Der Vampirmagier

Die Kraft aus Blut

 

Einem Vampir mit Reisszähnen bin ich nie begegnet. Aber es ist möglich aus Blut Kraft zu gewinnen, ob es in einem Gefäss gelagert, gezapft und getrunken oder direkt von der Quelle gelabt wird. Denn im Blut befinden sich Kräfte, wozu Prana, Amrita, Naturelemente, psionische Elemente, Schwingungsfrequenzen von Dimensionen und Sphären gehören – kurz, alles was es im Mikrokosmos Mensch gibt.

Der Vampir/Vampirmagier

 

Um Kraft zu gewinnen muss der »Vampir« Körper, Energiekörper und Geist konditionieren, damit er bei der Aufnahme die Kräfte aus dem Blut löst. Das betrifft die Rotation der Chakren, den Energiefluss in den Nadis und den Meridianen sowie die Spannung in den Meridianen und dem Nervensystem. Der Vampirmagier hört seinen eigenen Herzschlag, der regelmässig schlägt, ein Summen stellt sich in seinen Ohren ein, es handelt sich um einen feinen Tanz von Ameisen, er fühlt die Wärme, die Spannung (Bioelektrik und den allgemeiner Zustand vom Spender), die Schwingungen, den Energiefluss, bei einem hohen Grad magischen Fähigkeiten sogar (schweigende) Gefühle und Gedanken auf der mentalen Ebene. In seinem eigenen Geist herrscht Gedankenleere, bevor er beginnt, sich am Spender zu bedienen, dann schmeckt er ihn, konzentriert sich auf die Kraft, die Rotation der Chakren verändert sich, es beginnt bei Muladhara, geht über Svadhishthana, die Chakren, die zu den Kräften gehören, an denen er sich bedient, nehmen eine dominante Rolle ein, der Herzschlag wird sich erhöhen, um Energie für die Extraktion der Kräfte zu ermöglichen, dann lässt er sie im Strom seines Energiesystems aufgehen, der Herzschlag beruhigt sich währenddessen, die aufgenommenen Kräfte vereinigen sich mit ihm, werden in seine Felder gewoben und eins mit ihm.

Der Spender/Das Medium

 

Der Spender fungiert als Medium der Kraft, um dem Vampirmagier zu liefern, was er will. Er konditionierte Körper, Energiekörper und Geist, ernährt sich entsprechend, damit die Energie fliesst. Bevor er sein Blut anbietet, begibt er sich durch Meditation oder Trance ihn den Bewusstseinszustand, der dafür optimal ist. Während er Blut liefert, verlässt er diesen Bewusstseinszustand nicht, er konzentriert sich auf sein Dasein als Spender, lässt nicht zu, dass Fremde Impulse, wozu Gedanken, Gefühle, Emotionen und die Energie dahinter gehören, seine Kraft verschmutzen.

Kreislauf, Trigger und Symbiose

 

Vampirmagier und Medium bilden einen Kreislauf und damit eine Einheit. Beide müssen Körper, Energiekörper und Geist konditionieren, sich aufeinander einlassen und verlassen. Zur Konditionierung gehört, dass beim Laben ein Programm im Unterbewusstsein aktiviert wird, der alle erforderlichen Prozesse auslöst. Einige bauen in sich selbst Trigger ein, die sie aktivieren, beginnen sie mit dem Vorgang. Es ist mit Triggern beim Auslösen von Entspannungszuständen für Astralreisen zu vergleichen. Einige setzen lediglich einen Trigger, um das Fundament für das Laben zu legen, sodass sie sich entspannen, dann setzen sie die Prozesse in Gang, um sich an den entsprechenden Kräften zu bedienen oder sie zu liefern, andere setzen Trigger für Programme mit entsprechenden Kräften.

 

Der Prozess funktioniert nur bei entsprechender Ausbildung vom Aktiven und Passiven, dem Willen sich zu laben und Kräfte zu spenden. Beide bilden eine symbiotische Einheit, die zu tiefer Verbundenheit führen kann.

Die Quelle

 

Wo ein »Vampir« labt oder Blut gezapft wird, entscheidet, welche Kräfte fliessen. Die Körperstellen stehen in Korrespondenz mit Chakren, Meridianen sowie den dazugehörigen Organen und Drüsen. »Vampir« und Spender müssen sich deswegen mit der Anatomie auskennen, dem Energiesystem und der Verbindung zum Geist.

Visualisierung

Visualisierung vom Strom der Kraft

 

Die Konditionierung des Unterbewusstseins erfolgt über Visualisierungen. Das Blut besteht aus einem physischen Strom (das Blut), einem energetischen Strom (Prana), einem mentalen Strom (Emotionen und Gefühle) und dem Seelenstrom. Der Magier visualisiert diese Ströme und zunehmend beginnt er sie zu fühlen und zu schmecken, worauf er die Bindekräfte zu erfühlen lernt, um die einzelnen Bestandteile zu trennen. Im Magier lösten sich die Kräfte aus dem Blut, zerfallen in Elemente, Mala wird von der Kraft getrennt, die Kraft absorbiert und Mala ausgestossen.

Arten von Kräften und ihre Quellen

 

Die Quellen der energetischen, mentalen und temporalen (Dimensionen und Sphären) Kräfte sind die Chakren und Koshas, wobei die Chakren bei den energetischen Kräften, wozu Naturelemente und psionische/magische Elemente gehören, vorherrschend sind, während bei den temporalen Kräften die Koshas dominieren und bei mentalen Kräften Chakren und Koshas sich die Waage halten.

 

In einem Strom zusammengefasste energetische, mentale und temporale Kräfte werden Psienergie genannt. Die genaue Zusammensetzung unterscheidet sich, da er aus einem Willensakt entsteht, selbst handelt es sich um konditionierte Prozesse.

Seelenenergie - Amrita und Wellen

 

Die seelische Kraft, die Seelenenergie oder auch der Seelenstrom besitzt zwei Quellen. Bei der Einen handelt es sich um Bindu, wo sich Amrita befindet. Amrita ist der Nektar der Unsterblichkeit, seelische Energie in Form eines Plasmas, respektive Seelenenergie ihn verdichteter Form. Bei der Zweiten handelt es sich um die Individuelle Seele, die sich im Zentrum von Anahata befindet. Dort befindet sich auch unser Individuelles selbst, unsere Persönlichkeit, von hier gehen Wellen (aus Licht) aus, wie unsere Gefühle, die uns ausmachen, prägen, tief zu unserem Wesen gehören.

 

Die von der Individuellen Seele ausgehenden Wellen sind für die Verschränkung zwischen Medium und Vampirmagier wichtig. Gelingt eine Verschränkung dieser Wellen, gehen sie ineinander auf und die Kräfte fliessen. Finden sich Seelenverwandte, geht das automatisch, ansonsten lässt sich eine Seelenverwandtschaft aufbauen.

 

Amrita und die Wellen der Individuellen Seele unterscheiden sich. Amrita selbst ist eine Kraft, die als Treibstoff verwendet werden kann, die Wellen dienen der Verschränkung, dem Austausch von Gefühlen, Emotionen dahinter, aber auch Gedanken. Während der Treibstoff mit einem Willensakt angezapft werden kann, braucht es für die Wellen mehr, es braucht den Willen auf das Medium einzugehen – es muss Resonanz hergestellt werden.