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Input für die europäische Sicherheitspolitik

Verteidigung

Um sich vor Aggressionen gegen Russland zu schützen, bietet sich eine Präsenz von NATO-Einheiten an, da jeder Angriff auf sie, ein Angriff auf alle NATO-Staaten wäre. Der Preis für einen Angriff steigt damit automatisch. Es gibt keine Hoffnung, dass der Krieg auf die osteuropäischen Staaten begrenzt bleibt.

 

Sollte es trotzdem zu einem Angriff kommen, sollten hochmobile und hochgerüstete Einheiten im rückwärtigen Raum bereitgehalten werden, um auf den Angriff zu reagieren. Sie versuchen ihn zurückzuschlagen, ist das nicht möglich, gewinnen sie Zeit, damit weitere Einheiten mobilisiert werden können. In den östlichen Staaten werden die Armeen in Zellen gegliedert, sodass jede unabhängig Widerstand leisten kann. So können sie vor allem in den grösseren Städten den Invasoren in mörderische Kämpfe verwickelt, was wertvolle Zeit bringt.

 

 

Da die Kontrolle über den Luftraum wichtig ist, braucht es mobile und schwer zu erkennende Luftabwehrsysteme, sodass der Invasor auf seine Bodentruppen angewiesen ist. Neben komplexen Systemen müssen die einzelnen Zellen Infanterie gestützte Luftabwehrsysteme besitzen. Wenn der Feind Bomben abwirft, sollten ihm einige Raketen hinterhergeschickt werden können, um ihn für jeden Angriff mit seinen Kampfflugzeugen bezahlen zu lassen.

Intervention

Die Flüchtlingskrise zeigt uns, wie wichtig militärische Interventionen wären. Wäre Europa imstande, radikale Elemente vor Ort zu bekämpfen und die Parteien zu unterstützen, die für Stabilität sorgen – es müssen keine demokratischen Regierungen sein –, würden keine Stämme oder kriminelle Banden, die sich mit Waffengewalt an der Macht halten oder um ihr Überleben kämpfen, diese Staaten beherrschen. Diese Gruppierungen benötigen Einnahmen, wozu sich Flüchtlinge gut eignen. Weiter wäre Europa auch fähig, Strafexpeditionen zu entsenden, werden Verträge nicht eingehalten.

 

Die militärische Hardware kann im Besitz der Staaten bleiben. Je nach Bedarf werden Flugzeugträger und andere Schiffen einer Expedition zugewiesen. Die Finanzierung erfolgt über ein gemeinsames Konto. Sicher sollte man danach streben, 100-200’000 Soldaten mobilisieren zu können. Es wäre eine Art europäisches Marine Corps oder auch eine Fremdenlegion. Sie sind erstklassig ausgerüstet, fähig überall zuzuschlagen, Widerstand zu brechen und Territorium einzunehmen.

 

 

Die Ausbildung und der Einsatz von Milizen sollten zum Rüstzeug der Interventionspolitik werden. Es benötigt Einheiten, die vor Ort Soldaten für die Milizen rekrutieren. Sie sind leicht ausgerüstet, dafür gibt es sie in höherer Anzahl, um eine höhere Dichte von Patrouillen zu ermöglichen. So können Ressourcen bei einer Besatzung geschont werden. Bei weiteren Kämpfen schlägt die Expeditionsarmee hart zu, aber Kleinarbeit wie Patrouillen oder Präsenz überlässt sie den Milizen.