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Spiegelmagie: Die Kraft von Obsidian

 

Die Vorzüge des Obsidians liegen in seiner amorphen Struktur und dem Wassergehalt von drei bis vier Prozent. Das Wasser, als Element/Medium, das Energie speichert, leitet und emittiert, fungiert als Bindeglied/Medium zu allen räumlichen, zeitlichen, energetischen und mentalen Dimensionen.

 

 

 

Um durch die Welten zu sehen, fixiert der Magus den Schwarzen Spiegel, bis er das gesamte Gesichtsfeld einnimmt, worauf die Dunkelheit sich ausdehnt, in die Aura übergeht und sich von dieser weiter ausdehnt, bis die Dunkelheit den Magus verschlingt. So entsteht eine Sphäre, um durch Raum und Zeit zu sehen. Die Sphäre ist das Vehikel, aus dem die Bilder entstehen, nachdem es dem Magus verlangt. Oder sie ist das Gefäss, in dem sich die Entitäten zeigen/spiegeln, mit denen er in Kontakt treten will. Die amorphe Struktur – eine chaotische atomare Struktur – bietet die Möglichkeit über Konzentration und mit anderen Mitteln alle Dimensionen zu erreichen. Weil keine kristalline Struktur besteht – die Kristalline Struktur besitzt eine Fernordnung der Atome, somit ein regelmässiges Muster über den Körper –, eignet sich Obsidian mit allen Dimensionen in Kontakt zu treten. Es ist möglich, die einzelnen Strukturen des Obsidians – denn Obsidian besitzt eine Nahordnung, die besagt, dass die Atome in unmittelbarer Umgebung ein Muster bilden – als Zugang zu den einzelnen Dimensionen zu nutzen. Sprich: Die einzelnen Strukturen sind der Schlüssel zu den entsprechenden Dimensionen. Wurden sie einmal berührt, lassen sie sich auf den ganzen Spiegel übertragen, um seine ganze Kraft zu nutzen.

 

 

 

Mantras, Anrufungen, andere Zauberformeln oder Meditation helfen, durch die Sphäre zu sehen oder Entitäten in ihr erscheinen zu lassen. Räucherwerk, die für Entitäten oder Welten stehen, die der Magus zu nutzen wünscht, helfen die passende Atmosphäre zu schaffen oder Friktionen in der Dunkelheit auszulösen, aus denen entsteht, wonach es dem Magus verlangt. Lichtspiele mit Kerzen, Laternen oder anderen Quellen sind dem Magus gleichfalls dienlich.

 

 

 

Auch kann er auf Sigillen zurückgreifen, die unmittelbar auf die dunkle Sphäre wirken oder mit seiner Aura korrespondieren, meine Verbindung von dieser zur Dunkelheit zu bilden, die Aura der Brücke zwischen den Chakren – und damit dem Magus – und der Dunkelheit machen und vieles mehr. Da Sigillen sich nach Gutdünken gestalten lassen, ist ihre Verwendungsmöglichkeit mannigfaltig.