Paymon

Herrschaft

 

Paymon herrscht über ein riesiges Gebiet in der Astralwelt, dass sich aus mehreren Astralblasen zusammensetzt. Mir ist unklar, wie er das bewerkstelligt, da Dämonen üblicherweise eine Astralblase erschaffen, über die sie gebieten und in der sie alles aufbauen, was sie schätzen. Es könnte mit seinen Gefolgsleuten zusammenhängen, die sich an ihn binden, sodass sie ihre Astralblasen an seine einschliessen.

 

Neben Heerscharen von Dämonen dienen Paymon auch Dämonenfürsten. Aber Abalam und Bebal verdienen besondere Erwähnung, weil sie seine mächtigsten Gefolgsleute sind und ihn auch begleiten, rufen Magier ihn an. Sie verteidigen ihm, stehen ihnen mit Rat zur Seite, sie gehören fast zu ihm. Allerdings muss ein Magier fähig sein, alle drei Fürsten zu rufen. Bild in die Macht, kommt nur Paymon.

 

Paymon gehört in die Reihe der Dämonen, die auf die vier herrschenden Dämonen Luzifer, Satan, Belial und Leviathan kommen. In deren Reihe gehört er zu den mächtigsten. Interessant ist das Machtverhältnis zu Moloch. Bis heute fand ich nicht heraus, wer von beiden mehr Macht hat, aber ich weiss, einst war Paymon viel mächtiger. Moloch holte auf. Wie er zu Moloch und den vier Herrschern steht, weiss ich nicht. Aber die Geister zeigen, dass er ein starkes Interesse an der physischen Welt hat.

Legionen

 

Paymon ist ein mächtiger Fürst – ein König –  unter den Dämonen, dem Legionen von Dämonen folgen. Die Legionen lassen sich in drei Divisionen unterteilen:

 

  1. Dämonen von hohem Bewusstsein, die mit Intelligenz, Intuition, Wissen und Erfahrung agieren.
  2. Dämonen von niederem Bewusstsein, die instinktiv und reaktiv handeln, aber alle Befehle automatisch ausüben, ohne dass sie zweifeln.
  3. Entitäten die Zugang zu den Naturkräften und psionischen Kräften haben, somit im Äther und in der physischen Welt wirken können. Zu diesen Entitäten gehören auch Naturgeister. Diesen und andere Geister, die an Kräfte der Erde oder anderweitig an sie gebunden sind, bediente er sich gerne, um Ziele in unserer Welt zu erreichen.

Charakter und Trankopfer

 

Als König verlangt Paymon von Seiten des Magiers Respekt. Es beginnt damit, dass er nach der richtigen Art angerufen werden muss. Es sollte ein Trankopfer als Willkommensgeschenk bereitstehen, an dem er sich laben kann. Dies ist nicht Teil der Bezahlung für seine Leistung, er versteht es als eine Kleinigkeit für die Ehre, dass er vor den Magier tritt. Ruf der Magier aber Abalam und Bebal dazu, hat er auch ihnen ein Trankopfer zu bereiten. Allerdings in der Menge nicht so viel und in einem kleineren Gefäss, um zwischen ihnen und Paymon zu unterscheiden. Die Gefässe mit dem Trankopfer sollten sich unterscheiden und entsprechend aufgebaut werden.

 

Stolz, Eitelkeit, Eleganz gehören zum Charakter von Paymon wie seine Macht, seine strategischen Fähigkeiten, seine Führungspersönlichkeit. Es handelt sich um einen Dämon, mit dem es sich lohnt einen Pakt einzugehen, vorausgesetzt der Magier ist ihm würdig.

Konsultation von Abalam und Belal

 

Bevor der Magier Paymon ruft, kann er aber Abalam oder Bebal rufen, um sich zu erkundigen, was Paymon zurzeit begehrt und was er speziell für das haben will, was wir von ihm verlangen. Niemand steht Paymon näher als die beiden. Nicht nur ein Pakt verbindet sie, es gibt tiefe Freundschaft und somit Verständnis füreinander. Das erfordert eine gewisse »Seelenverwandtschaft«, sodass klar ist, dass aber Abalam und Bebal ebenfalls angemessen gerufen werden wollen.

 

Bei der Anrufung achtete Magier, dass aber Abalam oder Bebal mitbekommen, dass sie für eine Konsultation gerufen werden. Ein Kelch mit Wein sollte zur Verfügung stehen, an dem sie sich gütlich tun können. Der Kelch sollte auf einem kleinen Altar stehen, der sollte mit einem Tuch bedeckt sein, es sollte mit verschiedenen Dingen geschmückt sein, ideal ist mit Gabel, Messer, ein Teller und  auf dem Teller etwas blutiges Fleisch, an dem sie sich gütlich tun können. Sie werden zum Trinken und Essen eingeladen, können auf der physischen Welt Kraft tanken und werden bereit sein, Informationen zu liefern. Je mehr es ihnen schmeckt, umso besser die Qualität der Informationen.

 

Es ist nicht so, dass sie den Magier anlügen, was Paymon will. Sie wissen, täten sie das, würden sie ihren Gebieter Unbehagen bereiten, aber um eitle Persönlichkeiten richtig zu treffen, brauchte es detaillierte Informationen, an die der Magier nur kommt, behandelte aber Abalam und Bebal angemessen.

Nützlicher Freund oder unbarmherziger Feind

 

Paymon ist mächtig, Paymon ist intelligent, jeder Magier kann seinen Rat gebrauchen, jeder Magier kann seine Unterstützung gebrauchen, ob er selbst eine Operation für ihn durchführt, es aber Abalam oder Bebal machen oder auch einer seiner zahlreichen Dämonen und Entitäten, die in seinen Diensten stehen. Wer will keinen Pakt mit einem solchen Dämon eingehen? Aber das ist die falsche Frage!

 

Die korrekte Frage ist: Kann der Magier Paymon bitten, was er verlangt? Verneint das ein Magier, hat er es zu unterlassen, ihn zu belästigen.

 

Es gibt immer wieder Narren und so kamen Magier auf die Idee, Paymon zu zwingen. Sie riefen ihn an, setzten ihn fest und begannen ihn zu foltern. Es gibt das ein oder andere Grimoire, dass interessante Hinweise für ein solches Vorgehen liefert. Es ist generell eine schlechte Idee, den früher oder später befreit sich der Dämon, hat er sich befreit, sinnt der auf Rache und Weile Magier sich nicht ständig in einem Schutzkreis aufhalten kann und auch nicht fähig ist, jede Sekunde seines Lebens – ob im Wachzustand oder dem Schlaf – wachsam zu sein, überwältigt in der Dämon früher oder später.

 

Bei Paymon ist es eine besonders dämliche Idee, weil aber Abalam und Bebal sich immer in seiner Nähe aufhalten. Fühlen sie, dass ihr Gebieter in Gefahr ist, rächen sie durch den Schleier zwischen unserer Welt und dem Äther durch, um ihm beizustehen. Dann hat der Magier gegen drei mächtige Dämonen zu kämpfen. Diesen Kampf gewinnt der kaum, will er sein Leben retten – zumindest vorerst – zieht er sich zurück. Alleine das Auftauchen von zwei mächtigen Dämonen generiert Verwerfungen, die alle Kräfte zerstreuen, was Paymon freisetzt. Abhängig von den Kräfteverhältnissen, greift dieser den Magier an oder zieht sich zurück. Um sich zu schützen, bannt er Magier den Ort, damit seine Feinde nicht an seine Wirkungsstätte zurückkehren können.

 

Gelang es dem Magier, sich zu retten, ist er weder Paymon, aber Abalam noch Bebal los. Stolz und mächtig vergisst Paymon diesen Angriff nicht und er weiss, Feinde sind gefährlich und er weiss, dass er vom Magier gefürchtet wird. Er muss mit einem weiteren Angriff rechnen. Aus diesem Grund machte sich daran, diesen zu bekämpfen. Dafür stehen ihm seine treuen Gefolgsleute aber Abalam und Bebal zur Verfügung sowie die Dämonen von höheren und niederen Bewusstsein und die zahlreichen Entitäten, die auch auf der irdischen Ebene wirken können. Der Magier hat sich auf Angriffe von verschiedenen Seiten vorzubereiten, dass zu jeder Tageszeit und in jedem Bewusstseinszustand – wach, schlafen, Meditation, Trance usw.

Gaben und Reise

Gaben für Paymon und sein Gefolge

 

Wir können Paymon alleine anrufen, aber seinem Rang entsprechend sollten wir mit ihm aber Abalam und Bebal anrufen. Das erfordert viel Kraft. Wir bereiten uns intensiv darauf vor und stellen genügend Gaben bereit, an denen sie sich laben können. Dazu gehören die drei Kelche mit Wein, der grösste und prächtigste für Paymon, ein erhobener Stelle, mit dem meisten Inhalt, etwas tiefer, in schlichteren Kelche in, mit weniger Wein die Gaben für aber Abalam und Bebal. Auf jeden Fall sollten alle drei denselben Wein erhalten. Die Kelche müssen sauber sein, sie sollten auf Seite oder samt stehen, weitere Kleinigkeiten können verteilt sein, um den Bereich zu schmücken.

 

In alten Zeiten gab es Tier- und Menschenopfer, um Paymon zufriedenzustellen. Heute liefern wir Fleisch vom Metzger. Es darf blutiges Fleisch sein, es sollte möglichst frisches Fleisch sein, dass wir in grossen Stücken oder säuberlich zerkleinert auf Tellern aufbewahren. Teller aus Porzellan kommen gut an, auch wenn die Dämonengabel und Messer nicht benutzen, sollten sie dabei sein, weil sie für Zivilisation stehen. Sind sie in Silber oder Gold, schätzen dass die Dämonen sehr. Neben dem Teller darf es nochmals Kelche mit Wein geben. Diese Kelche sind weniger prunkvoll, es können überall dieselben sein, lediglich Paymon sollte etwas weniger Wein haben, auch sollte seine Portion mit Fleisch grösser sein. Sein Wein und seine Mahlzeit sollten auf einer gehobenen Position sein, das Tuch aus Seide oder samt eine andere Farbe haben oder reicher geschmückt sein. Aber Abalam und Bebal nehmen dass der Magier nicht übel, sie dienen ihrem Gebieter. Aber der Magier hat darauf zu achten, dass aber Abalam und Bebal dieselbe Menge an Fleisch und Wein erhalten, sodass es zwischen ihnen keinen Unterschied gibt. Schlamperei kommt auch bei ihnen nicht infrage. Besteht, Tücher, Verzierungen und natürlich Kelche müssen sauber sein. Alles muss perfekt sein. Der Magier darf nie vergessen, auch sie sind Fürsten, sie sind in Begleitung von Paymon, sie sind stolz, sie erwarten angemessen behandelt zu werden.

Eine sichere Reise

 

Neben der Qualität der Opfergabe und dessen würdevoller Präsentation erwartet Paymon, dass er und aber Abalam und Bebal sicher und bequem reisen. Das bedeutet, dass ein Magier genügend Kraft braucht, um den Schleier zwischen der physischen Welt und vom Äther zu öffnen, sodass die drei in unsere Welt sickern können. Oder man schätzt es nicht, wenn er den Schleier selbst durchbrechen muss, es sogar zu Erschütterungen in seinen Feldern kommt, die in Kraft kosten. Er will quasi vor den Altar mit seinen Gaben schweben. Es kommt auch nicht gut an, lässt die Beschwörung vom Magier nach, nachdem Paymon auftauchte, aber Abalam und Bebal aber noch nicht durch waren. Dann müssen diese sich anstrengen und möglicherweise besonders stark, weil das Beenden der Beschwörung dazu führt, dass der Schleier sie schliesst. Der Magier wird sich der Zorn von aber Abalam und Bebal auf sich ziehen, was die Stimmung während der Session erheblich belasten kann. Aber die beiden lassen sich beschwichtigen, kann der Magier ihnen weitere gehabt geben. Aber für diese braucht er die Erlaubnis von Paymon, um diesen nicht zurück zu versetzen, bekommen die beiden zusätzliche Gaben und der Magier sollte darauf achten, dass die zusätzlichen Gaben nicht zu gross sind und er sollte auch Paymon noch etwas anbieten – respektive auch fähig sein, diesen mächtigen, eitlen Fürsten eine zusätzliche Gabe zu übergeben.

Art der Gabe

Tier- und Menschenopfer

 

In alten Zeiten nutzten Magier Tier- und Menschenopfer, um Paymon in unsere Welt zu holen. Die Qualen vom Foltertod oder die ausströmende Agonie beim Ausbluten holten ihn in unsere Welt, während der Tod die Gabe für seine Gegenleistung war. Da die alten Magier mit Leben bezahlten, vermochten sie viel einzufordern und nicht selten griffen sie auf Menschen zurück.

 

Einige Zeremonien beinhalteten, das Tor in unsere Welt mit Tieropfern zu öffnen. Das Blut der Tiere gaben die Priester Wein hinzu, der in einem Elch für Paymon zur Verfügung stand. Riefen sie aber Abalam und Bebal, wurden auch sie bedient.

 

Es kam auch vor, dass Paymon ein Menschenopfer erhielt, während seine Gefolgsleute aber Abalam und Bebal Tieropfer erhielten. Menschenopfer galten als die höchsten Opfer, sie liefern am meisten Kraft und ein Wesen auf der höchsten Bewusstseinsebene auf der irdischen Ebene wird getötet. Aber aber Abalam und Bebal erhielten nicht irgendein drittklassiges Tier als Opfer, Lämmer wurden gewählt, das Fleisch von einem Ochsen aufgeteilt, unter anderem.

 

Bei der Opferung von grossen und starken Tieren wie Ochsen hatten Priester genug Fleisch für Paymon, aber Abalam und Bebal. Die besten Stücke gingen ein Paymon, genauso das stärkste Blut, der Rest wurde gleichmässig auf aber Abalam und Bebal verteilt.

 

Beim Ausbluten sammelten die Priester das Blut gerne in Gefässen, entweder fügten sie sie den Kelche für die Begrüssung hinzu oder Gefässen, die dem Ausklang dienten, nachdem sich Paymon, aber Abalam und Bebal sich an der Hauptgabe beteiligten.

Trank- und Mahlopfer

 

Wein, Blut, Pflanzensubstanzen, Gefässe, Lagerung, Sonne und Mond:

 

In heutigen Zeiten liefern Magier Trankopfer und Essen. Als Willkommen reicht ein guter Wein, der mit einigen Pflanzensubstanzen angereichert werden kann, gegebenenfalls mit Blut. Eine starke Variation von Wein ist sehr zähflüssig, die Grundsubstanz ist Blut, ergänzt mit einem feinen Tropfen Wein, angereichert mit hochwirksamen Substanzen, vor allem Pflanzenextrakten, die viel Energie enthalten und/oder Drogen.

 

Entweder stellt der Magier das Trankopfer unmittelbarer vor dem Ritual her oder er lagerte in einem geweihten Gefäss. Amphoren mit entsprechenden Ornamenten kommen infrage. In diese gibt der Magier einen oder mehrere Steine, vielleicht auch eine Hand voll Kieselsteine, aus bestimmten Materialien ausgewählt und geweiht, sodass deren Kraft auf die Flüssigkeit wirkt. Gibt der Magier der Flüssigkeitszeit zu greifen, geht es darum, dass sie weitere Kraft sammelt oder die Substanzen, aus denen sie besteht, ihre volle Wirkung erreichen. Auf keinen Fall dafür sie lagern, weil er das Ritual verschieben will oder muss. Das ist ein Affront gegenüber Paymon, aber Abalam und Bebal.

 

Mit Mahlzeiten verhält sich gleich. Der Magier nimmt ein feines Stück Fleisch, nicht von einem niederen Tier, sondern von einem angesehenen Tier, wozu der Stier oder Lamm gehört, aber auch hier stürmt infrage. Er ergänzte es mit Substanzen, um die Kraft zu vergrössern und gegebenenfalls lagerte weiss, damit es seine volle Wirkung entfalten kann. Die Lagerung erfolgt in einem geschlossenen, mit Ornamenten versehenen Gefäss, aber auch unter offenem Himmel, damit der Vollmond oder Sonne im Zenit oder ihrer Wanderung Kraft liefern können.

 

 

 

Sexualmagie, Körperflüssigkeit und Felder:

 

Trank und Mahlzeit lassen sich verstärken, indem der Magier Naturkräfte, Psikräfte, Dimensionen und Sphären anruft, und deren Kraft in Trank oder Mahlzeit zu lenken. Mit sexualmagischen Ritualen bringt der Magier sich zum Orgasmus, um Trank oder Mahlzeit mit seinen Feldern, Samen, Vaginalsekret, Speichel und Schweiss, vielleicht sogar seinem wallenden Blut anzureichern. Während einem sexualmagische Rituale kann der Magier problemlos Kräfte im Kosmos einziehen, sich mit ihnen aufladen, um sie mit dem Orgasmus über Chakren und Körperflüssigkeiten zu entladen.

Sexualmagisch aufgeladene Körperflüssigkeiten

 

Durch Sexualmagie aufgeladener Samen, Vaginalsekret, Speichel,  Schweiss und wallendes Blut lassen sich pur als Gabe für Paymon, aber Abalam und Bebal verwenden, wobei sie üblicherweise pur nur für Paymon infrage kommen, während sie für aber Abalam und Bebal gestrickt werden. Die Körperflüssigkeiten lassen sich unmittelbar beim Ritual abgeben oder im Voraus sammeln. Das erlaubt, sie mit weiteren Substanzen zu mischen, zu lagern, mit anderen Kräften aufzuladen, die Kräfte sich wirken zu lassen, bis sie die volle Kraft entfalteten.

 

Stehen einen Magier Gefolgsleute zur Verfügung, setzte diese ein, damit sie während der Beschwörung ihre Körperflüssigkeiten abgeben. Ein Gefolgsmann für Paymon, eine für aber Abalam, einer für Bebal – idealerweise erhält Paymon zwei Gefolgsleute. Auch bewährte es sich, dass Paymon Körperflüssigkeiten/Samen von einem Gefolgsmann erhielt, während aber Abalam und Bebal Körperflüssigkeiten/Vaginalsekret von Gefolgsfrauen erhielten, um Paymon so hervorzuheben. Männer können aufgrund ihrer Funktion beim Zeugungsakt – sie sammeln die Kräfte von Himmel und Erde, um sie in die Frau zu entladen – mehr Energie bei einer Masturbation freisetzen.

Portal

Sexualmagisches Tor und Wächter

 

Um Paymon, aber Abalam und Bebal eine sichere Reise zu ermöglichen lässt sich mit Körperflüssigkeiten ein Portal öffnen. Der Kreis, durch den sie in unsere Welt eintreten, wird mit den Körperflüssigkeiten eingeschmiert. Wobei primär Vaginalsekret der Frau zum Einsatz kommt, da das Sanktum der Frau sich eignet, um das Glied des Mannes und die kosmischen Kräfte aufzunehmen, um ein Kind zu zeugen. Sanktum fungiert als Portal, die Schamlippen sind die Tore, die Flüssigkeiten enthalten Ladungen, um die richtigen Energien – die vom Liebhaber und die kosmischen Kräfte – aufzunehmen, während sie verunreinigte Energien und fremde Entitäten – wie Dämonen oder Larven – fernhalten. Da das Portal Paymon gewidmet ist, wird es nur diesen, aber Abalam und Bebal durchlassen.

Pakt und Paymons Politik

Rat, Einsatz seiner Kräfte und Preis

 

Als mächtiger Herrscher rufen wir ihn an, brauchen wir Hilfe in der Politik oder dem Geschäft. Mit seinem Rat und seinen Kräften kann er uns zu Macht und Reichtum verhelfen. Doch alleine der Preis um ihn zu rufen, zeigt uns, was uns seine Unterstützung kostet. Ratschläge lassen sich bezahlen, der Einsatz seiner Kräfte, um uns den Weg zu ebnen eher nicht. Er kann uns den Weg freimachen und tut es auch, erweisen wir ihm Respekt, erachtet er uns als würdig und sind wir bereit, den Preis zu bezahlen.

 

Der Einsatz seiner Kräfte kostet eine oder mehrere Seelen. Oft verlangt er die Seele vom Magier, der seine Kräfte nutzen will. Denn diese Seele besitzt viel Kraft. Sie wird ihn stärken, findet der Mensch den Tod. Daran sehen wir, ihn interessiert nicht nur die Kraft in einem Menschenopfer, er will, dass die unsterbliche Seele ihn ewig stärkt.

Verwendung von Seelen und Geistern

 

Paymon kann sich an der Unsterblichkeit, Unendlichkeit und Ewigkeit der Seele laben. Er schafft es, die Schwingungen zu nutzen, um sich zu stärken. Die Seele selbst kann er natürlich nicht auszehren. Am Geist – dessen L- und T-Feldern – kann und wird sich Paymon laben. Ein bedeutungsvolles Schicksal erwartet jene, die ihre Seelen Paymon überliesse in der Astralwelt nicht. Er ist eine Kraftquelle, ist er fähig genug, darf er als Geist Aufträge erfüllen, aber herrschen wird er nie. Zerrte Paymon den Geist aus, bleibt eine Larve zurück.

 

Weil Magier kein Interesse haben, Paymon oder einem anderen Dämon als Geister zu dienen, wird der Magier ein Opfer suchen, dessen Seele er darbieten kann. Es muss eine von entsprechender Qualität sein, damit Paymon für sie Verwendung finden. Daher kam es in alten Zeiten durchaus vor, dass Magier aus den eigenen Reihen geopfert wurden. Einige wurden extra für diese Zwecke ausgebildet. Sie erlangten entsprechende Fähigkeiten und bereiteten sich auf den Tag ihres Opfertodes vor, um sich mit voller Überzeugung hinzugeben und Paymon zu dienen.

 

Magier aus den eigenen Reihen zu opfern schwächt die Gemeinschaft, welche für den Opfertod auszubilden kostet zusätzlich Ressourcen, weshalb das selbst in alten Zeiten selten vorkam. Deswegen wurde aufgefangene Magier zurückgegriffen oder normale Menschen in grösserer Zahl geopfert, um Paymon zufriedenzustellen.

 

Paymon begehrt Seelen, weil sie die Kraft der Unsterblichkeit, Unendlichkeit und Ewigkeit in sich tragen, weil sie Erfahrungen machten, die nur in der physischen Welt möglich sind, weil er diese nutzen kann, um ihnen Träume und Albträume zu bescheren, um sich an spezifischen Gefühlen und Emotionen zu laben, aber auch um sie als Geister als Späher, Boten, Krieger oder Attentäter zu entsenden.