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Brennstoff: Sexuelle Kraft

Brennstoff: Sexuelle Kraft

Es gibt Rituale, in denen sexuelle Spannung hinderlich sein kann, aber grundsätzlich gilt, sexuelle Spannung ist sexuelle Kraft und sexuelle Kraft bringt Leben hervor.

 

 

Sex steht für das Leben – Sex steht dem Tod als Polarität entgegen. Sexuelle Kraft ist Schöpfungskraft. Schöpfungskraft hilft bei der Manifestation und Magie. Wo wir ein Psychogon erschaffen, einen Fluch aussprechen, eine Heilung einleiten, einen Gegenstand oder einen Raum weihen oder sonst etwas wollen, sexuelle Kraft lässt sich als Brennstoff für die Kräfte verwenden, die wir sammeln, aufbauen und projizieren, um unser Ziel zu erreichen.

Den Brennstoff nutzen

Liebesspiel mit den Feldern der Umgebung

Um Schüler auf dem Weg zum Adepten oder Paladine, sie lernen sexuelle Spannung jederzeit aufzubauen, um sie zu nutzen. Sie lernen, das Liebesspiel als ein Werkzeug zu sehen, um sexuelle Kraft aufzubauen und Magie zu praktizieren. Sie lernen, dass das Liebesspiel für einen Magier über Zeugungsakt und Vergütung hinausgeht. Der Körper ist das Gefäss für die kosmischen Kräfte, der ein Mikrokosmos vom Universum ist, sodass der Mensch das Medium zwischen Himmel und Erde ist, geschaffen, um Kräfte zu sammeln und zu verwenden. Sie lernen, sich über das Schamgefühl der institutionalisierten Welt, die fern vom Weg der Kraft ist und tief in sie eingeprägt ist, zu erheben.

Liebesspiel mit Geschwistern

Selbstredend sind mit Geschwistern keine Blutsverwandten gemeint.

 

Sie vermögen sich zu entkleiden, den Boden und den Raum auf ihrer blanken Haut zu fühlen, die Luft, die sie umgibt, deren Temperatur, Feuchtigkeit usw. Ob Wärme oder Kälte, sie fühlen die Kraft darin. Sie absorbieren sie, verwandeln sie in rohe Energie oder direkt in eine Kraft ihrer Wahl, um sie zu nutzen. Sie vollziehen mit den Kräften, die sie umgeben – die sie in den Feldern der Umgebung finden –, einen sexuellen Akt.

 

 

Ist ein Bruder oder eine Schwester in der Nähe, vermögen sie sich mit ihm oder ihr zu vergnügen, um Kraft in sich aufzubauen, das Liebesspiel abzubrechen, bevor sie sich entladen, um die Kraft für ein Ritual zu verwenden, sofern diese nicht in das Liebesspiel integriert wird. Integrieren sie das Ritual in das Liebesspiel, lassen sie die Kraft fliessen, sie verwandeln sie und emittieren sie, um sie zu konstituieren. Oder sie warten bis zum Orgasmus, konzentrieren sich auf die Manifestation der erforderlichen Kraft. Sie transformieren den Sturm der Lust in die erforderlichen Kräfte. Bei der kontinuierlichen Konstitution baut der Magier die erforderliche Kraft kontinuierlich auf, wodurch er sie exakt konfigurieren kann. Der Orgasmus dagegen ist eine Explosion. Es ist wichtig, dass der Magier in diesem Augenblick die Matrix mit den Codes für die erforderlichen Kräfte bereithält, sodass der Strom der Kraft sich als die entsprechende Kraft entfaltet.

Die Last der Paladine

Sexuelle Spannung aufzubauen und aufrechtzuerhalten, gehört zum Standardrepertoire von Paladinen. So halten sie für ihren Gebieter immer Brennstoff für seine Rituale bereit. Dafür legen sie ihr Sexualleben in die Hände ihres Gebieters, der allein darüber befindet. Bereits für einen gemeinen Menschen ist es schwer, sexuelle Spannung nicht zu entladen. Für einen angehenden Paladin ist es manchmal schwerer, denn er muss diese erhalten und sie zusätzlich mit Energie füttern. Er muss das, was nach Entfaltung verlangt, aufrechterhalten oder sogar stärken, während er es zurückhalten muss. Noch schwieriger wird es, weil er weiss, wie wohltuend eine Entladung ist – oder sogar, wie erlösend sie ab einem gewissen Level ist.