Akolyth werden

Generell

 

Diese Informationen sind primär an jene gerichtet, die mich persönlich kennen, da anderen vom Konzept der Akolythen noch nichts wissen können.

Aktuelle Situation

Aktuell nehme ich keine Akolythen Familiaris auf, weil meine Kräfte von Werk, vorhandenen Akolythen, familiären führsorgen Pflichten und Job gebunden sind.

 

Aber ich stehe für Fragen zur Verfügung, gebe Ratschläge bei der Entwicklung vom eigenen Energiesystem, dem Geist, der Synchronisation von Körper, Energiekörper, Geist und Seele; wie Rituale aufgebaut werden, Kräfte für «Liebes- und Hassmagie» konstituiert und projiziert. Frage Über Sigillen, Naturkräfte, Magische/Psionische/Chinesische Kräfte, über Runen und mehr könnt ihr mich fragen. Seit ihr scheu, scheut den Wächter weg, auf dass der Mut vorrückt.

Bedingungen der Ausbildung

Die Ausbildung umfasst Pranayama, Meditation, Asanas, Studien über das Energiesystem und den Geist, die Sexualmagie, die Magie der Worte, Divination, die Kunst der Sigillen und noch mehr. Wie du geführt wirst, hängt von deinen Affinitäten, Fähigkeiten, Disziplin und dem Wesen deines Gebieters ab.

 

Tritt ein Neolyth in den Orden ein, wird er neugeboren – er ist ein Säugling der Magie. Im Codex schreibe ich, dass Menschen geboren werden, kriechen sie aus dem Leib der Mutter, im Alter von etwa sieben Jahren (Anahata vollendet sich und Vishuddha wird geweckt) löst sich die extrem starke Bindung zu den Eltern, worauf eine Geburt in die Pubertät folgt (Agya wird geweckt), in der jungen Menschen sich vollkommen von den Eltern lösen, indem die Schöpfungskraft geweckt wird und mit spätestens 21 Jahren (Sahasrara wird geweckt) werden sie als Erwachsene geboren, sie haben sie physische Hauptchakren aktiviert.

 

Die nächste Geburt ist jene des Adepten. Der Akolyth Familiaris muss alles aufgeben und der freie Akolyth viel hinter sich lassen, dass er erlernte. Dazu gehören die Täuschungen der physischen Welt (Maya) zu überwinden. Er lässt die Schilde fallen. Das geht von der Kleidung, die den Leib schützt, über die Energie, welche die Leidenschaft antreibt, bis zur Wahrnehmung des Geistes. Selbst seine Seele öffnet er.

Die Sphären der Akolythen

Arten von Akolythen

Es gibt zwei verschiedene Formen von Akolythen:

 

1.    Der Akolyth Familiaris

 

2.    Der freie Akolyth

 

 Der Akolyth Familiaris ist ein unmittelbarer Gefolgsmann seines Gebieters und befolgt alle Befehle nach dessen Ermessen. Der freie Akolyth bleibt unabhängig, holt Lektionen ein und entwickelt sich im eigenen Tempo und wählt alle Techniken selbst.

 

Die meisten Personen eignen sich nicht für die Stellung vom Akolyth Familiaris. Sie schränkt die individuellen Freiheiten, die sich Menschen aus ihrem Leben gewohnt sind, zu stark ein. Sie werden faktisch aufgehoben. Deswegen wählen die meisten die Stellung des freien Akolythen.

 

Diese erste Entscheidung ist für den Erfolg und somit die Zukunft von einem angehenden Adepten elementar. Übernimmt er sich, wird er unausweichlich scheitern.

Akolythen Familiaris

 

Akolythen Familiaris hatte ich vier, wobei ich mit zwei – Siona und Aaron – zusammenlebte, die ich unterdessen zu Adepten erhob. Sie nahmen die Herausforderung an, die dieses Leben für sie brachte. Sie unterwarfen sich mir vollkommen und liessen ihr altes Leben zurück. Ich nahm beide auf, als sie mit ihrem Studium begannen. Deswegen hatten sie keine materiellen Güter aufzugeben. Sie standen am Anfang ihrer Existenz – weltlich und magisch. Bei Personen, die bereits mit einer Karriere begannen und Vermögenswerte ansammelten, kommt der Weg der Akolythen Familiaris weniger infrage, da Menschen eher sich selbst übergeben als ihr Vermögen und Einkommen.

Die sechs Sphären der Akolythen

Die meisten wählen Weg ist der Weg des Freien Akolythen. Bei diesem Weg bestimmt jeder Akolyth wie stark er sich an seinen Gebieter bindet.

 

Im Zentrum befindet sich der Orden/die Zirkel mit den Adepten, um diese kreisen die Akolythen. 

 

  1. Die Innere Sphäre – der Ring um den Kern des Zirkels, bestehend aus den Adepten – bilden die Akolythen Familiaris. Sie gehören einem Adepten und sind vollkommen in die Kollektiven Felder ihres Zirkels und des Ordens eingebettet.

  2. Ab der zweiten Sphäre beginnen die Freien Akolythen. Die Akolythen Serveris machen den Anfang. Sie unterwerfen sich ihrem Gebieter vollkommen und werden vom Zirkel in das Kollektive Feld des Zirkels eingebettet und von diesem in jenes vom Orden. Ihr weltliches Eigentum bleibt ihnen, über den Rest gebietet der Gebieter.

  3. Die Akolythen Comperis bilden die dritte Sphäre. Ihr Gebieter verschränkt sich mit ihnen und sie werden die Kollektiven Felder von Zirkel und Orden aufgenommen, was sie zu unseren Brüdern und Schwestern macht.  Gebieter und Comperis treffen sich regelmässig, damit der Gebieter ihre Fortschritt überwachen und fördern kann. Die Bindung ist nicht so eng wie bei den Serveris, sodass die Ausbildung länger dauert und sie zu Adepten hochsehen müssen, mit denen sie ihre Ausbildung begannen. Menschen, die mehr Zeit für sich brauchen und/oder der Magie weniger Platz im Leben einräumen wollen, gehen den Weg der Comperis anstatt der Serveris.

  4. Die Akolythen Studeneris gehören nicht mehr unmittelbar zum Zirkel und Orden. Sie sind an Adepten angedockt, die ihr Wissen weitergeben. Sie erhalten weder Kraft noch Schutz aus unserem Kollektiv und haben kein Recht auf Beistand bei Angriffen von aussen. Sie stehen Mittels Telekommunikation in Kontakt mit einem Gebieter, der sie anleitet.

  5. In der fünften Sphäre befinden sich die Akolythen Intereseries. Sie halten gelegentlich, oft unregelmässig Kontakt mit ihrem Gebieter. Sie sind von der Existenz der Magie überzeugt, wollen sie auch erlernen, geben ihr aber nicht genug Raum in ihrem Leben. Sie kommen langsam voran, was die meisten nicht stört, für sie ist es ein Hobby. Gelegentlich gibt es Schübe, in denen sie Bücher verschlingen und ihrem Gebieter Löcher in den Bauch fragen. Aber die Phase klinkt ab. Der Kommunikation erfolgt primär über die Telekommunikation.

  6. Die Akolythen Dubieris wissen nicht, was sie von Magie halten sollen. Ein Teil von ihnen weiss, dass sie existiert. Sie beschäftigen sich mit einschlägiger Literatur und suchen am Ende Kontakt zu einem Adepten. Diese ist meist sporadisch, wenn häufig, dann sehr oberflächlich, weil die Dubieris sich noch nicht durchringen konnten, von der sechsten in die fünfte Sphäre zu gehen oder sie sogar zu überspringen.

 

Als Akolythen gelten nur Personen, die sich bei einem Zirkel meldeten und den Eid abgelegt haben. Wer meine Werke nur studiert, ist kein Akolyth.

Verschränkungen und Bindungen an Zirkel und Orden

Abhängig, zu welcher Sphäre ein Akolyth gehört, wird er in einen Zirkel und den Orden integriert. Er wird ein Teil vom Kollektiven Feld, was Rituale erfordert.

 

Die Akolythen Familiaris,-Serveris und -Comperis gehören zur starken Verschränkung mit dem Meister/Gebieter, zum Kollektiven Feld vom Zirkel. Die Verschränkung mit ihrem Gebieter macht sie zu einem Teil vom Zirkel, wogegen der Zirkel selbst nichts unternehmen kann, es sei denn, er ergreift Gegenmassnahmen. Aus diesem Grund werden diese Akolythen durch Rituale innerhalb des Zirkels in das Kollektive Feld aufgenommen.

 

Es darf nie vergessen werden, dass Kollektive Felder nicht unabhängig voneinander agieren. Jeder Mensch besitzt eine Aura, diese wird zu einem Teil von einem Kollektiven Feld. Macht jetzt ein Mensch einen Menschen zu einem Teil von seiner Aura, bildet damit ein Kollektives Feld mit dieser Person, bekommt die Drittperson Zugang zum Kollektiven Feld seiner Gemeinschaften. Bei einer magischen Gemeinschaft mit dem Zirkel ist das sehr stark.

 

Die Zirkel verlangen deswegen von ihren Adepten, dass sie die Einwilligung von der Gemeinschaft oder dem Lord einholen, bevor sie sich mit Personen von ausserhalb vom Zirkel verschränken. Das führt dazu, dass der Zirkel ein Vetorecht hat, wenn Adepten ausbilden können. Üblicherweise liegt dieses Vetorecht in den Händen vom Lord. Dieser ist gemäss dem Kodex des Ordens verpflichtet, Akolythen oder Palythen aufzunehmen, die den Zirkel und damit den Orden stärken. Das soll verhindern, dass Rivalen versuchen, einen fähigen Neolyth von einem fähigen Meister fernzuhalten.

Auswirkung der Verschränkungen auf die Akolythen der sechs Sphären

Familiaris - Der Vertraute

Familiaris gehören zur Familie des Gebieters, an den sie alles übergeben und mit dem sie zusammenleben. Getrennt leben sie, errichten sie in ihrer Wohnung oder Haus einen Tempel für den Orden. Er ist mit seinem Gebieter/Adept, dem Zirkel und dem Orden verschränkt. Die Verschränkung zwischen Gebieter und Familiaris ist extremstark, da sie die ganze Ausbildungszeit miteinander verbringen. Wir stellten unterdessen fest, dass es einen Unterschied zwischen den Familiaris, die mit ihrem Gebieter zusammenleben und jenen, die einen Ordenstempel aufbauen, gibt. Erste sind stärker an den Adepten gebunden, Zweite haben eine stärkere Bindung zum Zirkel und dem Orden, wobei gewisse Felder sehr stark mit dem Kollektiv des Ordens verbunden sind, weil sie ein Kraftort vom globalen Netz bilden, dessen Erbauer und Wächter sie sind.

Serveris - Der Folgende

Serveris stammt von serviet/dienen. Es steht dafür, dass sie der Lehre von Orden folgen und sich dieser und ihrem Gebieter unterwerfen, um zum Adepten zu illuminieren. Er ist mit seinem Gebieter/Adept, dem Zirkel und dem Orden verschränkt.

Comperis - Der Verbundene

Comperis kommt von Compositum/Verbindung und zeigt, dass der Akolyth fest integriert ist. Er ist mit seinem Gebieter/Adept, dem Zirkel und dem Orden verschränkt.

Studenderis

Studeneris knüpft beim Studenten an. Er gehört zu den Satelliten der Zirkel. Er ist über seinen Gebieter angebunden, aber nicht teil von seinem Kollektiven Feld, geschweige von dem des Ordens. Eine Verschränkung zum Gebieter kann existieren, soll vom Gebieter aber so beschränkt wie möglich gehalten werden, damit keine Verbindung zu Zirkel und Orden entstehen kann.

Intereseris

Intereseries stammt von interest/interessieren. Eine Verschränkung zum Zirkel und Orden gibt es nicht und dem Adepten, der ihn anleitet, ist es untersagt eine zwischen den beiden aufzubauen oder nur zuzulassen.

Dubieris

Dubieris kommt von Dubium/Zweifeln). Wir wollen Menschen, die sich aus irgendeinem Grund zur Magie hingezogen fühlen, nicht wegstossen. Suchen sie jemanden, der sie Anleitet, dürfen sich Adepten anbieten. Natürlich sind sie nicht verpflichtet, es zu tun. Es gibt keine Verschränkung mit dem Zirkel, Orden und dem Gebieter. Sie vermag gar nicht erst entstehen, da die Verbindung so lose ist.

Zweite und dritte Sphäre

Die Akolythen der zweiten und dritten Sphäre praktizieren Rituale mit ihren Gebietern. Die Gebieter helfen ihnen, die Kräfte in ihnen zu wecken und sich mit den Kräften der Umgebung zu verbinden. Als Gegenleistung stellen sie ihre Emanationen zur Verfügung und fungieren Medium, um mit Kräften und Dimensionen in Kontakt zu treten. Es ist ein Nehmen und ein Geben.

Vierte bis sechste Sphäre

Die Akolythen der vierten bis fünften Sphäre führen keine Rituale und andere Praktiken mit Gebietern durch. Ihnen ist die Illumination zu Adepten verwehrt, weil sie weder mit einem Adepten noch mit einem Zirkel und dem Orden verschränkt sind.

 

Ausschliesslich Akolythen, die unmittelbaren Kontakt zur ihrem Gebieter haben, werden die Kollektiven Felder von Zirkelt und Orden integriert und erhalten von diesem Kraft und Schutz.

 

Ohne Verschränkung bindet ausschliesslich der Eid die Akolythen der vierten bis sechsten Sphäre. Dieser aufgelöst, endet die Verbindung.

Tribut der Akolythen

Arten des Tributs

Es gibt zwei Formen von Tributen:

 

  1. Den magischen Tribut, in dem Körper, Energiekörper, Geist und Seele übertragen werden – oder nicht.

  2. Den finanziellen Tribut, den Akolythen in Form einer Währung abliefern.

Der magische Tribut

Der magische Tribut ist die bindende Kraft von Zirkel oder Orden und lässt sich einmal aufgebaut nur gegenseitig lösen. Verschränkt sich ein Neolyth mit seinem Gebieter, besteht eine Verschränkung zu einem Adepten, über diesen zum Zirkel und vom Zirkel zum Orden. Er ist Teil all dieser Entitäten nur wenn diese Entitäten in loslassen, ist der frei.

Der finanzielle Tribut

Der finanzielle Tribut lässt sich leicht beenden, indem der Akolyth nicht mehr bezahlt. Weder Adept, Zirkel noch Orden haben die Möglichkeit, diesen einzufordern, weil es keine juristische Bindung gibt.

 

Der finanzielle Tribut existiert, um die Aktivitäten vom Zirkel und dem Orden zu ermöglichen sowie die Ausbildung der Akolythen zu finanzieren. Es gibt Grundsätze, was von allen Mitgliedern eingefordert wird, unter dem Strich ist es Verhandlungssache die finanziellen Möglichkeiten der Mitglieder werden nicht überstrapaziert.

 

Das alltägliche Leben darf durch den finanziellen Tribut nicht verunmöglicht werden. Der Orden anerkennt, dass alle Mitglieder den finanziellen Verpflichtungen aus dem Alltag und Bedürfnisse des Wohlbefindens mit ihrem Einkommen und Vermögen bedienen müssen.

 

Weil der Orden keine juristische Form besitzt, geht das Geld der Mitglieder an ihre Vorgesetzten. Ein Akolyth übergibt seinen Tribut seinem Gebieter, einem Adepten, dieser einen Anteil an den Lord vom Zirkel, dieser einen Anteil an den Lord der Lords, der über den Orden gebietet.

 

Bücher werden nicht geführt. Es besteht die Pflicht, das Geld im Interesse des Ordens auszugeben, aber sie wird nicht erzwungen. Der Lord der Lords (also ich) sehe den Lord der Zirkel nicht auf die Finger, was die Finanzen angeht. Ich reagiere nur, gibt es Beschwerden, dass ein wohl dotierter – oder vermeintlich wohl dotierter – Zirkel, keine Unternehmungen durchführt.

 

Die Untergebenen sind den Vorgesetzten zur Rechenschaft verpflichtet, was die Finanzen angeht, wie sie in Bezug zu allen Dingen rechenschaftspflichtig sind. Sie haben Treue geschworen, sobald Geld den Kreislauf des Ordens ist, gehört es in die Hierarchie. Das ist nicht zu verwechseln mit den verschiedenen Sphären, in denen Akolythen sind. Sie zeigen klar, wo Orden und Alltag und damit auch der magische Bund und die Finanzen getrennt sind.

 

Bis heute verursachte weder der Tribut noch die Finanzen von einem Zirkel nennenswerte Probleme. Die Lords der Zirkel geniessen mein Vertrauen, sie verpflichteten sich der Sache und wissen, dass jene, die ihnen folgen, dasselbe tun und sie sich, trotz überlegener Kraft, ihnen als würdig erweisen müssen.

Die Quelle

Die Quelle (mein Zirkel) verlangt keinen regelmässigen Tribut. Unsere Tempel sind unsere Häuser und Wohnungen, treffen wir uns, klären wir den Finanzbedarf und klären ihn. Braucht jemand für seinen Tempel etwas, was er sich nicht leisten kann, wird auch darüber debattiert, weil es den Zirkel stärkt.