Die Arten von Dämonen

Höhere und niedere Dämonen

 

Dämonen lassen sich in zwei Hauptkategorien einteilen:

 

  1. Die höheren Dämonen besitzen Bewusstsein.
  2. Die niederen Dämonen besitzen nur ein rudimentäres oder kein Bewusstsein, Intution und Instinkte treiben sie an.

Die höheren Dämonen

 

Die höheren Dämonen besitzen Bewusstsein. Sie kennen Emotionen, Gefühle und Gedanken. Der erste unter ihnen war Luzifer, die vier mächtigsten sind Luzifer, Satan, Belial und Leviathan. Es gibt eine Reihe weiterer, mächtiger Dämonenfürsten mit Bewusstsein, dazu kommt eine Heerschar von niederrangigen Dämonen mit Bewusstsein.

 

Die höheren Dämonen nehmen bewusst und gezielt Einfluss auf die physische Welt damit die Menschheit und den Menschen als Individuum, um Kraft von ihnen zu beziehen, mit ihnen Bündnisse einzugehen, um sich zu schützen und ihren Anhängern zu Macht zu verhelfen.

 

Welche Hilfe ein Magier/Adept von ihnen erwarten kann und welchen Preis er zu bezahlen hat, hängt von ihrer Natur ab. Immer hat er zu berücksichtigen, mit wem er es zu tun hat. Einige sollte er nicht rufen, besteht nicht die Bereitschaft, den entsprechenden Preis zu bezahlen. Einige verschwinden nach dem Pakt, einige verlangt fortdauernde Loyalität. Und es gibt vieles mehr zu berücksichtigen.

Die niederen Dämonen

 

Sie besitzen keines oder nur beschränktes Bewusstsein. Alleine Emotionen und Gefühle, respektive Anhaftungen und Triebe treiben sie an. Gefühle und Instinkte veranlassen sie auf einen Menschen zu wirken, ihn zu manipulieren oder sogar zu okkupieren. Die Niedersten tun, was ihnen ihre Instinkte sagen, die Höhere besitzen Intuition, die ihnen mehr Entscheidungsspielraum bietet und es ihnen ermöglicht, ein Bewusstsein zu erlangen.

 

Die meisten der niederen Dämonen kämpfen um ihr Überleben. Die Kraft die sie in sich tragen, ist für höhere Dämonen verlockend, sodass diese sie verschlingen. Deshalb sind sie auf der Suche nach Menschen, um sich an deren Kraft zu laben. Dort bekommen sie das so sehr begehrte Prana. Schaffen sie es eine engere Verbindung herzustellen, vermögen sie über sie Naturkräfte zu tanken. Um ihre Energiequelle nicht zu verlieren, manipulieren sie sie, was ihnen immer mehr Kontrolle über den Geist liefert. Über Alpträume laben sie sich an mentale Energie und lernen wie ein menschlicher Geist funktioniert, was ihnen auf dem Weg zum Bewusstsein hilft. Die sexuellen Aktivitäten eines Menschen sind für sie ein Festmahl und sie werden versuchen, sie zu häuft und zu verstärken. Darauf gehen die meisten Menschen gerne ein, was es den Dämonen leichter macht, sie zu beherrschen. Das die Menschen nichts von der Manipulation wissen, spielt keine Rolle. Die Manipulation durch einen niederen Dämon führt oft zu einer charakterlichen Degeneration des Menschen. Die höheren unter den niederen Dämonen versuchen sich möglichst lange an einem Menschen zu laben, die nieder der niederen Dämonen folgen alleine ihren Instinkten und Trieben, sodass sie sich selbst kaum steuern können und sie den Menschen schnell in den Abgrund führen und eine neue Kraftquelle suchen müssen.

 

Niedere Dämonen besitzen die Fähigkeit, relativ schnell und leicht zwischen dem Äther und der physischen Welt zu wechseln. Schmerzen, die daraus entstehen, nehmen sie in Kauf, um hier zu wirken oder an Energie zu kommen. Viele Okkupationen – die eher Kontakte sind –  gehen auf sie zurück. Die meisten Okkupationen halten nicht lange, da einfache Gebete oder der Besuch von heiligen Städten den niederen Dämon vertreibt. Der Übertritt in unsere Welt kostet sie Kraft, genauso der Aufbau der Verbindung.

Der Herren der Dämonen

Die Hierarchie der Dämonen

Hierarchie

 

Die Hierarchie der Dämonen ist eine interessante Frage. Als die mächtigsten gelten Luzifer, Satan, Belial und Leviathan. Welche unter ihnen am höchsten steht, darüber scheiden sich die Ansichten der Magier – um nicht zu sagen die Geister.

 

Luzifer war der erste der höheren Dämonen. Er erleuchtete Uro, der die erste Zivilisation gründete. Passend steht ihm der Osten zu, er steht für Weisheit, auch für Gerichtsbarkeit, er ist ein Lehrer. Leviathan war der erste, grosse Widersacher von Luzifer. Satan ist für seine Grausamkeit und Verführungskunst bekannt und Belial für seine ausschweifende Natur. Belial gehört der Westen, Satan der Süden, Leviathan der Norden.

Kaiser, Legionen und Fürsten

 

Diese vier würde ich als die Kaiser der Dämonen bezeichnen. Sie existieren am längsten – am längster unter den bewussten Dämonen. Zu ihren Gefolgsleuten gehören Dämonen von niederer Natur. Diese sind von Intuition und Instinkt getrieben. Jeder von ihnen befehligt Legionen von Dämonen. Das Fussvolk sind die niederen Dämonen, die sie einsetzen, um Magiern, die ihnen Tribut zollen, Hilfe zu leisten. Diese niederen Dämonen lassen sich in die physische Welt katapultieren oder können aus ihr wirken, um Menschen positiv oder negativen zu beeinflussen.

 

Neben den niederen Dämonen unterstehen ihnen auch Fürsten. Bei den Fürsten handelt es sich um bewusste Dämonen, die selbst zu beachtlicher Macht kamen. Sie schworen den vier Kaisern Loyalität oder wurden unterworfen. Auf jeden Fall dienen sie ihnen und erhalten Aufträge. Will man von einer dieser Fürsten etwas und weigert sich dieser, einem zu dienen, hilft es, dessen Kaiser anzurufen.

Die Politik der Fürsten

Kaiser

 

Unter den vier Kaisern gibt es mächtige Könige und Fürsten, die von diesen unabhängig agieren. Sie haben in der Astralwelt eigene reiche, an Macht kommen sie nicht an die Kaiser heran, weil diese von ihren Astralblasen – ihrem unmittelbaren Herrschaftsgebiet – mit allen Astralblasen der Unterwelt – dem Rein der Dämonen in der Astralwelt – vernetzt sind. Ihnen fehlt es auch an Anzahl von Fürsten, die ihnen folgen. Sie akzeptieren die Herrschaft der Kaiser und opponieren nicht offen. Das bedeutet, sie versuchen nicht, deren macht zu zerstören, aber es gibt sehr wohl Intrigen. Ausserhalb ihr Unterwerfungspflicht gehen sie zeitlich und an auf Ziele beschränkte Allianzen mit den Kaisern ein, um Vorteile zu erlangen.

Pakt mit Magiern/Adepten

Laben an Paladinen

 

Diese Fürsten sind für Magiern interessant, weil sie nach Macht und Einfluss streben. Sie wollen Zugang zu physischen Welt, um Energie zu bekommen, um ihren Einfluss und ihre Macht auszudehnen. Paladine von hoher Qualität bringt einem Adepten die Gunst von einem dieser Fürsten. Sie halten sich an die Vereinbarungen, schafft man klare Verhältnisse und demonstriert seine Macht, indem ihnen ein Paladin von hoher Qualität dargeboten wird. Sie verlangen regelmässige Energie, womit Adepten berücksichtigen müssen, dass sie den Paladin nach dem Ritual läutern müssen. Ansonsten entsteht eine zu starke Verbindung zwischen diesem und dem Fürsten. Der Fürst könnte ungefragt Zugang zu ihm bekommen oder der Paladin zu dessen Eigentum werden, weil die Verschmelzung zu stark wird.

Laben an Akolythen

 

Die Fürsten schätzen gelegentlich Akolythen. Diese sind meistens weniger geschickt, Dämonenenergie zu übertragen, aber sie kosten gerne eines der Wesen, das zum Adepten aufsteigt. Ihre Energie schmeckt anders, weil sie nicht dieselbe Demut besitzen wie Paladine. Sie sind auf einen Weg der Erhöhung, dabei herrscht in ihnen meistens Nervosität, stell ihr Gebieter sie einen Dämon zur Verfügung. Obwohl sie als Medium lernen, sich zu schützen, wissen sie, sie haben es mit einem mächtigen Fürsten zu tun. Im Gegensatz zu den Paladinen, bei denen bei einem Übergriff die Adepten sofort reagieren, müssen sie sich zu Ausbildungszwecken selbst schützen. Aber der Gebieter greift erst ein, wenn der Akolyth nicht mehr kann. Das geht physisch und psychisch an die Grenze.  Sie sind sich der Anforderungen ihrer Gebieter und der Mach der Fürsten bewusst. Die Fürsten schicken die Akolythen gerne an ihre Grenzen, um die Friktionen, die von der anfänglichen Spannung im Übergang zum Kampf ausgehen, um dann die wallende Energie, Hitze, Kampfgeist und Angst zu kosten, kämpfen die Akolythen um Körper, Geist und Seele, um am Ende die Kraft der Erleichterung zu absorbieren, fassen sich die Akolythen – ob alleine oder mit Hilfe der Adepten.

Laben an Adepten

 

Adepten sind für Fürsten etwas Besonderes. Es gibt Adepten, die gegenüber ihren Gebietern unterwürfig bleiben oder sich aus verschiedenen Gründen einem Adepten unterwerfen. Das magische Potenzial in ihnen ist gewaltig, ihre Chakren wesentlich weiterentwickelt als die der Paladine, die Energie fliesst stärker, die Fürsten können sich über sie an allen Kräften bedienen. Der Zugang zu den Kräften ist ein Grund, warum Dämonen Akolythen mögen, den sie lernen deren Kraft zu absorbieren. Aber Adepten sind vollkommen ausgebildet, sie sind ihnen ausgeliefert, sie müssen sich ihnen ausliefern. Aber sie sind auch stark. Sie geniessen es sehr, dass ein mächtiges Wesen wie ein Adept sich ihnen ausliefert. Und sie geniessen es genau so sehr, dass deren Gebieter sie zur Verfügung stellt. All diese Dinge enthalten sehr viel Kraft.

Die Fürsten

Könige

 

Die mächtigsten Fürsten, die einem der vier Kaiser und dem Herrschaftssystem der vier Kaiser die Treue schworen. Ihre Reiche haben sie in einem der vier Regionen der Unterwelt. Ihnen dienen zahlreiche Fürsten, besitzen mächtige Astralblasen und einige sind auch mit den Astralblasen ihrer Gefolgsleute vernetzt, wodurch sie viel Macht über sie haben.

Herzoge

 

Mächtige Fürsten unter den Dämonen, die über mächtige Astralblasen herrschen, von denen aus sie ihre Ziele verfolgen. Sie streben, Grafen und Barone als Gefolgsleute zu gewinnen und ihre Legionen zu vergrössern. Jene die danach streben zu Königen aufzusteigen, gehen über dünnes Eis, da die Könige eifersüchtig über ihre Macht wachen und der Aufstieg eines Herzogs sie empfindlich schwächte, ohne dass dieser sich gegen seinen König erheben – Territorium und Kraft gehen verloren.

Grafen

 

Die Grafen sind Fürsten von niederem Rang. Sie sind weniger mächtig, besitzen eigene Legionen und Barone folgen ihnen. Sie gehen gerne Bündnisse mit Adepten einig.

Barone

 

Barone sind keine eigentlichen Fürsten. Es gibt Barone, in Auftrag von Königen Astralblase aufbauen und in deren Namen verwalten. Innerhalb von Astralblaser erhalten sie von Grafen, Herzogen und Königen Verwaltungsaufgaben. Gefängniswärter – Dämonen die Seelen festhalten – gehören oft zu den Baronen. Sie herrschen über eine Astralblase, die für gefangene Seelen erschaffen wurden.

 

Einigen gelang es, zerfallene Astralblasen in Besitzt zu nehmen und zu ihrem Territorium zu machen, aber meisten können sie den Zerfall nur verlangsamen, weil ihnen die Kraft fehlt, sie zu erhalten. Um das zu verhindern, gehen sie Bündnisse mit Entitäten und Magiern ein. Ihre bevorzugte Strategie ist, von Magiern Seelen einzufordern, um sie in ihre Astralblase zu schaffen, sich von ihnen zu laben oder sie direkt an die Astralblase anzuschliessen, damit diese sich mit deren Kraft erhält.

 

Barone gehen sehr gerne Bündnisse mit Menschen ein, um an deren Seelen zu kommen. Entweder um eine Astralblase zu erhalten, sie als Energiequelle zu nutzen oder um über ihre Reinkarnation zu bestimmen, damit sie in einer Position wiedergeboren werden, die ihnen nützt. So entstehen Menschen, die von Gefolgsleuten der Barone benutzt werden können, aber auch von deren Herren. Sie bieten sehr gerne Bündnisse an, bei denen sie zu Reichtum, Macht, Schönheit usw. verhelfen, um dafür den ewigen Preis (die Seele) zu verlangen.

Die Heerführer

 

Die Heerführer führen die Legionen der Fürsten an. Diese Dämonen besitzen Bewusstsein, einige sind intelligenter als andere, einige Strategen, andere Barbaren. Ihre Aufgabe besteht darin, die Legionen kampfbereit zu halten, sollte einer der Fürsten Aufbegehren oder das Gleichgewicht stören wollen. Die Heerführer lassen sich anrufen. Sie verhalfen zu Geschick und Glück in Krieg, Politik und Wirtschaft.

Die vier Dämonen des Himmels

Generell

 

Luzifer, Satan, Belial, Leviathan herrschen über Osten, Süden, Westen und Norden sowie über die Zyklen von Tag und Nacht.

Der Osten und Luzifer

 

Im Osten geht die Sonne auf, der Tag erwacht, die Menschen erwachen, das Bewusstsein erwacht und die Herrschaft der Menschen beginnt. Luzifer war es, der Uro die Weisheit/das Licht brachte. Luzifer schenkt den Menschen am Morgen Kraft, damit sie die Herausforderungen bewältigen und Weisheit erlangen können. Wie stark er darauf einwirkt, ist mir unklar. Ohne Zweifel hilft er jenen, die ihn Achten eher, als jenen, die ihn verachten, verleugnen oder leugnen.

Der Westen und Belial

 

Im Westen geht die Sonne unter, die Nacht bricht herein, die Menschen legen sich schlafen und die Herrschaft der Dämonen und anderen Entitäten in den Schatten beginnt. Bevor Menschen sich schlafen legen, werden sie sexuell aktiv. Belial ist für seine Ausschweifungen bekannt, wozu sexuelle Aktivitäten gehören. Bevor die Menschen sich schlafen legen, verausgaben sie sich durch sexuelle Aktivitäten, Trinkgelage und andere Dinge. Sie rauben sich Kraft, die sie wachhält und betäuben gegebenenfalls ihr Bewusstsein. Belial versteht es, sich an dieser Kraft zu laben und er ist der Wächter der Nacht, der sicherstellt, dass die Zeit der Dämonen beginnt.

Der Süden und Satan

 

Im Süden steht die Sonne am höchsten, ihre Kraft ist am stärksten. Sie wirkt auf die Menschen ein, erhöht ihr Treiben im bewussten Zustand/dem alltäglichen Leben. Einige erdrückt sie auch, sie werden müde, müssen eine Pause machen. Andere nutzen die einwirkende Sonne, um durch die Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit die energetische und physische Aufnahme von Kraft zu synchronisieren.

 

Satan herrscht über den Süden, es ist seine Zeit, um auf die Menschen einzuwirken. Er nutzt das durch den Zenit der Sonne hochgehobene Energielevel sowie das um den Zenit steigende und abflachen der Energie, um die Menschen unbemerkt zu manipulieren. Die Kraft auf dem Höhepunkt wie die Wallungen davor und danach blendet die Menschen, damit er unbemerkt wirken kann. Er vermag auf der mentalen Ebene Emotionen und Gefühle auszulösen, die Energieimpulse durch die Sonne erhalten, respektive vom Energiekörper, der Energie von der Sonne erhält.

 

Dass Satan sich in der physischen Welt versteckte, als Luzifer vor langer Zeit seine Rivalen zu vernichten begann, hilft ihm, in der physischen Welt zu wirken. Weil er fähig ist, in der stärksten Phase der Sonne zu wirken, ist er der Meister der Manipulation. Aber ihm ist auch das Feuer zugedacht, dass seine Bösartigkeit nähert. Die Kraft der Sonne wirkt auch auf ihn. Sie schenkt seinem Energiekörper Energie, die seine Triebe fördert. Die lange Zeit des Versteckens in der physischen Welt machte ihn zornig und aggressiv. Er musste sich auch vor den Elohim verstecken, sodass er den Menschen nicht sehr gewogen ist.

Der Norden und Leviathan

 

Leviathan herrscht über den Norden, der frei von der Sonne ist. Im Osten geht sie auf, im Süden steht sie hoch, im Westen geht sie unter, der Norden ist von ihr befreit. Leviathan ist wahrscheinlich der Dämon, der über den gesamten Tageszyklus am effektivsten wirken kann. Leviathan gilt auch als Ungeheuer, gemäss einiger Rabbiner wurden zwei Leviathane erschaffen, einer getötet, weil Gott fürchtete, dass sie die Welt verschlingen könnten. Es passt, dass er die ganze Zeit über wirkt und präsent ist. Er gilt auch als ein Meister der Täuschung. So passt es, dass er am Tag und in der Nacht wirken kann.

 

Ohne Zweifel nutzt er die Schlaf- und/oder Traumphase, um auf die Menschen zu wirken. Während Satan am Tag auf dem Höhepunkt der Sonne wirkt und die massive Energieentfaltung nutzt, wirkt er aus dem Hintergrund, bearbeitet die Triebe der Menschen, die ständig arbeiten. Er hält sie wach, verstärkt sie ein wenig oder bringt die Menschen in Situationen, die ihre Triebe fördern. Sein Wirken ist weniger intensiv, braucht weniger Kraft, wirkt über die Zeit anstatt unmittelbar. Er ist sehr geduldig und besitzt die Fähigkeit, Menschen teilweise zu okkupieren. Das bewies er in einem wichtigen Kampf gegen Luzifer, als dieser versuchte den letzten der bewussten Dämonen zu unterwerfen – den vermeintlich letzten, Satan und Belial waren auch noch da.

 

Er nimmt mentale Ströme ein, um einem Menschen zu lenken. Damit diese Ströme sich verfestigen oder damit er einen anderen Menschen verführt oder in eine Situation bringt, die gewisse Triebe fördern. Er interessiert sich weniger für extensive Triebe wie Sexualität oder physische Gewalt. Trägheit liegt im stärker, passiver Aggressivität, Depression und vieles mehr. Es sind die Dinge, die unentwegt in der Welt wirken, aber kaum erkannt werden. Das wirken über die Traumwelt kommt ihm dabei zugute. Dort kann er im Unterbewusstsein arbeiten.

Die vier Herrscher/Kaiser

Luzifer

 

Als Luzifer gegen die höheren Dämonen kämpfte, um die Herrschaft über den Erdenkreis zu sichern, vernichtete er viele. Drei der mächtigsten hielt in ihm stand.

 

Luzifer ist der Lichtbringer. Er brachte Uro die Weisheit, mit Uro brachte er den Elohim die Weisheit und mit deren Hilfe der Menschheit. Brauchen wir guten Rat, können wir ihn anrufen. Wir sollten dies mit höchstem Respekt und in Harmonie tun. Tun wir es mit Respekt und Harmonie, expandieren unsere Felder, unsere Schwingungen passen sich an und diese vermag Luzifer in sich zu integrieren und Energie daraus zu beziehen. Es ist ein starkes Opfer, das Vertrauen von unserer Seite erfordert, aber abgegolten wird.

 

Als Lichtbringer ist Luzifer auch ein Schöpfer. Mithilfe von Uro und den Elohim brachte er die erste Zivilisation unserer Wurzelrasse hervor. Er versteht es, Institutionen zu errichten, ein Rechtswesen, soziale Einrichtungen, aber auch ein Militärwesen und Sicherheitsstrukturen. Rat in diesen Belangen lässt sich bei ihm einholen.

 

Verlangen wir Gerechtigkeit, können wir ihn anrufen, damit der uns dazu verhilft. Er kann während eines weltlichen Prozesses auf die Beteiligten einwirken, damit ein Schuldiger zur Rechenschaft gezogen wird. Um dessen Gunst zu erhalten, bezahlen wir nicht nur einen Preis. Es ist elementar, dass unser Anliegen integer ist. Geht es um Rache, erfüllt er uns unseren Wunsch nicht. Nicht wenn es um Gerechtigkeit geht.

 

Luzifer lässt sich durchaus anrufen, damit wir uns rächen können. Rache ist eine Form der Gerechtigkeit – der individuellen Gerechtigkeit. Wir tun das, was wir für richtig oder rechtens erachten. Der Preis wird entsprechend hoch sein, aber Luzifer unterstützt uns. Er weiss, es ist ein Teil von unserem Weg und er weiss auch, dass die andere Person uns Leid zufügte. Da es den Gesetzen von Karma entspricht, dass Personen sich zur Wehr setzen, sieht er keinen Grund gegen einen entsprechenden Preis Unterstützung zu liefern.

 

Bei Luzifer ist der Preis umso höher, als wir individuelle Bedürfnisse befriedigen wollen. Verlangen wir Dinge, die der kosmischen Ordnung entsprechen – also mit ihnen in Einklang sind –, ist der Preis geringer. Denn Luzifer weiss, dass er auch negative Kräfte auf sich lenkt, hilft der anderen, Leid zu verbreiten. Das ist eine wesentliche Lektion, die er aus seinem Krieg gegen die Dämonen lernte, als er versuchte, eine Alleinherrschaft aufzubauen.

Leviathan

 

Leviathan baute eine Machtbasis auf der Erde auf, was in einem finalen Kampf um die Erde gipfelte, in der Leviathan Luzifer in eine Falle lockte. Nur weil eine fähige Elohim ein grosses Opfer brachte, entging Luzifer der Falle und seiner möglichen Vernichtung. Die Elohim siegten auf der Erde, im Äther schlossen Luzifer und Leviathan Frieden, womit Luzifer das erste Mal einen höheren Dämon tolerierte.

 

Wollen wir, dass eine Strategie erfolgreich ist, ob wirtschaftlich, politisch, auch im Privatleben, rufen wir Leviathan an. Wir können ihn bitten, uns Kraft zu spenden, damit unsere Strategie erfolgreich ist. Wohlwollend reagiert er auf jene, die ihre Pläne gut durchdenken und ihm diese auch zu erläutern vermögen. Er mag die geduldigen, jene die nicht zu laut sind, jene die Erfolg geniessen und sich an diesem laben, ohne ein Theater zu machen. Er hat viel für Intrigen übrig, für Machtstreben, auch für Gewinnstreben. Er mag die Menschen, die Dinge bewegen und erreichen wollen.

 

Wir können Leviathan auch anrufen, benötigen wir Ratschläge für unsere Strategie. Er erteilt sie gerne, hat er es mit einem Strategen zu tun. Weniger geneigt ist er jenen, die aus fehlendem strategischen Verständnis zu ihm kommen. Er mag sie nicht, weil sein Ratschlag nicht beherzigt oder schlecht umgesetzt wird. Versagen sie, wirft das ein schlechtes Licht auf ihn. Er hat nichts für jene übrig, die keine Geduld besitzen und nicht willens sind, für ihren Erfolg zu arbeiten.

 

Wie alle Dämonen hat er seinen Preis. Er wird ihn nennen und er wird im Umfang von dem sein, was er zur Verfügung stellt. Meistens verlangte er Treue, regelmässige Opfer an ihn, weil seine Hilfe dazu führt, dass jemand einen andauernden Vorteil hat. Sei es in der politischen Karriere, in einer Führungsposition in der Privatwirtschaft oder einem Gemeinwesen oder im sozialen Umfeld. Es gilt zu berücksichtigen, dass Leviathan ein ständiger Begleiter wird, beanspruchen wir seine Hilfe. Das passt zu seiner Natur, ständig zu wirken. Und er erachtet es als opportun, Menschen mit Kraft und Rat zu helfen, eine Strategie abzuschliessen und ihre fortdauernde Unterstützung zu erhalten. Provokant gesagt: er hilft, lehnt sich zurück und enthält ständige Hilfe. Aber seine Hilfe ist nicht zu unterschätzen, weil sie uns einen ständigen Vorteil gewährt. Sein Preis ist damit nicht zu hoch.

 

Ich erlebte bis heute niemanden, der sich um das Erreichen seiner Ziele bemühte, die von der Hilfe von Leviathan enttäuscht war. Er hält seine Versprechen, weil er weiss, dass ihm das Gefolgsleute einbringt. Er weiss, sind jene, die er unterstützt, erfolgreich, tragen sie dieses Wissen weiter und verschaffen ihm Heerscharen von Gefolgsleuten.

 

Leviathan besitzt noch eine sehr interessante Fähigkeit, die von seinem Wirken aus dem Hintergrund kommt. Erlangen seine Gefolgsleute Führungspositionen, gibt es eine mentale und teilweise energetische Verbindung zwischen ihnen und jenen unter ihnen. Über diese Verbindung vermag er Energie von den Gefolgsleuten seiner Gefolgsleute zu beziehen. Es ist nicht so viel, als dass diese leiden würde, aber je höher seine Gefolgsleute aufsteigen, umso mehr bekommt er.

Satan

 

Satan entstand, bevor die Menschen entstanden. Er begann als niederer Dämon, der von Trieben gesteuert wurde. Als die Menschen entstanden, fing sein mentaler Körper deren Gedanken auf und schaffte es, sie zu integrieren. Er begann seine Triebe zu verstehen, auch den Unterschied zwischen der Ebene des Verstandes und der Emotionen, bald darauf entdeckte er die Existenz des Geistes (Gedanken, Gefühle Emotionen) und vom Energiekörper und dass die Emotionen eine Brücke zwischen Energiekörper und Geist waren. Er entdeckte auch das Bewusstsein und das Unterbewusstsein und wie es vom Energiekörper, über die Emotionen zum Unterbewusstsein ging und über die Gefühle vom Unterbewusstsein zum Bewusstsein, wo die Gedanken herrschten. Er entdeckte, dass die Menschen neben dem Energiekörper eine zusätzliche Dimension besassen: den physischen Körper. Er begriff auch, dass diese Dimension eine Erweiterung vom Energiekörper war. In ihm spiegelte sich alles, was sich in diesem befand, aber er besass auch Lagerstätten für mentale Energie, wozu das Unbewusste gehört, dass im Knochenmark gespeichert ist.

 

Im Wissen um die Emanationen der Existenz verstand es Satan, sich vor Luzifer zu verstecken. Er vermochte seine Verstandeskräfte so zu reduzieren, dass er als niederer Dämon wirkte, während Luzifer seine Machtbasis in der physischen Welt aufbaute. Satan verstand zu Beginn nicht, was Luzifer damit bezweckte. Das strategische Denken verstand er nicht. Er wusste, dass sein Bewusstsein von den Menschen kam, aber er begriff noch nicht, was für eine Gefahr das für ihn oder Luzifer bedeutete. Die Erkenntnis kam, als Luzifer begann, entstandene höhere Dämonen auszulöschen und gleich jene mit, die am Entstehen waren.

 

Satan war beunruhigt, bekam Angst, weil Luzifer auch Verständnis besass, dass er nicht hatte. Ein Grund war seine Triebhaftigkeit. Er begriff aber, dass das seine Stärke war und er sich in den mentalen Verwerfungen vom Äther und der Astralebene verstecken konnte. Ewig ging es nicht so weiter. Als Luzifer sich zusehends durchsetzte, suchte er den Äther die Astralwelt ab. Satan brauchte ein Versteck. Er suchte sich den Ort aus, den Luzifer so zwanghaft zu beherrschen versuchte: die Erde.

 

Er nahm von einem Tierbesitz, dass sich gut verstecken und zu verteidigen wusste: die Schlange. Er tat es in einer Region, in der die Schlange die Vorherrschaft und nur wenige natürliche Feinde hatte. Es verging sehr viel Zeit, Zeit der Frustration, weil er nur begrenzt über den Äther wirken konnte, um seine Entdeckung zu verhindern.

 

Es zog ihn zu den Elohim und den Menschen. Sie hatten etwas, das in sehr interessierte: Emotionen und Gefühle. Aufgrund seiner Natur und Entstehung konnte er aus diesen Kraft schöpfen. Um sich die Zeit zu vertreiben, begann er sie sanft zu manipulieren. Als er lernte, sich zwischen den Wellen und Feldern der Menschen zu verbergen, manipulierte er sie stärker. Er genoss es, intensive Gefühle wie Gewaltbereitschaft und sexuellen Trieb zu fördern. Das macht ihm Spass, wie sie in Gefühlen aufgingen, besonders wenn sie begannen zu wüten. Es gab ihm Kraft und Befriedigung. Denn die Elohim und die Menschen, die Luzifer folgten, zwangen ihn ins Exil auf die Erde.

 

Die Zeit des Exils ist ein Grund, warum Satan den Menschen oft feindlich gesonnen ist. Er geht gerne mit ihnen Bündnisse ein, um Kraft zu gewinnen und seinen Platz in der Unterwelt zu behaupten. Aber er ist wütend, eine Wut die durch das Laben von Energie der Menschen und das Wirken der Sonne über die Jahrtausende gefüttert wurde.

 

Der Umgang mit Satan ist schwierig, man sollte sich darüber im Klaren sein, dass er eine klare Gegenleistung für seine Hilfe wünscht. Sexuelle Energie oder Gewaltenergie gehören dazu.

Belial

 

Belial ist für seine Ausschweifungen bekannt. Masslosigkeit ist sein Attribut. Dazu gehören Wollust, Völlerei, jede Charaktereigenschaft, die es verunmöglicht, die Kontrolle über einen Trieb zu behalten.

 

Er wirkt während dem Sonnenuntergang und danach am stärksten. Vor dem Sonnenuntergang fördert er den Sexualtrieb, das Bedürfnis zu trinken, alles was dem Menschen Kraft raubt, damit er in den Schlaf sinkt. Er labt sich an dieser extensiven Energie, aber das Laben ist nicht der einzige Grund für sein Treiben. Als einer der vier Kaiser der Unterwelt ist er für dessen Funktionieren mitverantwortlich. In dem die Menschen sich beim Sonnenaufgang verausgaben, fallen sie in einen tiefen Schlaf. Die Kraft, die sie in Form von Energie und mentalen Kapazitäten verlieren, nimmt ihnen Bewusstsein. Ihnen fällt es schwerer, die Umgebung wahrzunehmen. Zusammen mit der Antriebslosigkeit wollen sie in den Schlaf fallen und damit das Unterbewusstsein.

 

Wir wissen, der Tag gehört dem Menschen. Die Felder, die unsere Chakren generieren und unsere Aura bilden, verbinden sich miteinander, mit den Feldern der Flora und Fauna, den natürlichen und den psionischen Kräften. Wir stossen unsere Wellen ab, die mit den anderen Wellen interagieren. Wesen aus den Schatten sind eingeschränkt. Das hängt damit zusammen, dass wir grobstoffliche Felder ausstossen, wozu der Elektromagnetismus gehört, aber auch unsere Gedankenfelder sind grober strukturiert, weil unsere fokussierten Gedanken sie entsprechend konfigurieren. Es sind oft Gedanken, die sich um weltliche Dinge drehen, deren Codes den Dämonen und anderen energetischen Entitäten daher schwer zugänglich sind.

 

Belial sorgt, dass die Menschen sich zur Ruhe legen, damit ihre Felder und Wellen sich zurückziehen und jene, die noch wirken, eine feinere Struktur erhalten, weil die Menschen aus den unter bewussten Ebenen wirken. Jetzt können sich Dämonen und energetische Entitäten tummeln. Das ist für sie überlebenswichtig, um sicherzustellen, dass die Menschen nicht eines Tages erwachen, sie erkennen und möglicherweise Vernichten.

 

Wer einen ruhigen Schlaf will, sollte sich an Belial wenden. Er wacht über den Übergang vom Tag zur Nacht, dem Wachsein in dem Schlafzustand. Er hilft auch, die richtigen Träume zu bekommen. Wollen wir angenehme Träume, wollen wir Träume der Erkenntnis, wollen wir in den Träumen durch Raum und Zeit sehen, wollen wir Klarheit in den Träumen (luzide Träume), wollen wir in eine Traumwelt, um uns mit anderen zu beraten, Belial kann helfen. Doch er hat seinen Preis. Er verhilft uns zu Erkenntnissen, hilft uns, unsere Macht über das Reich der Träume zu vergrössern, als Gegenleistung will er die Kraft aus der Masslosigkeit. Sexuelle Opferrituale für Belial bieten sich an, indem Paladine Energie zu ihm transferieren.

 

Belial kann auch helfen, dass wir bestimmte Triebe unter Kontrolle bringen. Auch das hat seinen Preis, er hilft auch, bestimmte Triebe stärker zu wecken. Wünschen wir, dass jemand sexuell Aktivität verliert, kann er helfen. Er kann auch helfen, jemanden über die Triebe in den Wahnsinn zu treiben. Als Wächter über den Übergang von Tag und Nacht ist er sehr mächtig, was die Manipulation von Menschen angeht. Er kann im Guten und im schlechten wirken. Wenden wir uns an ihn, hängt es davon ab, was wir verlangen und anbieten.

 

Von seiner Natur aus steht seine Pflicht als Wächter im Vordergrund. Er labt sich an der Energie der Masslosigkeit, was er als sein Anrecht sieht. Er ist stolz auf seine Funktion und seine Macht und verlangt Respekt. Wir sollten ihn nur rufen, haben wir spezifische Wünsche und sind bereit, die von ihm geforderte Gegenleistung zu erfüllen. Als Herrscher ist er sehr beschäftigt und mag es nicht, wenn wir seine Zeit verschwenden.