Ohnmacht, Scharlatane und ein Ausweg

Heute frage ich mich, ob der Hochmut viel Leid über uns selbst bringt. Oder wieso fühlen wir uns so hilflos, können wir einem sterbenden Freund nicht helfen? An sich ist es vermessen, wir haben keine Macht über den Tod, wir sollten uns auch nicht anmassen, Macht über den Willen eines anderen Menschen zu gewinnen. Trotzdem schmerzt es, geht ein Mensch, den wir lieben, trotzdem neigen wir dazu, uns Vorwürfe zu machen … Aber vielleicht bin ich schon wieder anmassend und ich spreche nur von mir selbst.

 

Wir können lediglich mit gutem Rat zur Seite stehen und hoffen, dass unsere Freunde darauf hören. Hören sie auf einen Scharlatan, der Heilung verspricht und einem Freund zu redet, dass es besser wird, obwohl er immer mehr „zerfällt“, fällt es schwer, ihren Willen zu respektieren.

 

Ich sage immer, sagt jemand, dass er helfen kann, eine Krankheit mithilfe von Magie – egal ob Meditation, Energietransfer, Kräuter, Auflegen von Runen … – zu heilen, ist er auch imstande, die negativen Auswirkungen einer konventionellen medizinischen Behandlung mittels Magie zu kompensieren.

 

Ohne Zweifel haben sie viele Argumente, um dagegen zu argumentieren … Die Konsequenzen für einen kranken Freund sind verheerend … Aber die Machtlosigkeit bleibt.

 

Mit diesem Blogbeitrag will ich primär sagen: Sagt euch jemand, dass er euch mit Magie heilen kann, verlangt von ihm, dass er euch verrät, wie auch euch vor den negativen Konsequenzen einer konventionellen medizinischen Behandlung befreien können, vor der er warnt.