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Die Reinkarnation des Meisters

 

Beim Thema Reinkarnation überlegen Magier oft, wie sie Wissen aus diesem Leben oder sogar ihr gesamtes Wesen in die neue Inkarnation mitnehmen können. Bevor ein Magier sich Gedanken macht, welche Möglichkeiten er hat, um das zu schaffen, sollte er sich über die Konsequenzen im Klaren sein.

 

Wir nehmen aus gutem Grund die Erinnerungen der früheren Leben nicht mit. Das verhindert, dass wir uns im Kreis der vergangenen Inkarnationen drehen. Wir leben in einer Welt des Verstandes, mit Wertvorstellungen, mit Ideologien und diese Dinge prägen uns. Aber sie sind weltlicher Natur, nicht kosmischer. Selbst die weiseste folgen bestimmten Dogmen und diese sind es, die denken, fühlen ihre sensorische Wahrnehmung, wie intelligent wir sind, egal wie empathisch, egal wie fähig, gelegentlich ein anderer Mensch zu sein, dem Fundament unseres Wesens, das von unserer Ideologie geprägt wird, entkommen wir nicht. Um weiter zu kommen, müssen wir uns von diesem jedoch lösen. Wäre dieses Fundament bereits die Basis zur Apotheose, müssten wir uns all die Gedanken hier nicht machen, wir würden aufsteigen.

 

Wer in den Prozess der Reinkarnation eingreift, nimmt Einfluss auf seine kosmische Evolution. Abhängig welcher Methode er sich bedient mehr oder weniger. In jedem Fall stört er seine natürliche Entwicklung, im schlimmsten Fall leitet er eine Degeneration ein, weil er mit dem vorhandenen Fundament nicht weiterkommt und unmöglich verharren kann.

 

Wir dürfen nie vergessen: Der Wandel ist eine Konstante, der wir nicht entkommen. Schaffen wir es nicht, uns weiterzuentwickeln, können wir nicht verharren, eine Degeneration setzt ein. Der Beginn kann eine Depression sein, Verzweiflung, weil wir nicht weiterkommen, wir vernachlässigen Körper, Energie und Geist, beschäftigen uns nicht mehr mit unserer Entwicklung, werden vielleicht fett usw. Wir beginnen unsere Fähigkeiten zu verlieren und entwickeln uns zurück.

 

Um sein Wesen in die kommende Inkarnation mitzunehmen, muss der Magier einige Grundlagen berücksichtigen, dass Ziel seines Handelns kennen, die Methoden, die richtige Methode wählen und sich sicher sein, die Fähigkeiten zu besitzen, sie zu exerzieren.

 

Die meisten magischen Gemeinschaften üben sich in Vorsicht, was die Reinkarnation des Meisters angeht. Sie kennen die Konsequenzen und fähige Magier wissen, dass Okkupation immer mit Gefahren behaftet sind und ein Versagen ihnen und der Gemeinschaft schwer schaden kann. In den meisten Fällen scheiterten die Operationen auch, obwohl die Meister sehr mächtig und fähig waren.