Moloch

Begehrter Moloch

 

Moloch ist einer der am meisten angebeteten Dämonen. Die Kulte, die ihn verehren, erstrecken sich über alle Zeitalter der vergangenen 6000 Jahre. Er steht für Reichtum und Macht, die er seinen treuesten Anhängern verleiht. Aus diesem Grund war er die Wahl vieler Herrscherdynastien.

 

Seine Gunst lässt er nicht jedem zukommen. Diese verkaufte er teuer in Form von Opfern. Mit Wein und einfachen Speisen lässt er sich nicht zufrieden stellen. Mindestens verlangt er Tieropfer, am liebsten mag er Menschenopfer. Da glücklicherweise nur wenig gewillt und befähigt sind, ihm diese zu liefern, kommt er als Verbündeter nur für einen kleinen Kreis von Personen infrage.

Tier- und Menschenopfer

Die Kraft von Qualen und Schreien

 

Moloch schätzt nicht nur lebende Opfer, er schätzt ihren qualvollen Tod. Sie dürfen auf keine Weise sediert werden, damit ihre Sinne einwandfrei arbeiten und sie jeden Augenblick mitbekommen. Während dem Ritual fliesst Energie durch sie, die sicherstellt, dass sie das Bewusstsein nicht verlieren. Die Schreie der Opfer sollten sich konzentrisch vom Altar ausdehnen, damit die Schallwellen durch Luft und Raum schneiden, den Schleier zwischen der physischen Welt und dem Äther lösen, damit Energie in den Äther sickern kann und Moloch nach dem Opfer greifen kann, verlangt es ihm, sich an dessen Aura oder direkt am Energiesystem und Körper zu laben.

 

Neben der Auflösung vom Schleier transportieren die Schreie auch den Schmerz und damit mentale Energie. Ist der Schleier genug stark abgelichtet, expandieren die Schallwellen im Äther und Moloch vermag sie über seine Aura zu absorbieren. Die Vibrationen der Schallwellen vermögen seinen Energiekörper zum Beben zu bringen. Seine Schwingungen nehmen die Kraft darin auf, aber sie erregen ihn auch. Es ist für ihn wie eine intensive und gegebenenfalls intime Massage. Er ergötzt sich den Schreien der Opfer und kann all deren Kraft über diese, respektive die Schallwellen absorbieren. Dabei quälen seine Anhänger das Opfer zu Tode. Sie quälen es so lange, bis der letzte Schrei mit dem letzten Hauch an Prana und Kraft erfolgt und nur noch eine leblose Hülle zurückbleibt.

Die Kraft vom Feuertod

 

Neben dem Foltertod bedienen sich Molochs Anhänger auch dem Feuertod. Bei vollem Bewusstsein, ohne Sedierung wird das Opfer verbannt. Das Feuer brennt jeden Funken Kraft, Prana und Amrita aus Körper, Energiekörper und Geist. Prana fliesst, Amrita fliesst, Naturkräfte, Psikräfte, Schmerzen, Verzweiflung, alles geht zu Moloch. Die Asche, die übrig bleibt, kommt in eine Urne, die Moloch geweiht wurde, sodass dieser die Seele kontrollieren kann.

 

Beim Feuertod verbrennen Molochs Anhänger die Opfer nicht immer. Eine Version ist das Opfer mit Hitze zu töten. Dabei legen sie das Opfer in eine Art Ofen. Dieser wird so stark erhitzt, dass lediglich Tag vom Körper übrigbleibt. Mund und Nase vom Opfer werden oft an einen Trichter angeschlossen, die es ihm erlaubt, Luft zu holen und beim Ausatmen Geräusche von sich zu geben – Geräusche von einem Stier. Dieses Feuer ist der Ruf von Moloch. Er teilt diesem mit, dass ein Opfer bereit ist. Der Ofen fungiert als Kammer, die die ausstrahlende Kraft absorbiert und zu Moloch leitet. Das geschieht über Ornamente auf der Innenseite. Der Talg kommt am Ende in ein Gefäss oder eine Grube, die Moloch geweiht wurde, um die Seele zu kontrollieren.

Die Kraft vom Ausbluten

Ausbluten lassen die Anhänger von Moloch die Opfer, wollen sie, dass die Agonie übertragen wird. Üblicherweise öffnen die Anhänger Pulsadern und Adern bei den Fussgelenken der Opfer, womit sie die peripheren Kraftchakren öffnen. Das Blut fliesst in Sigillen, welche die Opfer an Moloch binden und über das Blut fliesst all ihre Kraft zu ihm. Das ist möglich, weil die peripheren Kraftchakren einen Menschen an Himmel und Erde binden und ihn mit allen Dimensionen und Kräften verbinden. Das Opfer fühlt, wie seine Lebenskraft es verlässt, alle Kräfte, die es besitzt, dagegen kann es nichts tun. Verzweiflung kommt auf, die ein mächtiges Gefühl ist. Vielleicht bettelt das Opfer, wodurch es Kraft in sich aufbaut. Natürlich ist das aussichtslos, aber es gibt ein letztes Aufbäumen der Chakren, das endokrine System produziert Hormone, der Herzschlag erhöht sich, aller Energie wird aus Körper, Energiekörper und Geist gepresst und verbindet den Menschen noch einmal mit Himmel und Erde sowie dem was dazwischenliegt. Das ausströmende Blut sorgt, dass diese Verbindung aufrechterhalten wird, während das Leben aus dem Opfer entweicht, es ist wie ein Sog. Während das Opfer stirbt, fliessen auch die Kräfte vom Kosmos durch dieses und noch einige Augenblicke nach dem Tod. So bekommt Moloch seine Kräfte aus dem Kosmos. Vor allem an jene die er als Dämon nicht erreicht, weil er weder eine Seele besitzt noch einen physischen Körper hat.

 

Das Ausbluten kann auch das Ende von Folter sein. Die Folter dient dem hochfahren aller Chakren und Koshas, der Verbindung mit dem Kosmos, dass Opfer wird mit Energie geflutet, die durch das ausbluten abgelassen wird – an Moloch übertragen wird.

 

Die Anhänger Molochs verwenden verschiedene Sigillen an den Hand- und Fussgelenken. Die einen öffnen die peripheren Kraftchakren und lassen das Blut in Rinnen fliessen oder auf den Boden tropfen, während die es auffängt, in seinen Ornamenten aufgehen lässt und diese und sich als Ganzes dadurch stärkt. Die Sigillen am Handgelenk stehen für himmlische, mentale Kräfte und sehr feine energetische Kräfte. Jene bei den Fussgelenken für grobstoffliche und feinstoffliche Energie und irdische Kräfte. Gleichzeitig heben sie das Opfer aus der Verankerung zwischen Himmel und Erde – jeder Mensch ist ein Medium zwischen Himmel und Erde –, um es Moloch darzubieten und es ihm leichter zu machen, seine Kraft zu absorbieren. Die Verankerung mit der Erde – die Erdung – wirkt sonst dagegen, genauso die Kräfte vom Schicksal, weil niemand dazu bestimmt ist, dass Opfer von einem Dämon zu sein.

 

Üblicherweise würden über Finger und Zehen, respektive peripheren Kraftchakren der Hand- und Fussgelenke die Naturkräfte, die Psikräfte, die Schwingungsfrequenzen von Dimensionen und Sphären fliessen, in das Energiesystem aus Nadis, Meridiane und Nervensystem und in  die ihnen zugeordneten Chakren gelangen, um mithilfe von Manipura verarbeitet zu werden. Weil die Kräfte über das Blut der Hand- und Fussgelenke zu Moloch fliessen, ist das nicht möglich. Die den peripheren Kraftchakren der Handgelenke zugeordneten Kräfte fliessen über Sahasrara und jene der Fussgelenke über Muladhara in das Opfer, werden verarbeitet und fliessen über das Blut der Hand- und Fussgelenke zu Moloch. Das Prana entfaltet sich über Svadhishthana und Amrita über Bindu. Dafür können Sigillen am Bauchnabel und in der Mulde am Hinterkopf befestigt werden. Einige Sigillen fungieren als Bolzen, die Druck ausüben, um Prana und Amrita aus dem Opfer zu pressen. Dieser Druck führt zu einem Strom, der auch den Influx an Kräfte über Sahasrara und Muladhara verstärkt.

 

Eine Methode, um das Ausbluten zu verstärken besteht darin, dem Opfer eine Sperrvorrichtung in den Mund einzusetzen, die über beide Zahnreihen gelegt wird. Diese sperrt den Mund auf. Das öffnet das Opfer, lässt die Energie besser fliesst, sodass es instinktiv den Kiefer schliesst. Das führt jedoch dazu, dass über die Reflexzonen von Zähne und Zahnfleisch Druck auf die Quadranten aller Emanationen ausgelöst wird und Energie aus dem Opfer gepresst wird, dass über das Blut aus diesem fliesst. Von Angst und Instinkten getrieben, begreift das ein Opfer meistens nicht.

 

Neben dem unmittelbaren Opfer sammeln die Anhänger von Moloch auch das Blut von Opfern, um sie in einem Gefäss zu sammeln. Diese Gefässe übergeben sie ihm bei einem Ritual. Sie giessen das Blut in sein Maul. Das Blut verbrennt und verdampft teilweise in einem Feuer. Die Kräfte werden so aus dem Blut gelöst und Moloch übergeben. In seltenen Fällen mischen sie das gesammelte Blut der Opfer auch, um eine stärkere Substanz zu schaffen. Das erfordert ein komplexes Ritual, damit die Kräfte, Prana und Amrita sich verbinden, damit ein Nektar entsteht.

Mutter und Kindsopfer

Mutteropfer

 

Beim Mutteropfer geht es Moloch um die Verbindung, die die Mutter zu den himmlischen Ebenen hat. Während dem Zeugungsakt öffnen Mutter und Vater einen Strahl, der durch alle himmlischen Ebenen bis in die Astralwelt geht, wo sich Seelen sammeln, die für den entstehenden Körper infrage kommen. Eine Seele entschliesst sich, vom Körper Besitz zu ergreifen und wird das bei der Geburt auch tun. Bis zur Geburt geht der Strahl von Sahasrara der Mutter bis zu Astralwelt und berührt alle himmlischen Ebenen. Wird eine Mutter geopfert, lassen sich diese Ebenen leicht anzapfen, dazu kommt, dass auch die Seele in der Astralwelt in den ungeborenen Körper gezogen wird. So geht auch die Kraft vom ungeborenen Kind auf Moloch über. Welche Kräfte es genau sind, hängt vom Stadium der Schwangerschaft ab, dementsprechend stark sind Nadis, Meridiane, Nervensysteme, damit auch Chakren und Koshas ausgebildet.

Kindsopfer

 

Beim Kinderopfern geht es um die Reinheit und die Kräfte, die entsprechend dem Alter vorherrschend sind. Das steht in Korrespondenz mit der Entwicklung der Chakren.

Leben schonende Opfergaben

Die Kraft von Körperflüssigkeiten

 

Es gibt Möglichkeiten, mit ihm in Kontakt zu treten und beschränkt Unterstützung zu erhalten, ohne tierisches oder menschliches Leben auszulöschen. In Körperflüssigkeiten befinden sich die Kräfte von Tieren und Menschen. Durch Meditation, Trance und Ritualen kann ein Medium die Naturkräfte, magische Kräfte, Prana und Amrita in sich aktivieren, Energie aus der Umgebung absorbieren und die Kraft in Urin, Blut, Samen oder Vaginalsekret transferieren.

Das Verlangen nach Prana und Amrita

Es geht Molche primär um Prana und Amrita – die Kraft vom biologischen und endlichen Leben und Amrita, die Substanz der Kraft der Unsterblichkeit. Es handelt sich um die Kraft des hellen, dynamischen, aber auch begrenzten Lebens, – Prana. Und es handelt sich um die Kraft des dunklen, ruhigen, kontinuierlichen und unbegrenzten Lebens – Amrita. Das Prana ist die Kraft unserer einzelnen Inkarnationen, Amrita von unserer Höheren Seele, von unserem Höheren Selbst, die Kraft, die alle Inkarnationen zusammenhält und uns durch die kosmische Evolution führt. Amrita ist die Substanz der göttlichen Kraft – der Seelenenergie. Das Prana ist der Lebensfunken, der uns immer neue und begrenzte Leben ermöglicht, sodass wir von der pflanzlichen, über die tierische, bis zur menschlichen Existenz gelangten, um am Ende die Apotheose zu erreichen. Aber Prana ist auch die Kraft, die uns von der unbegrenzten Kraft der Seele isoliert.

 

Moloch ist ein Dämon. Er besitzt keine Seele, damit keine Seelenenergie, die zur kosmischen Energie gehört. Er ist von der Unsterblichkeit, Unendlichkeit und Ewigkeit isoliert. Deswegen begehrte er den Nektar der Unsterblichkeit, der ihn stärkt. Er stärkte ihn im Äther und in der Astralwelt. Das Prana ist für ihn der Treibstoff, der es ihm ermöglicht, in unserer Welt zu wirken. Das Prana verbrennt er relativ schnell, um seinen Anhängern zu helfen, aber auch eigene Ziele zu erreichen. Es ist mit einem hochwirksamen Treibstoff zu vergleichen, der vorübergehend eingespritzt wird, um zu beschleunigen. Amrita ist der Standardtreibstoff, diese Kraft wirkt länger, er absorbiert sie, integriert sie in sein Konglomerat aus L- und T-Feldern, um sich nachhaltig zu stärken. Aber er ist ein Dämon. Weil er keine Seele besitzt, kann er das Amrita nicht vollständig integrieren. Er kann nur einen Teil seiner Kraft nutzen, weshalb er begehrt, ständig mit Nachschub versorgt zu werden. Auch ist Amrita nur der Nektar der Unsterblichkeit – es ist das Plasma der Seelenenergie. Es ist eine Brücke zwischen unserer Seele und damit er Kraft der Unsterblichkeit und Unendlichkeit und unserem vergänglichen Körper hält. Diese Brücke braucht es, damit die Seele im Körper gehalten wird und Karma aus unserer Höheren Seele in diese Inkarnation fliessen kann.

Die Gabe Blut

 Sammelt das Medium die Kraft im Blut, verteilt es diese gleichmässig über den ganzen Körper. Es lässt sie in die Blutbahnen sinken, wobei das Nervensystem, die Meridiane und die Nadis eine wichtige Rolle spielen. Dieses Netz ist das Gerüst für den Bottich der Kraft, denn es bildet und versinken lässt. Die Kraft verschmilzt mit dem Elixier des Lebens – dem Blut. Es geht in die Zellplättchen über, in das Plasma; die Naturkräfte, die Psikräfte, aber auch das Prana und selbst Amrita – den Nektar der Unsterblichkeit.

Die Gabe Urin

Verwendet ein Medium Urin, um Moloch Kraft zu Spenden, nutzt es den körpereigenen Verdauungsprozess, um den Nektar für Moloch zu generieren. Das Medium aktiviert alle seine Chakren und all seine Emanationen, verbindet sich mit den Dimensionen und Sphären, um ihre Kräfte zu absorbieren, führt sie dem Verdauungsprozess zu, wobei Manipura als Reaktor fungiert, um alle Kräfte zusammenzuführen und in Nektar zu verwandeln. Dieser Nektar ist die Kraft, die in den Urin fliesst und entlässt das Medium den Urin, ist dieser der Nektar für Moloch. Oder man kann sagen Ambrosia. Ein fähiges Medium vermag es Moloch eine Köstlichkeit zu liefern, für die er sich gerne revanchiert.

Die Gaben von Samen und Vaginalsekret

 Beim Einsatz vom Samen oder Vaginalsekret bringt sich das Medium zu einem Orgasmus oder wird zu diesem getrieben. Meistens wird das Medium erregt, heruntergefahren, wieder hochgefahren, während dessen absorbiert es Kräfte und kommt es zum Orgasmus, transferierte es alle Energie in den Samen oder das Vaginalsekret. Diese werden gesammelt und dann Moloch übergeben. Beim Samen und Vaginalsekret kommt die sexuelle Kraft und damit die Schöpfungskraft ins Spiel. Das Medium verbindet sich mit Himmel und Erde, aktiviert alle Ebenen, wie es bei der Zeugung eines Lebens geschieht, um an all diese Kräfte zu kommen, gleichzeitig mit allen Dimensionen verbunden zu sein, es verankert sich fest in der physischen Welt und baut eine Verbindung bis zur Kosmischen Seele auf. Die Energie, die sonst zur Zeugung eines Lebens gebraucht wird, geht jetzt an Moloch.

Das Pflänzchen

Beim Pflänzchen handelt es sich um ein besonderes Opfer für Moloch. Während eines Rituals beschwören die Anhänger Moloch und helfen ihm, sich mit dem Opfer zu verbinden. Dieser sendet Tentakel aus, die in das Opfer eindringen, um sein Energiesystem einzunehmen. Es geschieht über Anus und dem Mund und bei der Frau auch über das Sanktum. Über Kanda dehnen sich die Tentakel in den Nadis aus, sie greifen auf die Meridiane über, während die Tentakel im Mund über die Reflexzonen der Zähne die Quadranten der Koshas erreichen, aber auch den Rachen hinunterfliessen, dort in den Bauch gehen, zum Plexus, zum Nervensystem und sich mit den Tentakel der Nadis auf der Ebene der Meridiane zu verbinden.

 

Das Pflänzchen wird nicht getötet, es bleibt am Leben, um Moloch ständig mit Energie zu versorgen. Es ist über einen starken Tentakel, der über den Anus ständig nach innen greift, mit Moloch verbunden. Er holt sich nach Bedarf Kraft von seinen Pflänzchen. Diese ernähren sich entsprechend, meditieren, machen Pranayama, absorbierten Kraft, um ständig Nahrung für Moloch bereitzuhalten. Handelt es sich um gut ausgebildete Medien, kann das Jahrzehnte funktionieren. Ansonsten führt diese Verbindung nach einigen Jahren zu Degeneration. Entscheidend ist, dass das Pflänzchen die Energiearbeit regelmässig macht, um ständig Nahrung liefern zu können.

 

Zur Energiearbeit gehört, die Kräfte, die es absorbiert, in Nektar zu verarbeiten. Diese reine Form an Kraft bevorzugen Moloch. Steht im Nektar zur Verfügung, entzieht er an Quantität weniger Energie, stehen nur die einzelnen Kräfte zur Verfügung, holt er sich mehr. Er braucht auch mehr, weil sie zuerst verarbeiten muss.

 

Moloch kann sich nicht nur jederzeit bei seinen Pflänzchen bedienen, er vermag deren Gedanken, Gefühle und Emotionen wahrzunehmen, Energieimpuls in ihnen auszulösen, Träume oder Albträume zu wecken, um entsprechende Gefühle und Emotionen zu aktivieren, an denen er sich laben kann und natürlich bestraft er die Pflänzchen, die seiner Meinung nach nicht genug tun, um ihn zu füttern.

 

Über die Pflänzchen hat Moloch auch Zugang zur physischen Welt. Er kennt ihre Sinne nutzen, um in unsere Welt zu spähen, den Pflänzchen Befehle geben, die sie gehorsam befolgt. Sie wissen, sie gehören ihm und sie wissen, endet ihr Leben, haben sie ihm in seinem Reich zu dienen. Damit hat er menschliche Helfer wie Spione in unserer Welt.

 

Über die Pflänzchen kommt er auch an weitere Energiequellen. Sie können im Wald meditieren, in Bergen, sich starke Liebhaber suchen, die ihre Kraft im Liebesspiel in ihnen entladen, umso Moloch direkt zu versorgen oder sie aufzuladen, damit er sich später bedienen kann.

Der Pakt mit Moloch

 Moloch verlangt viel von seinen Anhängern und es erfordert die höchsten Künste und tiefsten Abgründe der menschlichen Seele, um ihm zu dienen. Wer seine Gunst gewinnt, vermag eine mächtige Dynastie zu errichten – eine Dynastie als Magiern, aber auch eine Dynastie in der alltäglichen Welt; in der Wirtschaft, der Politik, der Wissenschaft. Moloch verhilft zu weltlichem und magischem Erfolg, wobei er primär den weltlichen Erfolg fördert und von Anhängern die Beherrschung der Magie bereits erwartet. Er kann sich das leisten, denn er hat genug Anhängern, die bereit sind, für Reichtum und Macht alles zu tun. Diese sind auch nicht erpicht, dass weitere Magier Dynastien errichten und die Gunst von Moloch erlangen. Dadurch erhalten sie weniger Aufmerksamkeit und damit weniger Unterstützung.

 

Moloch unterstützt jene, die ihm am meisten Nutzen bringen. Er zögert nicht, Anhängern die Gunst zu entziehen, erschliesst sich eine bessere Kraftquelle. Dass führt zur Rivalität unter den Anhängern und auch kriegerischen Auseinandersetzungen. Wer die Gunst von Moloch wünscht, sollte das nie aus den Augen verlieren.

Der Schrein von Molog

Die Sieben Flügel

 Der Schrein von Moloch besitzt sieben Flügel für seine sieben bevorzugten Opfer.

 

  • Das Mehl steht für Nahrung, trinken, die bindende Kraft, wozu Tamas gehört und die düe physische Energie und Ebene.
  • Die Turteltauben stehen für das Paar/die Partnerschaft, die Liebe und Verliebtsein, die Kraft der Liebe und der Höheren Gefühle.
  • Die Mutterschaft entsteht durch einen Zeugungsakt. Mann und Frau aktivieren die Kräfte von Himmel und Erde, um ein leben zu zeugen. Es kommt zu einer Verbindung mit den himmlischen und irdischen Ebenen, die während der Schwangerschaft verankert bleibt.
  • Der Widder steht für Dominanz und Aggression. Sein rasendes Herz expandiert seine Felder, um zu Akasha und dem Schicksaal Zugriff zu bekommen. Er erlaubt Divination durch Zeit und Raum.
  • Das Lamm steht für das Opfer, den Beherrschten, den Diener, den Sklaven, auf das lamm wird alles abgeladen. Sklaven erledigen die niedersten arbeiten, erhalten keine Anerkennung, vergehen sie bei der Arbeit, soll es so sein, werden sie nicht mehr gebraucht, lässt man sie vergehen oder liquidiert sie. Das Opfertier liefert Kraft an eine Entität oder bekommt die Sünden der Herren übertrügen, um sie mit ihrem Tod ins Nichts zu tragen.
  • Der Ochse steht für Blut und den Samen des Mannes, die Fähigkeit Leben hervorzubringen, aber auch durch Blutmagie zu vernichten. Er ist ein Symbol für Opferrituale und der Grausamkeit darin. Der Stier ist auch das Sternzeichen des Äons der Blutmagie, in dem der Aufstieg von Moloch begann.
  • Das Kind steht für die Unschuld, die Reinheit, aber auch Formbarkeit. Die Unschuld, mit der ein Kind geboren wird, erlaubt ihm, alles zu werden, was es möglich ist. Es ist der Neuanfang nach einem vergangenen Leben oder deren Weiterentwicklung.

Der Schrein - Eine Möglichkeit

Der Schrein von Moloch ist meistens ein Ofen mit sieben Flügeln. Aus dessen Zentrum ragt der aus Tentakel bestehende Unterleib heraus, auf dem der mächtige Torso mit seinen langen Armen, Fingern und Kralle aufragt. Der Hals ist lang und dick, die Schnauze lang und mächtig, Nasenlöser die dampften, atmete er, seine Augen entsprechen dem eines Habichts, auf dem Scheitel hat er sieben gezeckte, rasiermesserscharfe Kämme, wobei sich der zentrale ihn krönt, die Ohren ragen spitz hoch, die Linien darin bestehen aus starken Knorpeln.

 

Die Tentakel verbinden sich mit den sieben Flügeln, die Öfen darin, aber auch ihren Oberflächen. Ornamente erstrecken sich über sie und zeigen, wie Moloch mit seinem Schrein verschmilzt, um sich aus ihm zu holen, was ihm gehört. Die Tentakel gehen auf in die Tiefe, deinen sich unter den Flügel aus, damit der nach dem Erdreich und den irdischen Kräften greifen und über diese in den Äther greifen kann. Er selbst besitzt Füsse wie ein Ochse, die Beine – die wie die Füsse im Schrein versenkt wind – sind mit den Knien zurück gebeucht. Vor ausgezeichneten Gehör geleitet, den perfekten Augen angepeilt, die Gefahr im Geruch erkannt und die Schwäche geschmeckt, lassen sie ihn auf einen Feind stürmen und ihn verschlingen.

 

Moloch sollte gut in seinem Schrein verankert sein, damit er sich nicht erheben und gegen seine Anhänger wenden kann.