Der Astralvampir

Generell

 

Es geht hier um die Erschaffung eines Servitors, dessen Aufgabe es ist, sich an der Kraft eines Feindes zu laben.

 

Der Astralvampir ist meistens nicht fähig, einen feindlichen Magier zu vernichten, aber er kann für ihn zur Pestilenz werden. Deswegen erschafft eine Adeptin ihn, um ihren Feind zu piesacken. Er soll die magische Arbeit erschweren, zeitweise oder sogar ganz verunmöglichen und ihn zwingen, ihn zu bekämpfen, was der Adeptin die Möglichkeit gibt, den Magier anzugreifen.

Zweck, Form und Name

 

Als erstes gibt die Adeptin ihrem Astralvampir die Bestimmung: Plagegeist. Sie begibt sich in den Lotussitz und fällt in einen meditativen Zustand, bei dem sie ihren Herzschlag reduziert, alle Gedanken, Gefühle und Emotionen zurückgeschraubt, bis nur noch Dunkelheit im Geist übrigbleibt. Diese Dunkelheit ist der Raum, indem sie die Matrix für ihren Servitor erschafft. Der Raum entsteht mittels Anahata und Agya, ihrem Herzen und ihrem Verstand, ihren Instinkten und Intuitionen sowie ihrer Logik.

 

Sie weiss, was sie will, sie braucht nicht darüber nachzudenken, sie braucht keine Impulse zu setzen, denn sie meditiert nur aus einem Grund: Sie erschafft einen Astralvampir.

 

Es dauert nicht lange und langsam erheben sich Wogen und Wellen fallen von allen Seiten ins Zentrum. Sie verfangen sich miteinander, es entsteht eine Gitterstruktur und aus dieser eine Form. Diese Form enthält die Bestimmung und bildet gleichzeitig die zweite Voraussetzung für die Erschaffung eines Psychogons – das Geben der Form. Damit löst sich auch das Problem der Synchronisation zwischen Form und Bestimmung, denn die Adeptin überlässt es dem göttlichen Bewusstsein, sie zu schaffen.

 

 

Die letzte Bedingung für einen Servitor ist das Geben eines Namens. Für eine Anfängerin besteht die Gefahr, dass die gemeinen Denkprozesse einsetzen, aber bei der Adeptin fliessen Gedanken, Gefühle und Emotionen, um ihn zu formen. Manchmal steht er über der Form geschrieben, manchmal ist es ein Wispern in der Dunkelheit, gelegentlich aber nur ein Gefühl, dass die Projektion der Schwingungsfrequenzen des Servitor sind.

Das Wirken des Göttlichen Bewusstseins

 

Aber was tut sich im göttlichen Bewusstsein, welches den Astralvampir hervorbringt? Es ist schwierig zu beschreiben, denn die schriftliche Sprache ist Werkzeug der Logik. Der logische Aspekt besteht aus den Informationen für die Bestimmung:

 

  • Der Servitor findet den Weg zum Feind, wobei ihm die Empfindungen der Adeptin helfen, dessen Wellen im Äther zu finden,

  • er wird Sigillen, Altäre und andere Verteidigungsvorrichtungen überwinden, um sich in den Räumen des Magiers niederzulassen,

  • er wird Gegenstände, Pflanzen und Wellen suchen, mit denen sie sich verschränken kann, um sich in den Räumen festzusetzen,

  • er wird die Wellen studieren, die vom Magier ausgehen, seine Felder, die in seinen Räumen expandieren sowie seine Schwingungen, die seinen Gemütszustand manifestieren, um zu fühlen, wenn er mit magischen Operationen beginnt,

  • und er beginnt mit den magischen Operationen, emittiert er Wellen, um Interferenzen auszulösen, auf das alle Wellen und Felder des Magiers kollabieren und all sein magisches Wirken vergeht.

 

 

 

Zu diesen logischen Informationen kommen die Empfindungen der Adeptin. Sie wird den Magier kaum mögen, sie wird die Empfindungen an sein Aussehen knüpfen, an seine magischen Operationen, damit der Servitor in allem, was er tut, nur Negatives sieht.

 

Sie wird ihrem Geschöpf auch vermitteln, wie es sich anfühlt, sich durch den Äther zu bewegen, wie es sich anfühlt, fremde Wellen und Felder zu berühren, was für ein Gefühl es ist, unter dem Einfluss fremder Emissionen zu wirken, sie vermittelt ihre Erfahrungen im Umgang mit den Kräften, welche das magische Wirken ausmachen. Sie vermittelt die Gefühle und sie vermittelt auch das Wissen. Das alles geschieht in einem Moment, es entfaltet sich wie der Urknall oder eine Supernova, alles auf einmal, es gibt den Impuls und das Ergebnis, was dazwischenliegt, wird nicht klar strukturiert, es geschieht einfach.

Die Wohnstätte

 

Sobald die Adeptin den Astralvampir konstituiert hat, gibt sie ihm entweder eine Wohnstätte oder schickt ihn direkt auf die Reise. Als Wohnstätte kommen zahlreiche Trägerobjekte infrage, auf die ich hier nicht eingehen. Ideal ist jedoch, den Astralvampir sofort zu entsenden. Denn nimmt er Einsitz in eine Wohnstätte, nimmt er eine Ruheposition ein, aber das läuft seiner Natur zuwider.

 

Ein Kernelement der Natur eines Astralvampirs ist die Rastlosigkeit. Er ist kein Wesen der Bedächtigkeit und des Nachdenkens. Im Gegenteil, er ist ein Wesen der Dynamik, der Unfähigkeit, einen klaren Gedanken zu fassen oder seine Gefühle zu ordnen. Es ist ihm zuwider, Gedanken, Gefühlen und Emotionen Strukturen zu verleihen. Er will nicht verstehen, was er denkt und fühlt, ihm geht es nur um den Impuls der Gedanken, Gefühle und Emotionen. Sie sollen entstehen und wirken.

 

Dieses Attribut ist für einen Plagegeist wichtig, denn jegliche Entität – also auch Menschen –, die vernünftig Magie praktizieren will, muss Gedanken, Gefühle und Emotionen und damit Bewusstsein, Unterbewusstsein und Unbewusstsein meistern. Sie muss fähig sein, Ruhe zu gewinnen, um aus diesen Dingen Kraft zu schöpfen und sich von ihnen im eigenen Wirken nicht beeinträchtigen zu lassen.

 

Damit manifestiert der Astralvampir das Chaos des Geistes und seine blosse Präsenz wirkt sich negativ auf einem Magier aus.

Energieversorgung

 

Was als nächstes geschieht, hängt auch davon ab, wie der Astralvampir konzipiert wird. Erhält er die Fähigkeit, sich von den Kräften vor Ort zu laben, kann die Adeptin ihn sich selbst überlassen. Er wird Chaos verbreiten und sich gleichzeitig vor Ort ernähren. Er nutzt die vorhandenen Kraftquellen und/oder das Chaos, dass er im Magier auslöst.

 

Kann der Astralvampir sich selbst nicht versorgen, muss die Adeptin ihn mit Kraft versorgen. Dabei muss die Adeptin einige Dinge berücksichtigen. Einerseits kann ein fähiger Magier den Astralvampir als Brücke für einen Gegenschlag nutzen, andererseits kostet es sie selbst Energie und Zeit. Nicht zu unterschätzen ist, dass selbst wenn ein Astralvampir den magischen Schutz eines Magiers überwindet, noch immer störende Felder und Wellen vorhanden sind, die sie überwinden muss.  Somit braucht sie allein Kraft, um ihr Geschöpf zu erreichen.

Die Überwachung

 

Will die Adeptin überwachen, wie ihr Servitor arbeitet, gibt es verschiedene Techniken der Divination, der sie sich bedienen kann. Sie wird feststellen, wie ihr Feind zu Beginn verunsichert ist. Möglicherweise scheitern zu Beginn nur seine komplexeren magischen Operationen, vielleicht aber auch die alltäglichen. Sofern er nicht bemerkte, dass der Servitor seine Verteidigung überwunden hat, wird er es für alltägliche Verwerfungen in seinem Leben halten.

 

So wird die Adeptin feststellen, dass die Verunsicherung des Magiers zunimmt. Er beginnt an seinen Fähigkeiten zu zweifeln, da ihm zunehmend immer weniger gelingt und egal, was er anstellt, er verliert seine Fähigkeiten. Er hat keine Ahnung warum, den seine täglichen Übungen exerziert er, seine Verteidigung steht noch, aber trotzdem degeneriert er.

 

Hier ist auch zu sehen, dass die Adeptin ihrem Servitor die Fähigkeit verleihen sollte, die Verteidigung zu überwinden und nicht zu zerstören und er sollte fähig sein, im Verborgenen zu bleiben. Dafür ist es erforderlich, dass er keinen Platz im Raum der Wohnung oder des Hauses einnimmt. Damit ist nicht nur gemeint, dass er nicht in irgendeiner Ecke sitzen soll, es bezieht sich auch auf die Dimensionen und Sphären, die hinter dem Schleier liegen. Denn die Wellen, die von der Entität ausgehen, wirken in die physische Welt. Es geht nicht anders, ohne diese hätte der Servitor keinen Zugang zu unserer Welt. Und die Schwingungen selbst generieren ein Rauschen oder Kribbeln – abhängig des entsprechenden Sinnesorgans –, die wahrgenommen werden können.

Unterstützung

 

Will die Adeptin überwachen, wie ihr Servitor arbeitet, gibt es verschiedene Techniken der Divination, der sie sich bedienen kann. Sie wird feststellen, wie ihr Feind zu Beginn verunsichert ist. Möglicherweise scheitern zu Beginn nur seine komplexeren magischen Operationen, vielleicht aber auch die alltäglichen. Sofern er nicht bemerkte, dass der Servitor seine Verteidigung überwunden hat, wird er es für alltägliche Verwerfungen in seinem Leben halten.

 

So wird die Adeptin feststellen, dass die Verunsicherung des Magiers zunimmt. Er beginnt an seinen Fähigkeiten zu zweifeln, da ihm zunehmend immer weniger gelingt und egal, was er anstellt, er verliert seine Fähigkeiten. Er hat keine Ahnung warum, den seine täglichen Übungen exerziert er, seine Verteidigung steht noch, aber trotzdem degeneriert er.

 

Hier ist auch zu sehen, dass die Adeptin ihrem Servitor die Fähigkeit verleihen sollte, die Verteidigung zu überwinden und nicht zu zerstören und er sollte fähig sein, im Verborgenen zu bleiben. Dafür ist es erforderlich, dass er keinen Platz im Raum der Wohnung oder des Hauses einnimmt. Damit ist nicht nur gemeint, dass er nicht in irgendeiner Ecke sitzen soll, es bezieht sich auch auf die Dimensionen und Sphären, die hinter dem Schleier liegen. Denn die Wellen, die von der Entität ausgehen, wirken in die physische Welt. Es geht nicht anders, ohne diese hätte der Servitor keinen Zugang zu unserer Welt. Und die Schwingungen selbst generieren ein Rauschen oder Kribbeln – abhängig des entsprechenden Sinnesorgans –, die wahrgenommen werden können.

Zum Abschluss

 

Was ich hier geschrieben habe, ist der ungefähre Ablauf. Jede einzelne Phase birgt viele Möglichkeiten für die Adeptin und erfordert das entsprechende Können.