Die Grundlagen

Des Menschen liebste Materie

Liebe, nur wenige Dinge bewegen Menschen mehr als dieses besondere Ding. Jedem verlangt es danach, denn jedem schenkt es Sicherheit und Geborgenheit. Wir suchen nach einem Menschen, der uns liebt, damit wir jemanden haben, der uns mit all unseren negativen Persönlichkeitsmerkmalen anerkennt. Denn es ist ein Attribut der Liebe, über das Negative hinwegsehen zu können.

Der materielle Gehalt der Gefühle

Entsprechend begehrt sind Liebeszauber und fasst so häufig funktionieren sie nicht. Liebe lässt sich künstlich nicht herstellen. Das hat nichts damit zu tun, dass Liebe ein derart aussergewöhnliches Gefühl ist, obwohl es aufgrund seiner Stellung und auch der Kraft, die ihm zugrunde liegt, durchaus besonders ist. Jedes Gefühl hat es an sich, dass es nicht »herbeigezaubert« werden kann.

Jedes Gefühl hat eine mentale und eine energetische Grundlage. Die Energie ist der Brennstoff für das Gefühl, der Impuls, der eine Manifestation von Gefühlen und Emotionen, die im Körper wahrgenommen werden können, ermöglicht. Die Energie ist auch die Leidenschaft, der Emotionen und Gefühle zugrunde liegen. Der mentale Aspekt verweist auf die zwischenmenschliche Beziehung zwischen zwei Menschen. Beim ersten Blick beurteilen wir einen Menschen, wir haben ein Gefühl, dieses wird gesetzt. Je besser wir einem Menschen kennenlernen, umso mehr akzentuiert sich dieses Gefühl oder das Gefühl ändert sich.

 

Wir sehen also, Gefühle tauchen nicht einfach auf. Man könnte sagen, dass man sie beschwören muss. Nur tun wir das nicht bewusst in einem Ritual, denn Gefühle sind ein Teil unseres Geistes und unserer Wahrnehmung. Das geht automatisch. Aber es braucht Prozesse, es ist keine Trickserei.

Die Arbeitsmaterie der Liebesmagie

Die Arbeitsmaterie

Damit der Liebeszauber wirkt, muss ein Mensch mit energetischen und mentalen Feldern arbeiten, mit den Emanationen der Menschen oder auch den Chakren. Denn was wir fühlen, findet in unseren Feldern und Chakren statt. Diese sind der Stein, an dem wir den Hebel ansetzen, um die Welt aus den Fugen zu heben … Passender wäre, damit bringen wir einen Stein ins Rollen, der eine Lawine auslöst – ein Strom der Kraft, der Liebe generiert.

Technische und praktische Grundvoraussetzung

Auf spezifische magische Exerzitien gehe ich hier nicht ein. Es gibt eine Reihe von Ritualen oder Meditationstechniken, um auf die entsprechenden Felder und Chakren zu wirken. Ich will hier die Grundvoraussetzungen ansprechen, damit eine magische Operation funktionieren kann.

Es ist schwierig, Liebe in einem Menschen zu wecken, der eine nicht leiden kann. Dessen gesamte Wahrnehmung von uns ist negativ. Die Frequenzen unserer Wellen können sich in seinen nicht festsetzen, um sie in Richtung Liebe zu bewegen. Sie finden schlicht keinen Halt. Sie können Störungen auslösen, aber die werden kaum zu positiven Gefühlen führen, sie werden die Antipathie für uns fördern, weil das Unterbewusstsein spürt, wer dahintersteckt. Die Zielperson mag nicht bewusst wahrnehmen, dass wir sie manipulieren, aber für die Antipathie ist das nicht nötig.

 

Es ist nicht aussichtslos, einen Menschen für sich einzunehmen, der eine nicht leiden kann. Man muss einen Umweg gehen. Als erstes muss man die Gefühle der Antipathie aufgelösen. Das geschieht, in dem Wellen in die entsprechenden Felder geschickt werden, welche die Wellen der Felder auflösen und ersetzen. Das ist ein Prozess, der Wochen in Anspruch nehmen kann, wobei mindestens einmal täglich ein entsprechendes Ritual oder eine Meditation exerziert werden muss. Das ist wichtig, damit die Wellen, die für die Antipathie verantwortlich ist, aufgelöst und ersetzt werden. Die lange Dauer ist erforderlich, um die Störungen, die dieser Prozess auslöst, gering zu halten, sodass weder Abwehrreflexe entstehen, um den Prozess zu stören noch die Antipathie gefördert wird.

 

Hat man die Antipathie in ein Mindestmass an Sympathie umgewandelt, kann man die Sympathie ausbauen und dann mit der Liebe beginnen. Das ist üblicherweise ein Prozess, der Monate mit täglicher Arbeit in Anspruch nimmt.

Die Frage der Moral

Die Moral

Darf man überhaupt einen Liebeszauber einsetzen, um einen Menschen an sich zu binden? Das ist eine sehr wichtige moralische Frage. Schliesslich manipuliert man einen Menschen, sich in die eigene Richtung zu bewegen, man hält ihm dadurch eine andere Beziehung vor und schlussendlich läuft es auch auf Intimität heraus. In einer Gesellschaft, in der sexuelle Selbstbestimmung elementar ist, ist das eine zentrale Frage.

Wenn Sympathie vorhanden ist, baut man auf etwas auf, dass vorhanden ist. Es benötigt verhältnismässig wenig Energie und Zeit, diese Kraft anzuregen, um sie in Richtung Liebe zu bewegen, denn wir setzen etwas in Bewegung, dass bereits eine Option ist.

Haben wir es mit Antipathie zu tun, die wir zuerst verwandeln müssen, um etwas zu haben, auf dem wir Liebe konstruieren können, handelt es sich um einen wesentlich aggressiveren Akt. Wir programmieren die Gefühle der Zielperson um, damit sie uns zupass ist, damit sie bereit ist, mit uns ihr Leben zu verbringen und Sex zu haben.

 

Schlussendlich muss jeder für sich entscheiden, ob er einen Liebeszauber einsetzen will oder nicht. Ich überlasse moralische Bewertung jedem selbst.

Liebe oder Sex

Liebe oder Sex? Diese Frage sollte sich jeder Magier und jede Magierin stellen, bevor sie sich an einen Liebeszauber machen. Es ist ein moralisch, aber auch magietechnisch ein grosser Unterschied, ob wir die Liebe eines Menschen wollen oder ein Sexpüppchen. Liebe und Sex sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.