Samael-Attentäterin

Generell

 

Dieses Ritual eignet sich nicht für Anfänger. Die Paladin, die als Gefäss für Samaels Kraft funktioniert wie der Adept, der Samaels Kraft beschwören, müssen Körper, Energie und Geist vollkommen beherrschen, wissen, worauf sie sich einlassen und die ganze Operation durchführen. Sobald Samael angerufen wird, gibt es kein zurück und er verlangt für seine Mühen entschädigt zu werden.

 

Obwohl in der Ausführung von einer Attentäterin gesprochen wird, kann es auch ein Mann sein.

Ausführung

 

  1. Die Paladin wird vollkommen gereinigt.

  2. Die Paladin wird auf den Altar gelegt, wo sie sich vollkommen entspannt, die Arme waagerecht ausgerichtet, Handflächen und Innenseiten der Arme zeigen nach oben, die Beine spreizt und zieht sie an, sodass die Versen an den Schenkeln liegen, Sanktum und Anus öffnet weit und den Mund öffnet sie leicht, damit Samaels Kraft über Sanktum und Anus einströmen und über den Odem mit der Atmung kontrollierter aufgenommen werden kann. Die Paladin kann fixiert werden, muss aber nicht sein und darf nicht nötig sein.

  3. Der Gebieter ruft Samael an, damit er seine Kraft überträgt. Zur Anrufung gehört auch, dass Samael seine Gabe erhält. Meistens ist die Zielperson die Gabe – das Opfer. Die Kraft der Degeneration und die freigesetzte Kraft beim Tod gehen auf ihn über. Bekommt er eine Gabe in Form von Blut und anderen Substanzen, gibt der Gebieter diese in ein Gefäss, dass sich über dem Kopf der Paladin befindet.

  4. Während Samael erscheint, bleibt die Paladin absolut entspannt, nimm die Kraft über ihre Körperöffnungen auf, wobei sie Bauch, Plexus und Beckenboden einzieht, während sie die Brust weitet und die Kraft im Zwischenraum zwischen den Schlüsselbeinen speichert. Sie zieht sie in einer Sphäre oder einem Oval zusammen und hält sie fest. Entlädt sich die Energie auf sie, zerstör sie sie. Bedient sich Samael zuerst an der Schale bleibt sie Entspannt, bis er mit der Kraftübertragung beginnt.

  5. Samael wird entlassen, danach wird eine Formel gesprochen, welche die Energie in der Paladin fixiert. Diese Formel unterstützt die Paladin, Samaels Kraft festzuhalten, damit sie sich nicht auf sie entlädt. Bei einer fähigen Paladin braucht es das nicht, wobei die Formal dann meist verwendet wird, um diese in der Konzentration nochmals zu unterstützten, die Kraft festzuhalte und sich auf den Auftrag zu konzentrieren. Bei der Entlassung bedankt sich der Gebieter bei Samael.

  6. Die Paladin bleibt auf dem Altar liegen, visualisiert die Zielperson ihm Geist oder bekommt ein Bild gezeigt, dass ihr bei der Visualisierung hilft. Sie konzentriert sich auf seine Schwingungen, das Pulsieren seiner Chakren und seiner Aura, das Beben seiner Koshas, wie seine Gedanken, Gefühle, Emotionen und Energien fliessen. Sie wird die Sphäre von Samael im Zwischenraum fühlen, synchron Aktivität in Anahata, weil ihre Intuition mit ihrem Herzschlag daran arbeitet, die exakten Codes der Zielperson über den Äther abzurufen und Samaels Kraft auf abzustimmen. Geschah das, fühlt sie es. Sie absorbiert das Hologramm der Zielperson und lenkt seine Codes in ihr energetisches und mentales System, über sie den Angriff führen wird.

  7. Die Kraft vom Samael auf die Zielperson ausgerichtet, konzentriert sie sich, ihre Frequenzen zu konfigurieren, damit sie auf die Zielperson anziehend wirkt. Sie arbeitet primär über die Chakren und die Aura, deren Felder jene der Zielperson anziehen und die sie entfalten kann, um sie zu erreichen.

  8. Die Paladin erhebt sich vom Altar, wird gereinigt, zurecht gemacht, erhält Kleidung, Schuhe und andere Utensilien, die sie für die Ausführung vom Auftrag braucht.

  9. Entweder geht die Paladin selbst an den Ort, wo sie in Kontakt mit der Zielperson kommt oder sie wird dorthin gebracht. Oft geschieht Zweites, damit sie sich ganz auf ihre Aufgabe konzentrieren kann.

  10. Im Kontaktort angekommen, bleibt sie auf die Zielperson konzentriert, sie lässt sich nicht von Personen ablenken, die sie anziehend findet oder schickt einer Person positive Signale, dass sie interessiert sein könnte. Gegebenenfalls ruft sie das Hologramm der Zielperson ab, um ihre Konfiguration aufrecht zu erhalten. Aber sie stolzierte durch die Gegend, zeigt ihre Schönheit, ihre Reize, unterhält sich vielleicht auch mit anderen, lässt sie aber nicht zu nahekommen. Entdeckt die Zielperson sie, lässt sie die Annäherung zu und sich langsam erobern. Geschieht das nicht, dehnt sie ihre Aura aus, was seine Aufmerksamkeit erhöht, ein Blickt zieht diese auf sie, auf seine Reaktion reagiert sie mit einem einladenden Lächeln… Reichen Aura und Blick nicht, reduziert sie die physische Distanz zwischen sich und ihm, damit die Felder der anderen Menschen nicht dazwischen sind und zieht ihn in ihren Bann. Das braucht es üblicherweise nur, wenn die Zielperson magisch geschult ist.

  11. Während dem Gespräch greift die Paladin mit ihrer Aura nach der Zielperson, streichelt diese, verbindet sich mit dieser und dringt möglichst in die Chakren ein. Besteht die Möglichkeit, die Kraft von Samael zu übertragen, tut sie das jetzt. Wenn nicht, geht es weiter, um die Zielpersonen ins Bett zu bringen. Eine Übertragung der Kraft von Samael über die Felder ist sehr effektiv, weil sie in alle Chakren und damit Ebenen geht. Wenn die destruktive Kraft über ein bestimmtes Chakra, respektive eine bestimmte Ebene wirkt, dann wird das entsprechende Chakra/Feld für die Übertragung genutzt.

  12. Die Paladin lässt sich zu Zielperson einladen, entblösst sich, strahlt von innen, lockt sie an, lädt sie ein, über sie herzufallen. Öffnet sich die Zielperson bereits, kann die destruktive Energie mit einem Kuss über den Odem direkt in den zentralen Energiekanal abgeladen werden. Dies kann dazu führen, dass es zu Impotenz kommt. In diesem Fall muss die Paladin die Sache nicht zu Ende bringen. Vermag sie die destruktive Energie noch nicht zu übertragen, vollzieht sie das Liebesspiel. Die meiste von Samaels Kraft entlädt sie über die Chakren, während sie in Rückanlage ist und die Zielperson Vaginal- und Analverkehr vollzieht. Entweder legt sie ihre Felder um jene der Zielperson oder schickt Stosswellen von Chakra zu Chakra. Ein Teil der Kraft geht über Sanktum und Anus auf die Zielperson über. Teilweise kann sie die destruktive Energie beim Küssten, über den Mund abgeben. Eine erfahrene Paladin fühlt, wie sie richtig vorgeht, bietet sich entsprechend an und steuert die Zielperson mit energetischen und mentalen Spitzen über Agya. Das Eindringen der Zielperson nutzt sie, um Samaels Kraft über die Chakren zu entfalten.

  13. Den Orgasmus nutzt die Paladin entweder, um den letzten Rest der destruktiven Energie zu oder den Grossteil davon zu entladen und sie in die Felder der Zielperson zu schmieden. Dafür sollte sie in Rückenlage sein und er über ihr. Idealerweise drückt sie seinen Körper auf ihren, indem sie ihn mit den Beinen fest um das Becken umklammert und mit den Armen den oberen Rücken und den Nacken festhält. Sie kann sie ihre Felder in seine schicken und gleichzeitig Stosswellen aussenden. Die Felder übertrage Samaels Kraft, die Stosswellen das schmiedende Feuer. Der Druck auf den Körper wirkt wie Wasser, dass geschmiedeten Stahl abkühlt und verankert die destruktive Energie vollkommen.

Grundlagen

 

  • Es braucht eine Paladin, die fähig ist, die destruktive Kraft von Samael im Zwischenraum aufzunehmen. Löst sich die Kraft in ihrem Körper auf, besteht die Gefahr, dass sie zerstört wird.

  • Die Paladin muss fähig sein, sich über ein Foto oder andere sympathiemagischen Hilfsmittel mit der Zielperson zu verbinden, respektive ihre Schwingungen aufzunehmen, um ihre Schwingungen auf sie einzustellen. Das ist wichtig, damit niemand anderes die Aufmerksamkeit der Zielperson gewinnt und die Paladin die Kraft auf ihn übertragen kann. Lenkt eine andere Person Zielpersonen ab, wird sie sich nicht öffnen und die Übertragung wird schwieriger.

  • Sexuelle Spannung ist der Schlüssel für die Übertragung der destruktiven Energie. Das sexuelle Begehren der Zielperson wird geweckt. Sie will die Paladin haben, was dazu führt, dass sie sich öffnet. Sie wird ganz warm, Weite entsteht und die Paladin kann die Kraft übertragen.

  • Die Paladin musst die Kraft auf die Weise übertragen, wie sie es am besten kann. Nicht alle sind fähig, die destruktive Kraft über die Aura zu übertragen. Dann dürfen sie es auch nicht versuchen. Scheitert ihr Versuch, verändern einerseits ihre Aura und ihre Schwingungen, sodass die Zielperson sich abgestossen fühlen und ihre Verteidigung hochfährt und andererseits kann sich die gesamte Kraft von Samael in der Paladin auflösen und ihr schweren Schaden zufügen. Wenn eine Paladin viel Energie aufnimmt, kann es auch bei sehr fähigen Paladin erforderlich sein, die Energie beim Liebesspiel zu entladen, respektive beim Orgasmus, den dann kann die Paladine alle Kraft entladen, dazu kommt, dass die Zielperson ebenfalls beschäftigt ist, auch sie wird ihre Energie entladen. Die Entladung ihrer Energie führt dazu, dass sie sich öffnet und dass es Platze schafft, um neue Energie aufzunehmen. So kann die neue Energie implantiert werden. Die Hitze vom Energiefluss und Orgasmus lässt sich auch gut einsetzen, um die destruktive Kraft zu implantieren.

  • Um Probleme zu vermeiden, sollte eine Paladin gewählt werden, die dem Geschmack der Zielperson entspricht. Die Paladin muss willens sein, sich für das Attentat auf die Zielperson hinzugeben. Ist sie es nicht, wird sie nicht anziehen können oder es gibt Interferenzen bei der Übertragung, sodass die destruktive Energie auf sie zurückfallen kann.

  • Solche Attentate werden meistens in Auftrag gegeben. Sie haben einen entsprechenden Preis. Der Auftragnehmer (Gebieter) wählt eine Paladin für das Attentat, um sicherzugehen, dass die Energie auf die Zielperson übergeht. Gibt es direkten Kontakt, ist es sichergestellt, dass die volle Kraft sich entfaltet. Soll die Kraft über den Äther wirken, ist es schwieriger und es braucht zusätzliche Kraft für den Transfer.

  • Je intensiver der Kontakt zwischen der Paladin und der Zielperson ist, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Kraft sich in der Zielperson vollkommen entfaltet. Um sicherzugehen, dass das geschieht, benötigt es das Liebesspiel mit dem Orgasmus am Ende. Dabei ist es wichtig, dass die Paladin immer klar bleibt und ihre Aufgabe nicht vergisst. Beim Orgasmus sollte sie auf dem Rücken liegen, sie sollte den Körper der Zielpersonen an ihren drücken, ihn mit den Armen und Beinen an festklammern, um alle Kraft zu übertragen, auf all seine Chakren und Koshas zu wirken und die destruktive Kraft zu brennen. Die Paladin wird dabei nicht nur einen Orgasmus wegen der sexuellen Aktivität bekommen, ist sie fähiger und mental entsprechend konstituiert, wird sie wegen der Macht, die sie hat, auch ein Hochgefühl erleben. Das verstärkt die Übertragung und Implantation.

  • Beim Orgasmus ist wichtig, dass die Paladine alle Energie in sich aufnimmt und sie in ihr Zentrum lenkt, um sie über die Chakren zu entladen. Gleichzeitig löst sie die Kraft von Samael im Zwischenraum auf, sodass sie mit der Kraft vom Schöpfungsakt über die Chakren projiziert wird. Üblicherweise findet die Projektion von Vishuddha bis Muladhara statt, Agya nutzt sie, um den ganzen Prozess zu steuern. Ihr Kopf bleibt klar. Das kann soweit gehen, dass ihr ganzer Körper bis zum Hals bebt und dass dieser viel Wärme wird als der Kopf. Svadhishthana ist der Impulsgeber, Manipura brennt die Energie ein und Anahata für das Ganze, während Vishuddha quasi den Bottich über den Gegner legt, also die Verbindung herstellt.

  • Die Paladin sollte beim Höhepunkt auch die Energie, die die Zielpersonen in sie überträgt, aufnehmen und nutzen, um die Kraft von Samael zu übertragen. In gewisser Weise gibt die Zielpersonen ihr noch die Kraft, die sie braucht, um das Attentat auszuführen.

  • Die Fokussierung auf die Zielperson auf dem Altar muss nicht im Liegen erfolgen. Die Paladin kann sich aufsetzen, um ein Foto zu betrachten, ihre Fingerspitze in eine Schale mit Blut, Samen oder Urin der Zielperson zu stecken, die Hände über Fingernägel oder Haare zu halten. Die sympathiemagische Komponente ist vorteilhaft, aber es ist auch über eine Sigille der Zielperson möglich, die eigenen Codes auf diese einzustellen.

  • Es ist möglich, dass die Paladin vor der Beschwörung von Samael die Visualisierung der Zielperson vornimmt und sich mit dieser synchronisiert. So geht sie synchronisiert in die Kraft von Samael auf. Das kann auf dem Altar geschehen, aber auch an einem anderen Altar, wo sympathiemagische Objekte sind oder eine Sigille.

  • Samael ist ein mächtiger Dämon, der darauf spezialisiert ist, Attentate auszuführen. Er kann auf eine Zielperson angesetzt werden, ein Magier kann seine Kraft absorbieren oder sie auf eine Person übertragen, die dann das Attentat durchführt. Er tötet, indem er die Frequenzen auf der energetischen Ebene manipuliert. Das führt zu Krankheiten und am Ende zum Tod. Aber durch die Manipulation von Feldern, verändert sich auch die Aura und die Schwingungen, sodass er über seine Felder anders mit der Umgebung interagiert und seine Schwingungen andere Dinge anziehen. So kann es zu Unfällen, Raubüberfällen oder anderen Ereignissen kommen, die zum Tod der Zielperson führen. Meistens tötete er jedoch über Krankheiten. Das kann Monate, vielleicht sogar Jahre dauern. Es ist durchaus möglich, dass die Veränderungen der Frequenzen dazu führen, dass auch psychische Probleme auftreten, die in einem Suizid enden.

  • Bei der Beschwörung von Samael ist es möglich, ihn darum zu bitten oder zu befehlen, die Zielperson auf einer bestimmten Ebene anzugreifen. Dabei sollte primär zwischen der physischen und psychischen Ebene unterschieden werden: physische oder psychische Krankheit. Das anziehen von Unfällen oder Gewaltverbrechen ist sehr viel schwieriger.

  • Der Preis von Samael ist hoch. Er verlangt ein Leben für ein Leben – respektive den äquivalenten Energiewert. Bei einem Attentat ist das selten ein Problem, weil Samael die Kraft der Zielperson übertragen bekommt. Das wird in die Beschwörung eingebaut und während die Paladin die Kraft von Samael aufnimmt, nimmt sie auch Schwingungen auf, welche die Zielperson an Samael binden, sodass dieser sich während ihrer Degeneration an ihr laben und bei deren Tod die Energie, die freigesetzt wird, absorbieren kann.

  • Das Ritual ist für die Paladin nicht ungefährlich. Schafft sie es nicht, die Kraft von Samael in sich zu kontrollieren und gezielt zu entladen, entlädt sie sich meistens in ihr. Die destruktive Kraft wirkt auf sie. Sie versucht natürlich, sich zu wehren, aber Samael ist sehr stark. Er wird sich an ihr laben, bis sie tot ist, um dann ihre Restenergie aufzunehmen. Ist sie stark genug und zeigt sich ihr Gebieter gnädig, sodass er ihr hilft, sich von Samaels Kraft zu lösen, hat sie eine realistische Chance zu überleben, aber ihr Gebieter hat ein Problem, weil er Samael nicht bezahlte. Deswegen wird ein Adept seinem Paladin nicht einfach von Samaels Kraft befreien, er wird die destruktive Energie, die in den Feldern der Paladin aufgingen, von ihren Feldern lösen, neu sammeln, sodass sie diese auf eine andere Person übertragen kann, damit Samael bekommt, was er will. Ein zweiter Angriff auf die Zielperson kommt nicht infrage, scheiterte der erste, weil diese sich instinktiv von der Paladin fernhalten wird. Kam es zur Entladung, bevor die Adeptin Kontakt aufnehmen konnte, kommt eine Jagd nicht infrage, weil die gesammelte Kraft wieder in mir aufgehen könnte. Löste sich die Kraft in der Paladin auf, geschah das meistens, weil  sie sich entweder mental ablenken liess – schlechte Konzentration, eigene Begierde wird geweckt usw. – oder sie die Schwingungen um sich herum nicht ertrug, sodass Impulse von der energetischen Ebene die Sphäre von Samael entluden. Heute ist es nicht schwer, einen Liebhaber für eine attraktive Paladin zu finden. Das Internet verschafft ihr diesen innerhalb von wenigen Tagen. Viele sind auch an Experimenten interessiert. So lässt sich die Kraft in einem Nebenzimmer sammeln, worauf die Paladin in Schlafzimmer geschickt wird, wo sie die Kraft von Samael auf den Liebhaber überträgt.

  • Einige fragen sich, ob es moralisch vertretbar ist, dass eine Paladin nach ihrem Versagen Samaels Kraft auf eine unbeteiligte Person überträgt. Nun, das Attentat selbst stellt die moralische Frage. Ob sie den Preis für ihr Versagen nicht bezahlen soll, das muss sich jeder Gebieter selbst fragen. Üblicherweise entscheidet sich ein Gebieter dagegen, was verschiedene Gründe hat. Die Paladin gehört ihm, er investierte viel Zeit in ihre Ausbildung, er hat ihr gegenüber Verpflichtungen, während er der Drittperson gegenüber keine Verpflichtungen hat. Weiter gibt die Drittperson ihrem sexuellen Trieb nach, der auch befriedigt wird. Dies ist ihr Verhängnis. Besässe sie Disziplin und Aufmerksamkeit, würde es nicht so weit kommen.

  • Üblicherweise erhält Samael alle Kraft der Zielperson als Bezahlung. Die Kraft, die bei deren Degeneration und Tod freigesetzt wird, reicht ihm völlig. Kommt der Auftrag von einem Durchschnittsbürger – kein Magier – ist das üblich. Für die Kraft der Zielperson hat er keine Verwendung. Er erhebt somit keinen Anspruch auf sie. Handelt sich bei der Zielperson um einen Magier und ist der Auftraggeber ein Magier, kann es komplizierter sein. In diesem Fall muss Samael eine Alternative erhalten. Die Energie wird üblicherweise aus Blut, Samen, Vaginalsekret und anderen Körperflüssigkeiten gewonnen. Es benötigt sehr viel davon, um Samael zufriedenzustellen. Eine Alternative ist, über die Sympathiemagie Samael einige Medien zur Verfügung zu stellen, an denen er sich laben kann. Er darf nicht so weit gehen, um sie zu zerstören, aber er bekommt genug, um das Äquivalent von einem Leben zu erreichen. Das erfordert meistens zahlreiche Medien. Diese aufzutreiben ist oft sehr schwierig, kein Magier wird sich zur Verfügung stellen.

  • Die meisten Auftraggeber sind Durchschnittsmenschen. Sie wollen einen anderen Menschen tot sehen, aber nicht mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Deswegen wenden sie sich an Magier, die dafür sorgen, dass eine Person auf »natürliche Weise« stirbt. Samael bietet sich gut an, weil er meistens über Krankheiten wirkt. Die Gründe für solche Aufträge sind meistens sehr egoistisch. Rache, Habgier usw.

  • Paladine müssen sehr gut ausgebildet sein, um die Kraft von Samael in sich zu tragen. Die meisten tun es nicht gerne, weil sie die destruktive Kraft darin nervös macht. Dazu kommen moralische Bedenken. Was sie tun, ist nicht illegal, aber es hat Einfluss auf ihr Karma. Dazu kommt, dass sie den Zielpersonen sehr nahekommen, oft so nahe wie es nur geht. Es gibt einige Adepten, die auf solche Rituale spezialisiert sind – auf Schadmagie und Todesmagie. Sie bilden ihre Paladine aus, um solche Kräfte in sich zu tragen. Sie sind Meister darin, aber es verlangt ihnen oft ein hoher Preis ab. Diese Paladine stumpfen emotional ab. Die meisten machen das absichtlich, damit sie ihre Aufträge erfüllen können. Bei einigen beginnt dieser Prozess bereits während der Ausbildung – der Konditionierung, um solche Kräfte aufzunehmen. Sie wollen nicht, dass deren Codes auf sie überspringt, wodurch sie sich selbst abstumpfte. Oder sie isolieren sich von der Gefühlswelt, während sie gezüchtigt werden, nachdem sie sich renitent zeigten oder abgestumpft werden. Die Gebieter stumpfen diese Paladine gerne ab. Da stellt sicher, dass sie nicht von herumfliegenden Gefühlen abgelenkt werden, damit sie Empfänglichkeit für Annäherungen verlieren, damit sie vollkommen auf ihr Ziel fokussiert bleiben. Diese Konditionierung führt meistens auch dazu, dass sie Nähe nur noch empfinden, haben sie es mit spezifischen Schwingungen zu tun. Jene von ihrem Gebieter, dem Zirkel, zu dem sie gehören, aber auch Entitäten wie Samaels oder ganz bestimmten Kräften. Auf die anderen reagieren sie kaum noch.

  • Wenn jemand einem Magier dienen will, der Schadmagie betreibt, sollte er sich gut erkundigen, was für Praktiken dieser verwendet. Hat er es mit jemandem zu tun, der Todesmagie einsetzt, wird der Aspirant als Diener entsprechend konditioniert. Langfristig stumpft er immer ab. Aus dem Pakt entlassen wird der kaum, denn diese Magier benötigen fähige Diener. Neue zu finden ist für sie oft schwierig, weil bekannt ist, was sie tun.

 

  • Auf die Stirn und den Wangen können die Sigille von Samael gemalt werden, mit der Ergänzung, dass die Paladin seine Kraft absorbiert. Um die Nasenlöcher gibt es schwarze Kreise, sie gehen über das Nasenbein zu der Sigille auf der Stirn. Um die Augen gibt es schwarze Kreise, sie sind mit Strichen mit dem Strich vom Nasenbein und mit den Schläfen verbunden, die Symbol für den Geist tragen, wobei die linke Seite für den männlichen Aspekt steht und gerade Linien hat der rechte für den weiblichen mit Wellenlinien. Um den Mund gibt es schwarze Linien, eine Linie geht zur Linie vom Nasenbein, von den Nasenlöchern gibt es schwarze Linien, die über die Wangenknochen gehen, um die Schläfen zu erreichen. Von den Mundwinkeln gehen Linien zu den Sigillen auf den Wangen und die Sigillen an der Wange sind mit den Linien über den Wangenknochen verbunden. Von den Kreisen bei den Schläfen gingen Linien um die Ohren, von dort über den Kiefer, kommen beim Kinn zusammen, laufen gerade nach oben bis zum Mund. Hinter den Ohren laufen Linien über die Halsschlagadern, zu den Schlüsselbeinen und bilden zwischen diesem ein Oval, wo die Paladin die Kraft von Samael aufnimmt. Von diesem Oval geht auch eine Linie über die Kehle bis zum Kinn. Die Sigillen auf der Stirn und der Wange helfen der Paladin, sehen, riechen, schmecken und hören zu verwenden, um die Kraft von Samael aufzunehmen. Über das Gehör können beispielsweise sehr gut Schwingungen aufgenommen werden, über das Sehen können Codes gesehen werden, aber auch das Opfer und die Wirkung der Kraft, schmecken und riechen dienen auch der Kodierung, natürlich können über alle Körperöffnungen Energien einströmen, wobei das Gehör meistens für die Frequenzen benutzt wird, dass Sehen um Ereignisse zu sehen wie die Degeneration und Mund und Nase nehmen Energie auf.

  • Auf die Vulva kann die Sigille von Samael gemalt werden, mit dem Zusatz, dass seine Kraft aufgenommen wird. Sie ist mit dem Sanktum verbunden, dass Energie aufnimmt. Ebenfalls kann es am Beckenboden eine Sigille geben, die mit dem Anus verbunden ist. Vom Anus kann auch eine Linie über die Wirbelsäule verlaufen, dort kann sie ein Gerippe bilden, um die Ebenen der Chakren abzuzeichnen, sie endet dann bei Bindu, wo sie einen Kreis bildet. Die Linien um das Sanktum können von der Klitoris gerade aufwärtsgehen. Sie zeigen dann um den Bauchnabel einen Kreis und einen mit grösseren Raum auf Manipura. Sie helfen Energie hochzuziehen und zu verarbeiten. Der Kreis von Manipura kann eine Flamme enthalten. Der Kreis um den Bauchnabel kann auch Linien enthalten um eine Sonne zu bilden, die gleichzeitig Kanda und die Nadis verkörpert.