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Komplexer Pakt zwischen den Älteren Göttern und den Menschen

Die Form

Es wurde alles in der männlichen Form geschrieben, schliesst aber Frauen selbstverständlich nicht aus.

Grund für den Beitrag

Viele interessieren sich für den Pakt zwischen Göttern und Menschen, der vor langer Zeit geschlossen wurde und fragen sich, was es damit auf sich hat.

Die Vorgeschichte stark vereinfacht

Der Pakt besteht zwischen den Älteren Göttern und den Menschen, nicht zwischen den Grossen Alten und den Menschen. Als die Grossen Alten noch herrschten, existierten keine Menschen, diese entstanden erst im Kosmos, der aus ihrer Kraft erschaffen wurde.

 

 

Es war den Älteren Göttern unmöglich, die Grossen Alten zu vernichten, da sie nicht nur über Raum und Zeit, Energie und Materie sowie über den Geist geboten, sie manifestierten diese Kräfte auch und somit das Fundament, auf dem auch die Existenz der Älteren Götter basierte. Hätten sie sie vernichtet – was unmöglich ist – hätten sie die Kräfte vernichtet, die sie selbst konstituiert. Das war auch der Grund, warum die Grossen Alten sich unangreifbar fühlten. Aber die Älteren Götter fanden eine Alternative, sie entschieden, ihre Eltern in einen Tiefschlaf zu versetzen, indem sie ihre Kräfte nutzten, um einen neuen Kosmos zu konstruieren.

 

 

Als Marduk Anu-Cuthulu-Tiamat niederstreckte, erschuf er aus Tiamat den Raum und das Cuthulu die Zeit. Dabei wurden dem Raum und der Zeit ihre fluide/chaotischer Natur genommen und sie in eine feste Form gezwungen. Der Raum erhielt durch die Gravitation eine feste Form, die durch das Entstehen von fester Materie entstand, wozu zuerst Plasma und Gaswolken gehörten, dann Sonnen, ihre Planeten und ganze Galaxien, die organisch und durch aktive Beeinflussung der Älteren Götter geformt wurde. (Deswegen stehen sie auch für bestimmte Planeten und Sternzeichen.)

 

Die Zeit bekam eine lineare Form. Sie konnte nicht mehr in alle Richtungen expandieren. Das geschah über den Raum, der verfestigt wurde und es der Zeit unmöglich machte, weiter fluide zu bleiben.

 

Der Geist, der von Anu verkörpert wurde, wurde zerstreut und nur noch ein Schatten in Form von Ashzhidda blieb übrig.

 

 

Über die Äonen hinweg entstand neben der Materie, die Raum und Zeit banden, reaktives Leben, da die Gefahr bestand, dass Ashzhidda die zerstreute geistige Kraft sammelt, um sich – also Anu-Cuthulu-Tiamat – neu zu konstituieren. So entstand zuerst pflanzliches Leben, das Energie und eine kleine Menge mentaler Kraft band, dann das animalische Leben und zuletzt das menschliche Leben – somit das Unbewusstsein, Unterbewusstsein und Bewusstsein.

 

 

 

Den Älteren Göttern blieb nichts anderes übrig, um sicherzugehen, dass ihre Eltern in der Dämmerung des Tiefschlaf bleiben und so erschufen sie Wesen, die sie selbst herausfordern konnten, da sie den Pfad der Apotheose gehen können. So entschieden sie, mit diesem Wesen einen Pakt einzugehen.

Der Pakt und die ersten Friktionen

Die Älteren Götter erkannten, dass sie Menschen brauchen, deswegen liessen sie ihre Erschaffung zu und förderten sie auch. Gleichzeitig sahen sie die Gefahr und sie wussten, dass sie sich nicht darauf verlassen durften, dass sie sie als überlegen sehen und nie herausfordern, da das der Fehler war, denn die Grossen Alten begingen.

 

Also entschlossen sie sich, mit den Menschen in Kontakt zu treten und ihnen »göttliches Wissen« nahezubringen. Als der Mensch weit genug entwickelt war, nahmen sie über die Träume Kontakt mit Schamanen auf – Schamanen im weitesten Sinne gesprochen. Sie brachten ihnen bei, mit ihnen zu kommunizieren, die Traumwelt zu nutzen, um Jäger zu unterstützen, Gefahren zu spüren, aber auch Geistwesen zu beschwören und sie warnten sie natürlich vor den Gefahren im Absu, aber auch im Umgang mit diversen Entitäten. Natürlich brachten sie ihnen auch die Heilkunst nahe, wie sie ihr Leben verlängern konnten und später folgen aggressivere Techniken.

 

Als Gegenleistung für das Wissen verlangten die Älteren Götter Huldigung und Opfergaben. Sie erkannten, dass die Huldigung der Menschen mentale und energetische Kraft auf sie fokussiert, an der sie sich laben können. Das hängt damit zusammen, dass mentale und energetische Informationen in den Äther gehen – nur als Anmerkung. Diesen Mechanismus bauten sie aus, in dem sie Opfergaben verlangten. Zuerst durch Gebete/Meditation, später durch komplexe Rituale, bei denen die Schamanen ihren Bewusstseinszustand oder jenen von menschlichen Opfern veränderten. Das konnte durch bewusstseinsverändernde Drogen, hypnotisch Techniken oder auch das Zufügen von Schmerz erreicht werden.

 

Opfer aus menschlicher Kraft war natürlich nicht das einzige, es gab auch Tier- und natürlich Pflanzenopfer, da beides Prana und mentale Energie enthielt. Das Thema der Opfergaben ist sehr komplex und wird hier wie alles nur kurz angeschnitten. Aber es war nicht so, dass sie von Beginn weg das Töten von Menschen verlangten, da sie wussten, dass die nomadischen Gemeinschaften zu klein waren, um Verluste einfach wegzustecken.

 

 

In der Vereinbarung Wissen gegen Huldigung und Opferung liegt die Komplexität der Beziehung zwischen den Älteren Göttern und Menschen. Die Älteren Götter verliehen den Menschen – respektive einem kleinen Teil davon – Macht und dafür verlangen sie von ihnen Macht. Zu Beginn war es so, dass die Schamanen selbst Kraft lieferten, aber das schwächt die sie selbst, es machte sie in ihrem Dienst für ihre Gemeinschaft ineffektiv und so zogen sie bald Drittpersonen hinzu.

 

Da die Macht der Schamanen gebraucht wurde, mussten sich Mitglieder der Gemeinschaft fügen, obwohl sie es nicht immer wollten, was die Beziehung zwischen den Schamanen und dem gemeinen Volk störte. Es war für die Schamanen nicht immer leicht, da sie Teil der Gemeinschaft waren, aber die Älteren Götter bestraften jene, die ihnen ihre Gunst nicht vergolten haben.

 

Damit sind wir bei einem Punkt, der zu viel Friktionen zwischen den Schamanen und den Älteren Göttern führte. Wann war die Schuld für die Übertragung des Wissens getilgt? Die »erste Generation« schloss den Pakt: Wissen gegen Huldigung und Opfergaben. Die direkt folgenden Generationen bekamen den Grossteil des Wissens von ihren Vorgängern. Daher bestand auch nicht dieselbe Bindung zwischen ihnen und den Älteren Göttern, ihre Kommunikation war nicht gleich wechselseitig, sondern sehr viel einseitiger und sie spürten auch ihre Macht ganz anders.

 

Für die Älteren Götter war klar, dass der Pakt zwischen ihnen und den Menschen geschlossen wurde, sie übergaben Wissen, dass den Menschen über alle Generationen hinweghalf, dafür stand ihnen Generation für Generation Huldigung und Opferung zu. Das machten sie auch klar und setzten sich schlussendlich durch. Denn dumm waren die Schamanen nicht, sie fürchteten jene, die ihnen so viel Macht verliehen haben.

 

 

Eine weitere Frage war der Wirkungsbereich. Für wen galt der Pakt? Nur für die Schamanen oder für alle Menschen. Die Älteren Götter schlossen den Pakt mit den Schamanen für alle Menschen. Da nur diese fähig waren, mit ihnen in Kontakt zu treten, durften diese für die Menschen sprechen. Da alle Menschen vom Wissen, dass sie vermittelten, profitierten, stand allen Menschen in ihrer Schuld.

 

 

Mit diesem Argument forderten die Schamanen auch Mitglieder ihrer Gemeinschaft ein, um ihre Kraft zu spenden und setzten sich damit durch. Menschen spürten, dass sie die Wahrheit sagten, auch wenn sie zum Pakt nichts zu sagen hatten.

Weitere Spannungen

Zu weiteren Spannungen kam es, als die menschlichen Gemeinschaften wuchsen und es immer häufiger vorkam, dass sie aufeinandertrafen. Es entstanden Konflikte, welcher Stamm dieses oder jenes Land nutzen konnte, so setzen die Schamanen ihre Fähigkeiten auch vermehrt ein, um anderen Stämmen aus dem Weg zu gehen, wollten sie keine Konfrontation oder die Stärke von anderen Stämmen einzuschätzen. Sie nutzten die Traumwelt, Astralreisen oder entsandten Entitäten.

 

Sie entdeckten natürlich auch, dass ihre Fähigkeiten und die Entitäten für aggressive Massnahmen einsetzen konnten. Sie konnten den gegnerischen Schamanen neutralisieren oder die Mitglieder eines Stammes mit Angst erfüllen, damit sie ihren Gebieten fernbleiben. Um diese Fertigkeiten zu verbessern und einige auch, um sie zu erlangen, wandten sie sich an die Älteren Göttern.

 

 

Wie das exakt ablief, kann ich nicht sagen, aber es gab Schamanen, die schnell entdeckten, dass ihre Fähigkeiten und Entitäten aggressiv einsetzen konnten. Ob sie sich gleich an die Älteren Götter wandten, um Wissen zu erhalten, um es noch effektiver tun zu können, weiss ich nicht. Schliesslich wussten sie, dass alles einen Preis hat. Aber sicher ist, dass eine Zeit kam, in der die Schamanen sich mit diesem Ansinnen an die Älteren Götter wandten. Möglicherweise weil Angriffe von anderen Schamanen zunahmen, möglicherweise waren es die schwächeren, die einen Ausgleich suchten …

Prosperität und Spannung in der Beziehung durch die Zivilisation

Die Fähigkeiten der Schamanen, ihre Stammesmitglieder zu heilen und saftige Weidegründe zu finden, waren Grund, warum die menschliche Population wachsen konnte. Somit waren die Älteren Götter indirekt involviert. Das Bevölkerungswachstum war aber auch in Ihrem Sinne, denn es brauchte mehr Menschen, um die Grossen Alten in der Dämmerung zu halten.

 

 

Es kam die Zeit, in der die Gemeinschaften so gross waren, dass eine Existenz als Nomaden nicht mehr möglich war und so suchten die Schamanen Rat bei den Älteren Göttern. Diese brachten ihnen den Ackerbau bei, verfeinerten die Viehzucht und halfen ihnen beim Bau von Siedlungen.

 

Als die Menschen sesshaft wurden, wuchs ihr Wohlstand, da sie nicht ständig ihr Lager abbrechen und wieder aufschlagen mussten, da die Nahrungsversorgung sicherer wurde, was das Handwerk förderte usw. Entsprechend anerkannten die Menschen auch, dass den Älteren Göttern dafür Huldigung Zustand.

 

So wurden erste, feste religiöse Stätten geschaffen, in denen gehuldigt wurde. Sie wurden fest im Erdreich verankert und mit Ornamenten versehen, um die Huldigung zu unterstützen und natürlich den Energietransfer bei Opferungen. Das sorgte für eine ständige Verbindung zwischen den Älteren Göttern und der gesamten menschlichen Gemeinschaft, was den Energietransfer weiter vereinfachte und sogar dazu führte, dass auch ausserhalb eines Huldigungsrituals wie einer Meditation oder eines Gebets es zu einem Energietransfer kam. Und durch die Präsenz der religiösen Stätten waren die Älteren Götter für die Menschen auch präsenter und realer.

 

 

Das wiederum war das Fundament für die erste religiösen Institutionen – Priesterschaften. Diese waren für die Huldigung und Opfergaben verantwortlich, später entstanden Gesetze, welche diese regelten und die Menschen in die Pflicht nahmen. Das gab den Priestern sehr viel Macht, die auch missbraucht wurde, was die Beziehung zwischen den Älteren Göttern und dem gemeinen Menschen störte.

Zivilisatorischer Wandel und die Gegenwart

Schamanen oder Priester waren immer die Mittler zwischen den Älteren Göttern und den Menschen und die Wahrnehmung dieser hing stark von der Integrität der Priester ab. In der gesamten Geschichtsschreibung gab es immer einen Pakt zwischen der Aristokratie und der Priesterschaft, die zusammenarbeiteten, um ihre Macht zu sichern. Das gemeine Volk musste folgen. Erhob sich dieses, kam es damals oft vor, dass die Religion reformiert wurde.

 

Vor langer Zeit spielten Reformen in der Religion für die Älteren Götter keine Rolle, es wurde schlicht ein anderer aus ihrer Reihe mehr verehrt. Auch »neue Götter« nach einer Eroberung spielte für sie keine Rolle, da die Menschen ihnen unterschiedliche Namen gaben, aber sie immer gemeint waren.

 

Aber irgendwann endete auch das, irgendwann kam der eine Gott, irgendwann kann der Atheismus und das Leben wurde für sie in der westlichen Welt sehr viel schwieriger.

 

Aber auch der Monotheismus war nicht von Korruption gefeit, wie die Geschichte der drei monotheistischen Religionen zeigt. In Europa sind wir sehr gut mit der Reformation vertraut und wir wissen, dass es weniger mit Religion zu tun hatte als mit weltlichen Belangen, wie Armut, Steuern, Korruption usw.

 

bei uns haben die Älteren Götter keinen Platz mehr, sie gelten als heidnisch, als grausam und aus heutiger Sicht kann man durchaus sagen, dass sie grausam waren. Sie bieten keine unbegrenzte Liebe und Vergebung, sie haben Wissen angeboten und dafür Kraft verlangt. Wer heute mit ihnen arbeiten will, muss diese Bedingungen noch immer erfüllen. Nur an sie zu glauben oder ein paar Gebete an sie zu richten, reicht nicht für den Eintritt ins Paradis. Tatsächlich bieten sie kein Paradis an. Ein Eintritt in ihre Reiche ist nach dem Tod oder durch Astralreisen möglich, aber es ist nicht mit dem Paradis zu verwechseln. Es sind Reiche in der Astralwelt, die ihrer Natur und Geboten entsprechen.

 

 

Wer mit ihnen arbeiten will, muss akzeptieren, dass nichts umsonst ist, was etwas ist, was die meisten gerne hätten. Aber im Reich der Kraft und somit dem Reich der Älteren Götter ist es unmöglich.

Der Orden und die älteren Götter

Der Orden hat einen Pakt mit den Älteren Göttern. Dieser schliesst Huldigungen und Opfergaben von Seiten der Ordensmitglieder ein. Diese finden primär im Rahmen der Zirkel statt, in denen das magische Leben stattfindet.

Jeder Zirkel lernte, dass er die Gunst der Älteren Götter schnell verliert, unterlässt er die angemessenen Huldigungen und Opfergaben. Entsprechend unterdessen vielen strikte Regeln eingeführt, welche die Mitglieder befolgen müssen. Das funktioniert auch in Zeiten von Corona sehr gut, weil es keine komplexen Rituale braucht – auch wenn diese es erleichtern, Energie zu transferieren.

 

Die Zirkel achten darauf, nicht mehr einzufordern, als sie liefern können und dass die Pflichten der Adepten nur soweit gehen, wie es ihr Leben auch ermöglicht, sie zu erfüllen. Wobei diese Möglichkeiten auch über Rang und Status entscheiden kann. Die magische Praxis muss Teil des Alltags werden, sie muss Platz darin haben und sie muss diszipliniert durchgeführt werden.

 

 

Viele fragen sich auch, wer huldigt und opfern muss. Im Orden gibt es eine Hierarchie, unter den Adepten, dann gibt es die Akolythen, die Paladine und die Sklaven.

 

An der Huldigung müssen sich alle beteiligen, der Meister nicht weniger als der niedrigste Sklave. Huldigung ist eine Frage des Respekts und auch der Anerkennung der Älteren Götter.

 

Bei den Opfergaben muss man zwischen den sanften und oft einfachen und den harten Methoden unterscheiden. Zu den sanften Methoden gehört die »Gabe des Atems«. Dabei nutzen wir Atemtechniken, um unseren Odem den Älteren Göttern oder einer spezifischen Gottheit zu spenden. Zuvor bringen wir uns in einen bestimmten Bewusstseinszustand, um entsprechende Kräfte zu wecken. So können wir sexuelle Spannung aufbauen, diese im Körper greifen und über den Atem emittieren, bis sie verschwunden ist und die Kraft übertragen wurde. Eine andere, einfache und auch befriedigende Form ist die Masturbation. Es ist auch leicht möglich, sich selbst Schmerz zuzufügen, um diese Impulse dann über den Odem oder den Herzschlag, Sahasrara oder die peripheren Kraftchakren zu übertragen.

 

Bei den harten Methoden sind die Opfergaben ungleich verteilt. Adepten setzen ihre Paladine und Sklaven ein, die sie in einem bestimmten Bewusstseinszustand versetzen, um diese Kraft zu transferieren. Bei uns sind Lust und Schmerz die primären Kräfte solcher Rituale, bei denen das Medium an die Grenze geführt wird und nach dem Energietransfer vollkommen erschöpft ist. Auch die Akolythen müssen sich zur Verfügung stellen, um sich der Unterweisung als würdig zu erweisen, aber auch Körper, Energiekörper und Geist besser kennenzulernen sowie das Wechselspiel zwischen den Dimensionen.

 

Am besten lässt sich die Kraft bei harten Methoden durch ein Ritual, das einen gewissen Aufwand verlangt, entfalten, aber wer sich auf Schmerztechniken, Unterwerfung und Lust versteht, kann das auch aus dem Stand tun, vor allem, hat er einen ausgebildeten Paladin oder Sklaven.

 

 

Die Corona-Plage hat die rituellen Aktivitäten der Zirkel vollkommen heruntergefahren, aber die regelmässige magische Praxis hält die Älteren Götter bei Laune und da die rituellen Aktivitäten heruntergefahren sind, brauchen die Zirkel auch weniger Kraft, womit Bilanz und Erfolgsrechnung problemlos ausgeglichen sind.