Mondzyklus um Bestattung

Tauchen die Entitäten auf, zeigt sich der Mond wieder, sehen die Entitäten die Gabe, bedienen sich gediegen, nehmen die Kraft in Ruhe auf, vermögen sie optimal aufzunehmen und sie untereinander aufzuteilen. Findet die Bestattung bei Vollmond statt, stürzen sich die Entitäten auf die Kraft, die durch fehlende Zeit, invasive Riten und die Kraft des Vollmondes aus dem Leichnam strömt. Sie verschlingen sie, integrieren sie, aber die Geschwindigkeit und fehlende Koordination generiert auch Unruhe. Werden die Entitäten ausschliesslich oder vorwiegend so gefüttert, springt die Nervosität auf ihre L- und T-Felder über und prägt ihr Wesen wesentlich. Sie könnten beispielsweise weniger zuverlässig werden.

 

Endet der Vollmond und bleibt Energie zurück, machen sich ungebetenen Entitäten über die Restenergie her. Sie nehmen sich was übrig ist. Das bringt zwei Probleme mit sich. Erstens lauern sie in der Nähe des Stammes auf weitere Opfer. In dieser Zeit versuchen sie sich auch von Lebenden zu laben. Zweitens können sie die Ernte negativ beeinfluss, die Tierwelt durcheinanderbringen, die Träume der Menschen … Deshalb sollte den Entitäten, die angerufen werden, immer genug Zeit gegeben werden, sich zu bedienen.

 

Ein Ritual, dass beim Neumond aufgezogen wird, hat auch den Vorteil, dass die ruhige Kraft, die in dieser Zeit herrscht, dazu dient, schützende Felder um und durch den Verstorbenen zu ziehen, damit fremde Entitäten nicht an ihn herankommen.

Feuerbestattung

Feuerbestattung zum Erhalt der Gemeinschaft

Die Feuerbestattung

Zu den verschiedenen Formen der Bestattungen, gehört die Feuerbestattung. Beim Verbrennendes Körpers tragen Feuer und Rauch den Geist des Verstorbenen in die Astralwelt. Klassische Gebete, Meditation oder Trancezustände der Gemeinschaft zeichnen ihm den Weg in seine Astralblase, schützen ihn vor feindlichen Entitäten und helfen ihm, dass reinigende Fegefeuer gereinigt und gestärkt zu verlassen.

Verstorbene in der Gemeinschaft halten, um sie nicht zu schwächen

 

Dieses Ritual stellt sicher, dass ein Verstorbener den Weg vom weltlichen Dorf in das astrale Dorf findet, wo seine Vorfahren warten und wo er auf seine Reinkarnation wartet, um der Gemeinschaft als Entität nicht verloren zu gehen. Es handelt sich um einen heiligen Akt, um die Substanz und die Weiterentwicklung der Gemeinschaft zu schützen.

 

Geht eine Entität im Kollektiv verloren, geht für alle anderen etwas verloren, weil sie mit dieser Entität verbunden sind. Die Entwicklung aller anderen könnte gestört werden. Sicher geht Substanz verloren, eine Entität, eine Seele, die in ein anderes Kollektiv geht und diese stärkt.

 

Aus heutiger Sicht Lächeln wir darüber. Vielleicht können wir es, weil wir in riesigen Gemeinschaften leben – Staaten genannt. Aber in Zeiten, in denen Menschen als Nomaden oder in kleinen Dörfern lebten, war jeder Mensch/jede Entität für das Überleben elementar. In diesen Zeiten wussten die Menschen noch von den anderen Welten, von der Reinkarnation und was es bedeutete, Substanz zu verlieren – über kurz oder lang Extermination.

Opferfeuerbestattung

Aufbau

 

Die Opfer Feuerbestattung dient, Geistern, Dämonen und anderen Entitäten Opfer aus Kraft darzubringen.

 

Zu diesem Zweck baut die Gemeinschaft einen Grabhügel aus rundlichen Steinen, auf dem sie den Leichnam aufbahrt. Der Priester flösst dem Verstorbenen über Röhren oder Schläuche Flüssigkeiten durch Mund und Anus ein, damit diese den ganzen Körper von innen nach draussen durchdringen. Es wird einige Zeit in Anspruch nehmen, Schläuche oder Röhren bleiben drin, sie sind mit Löchern versehen, durch die die Flüssigkeit fliesst und nun Sauerstoff in den Körper gelangt. Jede einzelne Zelle soll diese Flüssigkeit aufnehmen, damit das Feuer von Innen wirken wird. Zuletzt tragen die Messdiener des Priesters ein Öl auf den Körper auf, dass mit der Substanz aus dem Inneren korrespondiert, hilft die Hülle aufzulösen und den Kräften, die durch das Feuer freigesetzt wurden, sich zu entfalten.

 

Unter den Steinen vom Grabhügel gibt es Holz, Kohle, Mittel zur Brandbeschleunigung, säuberlich verteilt, damit sie die Steine in einen glühenden Ofen verwandeln. Das Kopfende ist gegen Osten ausgerichtet, wo das Leben endet oder gegen Nordosten, wo der Übergang ins Reich der Toten ist. An den vier Ecken werden vier Gefässe mit Feuer entzündet, sie haben die Aufgabe, den Rauch mit ihrer Wärme anzuregen. Ihr Ziel ist es, die Kraft, die sich im Rauch befindet, aus diesen zu lösen, damit die Angerufenen Entitäten sich optimal ein ihm laben können. Das verhindert, dass sie sich am Feuer verletzen oder versuchen, sich über den Leib des Verstorbenen her zu machen.

Der Ablauf

 

Die Prozession:

 

In einer Prozession bringen die Angehörigen der Familie und vom Stamm/dem Dorf den Verstorbenen zur Feuerpyramide. Sie sprechen Gebete oder Gesänge, die ihm mitteilen, dass er den letzten Schritt ins Jenseits macht, begleitet von allen, die ihn lieben und kennen, er ist nicht alleine, er wird auf seinem letzten Weg begleitet, seine Kraft geht an eine Entität oder mehrere Entitäten, aber nur die Kraft aus diesem Leben, sein Geist wird in die Astralwelt gehen, in das Dorf (Astralblase) seines Stammes, wo er eine Hütte erhält, umsorgt wird und sich vorbereitet, ins Leben zurückzukehren, um den Fortbestand und die revolutionäre Entwicklung seines Stammes zu sichern.

 

Während der Prozession tragen die engsten Familienangehörigen den nackten Leichnam hoch über den Schultern, vor ihnen geht die rechte Hand von Priester, der bei der Feuerstelle wartet. In der Hand hält er entweder eine Laterne, der Weihrauch verteilt, die von Licht leuchtet oder die eine Glocke enthält. Was er nutzt hängt vom Stamm ab, aber vor allem von den Entitäten, die gerufen werden. Es zeigt ihnen, wer ihnen Kraft liefert, was auch verhindert, dass es Übergriffe auf die Prozession gibt. Dazu hilft es, Gedanken, Gefühle und Emotionen zu bündeln.

 

Die Verbrennung:

 

Die Angehörigen versammeln sich mit den Priestern und seinen Dienern im Kreis. Der Priester spricht ein Gebet, dass der Verstorbene sein Leben führte, es in den Dienst vom Stamm stellte, hebt hervor, was er alles gut es tat, wie er den Stamm bereicherte usw. Am Ende sagte er, dass der Verstorbene das letzte Opfer für den Stamm bringt. Was an Lebenskraft zurückblieb, spendet er einer Entität oder Entitäten, auf dass diese das Dorf beschützen, reiche Ernten bringen, die Menschen gesund halten usw. Am Ende danken alledem Verstorbenen für seinen Dienst und sein Opfer an die Entitäten und in Turnieren stark, was diese ihnen liefern sollen.

 

Der Priester entzündet Schlauch oder Röhren im Mund und Anus, sodass der Verstorbene von innen nach aussen zu brennen beginnt. Das Feuer zwischen den Steinen wurde schon vor einiger Zeit entfacht, damit sie heiss wurden. Jetzt wird das Feuer durch Substanzen verstärkt, sodass der heisse Bottich den Leichnam vollkommen erfasst. Der Priester begibt sich in einen meditativen Zustand, die Diener, die ihr gleichmässig im Kreis der Angehörigen verteilte, tun dasselbe. Sie begeben sich in eine Trance, dadurch können ihre Worte und mentalen Signale die Entitäten, die sie anrufen, erreichen. Sie sprechen ein Gebet, dass von diesem Ort verspricht und sie rufen die Entitäten an, dass sie kommen sollen, um es sich zu holen.

 

Verwandelt sich das Fleisch ganz zu Feuer werden die Gebete angepasst. Es wird gesagt, dass jetzt die kosmischen Kräfte, psionischen Kräfte, Kräfte von Raum und Zeit, Kräfte von Sphären, die Kräfte von Menschen gelöst werden, sie in den Rauch übergehen und die Entitäten sich dort bedienen können. Die vier Feuer an den Ecken werden gegebenenfalls zusätzlich entfacht, damit die Geister die Kräfte dort fühlen. Die Hitze von dort löst die Elemente im Rauch auch, sodass die Entitäten sie leichter lösen können.

 

Während das Feuer den Leib auflöst, werden Gebete gesprochen, die dem Verstorbenen sagen, dass er sich nun auf das Portal konzentrieren soll, dass ihn in die Heimat führt – in die Astralblase. Es wird gesagt, dass es ein heller Tunnel ist, er wird durch das Fegefeuer gehen, dass in von Hoffnungen, Sehnsüchten, Ängsten, Anhaftungen und Trieben reinigt, alles irdische Mala wird sich lösen, auf dass er in das ewige Reich eintreten kann, um zurückzukehren, kommt seine Zeit. Fühlte Priester, dass der Verstorbene Mühe hat, ruft dieser Angehörige zu Hilfe, auf das die sich zeigen, in die Hände reichen und ihn führen.

 

Die Verabschiedung:

 

Die Verabschiedung besteht aus einem Gebet, Gesang, vielleicht auch Tanz, welche der Verstorbene im Jenseits noch hören kann. Er hört das Glück seiner Familie, Freunde, von seinem Stamm und er hört deren Dankbarkeit, dass er selbst mit dem Tod dem Stern diente.

 

Es kommt jedoch vor, dass ein verstorbener den Übertritt in die Astralwelt noch nicht schaffte, haben sich die Entitäten an seiner Kraft gütlich getan, dann braucht es die Priester, die ein Riss in die Astralwelt öffnen, ihre Astralblase anrufen, damit diese einen Korridor bilden, der vom Verstorbenen gesehen wird. Idealerweise geht der Verstorbene dann selbstständig hinein, aber manchmal braucht es Gebete, Tanz und Gesang, um ihm zu zeigen, dass er nicht mehr zur physischen Welt gehört, dass er als Mensch nicht mehr zur Gemeinschaft gehört, dass er als Mensch nicht mehr gewollt ist, dass ich jetzt gehen muss, dass er in das Dorf in der Astralwelt gehen muss, wo eine Hütte bekommt, Freunde die schon immer seine Freunde waren …

 

Gescheiterte Verabschiedung und Exorzismus:

 

Gelingt es einem Priester nicht, einen Verstorbenen in die Astralwelt zu bringen, besteht die Gefahr, dass er als Geist zurückbleibt und das gesamte Dorf heimsucht. Weil er Teil von einem magischen Ritual für das Dorf war, ist er an jede Hütte, jeden Quadratmeter Erde, der zum Dorf gehört, wie an alle Bewohner gebunden. Solange sie leben, gibt es etwas, was ihn im Diesseits festhält.

 

Die meisten dieser Geister sind harmlos. Sie wollen noch bei ihrer Familie sein, den Freunden, dem Dorf, aber einige werden auch traurig, weil sie nie wieder zurückkönnen, dann werden sie im besten Fall frech und verstörend, im schlimmsten Fall zu einer Plage. Dann müssen die Priester, ob es ihnen und den Familienangehörigen gefällt oder nicht, zu einem Exorzismus greifen.

Mondzyklusfeuerbestattung

 

Der Priester und seine Diener legen den Leichnam in einen Sarkophag, der aus Stein besteht. Diesen stellten sie in eine Feuerstelle oder einen vollkommen oder teilweise geschlossenen Ofen. Sie entfachen das Feuer, das einen Mondzyklus lang brennt und jeden Funkenkraft aus dem Leichnam löst. Ornamente im Inneren enthalt unter anderem die Chakren, damit der Sarkophag Zugriff auf alle Kräfte bekommt.

 

Die Ornamente bestehen aus Materialien, die auf Hitze reagieren. Ihr wärmer es ist, umso aktiver wird sie und umso aktiver sie sind, betet der Priester und seine Diener, damit die mit ihnen korrespondierenden Kräfte aus dem Leichnam gelöst werden. Es beginnt bei Neumond und endet beim Vollmond. Die Naturkräfte, die Psikräfte, die Kräfte der Dimensionen, der Sphären usw. werden dem Leichnam entzogen und in Siegen ausserhalb vom Sarkophag, gut mit Stein und Stahl geschützt, gesammelt.

 

Lösen sich die letzten Kräfte aus dem Sarkophag sprechen der Priester, seine Diener und die Angehörigengebete, um dem Verstorbenen zu helfen in die Astralblase der Gemeinschaft zu kommen, dort zu lernen, alte Geschichten auszutauschen, bis der Tag kommt, in das Reich der Lebenden zurückzukehren.

 

Weil es sich bei einem Mondzyklus um eine lange Zeit handelt, gibt es Gebete, mit denen die Priesterschaft den Toten in eine Paralyse versetzt, damit er nicht wahnsinnig wird, während sein Körper unter der Hitze leidet und verbrannt wird. Oder sie schicken ihn in eine Zwischenwelt, wo es ein früheres Leben noch was durchmachen kann, manchmal helfen sie ihm auch, seine Verwandten und Freunde als Geist aufzusuchen. Bei dieser Bestattungsart müssen diese damit rechnen.

Wasserbestattung

Vorbereitungen

 

Bei der Wasserbestattung übergibt die Gemeinschaft den nackten Leichnam von Verstorbenen im Wasser. Ein Weiher, ein See oder ein Ozean kommen infrage. Auch bewegtes Wasser sollte verzichtet werden, das Wasser sollte sich einem Mantel gleich um den Verstorbenen liegen, damit die Entitäten, die gerufen werden, sich über diesen als Bottich am Verstorbenen laben können.

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Leichnam zu versenken. Eine besteht darin, die Arme an der Hüfte mit einer Kette oder einem Strick zu fixieren und die Beine fest zusammen zu bilden, dann werden die Fesseln an den Füssen mit der Fesselung um die Hüfte verbunden. Die Hände sollten weder hinter dem Rücken liegen noch auf dem Bauch, das erste würde die peripheren Kraftchakren unterdrücken und das zweite sie mit Svadhishthana und wahrscheinlich auch Muladhara verbinden. Die Chakren würden dadurch versiegelt, was unerwünscht ist.

 

Als zweite Option legen die Priester den Leichnam auf ein Kruzifix und fixieren die gestrickten Arme über Handgelenke und Schultern, die Beine, die zusammenliegen und die Hüfte im Zentrum. Es werden Ketten oder Stricke verwendet. Die dritte Option ist ein Andreaskreuz, sodass die Glieder in einem X gestreckt und über die Gelenke, Schultern und Oberschenkel festgemacht werden. Das gibt dem Körper und den Kopf vollkommene Freiheit.

 

Kommt ein Kreuz zum Einsatz, vermag dieses den Leichnam die Tiefe zu ziehen. Allerdings werden dem Toten immer Steine durch den Anus und den Mund eingefügt, sodass sie die inneren Organe fühlen. Das garantiert, dass er unter Wasser bleibt und es garantiert, dass Summen die Steine seine Kraft expandiert. In seinem Inneren soll es nicht zu ergeben, an dem sich Kraft/Energie festhalten soll, sobald sie freigesetzt wird.

 

Damit die Energie sich optimal löst, flössen die Priester dem Verstorbenen Flüssigkeiten durch Mund und Anus, die der Energie helfen, sich durch die Zellen des Körpers nach aussen zu bewegen. Gleiche Funktion erfüllt ein dafür vorgesehenes Öl.

Die Prozession

Die Gemeinschaft trägt den Verstorbenen auf dem Rücken auf einer Ware, ein Diener vom Priester geht voran, er enthält ein Gefäss mit einer Glocke, mit Räucherwerk oder Licht, um die Entitäten anzulocken, nicht gewünscht Entitäten abzustossen und den geistigen Fokus der Gemeinde auf das Ritual zu lenken. Die Träger und jene die Folgen und vorangehen sprechen Gebete, um dem Verstorbenen für seine Dienste am Stamm zu danken und dass er nun das letzte Opfer bringt und die Kraft, die ihn verblieb, Entitäten überliess, die den Stamm schützten.

 

Die gesamte Prozession marschiert über einen Steg, der zwei Brettern besteht, auf dem die Träger stehen können. Am anderen Ende gibt es eine Plattform, auf der der Priester steht. Der Priester sprach die ganze Zeit eigene Gebete. Entweder ähnliche wie die Prozession oder welche, um die entsprechenden Entitäten anzulocken und das Wasser zu weihen. Auf jeden Fall Sprache Gebete, um das Wasser zu weihen.

Die Bestattung

Die Stege

 

Ein halbrunder Steg, der vollkommen geschlossen ist, ermöglicht der gesamten Gemeinschaft, einen Kreis um Totensteg zu bilden. Entweder nehmen sich die Angehörigen bei den Händen oder sie weit in die Arme leicht aus, die Finger entspannt, Handflächen nach oben die Arme vom Körper gelöst, den Kopf leicht in den Nacken gelegt und sprechen die Gebete vom Priester leise oder laut mit, abhängig wie es vereinbart wurde.

Das Gebet

 

Das Gebet vom Priester geht damit, dass er sich im Namen der gesamten Gemeinschaft für die Leistung bedankt, die der Verstorbene an seiner Familie, seinen Freunden und der Gemeinschaft erbracht hat. Es geht um profane Angelegenheiten, die es jedoch in jeder Gemeinschaft braucht, damit sie funktionieren. Sei es die Erziehung der Kinder, helfen beim Bau einer Hütte, das einbringen der Ernte, die Jagd …

 

In der zweiten Phase vom Gebet sagte Priester, dass es für den Verstorbenen, aber besonders für seine Familie eine grosse Ehre ist, dass er seinen Leib mit all dessen Kraft als Opfer für die entsprechenden Entitäten zur Verfügung stellt. Jeder Stamm muss stolz sein, solche Menschen in ihren Reihen zu haben. Ohne sie wäre es unmöglich, den Entitäten Tribut zu bringen, damit sie die schützende Hand über die Gemeinschaft liegen.

 

In der dritten Phase, in der der Verstorbene unter Wasser gelassen wird, folgt das Gebet, in dem die Priester sagt, dass der Verstorbene die Gemeinschaft verliess, noch nicht im Jenseits ist, sondern wartet, bis seine Aufgabe zwischen den Welten erledigt ist. Nun versenken sie ihn auf den Tiefen vom See, im geweihten Wasser, wo die Entitäten sich an den Kräften des Körpers/Kosmos bedienen können.

 

In der vierten Phase, als der Verstorbene am Grund ankam, betete Priester, dass die Entitäten nun kommen sollen, sie seien eingeladen, sich die Kraft zu holen, die ihnen zugedacht ist, auf dass sie ihre schützende Hand auf den Stamm liegen.

 

In der fünften Phase betete der Priester, dass der Verstorbene noch nicht gehen soll. Noch sei sein Platz nicht im Dorf im Jenseits (der Astralblase in der Astralwelt), noch ist sein Platz hier, in den Scheitel dieser Welt, war zu warten hat, bis die Entitäten sich an seinem Körper bedient haben. Der Verstorbene befindet sich in einer Zwischenwelt – eine Welt zwischen Traumwelt und Astralwelt –, was erforderlich ist, damit die letzten Reste an Prana und anderen Kräften nicht aus dem Körper weichen. Sobald ein Geist die physische Welt vollkommen verlässt, gehen die Kräfte der Elemente, der Magie und Dynamik, aber auch von Raum und Zeit, wie der Sphären verloren.

Der Zweck

 

Der Zweck eines solchen Rituals ist immer der Tribut an Entitäten. Da Wasser im Spiel ist, handelt es sich um Entitäten im Wasser, des Wassers oder die eine andere Verbindung zum Wasser haben. Üblicherweise gehört es zu einem Pakt, den die Magier mit den Entitäten schlossen. Sie erhalten Kräfte aus Menschen, dafür weihen sie die Ernte, halten Wölfe fern, Feinde, Krankheiten usw.

Zeit des Zerfalls und die Bedeutung vom Mondzyklus

 

Der Körper wird so präpariert, dass er in einer bestimmten Zeit zerfällt und damit alle noch in ihm verbliebenen Kräfte abgibt. Ein Zeitfenster sind sieben Tage, aber auch ein Mondzyklus, der mit dem Neumond und dem Vollmond endet. In dieser Zeit muss der Geist des verstorbenen anwesend bleiben. Da ein Mondzyklus sehr mächtig ist, kommt es durchaus vor, dass ein Mensch, der im Sterben liegt, frühzeitig getötet wird, damit es bei Neumond beginnen kann.

Windbestattung

Kreuz, Rauch, Traumfänger und Geister des Windes

 

Es gibt auch Windbestattungen. Dabei wird der Leichnam von einer Person an einem Kreuz befestigt und hoch in die Luft gebracht. Leichen muss oder sollte über den Baumkronen sein. Auch hier werden Substanzen eingesetzt, um den Verwesungszyklus zu bestimmen und es werden entsprechende Gebete gesprochen. Eine weitere Möglichkeit der Windbestattung ist eine Feuerbestattung, bei der der Rauch an die Geister des Windes gehen soll. Der Rauch soll hinter einer Art Traumfänger wehen, in dem die Geister wirken. Sie werden angerufen, damit der Rauch mit seiner Kraft in sie fliesst, damit sie sich an der Kraft bedienen können. Diese Windbestattung dauert so lange, bis der Leichnam verbrannt ist.

Erdbestattungen

Vollkommen begraben

 

Es gibt Erdbestattungen. Sie waren am wenigsten beliebt, weil die Menschen fürchteten, von der Erde festgehalten zu werden, um dann auf der Erde gefangen gesetzt zu sein. Aber um den Geistern der Erde zu huldigen, waren sie erforderlich. Zu einer Erdbestattung gehört das Vergraben einer Leiche. Es funktioniert wie heute, nur das Substanzen zugeführt werden, sodass sie in einen bestimmten Zeitraum – wie einem Mondzyklus – verwesen. Auch wird das Erdreich bearbeitet. Gebete werden gesprochen, um den Geist zu beruhigen, damit er sicher ins Jenseits übergeht, nachdem die Geister der Erde sich bedient hatten.

Sahasrara-Erdbestattung

 

Eine andere Form der Erdbestattung ist, den Körper bis zum Hals einzugraben. Der Kopf blieb über dem Boden, Sahasrara wird geöffnet, was sicherstellt, dass der Geist problemlos ins Jenseits übergeht. Auch hier verwest der Körper nach spätestens einem Mondzyklus. Dieses Ritual kommt gerne zum Einsatz, wenn man fürchtete, dass ein Mensch den Weg ins Jenseits nicht finden könnte. Dabei wird der Druck, der auf den Körper ausgeübt wird, genutzt, um die Energie nach oben zu pressen und über Sahasrara quasi eine Brücke ins Jenseits zu schlagen. Um den Effekt zu verstärken, kann ein Objekt in den Anus eingefügt und die Beine gespreizt werden.

Schlammbestattung

 

Eine weitere Form der Erdbestattung ist, die Personen im Schlamm zu vergraben. Respektive sie sanken in den Schlamm ein. Substanzen stellten sicher, dass sie in einem bestimmten Zyklus verwesen. Oft geschieht es in einem Mondzyklus. Die Feuchtigkeit im Schlamm sollte es leichter machen, ins Jenseits überzutreten und sie sollte es auch den Geistern der Erde leichter machen, sich an Energie zu bedienen. Solche Bestattungen werden auch von Seen oder Füssen entfernt durchgeführt. Dafür wird Wasser zum Grab getragen, um ein Schlammloch zu erschaffen. So bekommen die Geister der Erde Kraft, wo sie gerade lebten und können weiterwirken.

Erdbestattung als Bestrafung

Vollständiges Begraben

 

Die Erdbestattung war auch eine Form der Bestrafung. Verrat an Menschen, Druiden und Göttern wurden ins Erdreich gelegt. Dort sollten sie über lange Zeit verwesen, eingeschlossen von der Kraft der Erde, die sie festhält, vom Jenseits fernhält, von ihren Ahnen, für immer in der Zwischenwelt gefangen gehalten, Geistern, Dämonen und anderen Wesen ausgesetzt.

 

Entsprechende Gebete werden gesprochen. Um sicherzugehen, dass die Verbannung lang anhält, wird die Körper mit Substanzen bearbeitet, damit sie weniger schnell verwesen. Ihre Füsse und Hände werden in Ketten gelegt, die Hände oft an die Hüfte gebunden, dazu bekommen Halseisen. Die Eisen an Hals, Händen, Hüfte und Füsse werden gelegentlich auch verbunden. Sie bekommen eine Art Diadem, das über Sahasrara und Agya liegt, um den Weg nach oben zu versperren. Die Augen werden versiegelt, Nase und Mund. Dafür werden Anus bei der Frau auch das Sanktum geöffnet. Wobei bei der Frau das Sanktum oft auch versiegelt wird. So kann der Geist nur über den Anus austreten. Er geht direkt ins Erdreich. Der Astralkörper kann nicht über die Chakren nach oben austreten, um in die Astralwelt zu komm. Dazu wird Astralkörper, weil er sich die Chakren herunterbewegt, durch alle Anhaftungen und Triebe geschickt, die zum Menschen gehören. Mechanisch und spirituell ist die Astralwelt untereichbar.

Kopf voran und Füsse aus der Erde

 

Es kam auch vor, dass Verräter mit dem Kopf nach unten begraben wurden. Hände wurden nach vorne gestreckt, in Ketten gelegt und mit einem Gewicht versehen. Die Füsse verliessen das Erdreich. Sie lagen oft auch in Ketten. Sie wurden in ein Loch getaucht und dieses mit Erde oder mit Schlamm zugeschüttet. Sie erstickten. Wilde Tiere konnten dann an ihren Füssen fressen. Zumindest wenn sie nicht geschützt waren. Die Füsse waren ein Gradmesser für das Verwesen. Dafür wurde eine Substanz verwendet, die den ganzen Körper gleichzeitig verwesen liess, aber auch nicht immer. Denn die Druiden interessierten sich nur für die Strafe, die Menschen konnten den Verwesungsprozess der Füsse zu sehen wie sie wollten.

Ertränken und Ersticken

 

Bei dieser Variation kam es auch vor, dass der Kopf in einen Kasten gesteckt wurde. Es gab einen Schlauch in diesen Kasten oder vielmehr eine Röhre. Erde wurde in das Loch geschüttet der Körper begraben, dann wurde Wasser in den Kasten gelassen, bis der Verräter ertrank. Der Todeskampf beim Ertrinken sollte mit dem Erdreich verbinden und ihn für immer in diesem Körper und später dem Erdreich, mit dem die Überreste verschmolzen, bleiben. Anstatt Ertrinken kam es auch zum Ersticken, dabei fehlte die Rühre und die Luft im Kasten ging aus.  So konnten sich Geistern mit sinkender Atmung verbinden und sich an ihnen bedienen. Und er ist sich ganz bewusst, was mit ihm geschah.

Erdbestattung als Opfer für Erdgeister

Hintergrund

 

Das Ritual, dass folgt, sah ich in einer Vision. Der Verstorbene starb an einem natürlichen Tod, er wurde nicht geopfert. Das Opfer besteht in der Gabe seiner Kraft. In einer früheren Inkarnation war ich daran beteiligt. Ein Dorf verärgerte die Erdgeister, sodass dunkle Energieströme ihre Ländereien erfassten, Pflanzen, Tiere und auch Menschen krank wurden. Der Grund war fehlende Respekt gegenüber den Erdgeistern, die sie als gegenüber den anderen Naturgeistern als nieder betrachteten.

Platz vorbereiten und Geister beschwören

 

Die Priester suchen einen Platz, um den Verstorbenen zu begraben. Er zieht einen Kreis um ihn, versieht ihn mit Ornamenten, um die Erdgeister anzulocken, die Kräfte der Erde einzuziehen und andere fernzuhalten, sodass ein für Erdgeister optimales Umfeld entsteht. Diener heben dann ein 2 × 2 m grosses und 3 m tiefes Grab aus und machen es dann mit Wasser feucht, was es den Geistern und Kräften erleichtert, an das Grab zu kommen. Die Feuchtigkeit nimmt auch die isolierenden Kräfte auf, die kontaminierende Kräfte fernhalten.

 

Der Priester beschwört die Geister, sie sollen sich um das Grab sammeln, in der Erde um die Öffnung, wo sie warten, bis der Verstorbene vergraben wird. Der Priester kehrt zu den Menschen zurück, sodass die Geister Zeit haben, sich zusammen. In einer Prozession bringen die Menschen den Verstorbenen auf einer Bare zum Grab. Der Priester geht der Prozession voran und spricht Gebete, um das Opfer der Person zu unterstützen, dass es erbringt, damit es der Gemeinschaft gut geht.

Die Beisetzung und das Opfer

 

Die Bare mit dem verstorbenen wird über das Grab gelegt. Die Griffe halten den Verstorbenen über dem Grab, der Priester spricht eine Beschwörung, dass der Verstorbene den Geistern übergeben wird, dass sie die in ihm verbliebene Kraft nutzen dürfen, um sich an ihm zu laben, aber sein Geist ist frei, damit der in die Astralwelt übergehen kann.

 

Als nächstes lässt der Priester die Bare in die Tiefe, dafür schlagen seine Helfer die Griffe ab. Der Priester sagt, dass der Körper unter die Erde geht, dass seine Kräfte den Geistern gehören, sein Geist aber frei ist, und zur gegebenen Zeit in die Astralwelt zu gehen, bis diese Zeit kommt, wird er, während sein Körper unter der Erde ist, auf der Erde wandeln, um sich zu versichern, dass die Menschen für seine Opfer dankbar sind – dass er seine Kräfte den Geistern der Erde spendet, damit sie der Gemeinschaft Schutz bieten. Der Geist wird fühlen, ob die Menschen dankbar sind, sind sie es nicht, wird er wütend und wendet sich gegen sie, dass sollen die Menschen nie vergessen.

Die Entfaltung der Kraft

 

Die Männer, die das Loch gruben, schütten das Grab mit den Händen zu. Dabei fliesst ihre eigene Kraft in die Erde. Gleichzeitig danken die Angehörigen, der Ältestenrat und die Mitglieder der Gemeinschaft dem verstorbenen für das Opfer, dass er erbringt.

 

Ist das Loch zu, spricht der Priester eine Beschwörung, damit die Kräfte aus dem verstorbenen fliessen. Er sagt, wie die Schwerkraft die Erde gestaltet, gestaltet sie den Körper, wie die Schwerkraft die Erde band, band sie Kraft im Körper. Der Priester sagt, dass die Kraft jetzt freigesetzt wird, um ins Erdreich überzugehen, damit die Geister in diesem sich daran laben können. Die Erde enthält andere Kräfte als der menschliche Körper, aber bei beiden war es die Schwerkraft, die Kraft zusammenzog und band. Der menschliche Körper ist der Mikrokosmos vom Makrokosmos und um diese Kräfte geht es bei der Entfaltung.

Huldigung für den Verstorbenen

 

Der Priester gemahnt die Menschen, dass sie über den Zyklus der Entfaltung der Kraft – der Dank Hilfsmitteln im Zyklus der Verwesung entspricht –, täglich danken sollen. Sie sollen ihm Gebete widmen, Opfer bringen, damit er fühlt, dass sie ihm dankbar sind, damit der zufrieden ist, um sie wandelt, sie schützt und den Geistern seine Zufriedenheit zeigt. Er warnt sie, zeigen sie keine Dankbarkeit, erzürnen sie ihn und er wird ihnen schaden.