Die Entstehung von Anu und die Auswirkungen davon

 

Anu ist der Geist von Anu6-Cuthulu7-Tiamat7. Er entstand als erstes – der Geist, der vor der Energie kam und noch lange vor der Materie. Aber als er sich aus dem mentalen Miasma herauskristallisierte, gab es Mala – Elemente, Wellen und Felder, die nicht Teil seiner Entität wurden. Diese verbanden sich zu sekundären Entitäten – den Plagegöttern.

 

Nach dem Studium vom Necronomicon heute Morgen (10.12.2017 05:33:30) kam ich zum Schluss, dass wahrscheinlich nur Pazuzu2 aus dem erstem Mala entstand. Die übrigen Plagegötter entstanden später, nahmen jedoch verbliebenes Mala, dass bei der Entstehung von Anu im Gewebe von Raum und Zeit zurückblieb – und zwar über die Alte Zeit hinaus – auf. So entstanden die Nachkommen von Ninnkigal3 erst auf der Erde.

Die Dreifaltigkeit und die Urkräfte

 

Als Anu sich als Geistwesen manifestierte, gewann er Bewusstsein. Er entschied, dass es nicht reichte, sich der eigenen Existenz bewusst zu sein, so begann er sich einen Energiekörper zu erschaffen, der den männlichen (Cuthulu) und weiblichen (Tiamat) Aspekt enthielt. Die Kraft für die männlichen Energiefelder holte er von Ninnazu, der männlichen Kraft im Kosmos, die Kraft für die weiblichen Energiefelder von Ninnkigal, der weiblichen Kraft im Kosmos. Dadurch war Anu-Cuthulu-Tiamat das erste Wesen, dass den männlichen und weiblichen Aspekt vom Kosmos in sich vereinigte und sie ging überhaupt erst im durch die geistigen Kraft Anu hervor.

 

Aus Ninnghizhidda machte ich Ashzhiddha, der Geist von Cuthulu-Tiamat, um die Dreifaltigkeit zu erschaffen. Ashzhiddha und Anu sind an sich dasselbe – der Geist von Cuthulu-Tiamat. Sie lassen sich jedoch unterscheiden. Anu war der Anfang, der Cuthulu Tiamat um sich sammelte, um eine Entität zu werden, Ashzhiddha ist das, was freigesetzt wurde, als Marduk Cuthulu-Tiamat spaltete und aus ihnen das Fundament für den neuen Kosmos machte. Man könnte sagen, Ashzhiddha ist die verstümmelte und verkrüppelte Form von Anu.

Ninnazu, Ninnkigal und Ninnghizhidda

 

Mich beschäftigte die Frage, ob Ninnghizhidda5 zu Ninnazu4 und Ninnkigal gehört und so quasi Dreifaltigkeit vom Alten Kosmos ausmachte. Folgende Gedankengänge hatte ich:

 

  1. Ich dachte mir, es müsse so gewesen sein, weil es die Dreifaltigkeit braucht.

  2. Wenn es die Dreifaltigkeit bereits gegeben hat, warum musste dann Anu geboren werden?

  3. Wenn Ninnghizhidda nicht zu Ninnazu und Ninnkigal gehört, warum dann die Ähnlichkeit im Namen?

  4. Es wird erwähnt, dass Ishtar Ninnghizhidda anruft, um die Tore vom Abyssos zu sprengen9, als sie in diesen eindrang. Sie rief den Geist vom Kosmos an, weshalb die Ähnlichkeit mit dem Namen besteht. Ausserdem gibt es bei Überlieferungen immer Fehler.

  5. Jetzt blieb die Frage, was erschuf Anu, wenn es keinen Geist gab? Welche Kraft wirkte, damit ein Geist entstand?

Die Göttlichkeit von Anu

 

Die Kraft hinter Anu muss die Kosmische Seele sein – die Kraft der Unsterblichkeit, Unendlichkeit und Ewigkeit, wobei sie damals noch Unendlichkeit und Ewigkeit war, da es keine Entitäten gab, die unsterblich sein konnten. Offenbar wollte sich die Unendlichkeit und Ewigkeit manifestieren, sie wollte sich eine Form geben, um sich ausdrücken zu können. Dafür brauchte sie Bewusstsein. Somit handelte es sich um einen evolutionären Schritt. Die Unendlichkeit und Ewigkeit, die aus miteinander interagierenden Wellen bestanden, die über Frequenzen und Schwingungen miteinander kommunizierten, was sie in einer Form von Reflexion, Instinkt und Intuition taten – das Wechselspiel ihre Frequenzen und Schwingungen war die Kommunikation –, erschuf die Unsterblichkeit und damit das Bewusstsein, die Gedanken, die Verstandeskraft. So entstand göttliches Bewusstsein – Verstandeskraft, Intuition, Instinkte und die das Reaktive der energetischen Schwingungen. Das beinhaltet das menschliche Bewusstsein der Verstandeskraft und der Intuition, dass animalische Bewusstsein der Intuition und Instinkte sowie das pflanzlichen Bewusstsein der Reaktivität.

 

Das Fundament von Anu – dem ersten Geist – war die Kosmische Seele, womit geklärt ist, wieso Anu-Cuthulu-Tiamat ein Gott und kein Dämon war.

Anu - einer der drei Wächter

Die drei Patriarchen

 

Anu (Mass Ssarati)1, Enki (Mass Ssaratu)1 und Enlil (Kia Mass Ssaratu)1 werden die drei grossen Wächter genannt, weil sie als Patriarchen der Rasse der Wächter gelten, aus denen Adepten Wächter zu ihrem Schutz rekrutieren, indem sie diese anrufen.

Die Rasse der Wächter

Was es mit der Rasse der Wächter auf sich hat

 

Die Wächter haben ihr Reich10 im Absu, wo sie unentwegt gegen die Igigi kämpfen und sie besitzen einen Anführer, der sich ebenfalls im Absu aufhält. Ohne Zweifel ist er sehr mächtig, aber über ihn wird so wenig geschrieben wie über die Rasse der Wächter selbst.

 

Es steht geschrieben, dass die Rasse11 der Wächter weder von den Menschen noch von den Göttern abstammt.10 Dabei fallen mir Engel11 ein, auch Dämonen. Interessant ist auch, dass der Anführer der Rasse der Wächter eine Zeit lang bei Kingu war, bei diesem aber unzufrieden war und deswegen bei den Armeen von Marduk blieb10. Was damit gemeint ist, dass er bei »den Armeen von Marduk« blieb was er genau bei Kingu machte, wird nicht ausgeführt.

 

Zu den Wächtern wird auch gesagt, dass sie nur gehorchen, solange der Magier sie kontrolliert. Ansonsten wenden sie sich gegen ihn und töten ihn.54 Das spricht gegen die Engel. In ihrer Funktion als Beschützer von Magiern, wobei sie offenbar auch die Astralblasen beschützen würden sie zu Seraphim und Cherubim passen. Ich bin mir sicher, sie lassen sich in diese beiden Gruppen einteilen – Beschützer für Magier und Beschützer für Astralblasen. Das wird darauf zurückzuführen sein, dass sie bei Marduk blieben.

Die drei Patriarchen, Generationen von Wächtern und Dämonen

 

Die Frage, was und wer die Rasse der Wächter ist, ist wichtig, um zu verstehen, was es mit dem Patriarchen auf sich hat. Es ist auch wichtig für die zeitliche Einordnung. Wichtig ist hier der Umgang mit dem Namen Enki. Treffender wäre der Name Nudimmut, wie Enki auch genannt wird13 – der Vater von Marduk14. Warum ist das wichtig?

 

Es geht mir um die zeitliche Abfolge:

 

  1. Anu ist der erste Patriarch und stellt die erste Generation von Wächtern.

  2. Nudimmut steht für die zweite Generation von Göttern, zu denen auch Marduk gehört und aus denen die zweite Generation von Wächtern hervorging. Es war die Zeit der Magie, der Psikräfte, die Zeit, in der die Götter die Kräfte vom Kosmos für ihre Zwecke nutzten und viele Wesen entstanden.

  3. Enlil steht für die dritte Generation von Göttern, die in unserem heutigen Kosmos entstanden, durch die biologische Evolution, bis zu Aszension und der Apotheose. Aus ihnen ging auch die dritte Generation von Wächtern hervor, wahrscheinlich jene, die die Menschen beschützen, die sich in der Astralblase aufhalten oder es leichter tun können.

 

Die drei Patriarchen können durchaus für die drei grossen Generationen der Götter stehen. Ich selbst wurde von Ereshkigal erschaffen, aber ich bin ein Nephilim. Doch wie die Nephilim keine gewöhnlichen Menschen sind, die durch einen Zeugungsakt von Mann und Frau ihre erste menschliche Inkarnation begannen, respektive nicht den Aufstieg von der pflanzlichen über die animalische zur menschlichen Existenz machten, ist es möglich, dass die Götter Energiewesen mit Seelen erschufen, die als Wächter fungieren, denen aber die Körperlichkeit fehlte, sodass sie sich vom Wesen/Charakter wesentlich vom Menschen unterscheiden.

 

Diesbezüglich ist die Geschichte über die Nephilim interessant, die als Riesen galten und entstanden, weil Engel den hübschen Menschentöchtern Beilagen, was Gott erzürnte. Sie gaben sich dem fleischlichen Genuss hin, was sie nicht sollten. Und es ist bekannt, dass in der ursprünglichen Bibel von den Elohim die Rede ist, die die Welt erschufen, wobei Elohim Mehrzahl ist. Nicht erschuf den Menschen und die Engel, es waren die Götter.

Unterschied zu den Göttern

 

Was die ersten Wächter von den Göttern unterschied, ist eine interessante Frage. Es ist anzunehmen, dass sie eine Art Polizeifunktion hatten. Das würde auch mit den späteren Annunaki zusammenpassen15. Möglicherweise brauchte Anu-Cuthulu-Tiamat Entitäten, die unter seinen Kindern und Wesen, die als Nebenprodukte von ihm entstanden, für Ordnung zu sorgten.

 

In diesem Zusammenhang kommt die Frage auf, ob Kingu der erste Wächter war. Es ist durchaus möglich, dass er als der erste und wahrscheinlich mächtigste Wächter, den Grossen Alten sehr nah stand, vielleicht gab es auch keinen Unterschied von ihm zu den Grossen Alten. Aber ihm wurden Entitäten von weniger Macht zur Seite gestellt.

 

Dass Kingu bei Marduk blieb, weist darauf hin, dass die Älteren Götter ihn erschufen, ihm aber die Wahl liessen, auf wessen Seite er sich stellen will. Auch das ist ein Hinweis, dass die Wächter den Göttern sehr nahestehen müssen.

 

Der Anführer der heutigen Wächter scheint der zweiten Generation von Wächtern anzugehören.

 

In einigen alten Texten – wie dem Gilgamesch-Epos – wird überliefert, dass der Mensch erschaffen wurde, weil die Götter nicht mehr arbeiten wollten. Möglicherweise waren die Wächter die Rebellen. Möglicherweise sind die Wächter schlichtweg niedere Götter. Oder man könnte sagen, Götter sind jene Entitäten, die von den Göttern abstammen, die vor ihnen waren, während die Wächter Entitäten sind, die von der zweiten Generation von Göttern erschaffen werden. Die Theorie hat den Haken, dass die Menschen durch die Aszension zu Elohim/Göttern wurden, aber die Geschöpfe von der Generation von Marduk nach wie vor als Wächter existieren. Aber es weist wiederum auf die Ähnlichkeit zwischen Wächtern und Göttern hin.

Die Rebellion der Wächter und die Schöpfung der Menschen

 

Bis jetzt ging ich davon aus, dass die Grossen Alten dadurch gebannt wurden, indem der Kosmos, pflanzliches, animalisches und am Ende menschliches Leben entstand. Die Wächter spielten keine Rolle.

 

Möglicherweise setzten die Älteren Götter sie ein, um die neue kosmische Ordnung zu erhalten. Die Älteren Götter benötigen die Kraft von Cuthulu und Tiamat, um überleben zu können. An diese Kraft müssen sie kommen, ohne die beiden zu wecken. Gemäss einigen alten Texten, die sagten, dass die Götter nicht mehr arbeiten wollten, fürchteten die Herrscher unter den Göttern, dass sie verhungern, arbeiten die Götter nicht mehr – also die zweitrangigen Götter, die niederen Götter, oder eben die Wächter. Die Älteren Götter – die herrschenden Götter – setzten die Wächter ein, um Energie von Cuthulu Tiamat zu ernten.

 

In den Texten steht auch geschrieben, dass die niederen Götter es satthatten, für die höheren Götter zu arbeiten. Die niederen Götter werden als Igigi/Igigu bezeichnet. Wobei hier die Frage gestellt werden darf, ob die Igigi und Igigu dieselben sind. Möglicherweise sind die Igigi Dämonen und Igigu Engel – also Wesen mit deiner Seele. Warum die Wächter es leid waren, ist schwer zu sagen. Möglicherweise missfiel ihnen die harte Arbeit. Sie ernteten Energie von den Älteren Göttern, besonders von Cuthulu, Tiamat und auch Kingu. Diese Arbeit unterschied sich von ihrer früheren Tätigkeit. Dort waren sie Polizisten oder führten ein anderes Leben, jetzt waren sie so etwas wie Erntehelfer oder Farmer. Sie fütterten die Älteren Götter und hielten das Land Urbar. Mit Urbar ist gemeint, dass die Grossen Alten im Dämmerschlaf gehalten wurden. Energie, Gase, Materie – alles wurde so angeordnet, dass die Grossen Alten schlafen mussten, während ihnen Energie entzogen wurde. Die Lebenskraft, die Elemente sowie sphärische Kräfte wie Raum und Zeit floss teilweise in den Kosmos. Sie wurden ausgezehrt, der Kosmos erhalten und die Älteren Götter gefüttert. Der Kosmos ist das Gefängnis, die Maschine, die ihre Paralyse erhält, aber nicht nur. Bewusstsein wird unterdrückt, weil ihre Kraft absorbiert wird.

 

Ein Teil der Kraft der Grossen Alten geht natürlich auch an die Wächter. Auf jeden Fall entstanden die Menschen, die Tiere, das pflanzliche Leben und auch der Pakt zwischen den Älteren Göttern und der Menschheit.

Götter oder Dämonen - Igigu und Igigi

 

In den alten Texten gibt es die höheren Götter, die Annunaki genannt werden, die niederen Götter, die Igigu genannt werden und es gibt Dämonen. Das weist darauf hin, dass die Igigu nicht die Igigi sind. Das weist darauf hin, dass die Wächter keine Dämonen sind. Es sei denn, meine Annahme, dass die Igigi Dämonen sind, ist falsch. Aber meine Visionen sagen etwas anderes. Die Igigi sind Dämonen. Es ist sehr wohl möglich, dass die Götter Entitäten mit und ohne Seelen erschufen – Igigi und Igigu.

 

Beim Krieg zwischen den Grossen Alten und den Älteren Göttern schlugen sich die Igigi auf die Seite der Älteren Götter, um nicht mehr Wesen zweiter Klasse zu sein. So wie es aussieht, schlossen sich auch die Igigu ihnen an. Möglicherweise aus denselben Überlegungen.

 

Die Igigi lauern im Aussen.16 Das widerspricht den alten Texten, die davon sprechen, dass die Menschen den niederen Göttern, also den Igigu, dienen sollten. Igigi und Igigu können deswegen nicht dieselben sein.

 

Aber es lässt sich die Frage stellen, ob es die Igigu in der Form von niederen Göttern gab. Vielleicht waren die Polizisten, wie ich erwähnte, immer Dämonen. Und es war nie die Aufgabe von Wächtern, die kosmische Ordnung aufrechtzuerhalten. Und die Rebellion der niederen Götter/der Igigu gegen die höheren Götter/die Annunaki könnte auf den Konflikt hinweisen, dass die Igigi versuchen, die Astralblasen einzunehmen.

 

Besassen die Wächter nie eine Seele, waren sie immer Dämonen. Doch Wächter sind sehr mächtige Wesen. Sie beschützen die Menschen vor Dämonen, vor den Igigi, sie können sich in der Astralblase aufhalten, das weist darauf hin, dass es doch Igigu und Igigi geben kann.

Keine Rebellion - Wächter Hand in Hand

 

Ich zweifle nicht, dass es die Menschen brauchte, um die Kraft der Grossen Alten zu bannen. So kam es zum Pakt zwischen den Älteren Göttern und den Menschen. Aber es gab einen Kosmos in Ordnung zu halten und die Menschen mussten kontrolliert werden. Dafür setzten die Älteren Götter die Wächter ein. Gleichzeitig hatten diese auch die Aufgabe, die Astralblasen zu bewachen und menschliches Leben überhaupt zu ermöglichen. Diese Wächter sind die Igigu – die Dämonen mit Seele oder die Geschöpfe der Götter.

Unterschied zu den Menschen

 

Die Wächter unterscheiden sich zu den Menschen, weil sie keine Evolution kennen. Die Götter nehmen L- und T-Felder und konstruieren einen Dämon. Dann öffnen sie eine Spalte zur Kosmischen Seele und extrahieren Seelenenergie und fügen sie dem Dämon hinzu. So entsteht ein Wächter/Engel. Aber ihre Felder sind so konfiguriert, dass eine Weiterentwicklung gar nicht oder nur sehr beschränkt möglich ist. Die Konfiguration ist derart aufeinander eingespielt, dass die Frequenzen sich kaum ändern können. Sie gleichen sich immer wieder aus. Die Wächter sind somit Sklaven. Sie sind zwar reiner als die Menschen, weil sie sich nicht von ihrem Pfad abbringen lassen, aber sie sind in ihrem Willen eingeschränkt. Zwar besitzen sie durchaus einen freien Willen, die Kraft der Unsterblichkeit, Unendlichkeit und Ewigkeit sorgt dafür, aber sie ist nur ein Funke. Nur wenn er ausgelöst wird, entfaltet sich der freie Wille.

 

Damit wäre man wieder bei den Nephilim aus der Bibel. Möglicherweise wurde hier der Funke ausgelöst. Möglicherweise erkannten die Igigu, dass sie nur Diener waren und es gab eine Form der Rebellion, aber eher wie sie in der Bibel beschrieben wurde. Sie war neidisch auf den Menschen, weil er einen freien Willen hatte und auf dem Weg zur Apotheose war.