Aufladen (Sexualmagie II)

Aufladen

 

Sexualmagie lässt sich verwenden, um Energie in sich aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Wir können uns das so vorstellen, dass wir Energie in uns fliessen lassen, wie wir es im Liebesspiel machen. Das Herz schlägt schneller, der Körper wird warm, aber jetzt lassen wir die Energie nicht abfallen, wir stossen sie nicht aus, wir behalten sie im Körper, auf dass sie uns im Alltag und/oder bei magischen Operationen dienlich ist.

 

Das Aufladen lässt sich hervorragend am Morgen verwenden, bevor wir das Bett verlassen, um Kraft für den gesamten Tag zu tanken. Es ist eine wunderschöne Sache, um Kraft zu gewinnen, weil wir gleichzeitig mit einem Menschen, den wir lieben oder mindestens Begehren intim werden. Wir teilen unsere Zuneigung und geben uns gegenseitig Kraft.

Optionen

 

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich am Morgen aufzuladen. Ein kurzes bis komplexes Liebesspiel kommt infrage, was mehr oder weniger Zeit erfordert, aber immer einen gewissen Aufwand ist, gemessen an der morgendlichen Müdigkeit, die auch von unserem Wesen abhängt, wie wir Ruhen konnten und unsere Energiefluss sonst ist.

Liebkosungen

 

Streicheleinheiten, Küssen und andere Formen der Liebkosungen kommen infrage, bei denen wir den Körper des anderen fühlen, schmecken, riechen und mehr. Und wir lassen unseren Körper verwöhnen, lassen zu, dass Energie in Bewegung gesetzt wird, entspannen uns dabei, Körper, Energiekörper und Geist gehen Hand in Hand, die Müdigkeit schwindet, wir fühlen Kraft, die Trägheit der Müdigkeit wird durch Entspannung und Wohlbefinden abgelöst und am Ende sind wir voller Kraft.

Geschlechts-, Anal- und Oralverkehr

 

Einige setzen auf intensiven Verkehr. Das umfasst Geschlechts-, Anal-, und Oralverkehr. Beim Geschlechtsverkehr gehen wir über Svadhishthana, das über Kanda und die Nadis wirkt und die Meridiane und das Nervensystem erreicht. Die Energie fliesst in alle Koshas/Emanationen und in jeden Winkel. Wir pumpen Energie auf alle Ebenen. Bei der Frau geschieht es durch ein richtiges pumpen, beim Mann durch die Reibung am Glied. Dabei hat der Mann noch den Vorteil, dass so alle Reflexzonen vom Glied bearbeitet werden und er die Energie in sich optimal beim Eindringen verteilen kann. Die Frau tut das passiv, weil sie das Eindringen zulässt. Natürlich kann die Frau die aktive Rolle übernehmen, indem sie beispielsweise auf ihrem Liebhaber sitzt und ihr Becken kreisen lässt. Die Frau kann über die Schamlippen sehr gut mit Ida und Pingala arbeiten, durch unterschiedlichen Druck die eine oder andere Seite aktivieren, während das Glied im Zentrum der Zugang zu Sushumna ist. Durch die Massage der Klitoris hat sie auch die Möglichkeit über deren Reflexzonen die Energie in sich zu verteilen. Auch der Mann kann über die Hoden Ida und Pingala erreicht werden, durch spalten usw.

 

Beim Analverkehr arbeiten wir über Muladhara. Wir lenken Energie direkt in den zentralen Energiekanal, können die Chakren vom Zentrum aus damit erfüllen und die Energie kann über die Chakren in die Nadis, Meridiane und das Nervensystem fliessen. Es gibt verschiedene Stellungen für den Analverkehr, aber verwenden wir ihn, um Energie in einer Person aufzubauen, nehmen wir üblicherweise eine Stellung ein, bei der die passive Person auf allen Vieren ist. Die aktive kann dann die Handgelenke mit den peripheren Kraftchakren greifen, die Schultern, die Taille, über die Wirbelsäule fahren und entsprechend Energie lenken, blockieren oder was ihr beliebt.

 

Analverkehr ist nichts, was nur eine Frau geniessen könnte, auch wir Männer haben die entsprechende Öffnung und können uns aufladen lassen. Es ist auch nicht so, dass es Analverkehr nur in homosexuellen Beziehungen anwendbar ist, eine Frau kann mit entsprechenden Hilfsmitteln oder den Händen ihren Liebhaber sehr gut bearbeiten.

 

Führt ein Mann aktiv Analverkehr aus, hat er den Vorteil, dass er einen Penis hat. Damit kann er sich über Svadhishthana aufladen. Für eine Frau gibt es geeignete Hilfsmittel, um sich über ihr Sanktum zu stimulieren. Es gibt Umschnalldildos/Stap-ons, die eine doppelte Penetration erlauben. Der Mann wird am Anus penetrieren und die Frau beim Sanktum. Einige sind so konstruiert, dass auch die Klitoris stimuliert wird. Wenn die Frau die Hand benutzt, kann sie die andere gerne benutzen, um sich selbst zu befriedigen. Dies kann für sie umso köstlicher sein, weil sie ihren Liebsten mit der anderen Hand in Händen hält. Übrigens: auch ein Mann braucht sich nicht zu scheuen, seine liebste mit der Hand zu verwöhnen. Die andere kann er bei sich anlegen.

 

Beim Oralverkehr gibt es zahlreiche Varianten, die wir wählen können. Entweder wir machen es gemeinsam, dabei ist die Standardhaltung, dass das Weibchen auf dem Rücken liegt, die Beine spreizt, dass Männchen sich auf es legt, seinen Kopf zwischen ihre Beine bringt und anfängt zu arbeiten. Gleichzeitig bringt das Männchen seine Genitalien über den Kopf vom Weibchen, sodass es mit der Arbeit beginnen kann. Um die Verbindung zu stärken, kann das Männchen die Arme ausserhalb um die Oberschenkel legen, um die Beine hoch zu ziehen und gleichzeitig von innen zu spreizen, das Weibchen fasst die Oberschenkel vom Männchen auf dieselbe Weise. Einerseits binden wir uns so aneinander, andererseits öffnen wir uns. Das Weibchen hat auch eine gute Position, die Pobacken zu streichen oder die Taille, das Männchen hat diese Option nicht, kommt aber an die Füsse heran, wo es über die Reflexzonen arbeiten kann.

 

Natürlich können die Partner sich nacheinander verwöhnen. Dafür kommen stehende, sitzende und liegende Positionen infrage. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig und wir sollten jene wählen, die uns am meisten Spass macht.

Etwas dürfen wir auf keinen Fall tun, so sehr es uns danach verlangt: Einen Orgasmus in uns zulassen oder die Partnerin zu einem Orgasmus bringen. Das erfordert Disziplin. Ansonsten verlieren wir die Energie.