Figuren der Macht

Statue der Macht

 

Die Statue ist ein Bildnis aus Stein, Holz, Wachs oder anderen Materialien, die für ein Medium steht. In diesem Fall für eine Gefolgsfrau – eine inferior.

 

Die Statue lässt sich üblicherweise öffnen. Entweder am Kopf, der Brust oder dem Rücken. Am Boden sollte das nicht sein, denn der Boden sollte die Sigille der Inferior enthalten.

 

Mit der Sigille und durch weitere Praktiken wird die Statue der Inferior geweiht. Sie wird an sie gebunden. Damit wird sie zu einem Instrument, über das der Superior/der Gebieter/der Adept sie kontrollieren kann.

 

Die Inferior unterwirft sich oder wird unterworfen. Sie spendet Speichel oder er wird ihr entnommen. Dieser wird der Statue zugeführt. Ist die Inferior sexuell erregt, wird der Schweiss entnommen, ist sie physisch angestrengt, wird ihr Schweiss entnommen, schwitzte sie wegen der Hitze, wird ihr Schweiss entnommen, ist sie krank und schwitzt, wird ihr Schweiss entnommen. Dieser Schweiss wird der Statue hinzugefügt, wobei auf Schweiss von Krankheit oft verzichtet wird, damit dieser nicht auf sie wirken kann.

 

Der Urin der Inferior wird hinzugegeben. Das sollte geschehen, wenn sich die Inferior eine Weile adäquat ernährte und durch magische Techniken Körper, Energie und Geist bereits etwas konditionierte. So steht die Kraft im Urin für den Aufbruch und es ist möglich, dass alle Kräfte in den Urin fliessen.

 

Auch etwas vom Kot wird in die Statue getan, allerdings nur sehr wenig. Das hängt nicht nur mit dem Geruch zusammen, unsere Fäkalien sind Mala. Was wir überhaupt nicht brauchen können, dass stossen wir hinten aus.

 

Die Statue bekommt Blut. Einerseits bekommt es qualitatives Blut und andererseits quantitatives Blut. Das qualitative Blut holt sich der Magier, indem er in die Finger- und Zehnspitzen vom Medium sticht. So zapft er die Naturkräfte, magische Kräfte, Koshas usw. an. Ebenfalls sticht in die Schamlippen, die inneren und äusseren. Dann geht er zum Bereich um den Bauchnabel, zu den Brustwarzen und zu den Lippen im Gesicht. Auch beim Ohrläppchen holt er Energie. Über die Reflexzone kommt er direkt ans Herzen. Die Brustwarzen stehen für die helle und dunkle Sonne, der Bauchnabel für Svadhishthana, Leidenschaft und den Energiefluss. Die Schamlippen für Ida und Pingala. Den Rest können sich alle denken.

 

Mit einer Kanüle holt sich der Magier eine grössere Menge von Blut bei den Handgelenken oder den Unterarmen. Darin fliesst das Prana, idealerweise auch eine höhere Dosis Amrita. Dafür kann der Magier Druck auf Svadhishthana und Bindu ausüben. Dieses Blut enthält alle Kräfte. Wichtigste ist jedoch, es symbolisiert den Menschen als Ganzes. Das qualitative Blut wird meistens in die Statue getropft, gegebenenfalls auch um sie. Das quantitative Blut wird hineingegossen. Sehr selten wird es über die Statue gegossen.

 

Samen und Vaginalsekret werden eingesetzt. Sie enthalten einen Teil der DNS des Mediums. Und sie werden üblicherweise beim Orgasmus freigesetzt. So kommt der Magier an den Samen. Samen und Vaginalsekret haben besondere Bedeutung, wenn sie durch den Orgasmus freigesetzt werden, weil der Körper in diesem Zustand Energie aus allen Ebenen holt. Beim Samen befindet sich die Kraft im Plasma.

 

Die Wachspuppe hat eine besondere Bedeutung, denn sie besteht aus verschiedenen Schichten aus Wachs. Üblicherweise besteht sie aus den fünf Koshas oder den sieben Chakren. So kann mit diesen Ebenen gearbeitet werden. Diese Ebenen müssen dann die Körperflüssigkeiten dazugegeben werden.

 

Die Wachspuppe des Inferiors

 

Die Wachspuppe vom Inferior enthält verschiedene Schichten aus Wachs, die sich um ein Gerüst aufbauen. Die Schichten stehen entweder für die Koshas oder die Chakren. Bei den Chakren erhalten die entsprechenden Wachsschichten die Körperflüssigkeiten, die ihnen zugedacht sind. Bei den Koshas erhalten sie meistens alle Körperflüssigkeiten. So kann der Superior hervorragend über die einzelnen Wachsschichten Einfluss auf den Inferior nehmen.

 

Das Gerüst, um dass die Wachsschichten aufgebaut werden, wird geweiht. Meistens auch mit den Körperflüssigkeiten getränkt und oft enthalten sie diese auch. In gewisser Weise ist das Gerüst die Basis, auf dem der Superior arbeitet. Es ist die Verbindung an ihn – das Machtinstrument. Die Wachsschichten sind das Mittel zum Zweck – die Verbindung zum Inferior. Wenn jedoch das Gerüst bereits alle Emanationen und Kräfte enthält, schwächt das die Wachsschichten. Bei Wachspuppen sollte der Superior das Gerüst so konstruieren, dass es als Bindeglied fungiert. Es ist schlichtweg die Verbindung, die einzelnen Ebenen werden von den Wachsschichten bearbeitet. Die Kräfte, die im Gerüst sind, sind ruhend. Sie sind innerhalb der Statue unbewusst und dienen primär dazu, die Verbindung zu den Wachsschichten aufzubauen, die über das Gerüst gegossen werden. Es kommt immer wieder vor, dass die Wachsschichten erneuert werden, weil sie abgetragen werden.

 

Abgetragen werden die Wachsschichten mit Feuer/Hitze, aber auch durch Reibung mit Schleifpapier oder mit den Händen. Es kommt jedoch auch vor, dass sie gar nicht abgetragen werden und der Superior über mentale und energetische Spannung arbeitet, also über Felder und Schwingungen.

 

Die Wachspuppe ist sehr beliebt, weil so die einzelnen Ebenen vom Inferior angegangen werden können. Sie bietet dem Gebieter maximale Macht.