Menschen sich durch Feiern und sexuelle Aktivität verausgaben, dass sie ihre groben L- und T-Felder vom Tag zurückziehen, damit die Wesen der Nacht die Nacht beherrschen können.

 

„Tag und Nacht begleitet mich mein Feind,

Tag und Nacht quält mich der Gedanke an seine Existenz,

Tag und Nacht will ich ihn tilgen,

so rufe ich dich, Belial,

Gebieter des Übergangs,

lege deinen Schatten über ihn,

lege deinen Schatten über ihn,

lege deinen Schatten über ihn!“

 

Es geht darum, einen Dämmerzustand über den Feind zu legen. Es handelt sich um einen Zustand zwischen Traum und Wachzustand. Es ist ein Feld, dass sich wie ein Nebel um die T-Felder des Geistes legt. Sie fallen über den Geist, sickern ein, reduzieren die Schwingungsfrequenzen, wodurch der Dämmerzustand ausgelöst wird.

 

„Wie seine Präsenz mich peinigt,

schlummert er nun,

fern der Klarheit,

fern des Bewusstseins,

ausgeliefert meiner Kraft und meiner Macht,

ausgeliefert meiner Kraft und meiner Macht,

ausgeliefert meiner Kraft und meiner Macht!“

  

Unter Präsenz ist die Existenz des Feindes an sich gemeint, wie die Aktionen die den Magier peinigen. Mit Klarheit ist die Wahrnehmung gemeint, mit Bewusstsein die geistige Ebene. Mit Kraft ist die magische Kraft gemeint, mit Macht das Ziel des Magiers, aber auch seine Power an sich.

 

Bei der Dämmerung geht es nicht darum, dem Feind bereits einen schweren Schlag zu versetzen. Es geht darum, seine Wahrnehmung zu schwächen, sein Bewusstsein zu unterdrücken, damit er den Angriff auf keine Weise fühlen kann, auch nicht durch Kognition.