Das Zeitalter des Wassermanns III - Terror und Gesellschaft

Wie der arabische Frühling zeigt, klammern sich die Eliten am Zeitalter der Fische fest. Auch das Aufkommen vom IS und anderen Terrororganisationen zuvor ist ein Zeugnis vom Zeitalter der Fische. Ihre archaischen Überzeugungen, die eine Gesellschaft in feste Bahnen zwingen will, ist ein Versuch, die Strukturen, die von Menschen mit freiem Geist und liberaler Einstellung infrage gestellt werden, zu zementieren. Aber Zement ist starr, deswegen lässt er sich aufbrechen. Es ist ein Akt der Verzweiflung, dem wir mit freiheitlichen Werten, der Entwicklung unseres Geistes und viel positiver Energie – wozu Liebe gehört – entgegentreten sollen.

 

Ich bin nicht naiv. Ich weiss, Gebete oder Appelle an Mitgefühl und Liebe helfen gegen Schlächter nichts. Ich will darauf hinaus, dass die Fundamente von fortschrittlichen Gesellschaften nicht erschüttert werden dürfen. Die Zivilisationen müssen die Freiheit weiterleben und gleichzeitig gegen die Intoleranz kämpfen und gegen Strukturen, die Menschen in Systeme zwingt. Ob es Ideologien sind, die an Schulen gelehrt werden oder Religionen, die der Religionsunterricht trägt. Der Kern der Zukunft – der Kern vom Zeitalter des Wassermannes – ist die Fähigkeit zu vermitteln, dass jeder Mensch die Apotheose erreichen kann. Der Kern ist, Wissen zu vermitteln, damit jeder sich selbst entwickeln kann.

 

Was Terroristen angeht, bin ich überzeugt, dass sie mit militärischen Mitteln in Kriegsgebieten bekämpft werden sollen, in Staaten, in denen Frieden herrscht, mit der Polizei und den Nachrichtendiensten, während die Gesellschaft sonst Aufklärung betreibt und den Menschen Perspektiven bietet.